SV Einheit Bernburg

Salzlandliga – 2018/19

Porträtfotos v. links:
Steven Christmann, Tobias Westphal, Wais Salehzada Angermann, Marco Schule, Nils Nietschmann, Michael Spach
Hintere Reihe v. links:
Mathias Krug, Karl Kniesche, Ricardo Kupka, Stefan Thol, Denny Müller, Björn Bettinger, Mario Schwarz, Jonas Souschek
Mittelreihe  v. links:
Norbert Lehmann (TR), Mathias Müller (Co-TR), Daniel Böhm, Nico Spach, Robin Schöppe, Vincent Luthe, Benjamin Kuhn, Peter Henze, Leroy Kupka, Markus Klaes, Lothar Kral (Sportlicher Leiter), Matthias Wiedensee, Thomas Souschek (Präsident)
Sitzend v. links
Alexander Rettinger, Eric Käding, Robert Beck, Phillip Striewski

Es fehlt: Matthias Helbig


 Kader u. Zielstellung

Spielplan u. Tabelle 2018/19


Über die abgelaufene Saison 2017/18 kann man sich ausführlich im Archiv informieren
Endauswertung SLL 2017-18


News u. Spielberichte


Rückrunde Salzlandliga 2018/19

12.05.2019 24.ST Salzlandliga
SV Rathmannsdorf – SV Einheit Bernburg 1:3 (0:1) (Statistik)

Verdienter Auswärtssieg, aber auch 10 wackere Rathmannsdorfer wahren ihr Gesicht
Am Sonntag waren die Einheitmänner beim Tabellenletzten in Rathmannsdorf zu Gast. Gerade mal 10 Gastgeberspieler stellten sich auf dem gut gepflegten Rasenplatz den Kreisstädtern zum Punktspiel. Das sollte also eine klare Sache für die Gäste werden.
Das Spiel war von Schiedsrichter Marcel Kautz gerade angepfiffen und schon lag der Ball im Rathmannsdorfer Netz. Aber der Treffer wurde zu Recht, wegen abseits, nicht anerkannt. Jedoch war schon zu sehen, in welche Richtung es an diesem sonnigen, aber frischen Sonntagnachmittag gehen sollte. Man erwartete ein Spiel auf ein Tor und acht bis neun Gastgeberspieler, die die Räume im und um ihren Strafraum sehr eng machten und zunächst nur auf Schadensbegrenzung aus waren. Und das gelang den Gastgebern auch weitestgehend. Die Saalestädter versuchten zwar einiges, kamen über die Flügel, setzten kurze Dribblings an, brachten Flankenbälle oder auch aus der Abwehr lang geschlagene in den Strafraum, aber meistens blieb die gut gestaffelte vielbeinige Abwehr der Gastgeber Herr der Lage oder die Aktionen der Bernburger wurden zu ungenau zu Ende gespielt, sei es jetzt beim letzten Pass oder auch bei den Abschlüssen. So musste erst ein Strafstoß her, den Ex-Einheitspieler und Torwart Marcel Jansen an Alexander Rettinger verwirkte, in dem er dessen Dribbling mit einem Schubbser jäh beendete. Den Elfmeter verwandelte Ricardo Kupka in der 12.Spielminute sehr sicher zur 0:1 Führung. Nun sollte doch der Bann gebrochen sein oder? Nein, Einheit konnte sein optisches und auch spielerisches Übergewicht zumindest bis zur Pause nicht in weitere Treffer ummünzen. Neben einigen guten, aber ausgelassenen Möglichkeiten hatte Wais in der 25.Spielminute, nach schöner Kombination über mehrere Stationen, mit seinem Schuss an den Innenpfosten Pech. Und in der 34.Spielminute hätte sich die mangelnde Chancenverwertung der Bernburger fast gerächt. Da trauten sich doch gleich mehrere Rathmannsdorfer nicht nur über die Mittellinie, sondern setzten sich für eine Minute mal in der gefährlichen Zone ihrer Gäste fest und kamen zu mehreren Abschlussversuchen. In der Endkonsequenz ballerte der zweite ehemalige Einheitspieler in den Reihen der Gastgeber, Matthias Kürscher, den Ball an den Pfosten des leeren Einheittores. Das musste eigentlich der Ausgleich sein und der Spielverlauf wäre auf den Kopf gestellt gewesen. Also Riesenglück für Einheit in dieser Szene und so ging es mit der knappsten aller Führungen in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel und einer kurzen Halbzeitansprache schien das Angriffsspiel der Gäste zunächst sehr geordnet. Rettinger schaffte auf der linken Seite mehrere Grundliniendurchbrüche, wobei ihm beim dritten Versuch in der 50.Spielminute ein präziser Rückpass auf Matthias Krug gelang, der den Ball dann auch satt traf und zum 0:2 über die Torlinie jagte. Als dem aufgerückten Matthias Helbig mit einem herrlichen Distanzschuss das 0:3 gelang, war das Spiel gelaufen und hätte auch vom Ergebnis her noch höher geschraubt werden können. Die Chancen dazu gab es, aber mehr als ein weiterer Pfostentreffer sprang für die Gäste nicht heraus.
Stattdessen gelang den Gastgebern in der 71.Spielminute, durch Pascal Klabes an der Mittellinie eine Balleroberung. Bei seinem Sololauf gewann er das Laufduell gegen Helbig und ließ auch Eric Käding, der nach längerem Urlaub wieder das Einheittor hütete, keine Chance. Nun versuchten es die Gastgeber noch ein zweimal, aber auch die Gäste hatten bis zum Abpfiff Chancen.
Am Ende blieb es bei dem verdienten 3:1 Erfolg für den SV Einheit und 10 wackere Rathmannsdorfer hatten auch ihr Gesicht gewahrt.


03.05.2019 23.ST Salzlandliga
SV Plötzkau 1921 – SV Einheit Bernburg 0:0 (0:0) (Statistik)

Von diesem Spiel lagen leider keine näheren Informationen vor.


28.04.2019 22.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV 09 Staßfurt 4:2 (2:0) (Statistik)

Verdienter Arbeitssieg
Gegen die derzeit schwächelnde Landesligareserve wollte Gastgeber Einheit unbedingt mit einem weiteren Dreier sein Punktekonto aufbessern. An der Umsetzung dieses Vorhabens arbeiteten die Platzherren von der ersten Spielminute an. Man setzte sich sofort in der Staßfurter Spielhälfte fest und hatte sich nach 10 gespielten Minuten bereits zwei verheißungsvolle Torchancen erarbeitet. Die Gäste dagegen hatten in Hälfte eins nicht mehr als zwei drei sporadische Konter anzubieten, die am 16ner ihre Grenze fanden. Sie deuteten aber dennoch an, dass die Offensive ihr stärkerer Mannschaftsteil an diesem Tag war.
Die Gastgeber blieben über die gesamten 45 Minuten der ersten Hälfte das spielbestimmende Team und erspielten sich Torchancen. Meist kam man dabei über die rechte Angriffsseite mit vielen Grundliniendurchbrüchen vom sehr agilen Karl Kniesche. Seine Eingaben fanden aber oft keinen Abnehmer. Entweder war der finale Pass zu ungenau oder der Abschluss zu schwach. So kam dann in der 27.Spielminute auch Staßfurts Andy Klemmer mal zu einer guten Torchance, als man sich in der auch nicht immer sattelfesten Einheitabwehr einen dicken Patzer leistete. Zum Glück für die Saalestädter verfehlte sein Heber das Einheittor nur knapp.
Dann waren aber wieder die Einheitspieler am Drücker und das was sie selbst noch schafften, erzwangen sie in der 35.Spielminute mit einem Eigentor des Staßfurters Danny Durin. Ohne Frage, auch wenn glücklich zustande gekommen, war es eine verdiente Gastgeberführung. Unmittelbar nach dem Führungstreffer hätte Einheit auf 2:0 erhöhen können, doch der junge Wais schaffte es im nächsten Angriff nicht, am gut mitspielenden Staßfurter Schlussmann Steven Köthe vorbeizukommen. Doch weitere drei Minuten später, nutzte Wais seine Chance. Einen Außenristschuss von Mannschaftskapitän Marco Schule konnte Köthe nur nach vorn abwehren. Jetzt stand Wais goldrichtig und staubte zum 2:0 ab. Nun war auch ein dem Spielverlauf entsprechendes Ergebnis erreicht und damit ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel und unter kräftiger Mithilfe der Gastgeber hatten die Staßfurter den besseren Start. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld, kam es plötzlich zu einer 4 gegen 2 Situation zu Gunsten der Gäste, wobei Gästetorjäger Andy Klemmer einen Tick schneller war als der aus seinem Tor kommende Einheittorwart Robert Beck und den Steilpass im langen Eck zum Anschlusstreffer (49.) versenkte.
Die Antwort der Saalestädter ließ nicht lange auf sich warten. Nach Balleroberung an der Mittellinie erreichte ein Steilpass den fleißigen Wais, der nun auf und davon ging, den Torwart noch umspielte und mit links zum 3:1 abschloss und damit seinen zweiten Treffer im Spiel erzielte. Der alte Abstand war wieder hergestellt, aber nicht die Sicherheit im Defensivverhalten. Immer wieder leisteten sich die Gastgeber leichte Unsicherheiten. Eine davon nutzte noch einmal Klemmer, als er über die entblößte linke Seite kam und eine Unstimmigkeit zwischen zwei Einheitspielern zu seinem Vorteil machte, in deren Folge der Schiedsrichter ein Foul im Strafraum sah und dementsprechend auf Strafstoß entschied. Auch diese Chance ließ sich der gefoulte Spieler nicht entgehen und verwandelte den Elfer sicher zum 2:3 aus seiner Sicht.
Das Spiel lebte nun von der Spannung, mobilisierte aber auch nochmal die Einheimischen. Der Druck auf das Gästetor wurde nun wieder erhöht und Chancen wurden erspielt. Auch gab es ein oder zwei strafstoßverdächtige Aktionen im Staßfurter Strafraum, aber hier blieb der Pfiff aus. Doch Einheit blieb dran und in der 76. bzw. 78.Spielminute hatten Kniesche und erneut Wais gute Möglichkeiten zum 4:2. Jedoch das erlösende Tor wollte einfach noch nicht gelingen. Der zur Halbzeit gekommene Tobias Westphal war aber nun in der Schlussphase endlich warmgelaufen und hatte jetzt seine besten Szenen. Als er in der Nachspielzeit einen schlauen Pass auf Kniesche im Strafraum spielte, ließ dieser sich dieses Mal die Chance nicht entgehen und setzte mit dem.4:2, wie in der Vorwoche den Schlusspunkt, obwohl die Staßfurter in der 90.+3 noch einmal eine Chance  zum Anschlusstreffer bekamen, aber Beck konnte zur Ecke abwehren.
Am Ende siegte der SV Einheit in einem fairen Spiel, auch auf Grund klarer Chancenvorteile, verdient gegen eine Staßfurter Mannschaft, die nie aufsteckte.
Am kommenden Freitagabend beim Tabellenzweiten in Plötzkau, sollten die Einheitspieler ihre Chancen besser nutzen und in der Defensive wieder an die Leistungen in Winningen oder Drohndorf/Mehringen anknüpfen, will man den favorisierten Aufsteiger ärgern.


16.04.2019 16.ST Salzlandliga (Nachholspiel)
SV Einheit Bernburg – VfB 1921 Neugattersleben 2:0 (0:0) (Statistik)

Am Ende steht ein nicht unverdienter Arbeitsieg
Bei herrlichen äußeren Bedingungen traf man sich im Nachholspiel an der „Töpferwiese“ zum ewigen Altkreisderby. Das beide Mannschaften derzeitig so ihre personellen Probleme haben, konnte man den jeweiligen Aufstellungen entnehmen.
Der Witterung mit ihren ungewohnten Temperaturen entsprechend, glich die Startphase dieses Spieles nur einem lauen Lüftchen und erinnerte eher an Sommerfußball im April.
Trotzdem kamen die Gäste zu einer schnellen Torchance, denn bereits in der 2.Spielminute stockte den Gastgebern der Atem, als Tim Krampes Außenristheber, nach einer Flanke von links, Robert Beck im Einheittor überraschte, aber zum Glück auch den langen Pfosten ins Toraus passierte. Danach bewegte sich dieses Spiel aber zunächst in den angesprochenen ruhigeren Gefilden und spielte sich meist zwischen den Strafräumen ab.
Erst in der 17.Spielminute gelang den Platzherren eine erste richtig gefährliche Situation. Karl Kniesche wurde nach Balleroberung an der Mittellinie steil geschickt und drang in den Strafraum bis zur Grundlinie ein, passte auf den im Strafraumzentrum einlaufenden Ricardo Kupka, der den Ball direkt aufs Tor brachte und Philipp Schulze im VfB-Tor zu einem Reflex mit dem Fuß zwang. Aber auch die Gäste zeigten sich drei Minuten später schon wieder. Nach einer Ecke wurde Beck zu einer Glanztat gezwungen, wobei er nach Kopfballeingabe die Hand blitzschnell oben hatte und den Einschlag verhinderte.
Nach diesem kurzen Aufflackern auf beiden Seiten, ließ man es wieder ruhiger angehen und es dauerte bis zur 43.Spielminute, als erneut Krampe nach schönem vorherigen Zusammenspiel zu einer Torchance kam, aber auch hier in Beck seinen Meister fand. Fast im Gegenzug war es Karl Thiele, der eine weite Flanke von der rechten Seite volley nahm. Eine sehr sehenswerte Aktion, wobei auch hier wieder der Torwart reflexmäßig glänzte.
So ging es, gemessen an Chancen – und Spielanteilen mit einem gerechten 0:0 in die Pause.
Zu Beginn der 2.Spielhälfte wollte Einheit das schnelle Tor. Aber die Gäste hielten sofort mit  optischer Präsenz dagegen. Das kam an diesem Samstag den Einheitspielern aber entgegen, für deren schnelle Außenspieler sich dadurch Räume zum Kontern boten. Als in der 50.Spielminute an der Mittellinie ein Neugattersleber Angriff abgefangen wurde, wurde sofort Kniesche lang geschickt, dessen Flanke Alexander Rettinger an der linken Strafraumgrenze erreichte. Letzterer brachte den Ball per Kopfballeingabe nach innen, wo Benjamin Kuhn mit einem Flugkopfball zur 1:0 Führung zur Stelle war.
Danach beruhigte sich das Spiel wieder und hatte für einen Weile außer Up and Downs zwischen den Gefahrenzonen nichts zu bieten. Der VfB hatte zwar optisch etwas mehr vom Spiel in dieser Phase, aber nicht die Mittel, die Einheitabwehr ernsthaft zu gefährden. Doch da die Gastgeber nur mit diesem mageren 1:0 Vorsprung führten, war stets auch ein gewisses Zittern auf ihrer Seite angesagt.
In der Schlussviertelstunde berappelten sich die Saalestädter aber noch einmal. Erst hatte Kniesche die Chance auf 2:0 zu erhöhen und dann nach einem Konter über den eingewechselten Jonas Souschek, hatte Thiele eine tolle Abschlussaktion und im Nachschuss nochmal Rettinger, aber beide blieben erfolglos. Kurz vor Spielende fasste sich dann Kniesche noch einmal ein Herz, marschierte mit hohem Tempo in den linken Gästestrafraum und schloss, Schulze keine Chance lassend, zum spielentscheidenden 2:0 ab. Damit belohnte sich Karl Kniesche endlich auch einmal für seine seit Wochen anhaltende starke Form.
Kurz darauf ertönte der Abpfiff, des gut leitenden Neulings in der Salzlandliga Peter Kröplin aus Schönebeck, der aber auch, mit dieser jederzeit fairen Begegnung, ein leichtes Amtieren hatte.
Am Ende siegte der SV Einheit nicht unverdient und konnte damit seinen positiven Trend auch in der Tabelle sichtbar machen.


14.04.2019 21.ST Salzlandliga
SSV Eintracht Winningen – SV Einheit Bernburg 1:0 (0:0) (Statistik)

Eine Niederlage aus der Einheit erhobenen Hauptes gehen kann
Auf einem, durch Dauerregen, schmierigen, aber sehr gut hergerichteten Rasenplatz erwartete der Spitzenreiter unsere seit 5 Spieltagen ungeschlagene Einheitmannschaft. Ging es nach dem Bernburger Trainergespann, sollte diese Serie auch an diesem Spieltag fortgesetzt werden. Die Vorzeichen dazu waren allerdings nicht besonders gut, denn abgesehen von den Langzeitverletzten, die jetzt hier nicht alle aufgezählt werden sollen, fehlten mit Mannschaftskapitän Marco Schule u. Robin Schöppe (beide verletzt), Alexander Rettinger (Arbeit), Tobias Wetsphal (krank), Eric Käding (Urlaub), Matthias Krug (private Probleme) sowie Wais S. Angermann (Einsatz bei den A-Jun.) jede Menge aktuelle Stammspieler. An dieser Stelle schon gleich ein großes Dankeschön, an die Spieler der 2.Mannschaft Robert Beck (Tor), Karl Thiele, Roland Busch, Björn Jethon und Peter Henze, die sich nach ihrem schweren Spiel am Samstag noch einmal zur Verfügung stellten, um die Erste zu unterstützen. So funktioniert aber ein Verein!
Hervorragend eingestellt ging die Mannschaft in dieses Spiel, denn egal mit welcher Truppe, das war das erklärte Ziel, wollte man in Winningen nichts herschenken. Und diese großartige Einstellung zog die Mannschaft bis zum Schlusspfiff des ausgezeichneten Schiedsrichtergespanns unter Leitung von Markus Scheibel durch und brachte den großen Favoriten das Fürchten bei.
Von Anbeginn war es von beiden Seiten eine sehr intensiv geführte Begegnung, die aber trotz der schwierigen Bedingungen stets in einem fairen Rahmen verlief. Die taktischen Ausrichtungen beider Teams waren allerdings sehr unterschiedlich. Während Einheit es mit einer engmaschigen Defensive versuchte und die Gastgeber erst an der Mittellinie empfing und dabei auf Kontermöglichkeiten setzte, erzeugten die Gastgeber dadurch natürlich ein optisches Übergewicht. Der SSV konnte damit aber damit zunächst nichts anzufangen, wurde zu vielen lang geschlagenen Bälle gezwungen, auf die die Einheitabwehr um Matthias Helbig gut eingestellt war. Kam mal ein Ball durch oder eine Flanke, war Robert Beck im Tor ein starker Rückhalt.
So dauerte es doch bis zur 19.Spielminute, ehe sich für SSV Torjäger Weliko Paul eine erste Torchance, die zur Ecke abgewehrt wurde, ergab. Im direkten Gegenzug blieb Ricardo Kupka Sieger und bediente Karl Kniesche, der knapp verzog. Die nächste Chance für Winningen ergab sich nach leicht verunglückter Aktion in der Einheitabwehr, aber auch hier konnte ein Einschlag verhindert werden. Und Einheit sah sich in seiner Rolle bestätigt und wurde bei seinen Kontern über den einsatzstarken R. Kupka, sowie die ein unerhörtes Laufpensum absolvierenden Karl Kniesche und Karl Thiele auf den Außenpositionen, die vor allem mit ihrer Schnelligkeit punkteten, immer selbstbewusster.
In der 33.Spielminute rutschte Rachid Lammert vor dem Winninger Strafraum aus. Kupka erkannte die Situation sofort nutzte den Raum und spielte den Ball auf den mitgelaufenen Sebastian Kuhn, der beim Abschluss aber zu unentschlossen war, doch trotzdem die Übersicht behielt und quer auf Kniesche passte, dessen Abschluss noch zur Ecke abgefälscht wurde. Danach war wieder die Eintracht dran, deren drei Abschlussversuche während einer kurzen Druckphase immer wieder abgeblockt wurden. So blieb es bis zur Pause beim leistungsgerechten 0:0.
Nach der Pause kam Winingen wieder mit viel Druck aus der Kabine und Einheit brauchte einige Minuten, um sich wieder zu sortieren. Als in der 54.Spielminute Phillip Striewski im linken Halbfeld am Boden lag, lief das Spiel weiter, was bei einigen Einheitakteuren zu einer Unkonzentriertheit führte. Die Folge, Maik Behrens kam im Strafraum in Ballbesitz, umkurvte noch einen Abwehrspieler und ließ mit seinem Schuss Beck keine Abwehrchance. 1:0 für den Spitzenreiter, der nun versuchte gleich das zweite Tor hinterherzuschieben. Jetzt kam Winningen aus dem Konter und hatte eine Chance zum Erhöhen (64.), als Christian Krieg in den linken Einheitstrafraum eindrang und Beck dessen Eingabe mit letztem Einsatz vor einem einschussbereiten Winninger klären konnte.
Ab dieser Aktion verstärkte nun aber auch Einheit seine Bemühungen und forcierte sogar noch das Spieltempo. Die Mannschaft wollte unbedingt das Tor, hatte aber kein Abschlussglück, obwohl dem kleinen Einheitanhang der Torruf mehrfach auf den Lippen lag, etwa bei Chancen von R. Kupka, Jethon oder auch Kniesche. Die SSV Spieler kamen nun kaum noch aus ihrer Hälfte, trotzdem musste Beck bei einem Schuss aus Nahdistanz von Daniel Vehlow mit einem Reflex das 2:0 verhindern und in der 85.Spielminute setzten sie noch einen Konter der den langen Pfosten des Einheittores rasierte. Die letzten 10 Minuten, es wurden gute 5 Minuten nachgespielt, waren nur noch ein Zittern – auf Einheitseite hoffte man noch auf ein verdientes Ausgleichstor und die aufopferungsvoll kämpfenden Bernburger waren nah dran – auf anderen Seite sah man sich völlig in die Defensive gedrängt und hoffte diese Minuten schadlos zu überstehen, denn sie hatten es verpasst, die Entscheidung zu erzwingen.
Am Ende blieb‘s bei dem knappsten aller Siege, für den SSV, welcher jetzt auch nicht unverdient war. Die Saalestädter indes können trotzdem stolz sein auf ihre Leistung, auch wenn ihnen ein Teilerfolg leider verwehrt blieb. Sie knüpften trotz vieler Ausfälle an diesem Sonntag an die Leistungen der letzten Wochen nahtlos an und zeigten sich als Team weiter so gefestigt. So kann man mit Optimismus den nächsten beiden Heimspielen entgegen sehen!


06.04.2019 20.ST Salzlandliga
SV Enheit Bernburg – SC Seeland 1:1 (1:0) (Statistik)

Ungeschlagenserie hält, aber es war mehr drin
An diesem herrlichen Frühlingstag wollte Einheit unbedingt an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und die Ungeschlagenserie am besten mit einem Sieg ausbauen. Um dieses Ziel zu erreichen, hatte man es an der Töpferwiese mit dem SC Seeland zu tun, also nicht gerade Laufkundschaft. Dass es nicht so leicht war, die knappe Hinspielniederlage gegen diesen Gegner wettzumachen, sollte der Spielverlauf bald zeigen.
Trotzdem schien es zunächst so, als würden die Gastgeber ihr Vorhaben umsetzen können. Nach vorsichtigem Beginn beider Teams, bei dem erst einmal die Abwehrreihen Herr der Lage waren, kamen aber dann doch die Saalestädter besser in Spiel und zu ersten gefährlichen Aktionen vor dem Tor des SC Seeland. Mit einem Pieckenschuss von Mathias Krug aus knapp 16 Metern, der noch aufsetzte, hatte Seelands Torwart Carsten Reihl erste Probleme, konnte aber klären. Da war schon eine Viertelstunde vergangen. Kurz darauf zog Marco Schule einen an Ricardo Kupka verwirkten Freistoß mit der notwendigen Schärfe in den Seeländer Strafraum. Dort war Matthias Helbig zur Stelle und platzierte den Ball perfekt ins untere linke Eck (17.). Pech für ihn und seine Mannschaft, das genau am Pfosten Karsten Müller stand und dem Spielobjekt den Weg ins Tor versperrte, zu einer Reaktion hatte dieser Spieler in dem Moment jedenfalls keine Zeit.
Danach konnten die Gäste das Spielgeschehen wieder offener gestalten und große Teile der ersten Hälfte fanden von nun zwischen den Strafräumen statt. In der 25.Spielminute setzten auch die Gäste ein erstes Achtungszeichen, doch der schöne Linksschuss aus der Drehung von Jens Bilsing zischte am langen Pfosten des von Eric Käding gehüteten Einheittores vorbei. Fünf Minuten später mussten Phillip Striewski und Käding Kopf und Kragen riskieren, um gegen Ole Raters das Gegentor zu verhindern. Kurz vor der Pause verfehlte ein SCS Kopfball den Dreiangel des Einheitgehäuses nur knapp und im direkten Gegenzug setzte sich Krug noch einmal schön im Gästestrafraum durch, sein Querpass ins Zentrum war aber zu ungenau. So blieb es zur Halbzeit beim torlosen und leistungsgerechten Remis.
Nach der Pause erwischte der SV Einheit den besseren Start. So passte Striewski nach Balleroberung in der 47.Spielminute sofort auf den auf rechten Seite steil gehenden Tobias Westphal, der allein auf den Gästetorwart zusteuerte. Doch der Winkel für ihn und seinen schwächeren rechten Fuß wurde zu spitz, sodass er in Reihl seinen Meister fand. Doch Einheit hatte für die nächste halbe Stunde mehr Präsenz, aber die ganz großen Chancen blieben aus, obwohl man es immer wieder über die Flügel mit Tempo versuchte. So brauchte es bis zur 60.Spielminute, da leisteten sich der Gästeschlussmann und ein Abwehhrspieler einen Abstimmungsfehler, nach dem sich der inzwischen für Westphal eingewechselte Wais an der Grundlinie schön durchgesetzt hatte und den Ball nach innen brachte. R. Kupka profitierte dann von der Kopfballverlängerung eines Abwehrspielers, der damit seinen Torwart irritierte und köpfte zur jetzt schon verdienten 1:0 Führung ein. Einheit versuchte nun nachzulegen, aber die Seelandabwehr behielt den Kopf oben und ließ nur wenig zu. Und hatten sich die Bernburger etwas Raum verschafft vergaben sie ihre Möglichkeiten doch zu unkonzentriert. So war ein abgefälschter Schuss von Schule noch die gefährlichste Akusbeute in dieser Phase.
In der Schlussviertel kam nun der SC Seeland noch einmal, weil bei Einheit die Präsenz im Mittelfeld nun doch verloren ging und man jetzt begann, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. So konnten die Gäste, die nun alles auf eine Karte setzten, immer wieder gefährliche Situationen im Einheitstrafraum kreieren, aber die richtigen Torchancen blieben auch ihnen versagt. Dem Gastgeber dagegen boten sich in diesen Minuten nun Räume zum Kontern. Und da gab es doch die eine oder andere Situationen, wo man hätte das 2:0 erzielen müssen, so etwa für Karl Kniesche, als auch noch zweimal für Wais. Da muss man einfach cleverer agieren.
Aber das gilt nicht nur für die Offensive, sondern in den Schlussminuten auch für die Abwehrarbeit. So waren die Einheitspieler jetzt nicht in der Lage den Ball kompromisslos aus der Gefahrenzone zu befördern. Stattdessen wurde der Ball gleich viermal in Folge fast an der gleichen Stelle auf Höhe der Strafraumgrenze ins Seitenaus befördert. Das bedeutete natürlich immer wieder Ballbesitz für die Gäste, die stark gemacht wurden und nun längst an einen möglichen Punkterfolg glaubten.
Trotzdem schien es so, als könnte Einheit dieses knappe 1:0 nachhause bringen, denn inzwischen war die 90.Spielminute im Gange. Doch nun passierte es doch, worauf der Gast hingearbeitet hatte. Ein Ball in den Einheitstrafraum konnte nicht konsequent geklärt werden, landete an der Strafraumgrenze bei Tino Falke, der sich ein Herz fasste und sein Linksschuss aus der Drehung schlug im Torwinkel zum glücklichen 1:1 ein – ein sensationelles Tor, keine Chance für Käding – Schockstarre in den Reihen des SV Einheit, aber so ist halt Fußball und wie sagte schon Sepp Herberger: „Das Runde muss ins Eckige“ oder noch besser: „Ein Fußballpiel geht 90 Minuten“.
So war das Unentschieden für den SV Einheit zwar bitter und fühlte sich nach dem Abpfiff des insgesamt guten Schiedsrichters Steffen Neumann, wie eine Niederlage an. Letztlich war es für die Gäste glücklich aber nicht unverdient, weil sie an sich glaubten und Einheit es verpasste, den Sack zuzumachen. Die Ungeschlagenserie indessen für den SV Einheit hielt und das sollte man, trotz allem, als positiven Aspekt aus dieser Begegnung mitnehmen


31.03.2019 19.ST Salzlandliga
FSV Drohndorf/Mehringen – SV Einheit Bernburg 0:2 (0:1) (Statistik)
 
“Strippes” Kopfballabwehr ist Ausgangspunkt des Konters zum 0:1 (Quelle: Homepage des FSV)

Über taktische Disziplin und temporeiches Umkehrspiel zum Auswärtsdreier
An diesem kühlen Frühlingsnachmittag war die Einheitelf zu Gast beim Tabellenzweiten. In den vergangenen Jahren gab es für die Lehmannelf beim FSV nichts zu holen. Das sollte an diesem Sonntagnachmittag anders werden, obwohl mit Ricardo Kupka, Markus Klaes und dem gelb gesperrten Robin Schöppe, sowie  dem hoffnungsvollen, aber auch gesperrten Talent Tobias Westphal, ganz wichtige Akteure nicht am Start waren. Dafür waren die zuletzt verletzten  bzw. kranken, aber für das Einheitspiel eminent wichtigen Matthias Helbig und Sebastian Kuhn wieder dabei. Auch der seit über einem Jahr verletzt gewesene Youngstar Nils Nietschmann stand erstmals wieder mit im Aufgebot.
Der Wunsch des Sportlichen Leiters des SVE war es sowieso und der des Trainergespanns erst recht, endlich mal was Zählbares aus Drohndorf mit nach Hause zu bringen.
Entsprechend konzentriert und hoch motiviert begann die Einheitelf. Aus einer sicher stehenden Abwehr mit dem stellungssicheren und kopfballstarken M. Matthias Helbig im Zentrum und mit „Matze“ Matthias Wiedensee, sowie „Strippe“ Phillip Striewski hatte er zwei Routiniers und dazu den jungen Leroy Kupka Spieler an seiner Seite, die ihre Aufgabe voll erfüllten. Unterstützt wurden sie dabei von einem äußerst intensiven und laufstarken Mittelfeld um Mannschaftskapitän Marco Schule und dem weiter formverbesserten Mathias Krug, sowie den mit viel Geschwindigkeit und großem Einsatz auf den Außenbahnen agierenden Karl Kniesche (rechts) und Alexander Rettinger (links). Robin Schöppes Aufgabe im Zentrum übernahm der 19Jährige Wais, der ein ständiger Unruheherd gegen die robusten Verteidiger des Gastgebers war.
Daraus ergab sich die taktische Ausrichtung so, dass man den Gegner, noch in dessen Hälfte, bereits vor der Mittellinie empfing bzw. ihn zum vom Gast erwarteten Spiel mit vielen langen Bällen zu operieren zwang. Diese Taktik ging hervorragend auf. Denn es kam zu vielen Balleroberungen bzw. die lang auf Kilian oder Bochning geschlagenen Bälle wurden zu Opfern der gut stehenden Einheitabwehr. So kam Einheit bereits in der 2.Spielminute zu einem ersten Torabschluss durch Krug. Im direkten Gegenzug kannte Striewski einen langen Ball in den Strafraum per Kopf abwehren, den Krug aufnahm, welcher gedankenschnell den auf der linken Außenbahn sofort startenden Rettinger mit gut getimten Pass schickte. Rettinger setzte sich geschickt im Strafraum durch und passte auf den mitgelaufenen Wais, der den Ball am Fünfmeterraum sogar noch annahm und dann zum frühen 0:1 (4.) vollendete.
Dieser Treffer spielte der Einheittaktik nun natürlich voll in die Karten. Der Gastgeber reagierte jetzt mit viel Wucht, aber immer wieder mit derselben Masche, sodass er sein Feuer in der ersten Hälfte nie entfachen konnte, weil die Gäste auch ein zielführendes Zusammenspiel kaum gestatteten. Dadurch ergaben sich für die Saalestädter einige gute Möglichkeiten zum Kontern, wobei sie  ihre Schnelligkeitsvorteile ausnutzten. Die beste hatte vielleicht Kniesche, der in der 20.Spielminute rechts auf und davon ging, in den Strafraum eindrang und sein Schuss knapp über den langen linken Dreiangel strich. Aber das war auch schon eine der letzten Möglichkeiten der ersten Hälfte, auch wenn auf Seiten der Bernburger die besseren Ansätze zu sehen waren. So ging es mit dieser knappen Gästeführung in die Pause. Einheittrainer Norbert Lehmann sah diese Halbzeit als eine der besten seines Teams in dieser Saison, vor allem aus taktischen Aspekten gesehen.
Für die zweite Spielhälfte erwartete man eine stürmische Anfangsphase des FSV und die Gäste taten gut daran, darauf eingestellt zu sein. Sofort zwangen die Gastgeber Einheit in die Defensive, übten viel Druck aus, indem sie sich im und um den Gästestrafraum festsetzten und viele Standardsituationen, wie Ecken und Freistöße, erzwangen. In dieser Phase musste man wirklich um die biste dato gut eingestellte Einheit fürchten, weil sie eine Viertelstunde lang nur noch reagieren konnte, keine Ordnung mehr in ihr Spiel brachte und so jegliche Entlastung ausblieb. Doch mit Glück und Geschick konnte man wenigstens verteidigen. Dabei half natürlich auch, dass Carlo Bochning die sicherlich größte FSV Chance, freistehend mit der Innenseite, am langen Pfosten vorbeisetzte. Wer weiß, wie dann das Spiel noch verlaufen wäre…. Auch Wiedensee musste noch einen Ball auf der Linie klären. Das wars dann aber auch, bei den vielen Flanken und Eingaben war dzudem meist der sichere Eric Käding im Einheittor zur Stelle.
Nach überstandener Drangperiode fingen sich die Bernburger und brachten zusehends wieder Ordnung in ihr Spiel. Jetzt gab es im Mittelfeld wieder viele Balleroberungen, die zum schnellen Umkehrspiel über die Flügel genutzt wurden. Man kam nun wieder zu Torchancen. Links ging Wais (58.) in den Strafraum, traf aber leider die falsche Entscheidung als er am Gegenspieler zur Grundlinie vorbei ging und seine Eingabe mit dem linken Fuß leider verpuffte. Da wäre der Querpass vorher, auf die mitgelaufenen Krug und Schule, sicher die bessere Lösung gewesen.
Aber dies sei dem fleißigen Stürmer, der an diesem Tag so manches Foulspiel über sich ergehen lassen musste, verziehen – tolles Spiel Wais, trotzdem musst Du Dein zerrissenes Trikot selbst flicken. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr solcher und ähnlicher Möglichkeiten ergaben sich. Das ständige, aber erfolglose Anrennen der Gastgeber schien nun  seinen Tribut zu zollen. Als in der 79.Spielminute Kniesche, der vielleicht beste Mann auf dem Platz, mal wieder losmarschierte war er von nichts und niemanden aufzuhalten, passte dann im Strafraum angekommen auf Wais im Zentrum, der noch am Keeper scheiterte, aber Rettinger hatte dann keine Mühe mehr, zum 0:2 und damit zur Entscheidung abzustauben. Jetzt war wohl auch die Moral beim Gastgeber im Keller und für den SVE war gar noch mehr möglich.
Fazit: Die Bernburger verpassten es leider, den Sack schon eher zuzumachen, aber es war ein jederzeit verdienter Erfolg für eine Einheit, die mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Tabellenzweiten in die Knie zwang und eindrucksvoll aufzeigte, welches Potential in dieser Mannschaft steckt, auch wenn einige Leistungsträger nicht dabei sein können.
Über Einsatzbereitschaft und taktische Disziplin zum Spiel, so hält die Serie. Weiter so Männer, das hat uns gut gefallen!
Nächste Woche kommt Seeland an die „Töpferwiese“ und wir freuen uns schon!


24.03.2019 18.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Blau-Weiß Pretzien 3:1 (2:1) (Statistik)

Revanche gelungen – Verdienter Heimsieg
In diesem Spiel der Tabellennachbarn wollte sich der gastgebende SV Einheit unbedingt für die Hinspielniederlage in Pretzien revanchieren und gleichzeitig an die gute Leistung der Vorwoche in Wolmirsleben anknüpfen.
So ging das Match auch ohne große Abtastphase los. Gleich in den Anfangsminuten hatten die Platzherren zwei hochkarätige Torchancen, ein ganz früher Treffer blieb ihnen aber noch versagt.
Aber auch die Gäste zeigten, dass ihre Stärken vor allem im Angriff liegen. Das machten sie dann auch so richtig in der 12.Spielminute mit dem Treffer zum 0:1 durch Christian Buchholz deutlich, der einen Angriff über die rechte Abwehrseite des SVE mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel des kurzen Ecks abschloss. Große Wirkung hinterließ dieser Treffer bei den Einheitspielern zum Glück nicht, denn sie versuchten sofort zu antworten und bereits in der 15.Spielminute gelang ihnen der Ausgleich. Robin Schöppe hatte einen Freistoß in den Rücken der Pretziener Abwehr gezirkelt und der einlaufende Karl Kniesche rutschte in diesen Ball und drückte ihn damit zum 1:1 über die Linie. Das Einheitspiel wurde nun noch druckvoller, aber die Gäste von der Elbe blieben mit Kontern stets gefährlich. Vor allem die linke Bernburger Abwehrseite hatte da so ihre Probleme und Eric Käding im Einheittor musste hellwach sein. So ging es auf dem Spielfeld hin und her. Einen Konter der Pretziener in der 29.Spielminute konnte Käding gerade noch vereiteln und im Gegenzug forderte Schöppe Kädings Gegenüber Nicky Lahne, der mit einer Fußabwehr einen Rückstand gerade noch verhindern konnte. Auch in der 34.Spielminute hatten Lahne und sein Team noch einmal das Glück auf ihrer Seite, als, nach Foul an Ricardo Kupka, ein 18meter Freistoß von Schöppe am Quergebälk landete und Matthias Helbig, der nach Verletzung wieder dabei war, den abprallenden Ball über die Linie drückte. Doch das Schiedsrichtergespann entdeckte eine Abseitsstellung. Im direkten Gegenzug kam Pretzien wieder gefährlich über seine rechte Seite.
Drei Minuten später konnte sich Kniesche, sein Tempo nutzend, auf der rechten Seite hervorragend durchsetzen, drang in den Gästestrafraum ein und passte von der Grundlinie auf den aus dem Rückraum kommenden Schöppe, der den Ball direkt mit der Innenseite über die Linie zum 2:1 bugsierte. Das Ergebnis war gedreht und Einheit setzte sich unmittelbar danach noch einmal im und um den Strafraum der Blauweißen fest und hatte dabei auch Chancen. Zu einem weiteren Treffer noch vor der Pause langte es aber nicht mehr.
Die zweite Hälfte stand dann ganz im Zeichen des SVE. Von den Gästen war über einen langen Zeitraum überhaupt keine nennenswerte Offensivaktion mehr zu sehen. So erarbeiteten sich die Saalestädter einige hervorragende Torchancen und der Gästetorwart bekam richtig Arbeit, meistens konnte er aber klären. Als Wais S. Angermann jedoch auf der rechten Seite in den Strafraum (61.) eindrang, schien ihn wohl der Mut etwas verlassen zu haben, denn sein ängstlicher und zu schwach gespielter Querpass auf zwei mitgelaufene und völlig frei Mitspieler im Zentrum, erreichte diese nicht, weil der gute Lahne das Ankommen des Passes leicht verhindern konnte. Spätestens hier war die 3:1 Führung fällig. Weitere gute Angriffe folgten und Alexander Rettinger hatte bei seinem Kopfball, nach Flanke von Wais, die Möglichkeit ein Tor zu erzielen. Aber wieder stand Pretziens Schlussmann im kurzen Eck goldrichtig.
Dann zwischen der 76. Und 77.Spielminute enormer Druck im Gästestrafraum mit gleich mehreren Schussversuchen von Einheitspielern – immer blieben sie in der Abwehr hängen oder der Torwart war noch dran, allerdings beim letzten Schussversuch war wohl die Hand im Spiel, jedenfalls der Linienrichter zeigte es sofort an und Schiedsrichter Torsten Meiners entschied auf Befragen auf Strafstoß. Da waren einigen Proteste der Gäste fällig, doch es blieb bei der Entscheidung. Und die Einheitspieler nahmen sie gern an, schließlich erlebte man auch schon ähnlich strittige Entscheidungen auch gegen sich. Rettinger lief an und verwandelte sicher und unwiderstehlich ins linke obere Eck zum längst verdienten 3:1.
Die Gäste indes steckten nicht auf und kamen in der Schlussphase auch noch zu zwei guten Torchancen, bei denen aber Käding sein Können und seine derzeit hervorragende Form unter Beweis stellen konnte.
Am Ende war es ein verdienter Erfolg für den SV Einheit, der aber seine vielen Chancen noch besser nutzen muß,  gegen eine starke Pretziener Mannschaft, die mit ihrer Leistung eine Menge zum guten Niveau der Begegnung beitrug.


17.03.2019 17.ST Salzlandliga
SV Wolmirsleben – SV Einheit Bernburg 1:1 (0:0) (Statistik)

Hochverdienter Punktgewinn
Nach dem ausgefallenen Spiel in der Vorwoche musste Einheit am Sonntag nach Wolmisleben reisen. Auch an diesem Wochenende waren die Witterungsbedingungen nicht gerade die besten, trotzdem war der Wolmirsleber Sportplatz in gutem Zustand.
Für die Gäste galt es nicht nur, an den Erfolg in Calbe anzuknüpfen, sondern man hegte natürlich auch Revanchegedanken, musste man im Hinspiel doch eine überraschende 0:3 Schlappe hinnehmen. Die Einheitspieler waren von ihrem Trainer an diesem Sonntag gut eingestellt, waren gut vorbereitet auf das körperbetonte Spiel der Gastgeber, die zudem mit vielen langen Bällen, möglichst gleich in den Strafraum, operieren.
Es entwickelte sich zunächst ein Spiel zwischen den Strafräumen. Beide Abwehrreihen hatten das Geschehen im Griff, wobei die versuchten Passfolgen der Einheitspieler doch etwas zielstrebiger und vor allem gefälliger wirkten. Zudem nahmen die Bernburger die Zweikämpfe gut an und trotzdem so der Wolmirsleber Spielweise.
Ab der 30, Spielminute wurden ihre Aktionen Richtung WSV Tor auch etwas zwingender. Dabei waren die Schnelligkeitsvorteile der Bernburger, wenn sie über die Außen kamen offensichtlich und es ergab sich die eine oder andere „halbe“ Möglichkeit zum Torerfolg zu kommen. Den Torwart des WSV indes konnten sie noch nicht ernsthaft prüfen. Noch intensiver wurde das Spiel Minuten vor der Pause. Erst konnte sich der im rechten Mittelfeld aufgebotene Wais S. Angermann, mindestens in Hälfte eins bester Einheitspieler, zweimal hervorragend durchsetzen und Flanken in den WSV Strafraum abfeuern, die jedoch keinen Abnehmer fanden. Aber auch der WSV kam fast aus dem Nichts zu einer Chance (37.), vielleicht die erste richtige im Spiel. Danach eine Ping Pong Szene (40.) im Wolmirsleber Strafraum. Matthias Krug hatte sich auf der rechte Seite durchgesetzt und passte von der Grundlinie scharf nach innen. Dies führte fast zum Eigentor eines WSV Spielers und war schon der letzte „Höhepunkt“ der 1.Halbzeit.
Zur 2.Halbzeit erwartete man eine drangvolle Anfangsperiode des WSV. Und man lag darin richtig. Gleich nach Wiederanstoß wurde ein Ball typisch lang in den Einheitstrafraum Richtung Elfmeterpunkt geschlagen und  schon stand die Abwehr unter Druck. Doch die Gäste fingen sich schnell, konnten das entfachte Feuer des WSV sofort löschen und nach Balleroberungen schnelle Angriffe inszenieren. In der 47.Spielminute setzte der sehr tatenfreudige Karl Kniesche ein erstes Warnsignal ab. Sein Schuss pfiff haarscharf am linken Pfosten vorbei. Aber die Eigenschaften, die auf Kniesche zutreffen, waren auch die der anderen Offensivspieler. Immer wieder konnten die WSV Angriffe von der gut organisierten Einheitabwehr um die Routiniers Benjamin Kuhn und Matthias Wiedensee abgefangen werden und was aufs Tor kam, wurde eine Beute vom stark agieren Eric Käding im Einheittor oder das sich läuferisch und kämpferisch immer mehr steigernde Mittelfeld um „El Capitano“ Marco Schule und Matthias Krug erstickte die Angriffsversuche schon in der Entstehung. All dies sorgte für  viele gute Momente im Umkehrspiel des SV Einheit und schaffte Platz, um mit viel Tempo über die Außenpositionen, rechts mit Wais und Arbeitstier Robin Schöppe oder mit Kniesche und Schwarz und auf der linken Seite, zu kommen. Das verfehlte seine Wirkung nicht und sollte in der 56.Spielminute zum Erfolg führen. Wieder Balleroberung auf der rechten Seite, Wais setzt geschickt, mit gut temperiertem Passe die Auslinie entlang, Schöppe ein, der von seinem Gegenspieler nicht aufzuhalten ist und fast von der Grundlinie scharf auf den links mitgelaufenen Schwarz passt, welcher direkt und mit großem Willem, Patemoga im Tor des WSV keine Chance ließ und die Kugel zum 0:1 einnetzte – durchaus auch verdient zu diesem Zeitpunkt.
Jetzt nahm das Spiel richtig Fahrt auf.  Wolmirsleben versuchte sofort zurückzuschlagen, aber die Einheitdefensive blieb noch Herr der Lage, nur bei Standards wurde es gefährlich. Als in der 65.Spielminute auf Höhe des WSV Strafraums ein Zweikampf verloren ging, nutzte der Gastgeber diesen Moment einer augenblicklichen Unkonzentriertheit zum Konter, marschierte über die linke Seite, wo Julien Karasch den Ball erhielt und vom Strafraumeck mit einem scharfen Flachschuss abzog. Da war auch für den starken Käding nichts zu machen – 1:1.
Da beide Mannschaften den Sieg wollten, kam es nun zu einem offenen Schlagabtausch, zwar mit leichten optischen Vorteilen des WSV, aber mit den besseren Chancen für Einheit. 73.Spielminute, wiederholt war es Schöppe, der den Ball mit großem Einsatz eroberte und Kniesche bediente, der etwas überhastet abschloss – hätte sich mit etwas mehr Übersicht die Ecke aussuchen können oder als Schwarz mustergültig eingesetzt wurde, in den Strafraum eindrang und ihm ein WSV Verteidiger nur mit vollem Risikotackling, aber fair, den Ball vom Fuß grätschte.
Auch in der 77. hatte Schwarz, wieder nach Schöppes Pass die Chance – frei vorm Torwart – bekam aber mit dem schwächeren linken Fuß nicht genügend Druck hinter den Ball.
Da bei einigen Einheitspielern sich nun, ob dieses lauf – und kampfintensiven Fußballspieles ein gewisser Kräfteverschleiß bemerkbar machte, begannen die Gäste nun damit, sich auf die Sicherung des Ergebnisses zu beschränken und auf gelegentliche Konter zu setzen. So mussten sie in den letzten Minuten noch zwei gefährliche Szenen überstehen. Ein Freistoß von Julien Krasch (88.), Käding ist zur Stelle und „Matze“ Wiedensee musste mittels Foulspiels auf Kosten der Ampelkarte in der Nachspielzeit eine Torchance verhindern.
Fazit: Am Ende geht das Remis wohl in Ordnung. Einheit nimmt aber einen hochverdienten Punkt mit an die Saale und kann sich als gefühlter Sieger fühlen, weil – Jeder gab sein Bestes! Schließlich war es wohl die beste Leistung des Einheitteams seit dem Winningenspiel im Herbst zuhause. Heute stimmten Laufbereitschaft, Kampf – und Einsatzbereitschaft und über diese Komponenten fand die Mannschaft zu vielen guten Spielszenen. Alle Mannschaftsteile wirkten hervorragend zusammen, als  eine Einheit, wenn auch nicht alles gelang. Dafür seid Ihr aber auch keine Profis. À la bonheur, Männer – macht weiter so!!!
Ein Wort noch zum erst 16Jährigen Schiedsrichter Eric Steppan, der eine schon sehr abgeklärte Leistung zeigte, sich von Zwischenrufen oder Forderungen der jeweiligen Mannschaftsbänke oder von den Zuschauern nicht beeinflussen ließ und mit seinen Entscheidungen meist richtig lag – Kompliment, junger Mann!


03.03.2019 15.ST Salzlandliga
TSG Calbe II. – SV Einheit Bernburg 0:2 (0:0) (Statistik)

Mit Arbeitsieg etwas Luft verschafft
Unangenehme Witterungsbedingungen, Regen und Wind, waren die Begleitumstände für dieses Kellerduell.
Nichtsdestotrotz, für die Einheitfußballer zählte bei der Calbenser Reserve nur ein Sieg, egal wie.
So starteten sie auch mit zunächst sicherem Passspiel aus der Abwehr heraus in die Begegnung. Man spielte sich oft bis zum Strafraum der Gastgeber, gelungene Abschlüsse dagegen waren aber Fehlanzeige.
Nach 12 Minuten kam die TSG einmal gefährlich vors Einheittor. Die Eingabe vom rechten Flügel fand aber keinen Abnehmer. Auf der anderen Seite schloss Ricardo Kupka eine schöne Kombination, eingeleitet von Karl Kniesche, über Wais S. Angermann und Marco Schule mit einem 22m Distanzschuss ab, der knapp über den Querbalken strich. Die nächste gute Chance ging auf das Konto von Alexander Rettinger, der von Robin Schöppe mit temperiertem Pass in die Tiefe bedient wurde. Doch sein Schuss verfehlte das Tor ebenfalls knapp. Da waren bereits 19 Minuten vergangen. Weitere zwei Minuten später probierte es Schule noch einmal aus der Distanz. Aber auch er hatte nicht das Glück auf seiner Seite.
Danach verflachte das Spiel bis zur Pause. Die Gäste versprühten nun bestenfalls Gefahr nach Standards, wobei bei Eingaben der aufgerückte Matthias Helbig zweimal gut in Position stand, diese aber noch nicht nutzen konnte. Die Gastgeber wehrten sich mit all ihren Möglichkeiten und operierten meist mit langen Bällen, auf die sich die vom schlagsicheren Helbig sehr gut organisierte Gästeabwehr eingestellt hatte. Da aber Einheit nicht allzu viel einfiel, ihre durchaus auch sichtbaren besseren technischen und spielerischen Möglichkeiten dazu zu nutzen, in die torgefährliche Zone einzudringen, spielte sich das Geschehen weitestgehend zwischen beiden Strafräumen ab.
Nach der Pause erhöhte Einheit nicht nur den Druck, sondern auch das Tempo, was nicht ohne Folgen für die Platzherren blieb. Sie sahen sich nun zunehmend in die Defensive gedrängt. Eine erste vehemente Druckphase (52./53.), in der der Ball mehrmals drohte, die Linie des Calbenser Tores zu überqueren, schloss letztlich Benjamin Kuhn mit einem Kopfball ab, der knapp über das Aluminium ging. Zwei Minuten später entschied der in seinen Entscheidungen nicht immer glücklich agierende Schiedsrichter Mönner aus Schönebeck auf Freistoß für die Gäste. Mannschaftskapitän Schule brachte diesen hoch und lang in den Strafraum Richtung Elfmeterpunkt und dieses Mal hat der erneut aufgerückte Helbig mehr Glück, denn sein platzierter Kopfball, gegen die Laufrichtung des Torwarts, landete im langen unteren Eck zum verdienten 0:1.
Dieser Treffer wirkte doch schon demoralisierend für die TSG-Spieler, aufgegeben aber haben sie sich nie, sie versuchten dagegenzuhalten, auch oft mit unsauberen Mitteln – die vielen gelben Karten zeugen davon. Das störte natürlich immer wieder den Spielfluss der Bernburger, die sich nun aber nicht mehr von ihrem Weg abbringen ließen.
Phasenweise erarbeiteten sie sich nun Torchancen fast im Minutentakt.
In der 75.Spielminute setzte Ricardo Kupka zu einem bemerkenswerten Solo über die linke Seite an. Von der Mittellinie aus ließ er sich durch nichts und niemanden aufhalten, drang bis zur Grundlinie durch und hatte dann noch die Übersicht mit genauem Rückpass Richtung 16Meterlinie Schule zu bedienen, der dieses tolle Zuspiel aber mit vollem Risiko übers Tor jagte. In der 79.Spielminute setzte dann Rettinger, mit schönem Pass in die Schnittstelle, Schöppe ein. Obwohl für diesen der Winkel schon etwas spitz geworden war, zirkelte er das Spielobjekt geschickt mit dem rechten Außenrist über die Linie zum 0:2.
Das war nun endgültig die Entscheidung in diesem Spiel über dessen verdienten Sieger es wohl keine zwei Meinungen gibt. Am Ende hätte der Erfolg für die Einheitfußballer auch höher ausfallen können, doch heute zählte vor allem der Dreier mit dem man sich Luft im Abstiegskampf verschaffen konnte. Weiter so, Männer!
Am nächsten Sonntag kommt der VfB Neugattersleben zum Derby an die Töpferwiese. Da wird eine weitere Steigerung notwendig sein.


24.02.2019 14.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Rot-Weiß Großrosenburg 1:3 (0:2) (Statistik)

Betriebener Aufwand wird gegen effektive Großrosenburger nicht belohnt
Rückrundenstart in der Salzlandliga – herrliches Vorfrühlingswetter, azurblauer Himmel, strahlender Sonnenschein und ein bestens hergerichteter Einheitsportplatz, der am vergangenen Montag noch einmal abgeschleppt und damit von tausenden Regenwurmhügeln befreit wurde, schufen beste Bedingungen für den Punktspielauftakt 2019.
Rot-Weiß Großrosenburg hieß der Gegner, gegen den man sich eigentlich vorgenommen hatte, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren, um sich mit einem Sieg Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.
Nach einem zehnminütigen Abtasten mit ausgeglichenen Spielanteilen bekam Einheit das Spiel etwas besser in Griff und erarbeitete sich eine optische Überlegenheit. In dieser Phase glänzte man zwar spielerisch nicht, erarbeitete sich aber zwei Möglichkeiten durch Alexander Rettinger und Robin Schöppe, aus denen eventuell hätte ein Tor entstehen können. Doch trotz allem blieben die Gäste gefährlich und setzten Nadelstiche.
Einer davon saß, als in der 28.Spielminute auf der rechten Seite Sascha Bergholz steil geschickt wurde, zur Grundlinie durchbrach und sein anschließender Pass auf den langen Pfosten, der einlaufende Lucas Dübicke nur noch einschieben brauchte. Hier wurde die Einheitabwehr durch Schnelligkeit der Angreifer total überrumpelt – schulmäßig – 0:1. Einheit machte weiter und hatte drei Minuten später eine Kopfballchance durch Karl Kniesche. Leider stand hier der linke Torpfosten im Weg. Der Ausgleich wäre verdient gewesen. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin. Keiner Mannschaft gelang Nennenswertes. Und dann doch, die 44.Spielminute, ein aus der Gästeabwehr lang nach vorn geschlagener Ball konnte nur unsauber mit dem Kopf geklärt werden, hieran hatte die tiefstehende Sonne ganz sicher ihren Anteil, und wurde so gefährlich. Das daraus folgende Missverständnis zwischen Verteidiger und Torwart im Einheitstrafraum nutzte der dazwischen spritzende Dübecke zu seinem zweiten Treffer und damit zum 0:2 Halbzeitstand. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Matthias Krug nochmal eine Chance zum Anschlusstreffer, doch seinen Schuss kratzte Rosenburgs Torwart Niklas Donath aus  dem kurzen oberen Eck.
Pause – Gesprächsbedarf – und die Gastgeber kamen mit neuer Motivation aus der Kabine. Jetzt spielte man druckvoll und es gelangen Spielzüge mit Tempoläufen über die Flügel. Eine erste große Chance  ergab sich in der 58.Spielminute. Ricardo Kupka hatte einen Freistoß aus halblinker Position lang in den Gästestrafraum geschlagen und Matthias Helbig war am langen Pfosten zur Stelle. Doch sein platzierter Kopfball verfehlte das leere Tor haarscharf. Die nächste Chance zwei Minuten später, 1:2, nein – abseits. Aber die Gastgeber blieben dran. 63. Spielminute, Rettinger ist auf der rechten Seite bei seinem Sturmlauf nicht aufzuhalten, passt nach innen auf den mit gelaufenen Schöppe, aber auch dessen Abschluss landet knapp im Toraus. Weitere zwei Minutenspäter  steckt Kupka herrlich durch auf Benjamin Kuhn, der so allein vor Donath auftaucht, aber beim Abschluss keinen Druck hinter den Ball bekommt. 66. Spielminute, wieder ist der agile Kupka der Ausgangspunkt, bedient Schöppe, der ebenfalls sehr druckvoll agierte, der aber den Ball nicht richtig trifft – eine weitere Chance verpufft.
In der 68.Spielminute waren dann, erstmals in Hälfte zwei, die Gäste gefährlich vorm Einheittor. Maximilian Mikoleit setzte einen platzierten Kopfball Richtung langen Pfosten, den ein Mitspieler, zum Glück für Einheit, nicht gefahrbringend erreichte.
Dann waren die Gastgeber wieder dran, Schöppe (74.) geht rechts durch, passt nach innen auf den inzwischen eingewechselten Wais, der unsauber im Strafraum gestoppt wird – Elfmeter – naja, vielleicht schon etwas schmeichelhaft. Aber wer steht jetzt bereit, um diese Gabe anzunehmen (?), war ja zuletzt nicht gerade eine Domäne der Einheitspieler. Rettinger schnappte sich die Kugel und versenkte sie bombensicher im langen unteren Eck. Verdient war der Anschlusstreffer allemal.
Eine Viertelstunde noch zu spielen und die Gastgeber wollen unbedingt den Ausgleich. Der gelingt auch drei Minuten später – Ball im Tor – Schiedsrichter Kautz entscheidet wieder auf abseits. Diese Situation zu beschreiben würde jetzt, glaube ich zu schwierig sein – da würde erstmal eine Schirischulung notwendig werden. Jedenfalls wurde das Anrennen wieder nicht belohnt. So ist das halt, wenn man unten drin steht.
Die letzten beiden Aktionen gehörten den Rosenburgern, die noch einmal zwei Konter setzen konnten. Erst verfehlte Christopher Trehkopf das Tor, aber in der 87. Spielminute hatte Bergholz mehr Glück, der links auf und davon ging und dessen Abschluss aufs kurze Eck von einem Abwehrspieler noch leicht abgefälscht wurde und so Eric Käding im Einheittor nur schlecht aussehen lassen konnte.
Resümee aus Einheitsicht: Männer, Ihr habt nicht schlecht gespielt, habt gezeigt wie es geht, habt leidenschaftlich gekämpft, habt aber kein Glück gehabt bei Euren zahlreich erarbeiteten Torchancen. Daran müsst Ihr arbeiten! Bleibt da jetzt dran, dann kehrt auch das Glück zurück!



Winterfahrplan der 1.Herren 2018/19

Winterkalender 2018-19 1.Herren Stand 17.02.2019


Testspiele

09.02.2019 Anstoß: 13:00 Uhr SV Eintracht Blau-Gelb Peißen – SV Einheit Bernburg 2:4 (1:2)
Spielort: Sparkassen-Arena des TV Askania Bernburg

Ein Arbeitssieg zu Abschluss der Testspielserie
Auch in ihrem dritten Testspiel ging die 1.Herren Mannschaft des SV Einheit als Sieger vom Platz. Bei herrlichem Vorfrühlingswetter empfing man in der Sparkasse-Arena des TVA den Spitzenreiter der 1.Kreisklasse Staffel 1, die Eintracht aus Peißen. Wer jetzt dachte, das wird ein leichtes Spiel für die Salzlandligafußballer sah sich getäuscht. Denn die Gäste machten es sehr gut, machten die Räume eng in dem sie die Bernburger erst an der Mittellinie empfingen. So tat sich Einheit sehr schwer mit einem geordneten Spielaufbau. Als Folge wurde viele lange Bälle gespielt, was die Arbeit der Gästeabwehr erleichterte. Zudem wurde im Bemühen zu hektisch agiert, der Ball entweder sofort weitergeleitet oder das Spielobjekt zu lange gehalten, ohne dass die fehlende notwendige Übersicht des Ballführenden zu erfolgversprechenden Aktionen hätte führen können. So gab es in der ersten Hälfte selten gelungene Ballstaffetten. Trotzdem ergaben sich aber immer wieder Möglichkeiten zum Abschluss, aber auch hier war man zu unkonzentriert. Das alles spielte den gut organisierten Peißenern, die einige Routine auf dem Platz anboten, in die Karten. So musste man sich auch überhaut nicht wundern, als nach Bernburger Ballverlust beim Spielaufbau Stehpan Rühlicke blitzschnell schaltete und den auf der linken Seite sofort in Position gelaufenen Niclas Falbe hervorragend bediente, welcher wiederum, technisch sehr versiert, den Ball mit dem rechten Außenrist im langen zur 0:1 Führung (20.) im langen Eck platzierte. Diesen Vorsprung konnten die Gäste lange sichern, war aber auch nicht so schwer in der ersten halben Stunde.
Erst im Schlussdrittel der ersten Hälfte kamen die Einheitspieler etwas besser in Schwung, brachten mit mehr Genauigkeit und mehr Tempo in ihren Aktionen die Eintracht nun doch in Schwierigkeiten. Die Aktionen des SVE wurden dadurch zwingender und als sich Mario Schwarz auf der linken Seite hervorragend in Szene setzte und präziese flankte, war auch der gute Sebastian Schulz im Tor der Blaugelben geschlagen und einem seiner Mitspieler blieb nur das Eigentor – 1:1 (43.). Einheit wollte jetzt doch mehr und drückte in dieser Phase vehement. So gelang dem 17Jährigen Schwarz, fast mit dem Pausenpfiff, sogar noch die 2:1 Führung. Er fasste sich am 16ner einfach mal ein Herz und zog ab. Sein trockener Schuss, mit dem wohl gerade niemand gerechnet hatte und der auch für den Torwart kaum zu erkennen war, landete am Innenpfosten und von dort im Tor zur 2:1 Pausenführung.
In der zweiten Hälfte war dann Einheit schon das überlegene Team, man legte jetzt auch im Laufspiel zu und kam mit mehr Tempo. Durch viele gelungene Aktionen über die Flügel führten damit auch zu vielen Torchancen. Bei deren Verwertung fehlte es aber weiter an der nötigen Ruhe, Konzentration und das eine oder andere Mal an der Schusstechnik. So blieb das Kreisklassenteam im Spiel und es dauerte bis zur 75.Spielminute, als der zweite 17jährige in den Bernburger Reihen einen schönen Angriff mit dem 3:1 abschloss. Trotzdem Peißen gab sich nicht geschlagen, mobilisierte noch einmal Kräfte und kam drei Minuten später, erneut durch Falbe, zum 2:3 Anschlusstreffer. Jetzt wollten die Gäste sogar noch mehr und der junge Hannes Kreß im Einheittor bekam die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Aber auch die Gastgeber wollten dieses knappe Resultat nicht auf sich sitzen lassen und forcierten nochmal ihre Bemühungen. Und der Erfolg sollte sich noch einmal einstellen, durch Alexander Rettinger, der mit dem Treffer zum 4:2 abstaubte und damit den Endstand herstellte.
Fazit: Am Ende zählt immer der Sieg, aber es dürfte dem gesamten Einheitteam, ob Spieler oder Trainer klar sein, dass am kommenden Sonntag zum Rückrundenauftakt in der Salzlandliga von der gesamten Mannschaft eine klare Leistungssteigerung abverlangt werden wird, will sie erfolgreich in die 2.Halbserie starten. Ein Kompliment auch an die Peißener, die nie einen Zweiklassenunterschied erkennen ließen, nie aufsteckten und Schwächen im Einheitspiel schonungslos aufdeckten.
(Statistik)


09.02.2019 Anstoß: 13:00 Uhr SV Einheit Bernburg – FSV Löberitz 8:0 (3:0; 3:0; 2:0)
Spielort: Sparkassen-Arena des TV Askania Bernburg

Kantersieg im zweiten Testspiel
Mit dem FSV Löberitz trat der Kreisliga-Spitzenreiter von Anhalt-Bitterfeld zum zweiten Testspiel unserer 1.Herren in Bernburg an. Allerdings boten die  Gäste nur 11 Spieler auf. Trotzdem vereinbarten die Kontrahenten die Spielzeit in drei Drittel zu je 30 Minuten aufzuteilen.
Schnell stellte sich heraus, dass die Löberitzer kein ernsthafter Gegner des Salzlandligisten sein sollten. Dennoch bot dieses Spiel den Bernburgern  viel Zeit und Raum zum Kombinieren. Das nutzten die Gastgeber genüßlich und legten große Spielfreude an den Tag, welche in viele gelungene Ballstafetten und Spielzüge mündete, die dadurch auch zu zahlreichen Torchancen führten. So führte Einheit schnell durch einen Doppelschlag von Ricardo Kupka, der später noch zwei weitere Tore erzielen sollte, mit 2:0 (10./12.). Kurz vor dem ersten Pausenpfiff erhöhte Robin Schöppe, nach einer Maßflanke von Tobias Westphal noch per Kopfball auf 3:0. Im zweiten Drittel ging es so weiter. Mit vielen gelungenen Aktionen und flüssigen Kombinationsfußball und dem einen oder anderen Dopppelpass wurden weiter klare Torchancen kreiert. Da hätte man sich gewünscht, dass Alexander Rettinger oder auch Mario Schwarz sich für ihren Fleiß auch mal belohnt hätten. So war es erneut Ricardo Kupka, der innerhalb von drei Minuten zwei weitere Tore erzielte und damit auf 5:0 erhöhte. “Tobi” Westphal war es dann, der noch im zweiten Drittel auf 6:0 erhöhte und damit den Lohn für seine gezeigte Leistung erntete. Im dritten Drittel der Begegnung schienen die Gäste mit ihren Kräften nun doch am Ende. So kamen sie über Standfußball nicht mehr hinaus. Glück für sie, dass die Einheitspieler nun auch nicht mehr ganz so zielstrebig zu Werke gingen. Dennoch mussten sie noch zwei weitere Treffer durch Mathias Krug und Benjamin Kuhn zum 8:0 Endstand hinnehmen.
Aus eine Einheitsicht war es ein gelungener Test und man kann mit dem derzeitigen Leistungsstand der Spieler sehr zufrieden sein. Es wurde schnell und über weite Strecken sicher kombiniert, viele Torchancen erarbeitet, die das Ergebnis hätten auch noch höher ausfallen lassen können. Trotz allem soll aber auch nicht verschwiegen werden, dass das Trainergespann Lehmann / Müller einige Nachlässigkeiten im Defensivverhalten beobachten musste, die ein stärkerer Gegner  sicher zu Gegentoren genutzt hätte. Da gilt es an der Konzentration zu arbeiten.
Am kommenden Wochenende folgt dann das dritte und letzte Testspiel gegen Eintracht Blau-Gelb Peißen, ehe es in 14 Tagen ernst wird, mit dem ersten Rückrundenspiel in der Salzlandliga.
(Statistik)


02.02.2019 1.FC Magdeburg II. – SV Einheit Bernburg 1:2 (1:0)

Freundliche Begrüßung – Wer friert denn hier, sollte es nicht umgdreht sein?? wink

Testspielsieg Landesklasseteam des 1.FCM
Der SVE hatte in diesem ersten Test nicht weniger als vier A-Junioren in der Startaufstellung, davon allein drei 17Jährige. Allein das zeigt, in welche Richtung es perspektivisch beim  SV Einheit in Zukunft gehen soll.  Bereits in der 10.Spielminute gerieten die Saalestädter in Rückstand gegen das Landesklasseteam. Da hätte es alledings schon 0:1 zu Gunsten des SVE durch Alexander rettinger stehen können, hätten die Schiris nicht auf angebliches Abseits erkannt. Nach dem FCM Führungstreffer hatten die Gäste einige bange Minuten zu überstehen. Das schafften sie, auch Dank der guten Leistung von Eric Käding und seiner Vorderleute. So konnten sie bis zur Pause das Spiel wieder offener gestalten.
Zur zweiten Hälfte wechselten die Bernburger drei der A – Junioren (M. Schwarz, S. Christmann u. Wais) gegen die Routine von M. Krug, R. Kupka und P. Striewski – die Spieler durften übrigens mehrfach rein und raus. Alexander Rettinger (53.) und Matthias Helbig (71.) drehten mit ihren Treffern, jeweils noch schön vorgetragenen Spielzügen, das Spiel noch zu einem 2:1  für den Salzlandligisten. Magdeburg drängte die Bernburger nun in ihre Hälfte zurück, woraus sich mehrfach hochkarätige Konterchancen für Rettinger, Karl Kniesche oder auch Mathias Krug ergaben. Dabei hätte man sich noch etwas mehr Cleverness gewünscht. Als Mathias Helbig, der als letzter Mann gut stand, sich verletzte, zeigte der junge “Tobi” Westphal, dass er nicht nur Sechser oder hinter den Spitzen spielen sondern auch diese Position erfüllen kann.
“Insgesamt war es ein gelungener erster Test in der Vorbereitung zur schweren Rückrunde in der Salzlandliga.”, so Einheittrainer Norbert Lehmann, der sich mit dem augenblicklichen Gesamtzustand aller Akteure, ob die jungen oder die ganz jungen oder die erfahrenen, sehr zufrieden äußerte.
(Statistik)

Youngstars treffen auf Routiniers mit unterschiedlichen Größenverhältnissen
(Alle Fotos – Quelle: Fupa, A. Kammerer)


Winterpause – Zeit für Fußball unterm Hallendach

Der SV Einheit Bernburg bestreitet die Hallensaison mit einer jungen Mannschaft, die sich aus A – Junioren und einigen routinierten Spielern  zusammensetzt.


19.01.2019 Hallenturnier des 1.FSV Nienburg
Beginn: 15:00 Uhr Spielort: Saale-Bode-Halle, Schloßstr. 13, Nienburg

Teilnehmer:
1.FSV Nienburg, TSG Unseburg/Tarthun, SV  08 Baalberge,
Aufbau Nienburg (Traditionsteam), SV Einheit Bernburg 1./2. gem., SV Eiche Pobzig

4.Platz beim Nienburger Turnier
Im Modus Jeder gegen jeden belegten unsere Herren bei ihrem letzten Hallenturnier den 4.Platz. Gegen die 2.Mannschaft des TV Askania Bernburg erreichten sie immerhin ein 2:2 Remis. Auch die SV Eiche Pobzig 1:1 und gegen den 1.FSV Nienburg beim 2:1 Sieg konnte man punkten. Dagegen mussten sie gegen das Traditionsteam von Aubau Nienburg mit 1:4 und gegen den Turniiersieger SV 08 Baalberge klare Niederlagen einstecken.
Trotzdem war Co-Trainer Mathias Müller einigermaßen zufrieden. “Es war heute aber noch mehr drin, gerade bei den Niederlagen haben wir uns viel zu “glatt” angestellt.


12.01.2018 Vereinsinternes Hallenturnier des SV Einheit
Beginn: 09:30 Uhr Sporthalle “Töpferwiese” Mit 1. u. 2.Herren, A – u. B – Junioren, AH, Trainer/Betreuer Team

Auch wenn’s eng war, konnten sich die 1.Herren wieder durchsetzen und hatten durch das bessere Torverhältnis gegenüber den B – Junioren der KOOP die Nase vorn.


05.01.2019 Pokal des Bürgermeisters beim FC Hettstedt – MSV Eisleben holt den Cup

Alles zum Turnier:
Zum Hettsedter Turnierbericht  u. Spielplan incl. Finalrunde

Mit dabei:
Gruppe A:
1.MSV Eisleben, 2.SV Bräunrode, 3.SV Einheit Bernburg, 4.SV Edelweiß Arnstedt II.
Gruppe B:
1.FC Hettstedt, 2.SV Rot-Weiß Großörner, 3.SV Grün-Weiß Wimmelburg, 4.SV 90 Walbeck

6.Platz – Halbfinale war möglich, aber ohne eigenes Tor (?) … wohl eher nicht
Der SV Einheit nahm erstmals an diesem Turnier in Hettstedt teil. Gegenüber den vorangegangenen Turnieren in der Bernburger Eichenweghalle musste die Mannschaft aus verschieden Gründen personell umgestellt werden. So gehörten erstmals zum Hallenkader mit Robert Beck (Tor), Leroy Kupka und Björn Jethon drei Spieler aus der 2.Mannschaft. Tobias Westphal (17) und Wais Angermann (18) – zwei A-Junioren – , sowie Phillip Striewski waren die einzigen Spieler die bisher alle Turniere gespielt. Robin Schöppe und Routinier Mathias Wiedensee (verletzte sich schon ersten Spiel) vervollständigten das Team.
Eine ungewohnt lange und schmale Halle in der auf beiden Seiten mit Bande gespielt wurde, dazu Handballtore waren recht ungewohnte Bedingungen für unsere Mannschaft. Entsprechend schwer taten sich unsere Spieler in einen Spielfluss zu kommen. Defensiv stand das Team zwar recht gut und ließ in den Spielen gegen den MSV Eisleben (Landesliga), den SV Bräunrode (Landesklasse) – beide bestritten später auch das Finale – und gegen die Verbandsligareserve des SV Edelweiß Arnstedt (1.Kreisklasse) keine Gegentreffer zu, erzielte aber auch keinen einzigen Treffer. Überragender Spieler unseres Teams war Torwart Robert Beck, der jederzeit ein sicherer Rückhalt war. Insgesamt präsentierte sich unsere junge Mannschaft aber zu hastig, mit guter Lauf – und Einsatzbereitschaft, aber auch mit vielen uneffektiven Laufwegen, mit schwach ausgeführten Freistößen, wobei man es hin und wieder mit einer direkten Ausführung hätte versuchen sollen, weil dies das Reglement hergab und mit schwachen unmotivierten Abschlüssen. Es fehlte eben auf dem Spielfeld auf Einheitseite einfach ein Dirigent, einer der die jungen Spieler führt bzw. vorgibt, was in der jeweiligen Situation zu tun ist. Da sollte sich der ein oder andere erfahrene Spieler doch mal dazu entschließen die Jungs zu unterstützen, um sich noch besser präsentieren zu können.
So blieb man zwar ungeschlagen und ein Torerfolg hätte sogar das Halbfinale beschert, aber es reichte nur zum Entscheidungsschießen um Platz 5, das Grün-Weiß Wimmelburg mit 3:2 für sich entschied.


02.01.2019 35.Neujahrsturnier der SG Neuborna 62

Turnierausschreibung — ErgebnisübersichtRegeln
Schwarz-Gelb Bernburg holt sich den Cup – Einheit auf Platz 5
Über 400 Zuschauer waren am Mittwochabend neuer Rekord beim traditionellen Neujahrsturnier der SG Neuborna. Schulle & Friends, ein Freizeitteam, das bei seinen Auftritten Spenden für die Mitteldeutsche Krebsforschung sammelt und mit Marius Sowislo (1.FCM), Kevin Schlitte (FC Freiburg, Erzgebirge Aue, Hansa Rostock), Dirk Dzemskki SES Boxring-ehem. Deutscher Meister), neben bekannten Fußballern aus dem Salzlandkreis einige Prominente aufbot, war als Turnierneuling am Start und belegte den 3.Platz.
Das Turnier indes gewann Landesligist Schwarz-Gelb Bernburg, vor der Zweiten vom Ortsrivalen Askania und hatte somit den gleichen Ausgang, wie fünf Tage zuvor der Stanley-Cup an gleicher Wirkungsstätte.
Das Einheitteam verkaufte sich entsprechend seiner derzeitigen Möglichkeiten und war in seinem ersten Turnierspiel gegen Schwarz-Gelb Bernburg nah dran an einer Überraschung, führte man doch lange mit 1:0 durch ein Tor von Karl Kniesche. Ein Doppelschlag durch Tobias Weiß und Andreas Knop bescherte den Roschwitzern dann die Führung. Doch der zweimalige Turniersieger blieb dran und kämpfte um den Ausgleich, ehe er durch eine etwas überzogene Zweiminutenstrafe dezimiert wurde und kurz vor Spielende die 1:3 Entscheidung durch Knop hinnehmen musste. Gegen das junge Team von Askania, das sehr spielstark auftrat, hatten die Einheitspieler in ihrem nächsten Gruppenspiel keine Chance und mussten eine klare 0:5 Niederlage hinnehmen. Der dritte Gruppengegner hieß BSC Biendorf, auf den man schon beim Stanley-Cup im Halbfinale traf. Hier zeigten die Einheitkicker, dass sie spielerisch auch einiges drauf haben und wiesen den Kreisligisten beim 4:1 Erfolg (Tore: Krug, Christmann, Kniesche, Striewski) diesmal klar in die Schranken. Diese Ergebnis reichte zum guten 5.Platz im Turnier.
Zum besten Spieler der Veranstaltung wählten die Trainer Jan Eric Wasserberg (Askania), Andreas Knop (Schwarz-Gelb) war zum 5.Mal bester Torschütze (7) und Tobias Held (Nienburg) wurde verdient als bester Torwart ausgezeichnet.

Endstand:
1.SV Schwarz-Gelb Bernburg, 2.TV Askania Bernburg II., 3.Schulle & Friends, 4.FSV Rot-Weiß Alsleben;
5.SV Einheit Bernburg, 6.1.FSV Nienburg, 7.SV Plötzkau 1921, 8.BSC Biendorf

Für Einheit spielten:
Marcel Lehmann, Denny Müller, Tobias Westphal, Karl Kniesche, Wais Angermann, Mario Schwarz, Steven Christmann, Phillip Striewski


28.12.2018  2.Stanley – Cup des TV Askania Bernburg
 

Fupa – Ergebnisübersicht

Schwarz-Gelb holt den Cup – Guter 4.Platz für junges Einheitteam
Als Gruppenzweiter, man unterlag in einem Spiel auf Augenhöhe dem TV Askania Bernburg II., schaffte das junge Einheitteam, in dem gleich vier A-Jugendliche aufgeboten wurden, den Sprung ins Halbfinale. Dort war dann gegen das Landesligist Schwarz-Gelb Bernburg Endstation (0:2). Das kleine Finale, indem der Gegner Biendorf hieß, wurde, wie alle anderen Platzierungen ab Platz 3, durch ein Neunmeterschießen entschieden. Dabei setzte sich der BSC, der in einem dramtischen Halbfinale den gastgebenden Askanen erst in letzter Sekunde mit 3:4 unterlag, gegen unsere Jungs 4:3 durch. Im Finale standen sich nun die beiden Turnierfavoriten gegenüber, wobei die Schwarzgelben wohl das etwas cleverere Team waren und mit Andreas Knop, der als Torschützenkönig auch zum besten Spieler der Veranstaltung gewählt wurde, einen Spieler in ihren Reihen hatten, der den Unterschied ausmachte und der auch die beiden Treffer zum letztlich verdienten 2:0 Finalerfolg erzielte.
Sehr erfreulich war auch die Kulisse von 377 zahlenden Zuschauer, die faire Spiele bei einer wohltuenden Atmosphäre sahen und Spieler 😉 , die tatsächlich auch mit Bällen umgehen können, die nicht sprungreduzierende Eigenschaften aufweisen.

Für Einheit spielten:
Marcel Lehmann, Denny Müller, Tobias Westphal, Mario Schwarz, Wais Angermann, Mario Schwarz, Steven Christmann, Matthias Wiedensee, Phillip Striewski


19.01.2019 Hallenturnier des 1.FSV Nienburg
Beginn: 15:00 Uhr  Anreise: 14:15 Uhr  Spielort: Saale-Bode-Halle Nienburg

Staffel A: 1.FSV Nienburg, TSG Unseburg/Tarthun, SV  08 Baalberge,
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Staffel B: Aufbau Nienburg (Traditionsteam), SV Einheit Bernburg 1./2. gem., SV Eiche Pobzig



08.12.2018 13.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – Egelner SV Germania 0:1 (0:0) (Statistik)

Alle Jahre wieder
“Alle Jahre wieder” – wieder einmal hieß der der Gegner des SV Einheit, unmittelbar vor seiner Weihnachtsfeier, Egelner SV Germania. Und wie im Vorjahr sorgten die Germanen für einen Wemutstropfen in die Feierstimmung der Einheitfußballer. Dabei hätte es nun wirklich nicht soweit kommen müssen. Zahlreichen Chancen in der ersten Spielhälfte ließ der SV Einheit liegen, während die Germania über Konterversuche, die meist im Abseits hängen blieben, nicht hinauskam. Die zweite Hälfte begann mit etwas zielstrebigeren Gästen, die sich dann auch schnell mit dem Führungstreffer im Anschluss an eine Ecke belohnten. Diesen Minivorsprung verwalteten sie dann geschickt, während der Gastgeber weiter mit seiner ungenügenden Chancenverwertung haderte. Am Ende hatte man gar noch Glück, als man alles auf eine Karte setzte, um wenigstens einen Punkt zu retten, als die Gäste in den Schlussminuten ihre Freiräume zu Kontern nutzten und dabei noch zweimal den Pfosten trafen. Tja, wer seine Chancen nicht nutzt….. So geht der Sieg des Egelner SV dann wohl auch in Ordung.
Für die Einheitfußballer gilt es nun in sich zu gehen, die Hinserie sacken zu lassen und zu alter mentaler Stärke zurückzufinden, die Winterpause zu nutzen, Verletzungen auszukurieren, um Ende Februar mit neuem Elan wieder anzugreifen, wenn man an der “Töpferwiese” zum Rückrundenauftakt den SV Rot-Weiß Groß Rosenburg empfängt.
Bis dahin wünschen wir den Spielern, den Mannschaftsverantwortlichen, aber auch den Fans gute Erholung, eine besinnliche Weihnachtszeit und für das vor der Tür stehende neue Jahr nur das Beste!


01.12.2018 12.ST Salzlandliga
TSG Unseburg/Tarthun – SV Einheit Bernburg 1:2 (1:2) (Statistik)

Zweiter Dreier in Folge, sorgt für einige Entspannung beim SV Einheit
Bei ungemütlichem Herbstwetter mit Dauerregen fast über die gesamten 90 Minuten trafen in Unseburg zwei Mannschaften aus dem hinteren Mittelfeld aufeinander, die sich letztlich gut auf die vorherrschenden Bedingungen einstellten. Diese Verhältnisse sorgten aber auch dafür, dass diese Begegnung, je länger sie dauerte, sich zum Kampfspiel entwickelte und die Schiedsrichter nicht immer ein leichtes Amtieren hatten.
Die TSG bestimmte in den ersten Minuten das Geschehen auf dem Platz und ging in der 10.Spielminute, im Anschluss an einen Eckball, der von der Einheitabwehr nicht ganz sauber geklärt werden konnte, durch einen sehenswerten und für Einheittorwart Eric Käding unhaltbaren Fallrückzieher von Gabriel Kleider mit 1:0 in Führung.
Dies stachelte die Bernburger nur an, bei denen nicht nur die Langzeitverletzten Benjamin Kuhn und Stefan Thol erstmals wieder im Kader standen, sondern mit Matthias Helbig auch erstmals ein Neuzugang auf der Liberoposition spielte, der im Herbst von Wacker Felgeleben an die Saale wechselte.
Bereits zwei Minuten später bediente der Siebzehnjährige Tobias Westphal, Robin Schöppe, der von rechts kommend den Ball mit in den Unseburger Strafraum führte, zwei Gegenspieler aussteigen ließ und seinen Abschluss im unteren langen Eck versenkte. Nun begann ein Sturmlauf der Rotweißen, dem die Gastgeber nichts entgegenzusetzen hatten. Einheit setzte sich bis zur Halbzeit in der Hälfte der Gastgeber fest, deren sporadische Konterversuche eine sichere Beute vom sehr schlagsicheren und kopfballstarken Helbig und seinen Nebenleuten wurden. Einheit dagegen inszenierte immer wieder Angriffe Richtung gegnerisches Tor und erarbeitete sich Torchancen. Beim vielleicht schönsten Angriff des Spiels über Matthias Krug, Karl Kniesche, Robin Schöppe, dessen Eingabe letztlich wieder Kniesche erreichen sollte, war das Führungstor eigentlich fällig, aber Letzterer stand nicht gut zum Ball (28.), um ihn über die Linie zu bringen. Nach einer halben Stunde dann auch mal wieder eine Chance für die Gastgeber, nach einer unnötig verursachten Ecke, per Kopfball, der übers Einheittor ging,
In der 37.Spielminute setzte Krug zu einem unwiderstehlichen Solo an und leistete damit tolle Vorarbeit für Schöppe, den er bediente und dieser sich mit einem sensationellen Treffer zum 1:2 Führungstreffer ins lange obere Eck bedankte – endlich, denn dieser Treffer war längst fällig. Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste dann nochmal Philipp Striewski vor der Torlinie klären um den Einschlag zum Ausgleich zu verhindern. Und im Gegenzug bot sich nach einem in den Strafraum geschlagenen Freistoß von Denny Müller für Marco Schule nochmal die Chance die Führung auszubauen, doch Unseburgs Torwart Jan Moritz zeigte sich hier auf dem Posten.
Die zweite Hälfte bot ein Gastgeberteam, das bemüht war, das Resultat auszugleichen. Doch diese Angriffsbemühungen verpufften zumeist kläglich an einer gut eingestellten Einheitdefensive. Lediglich bei einigen Flanken von außen in den Bernburger Strafraum war etwas ähnliches, wie Gefahr im Verzug, doch Käding konnte damit nie ernsthaft geprüft werden. Die Gäste dagegen, die nun etwas tiefer standen, verlegten sich aufs Kontern. Trotzdem war bei jedem Einheitakteur zu spüren, dass an diesem Tag der Dreier mit nach Hause genommen werden sollte. Vor allem Schöppe, der ein fast unerhörtes Laufpensum absolvierte, zerrte immer wieder an den Ketten, jedoch ein weiterer Treffer bei guten Chancen gelang nicht mehr.
So blieb es letztlich bei einem hoch verdienten Auswärtssieg einer Einheitmannschaft, die sich stark formverbessert zeigte, mit hoher Lauf – und Einsatzbereitschaft überzeugte und eigentlich höher hätte gewinnen müssen. Darauf kann die Mannschaft aufbauen und vielleicht beginnt sie ja am kommenden Samstag, zuhause im letzten Punktspiel der Hinrunde und dieses Kalenderjahres, eine positive Serie.
Dazu wünschen wir schon heute viel Erfolg!


24.11.2018 11.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Rathmannsdorf 3:0 (0:0) (Statistik)

Endlich wieder ein Sieg
Ca. 50 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag bei ruhigem Novemberwetter dieses Duell der Kellerkinder. Einheit machte sehr schnell klar, wohin in diesem Spiel die Reise gehen sollte. Bei einem Sieg würde man zumindest erstmal ein Punktepolster zwischen sich und die beiden letzten Tabellenplätze packen.
Und so bekamen die Fußballfans in der ersten Hälfte nur Einbahnstraßenfußball Richtung Rathmannsdorfer Tor zu sehen, das von Ex-Einheitspieler Marcel Jansen, um das vorwegzunehmen großartig gehütet wurde. So machte er mit starken Paraden in der ersten Hälfte alles was sich die Einheitspieler an Chancen erarbeiteten zunichte oder es halfen ihm und seinen Team, wie in den ersten drei Minuten Pfosten und Latte. Bereits nach fünf Spielminuten hätte es 3:0 für die Gastgeber stehen können. Aber zu viele Tormöglichkeiten ließen sie in den ersten 45 Minuten liegen und so ging es mit dem mageren 0:0 in die Pause.
Was wird der Trainer den Einheitspielern in der Halbzeitpause für die zweiten 45 Minuten mit auf den Weg gegeben haben – mehr Konzentration, besseres Passspiel, mehr Bewegung? Zumindest begannen die Platzherren die zweite Hälfte sehr zielstrebig und das sollte sich nun endlich auch lohnen. Bereits in der 48.Spielminute gelang eine sehr schöne Ballstafette von hinten heraus über viele Stationen. An deren Ende konnte Marco Schule von rechts flanken, Matthias Krug nimmt den Ball per Direktabnahme – Tor, keine Chance für Jansen 1:0, inzwischen hoch verdient.
Und jetzt drehten sie auf, Krug und Robin Schöppe, aber auch die jungen Spieler um Tobias Westphal und Wais Salehzada zeigten jetzt, was sie individuell drauf haben. Und mit ihnen steigerte sich die gesamte Mannschaft in eine gute Form. Bereits zwei Minuten nach der Führung war der Doppelschlag möglich. Schöppe war im Strafraum nur durch ein Foulspiel zu bremsen – Elfer. Der Youngstar im Team Westphal lief an, Jansen hält, der Nachschuss von Wais konnte im letzten Moment geblockt werden.
Aber auch die Gäste versuchten in der zweiten Spielhälfte den einen oder anderen Nadelstich zu setzen. So vergab Thomas Keye in der 60.Spielminute aus aussichtsreicher Position. Im Anschluss daran setzte sich im Gegenzug Krug an der Grundlinie durch und war jetzt mit seinem scharfen Zuspiel nach innen der Passgeber für Schule zum 2:0. In den darauffolgenden Minuten häuften sich nun die Chancen für die Saalestädter. Erst war Krugs Abschluss aufs kurze eine Beute von Jansen, dann landete Karl Kniesches artistische Einlage am langen Pfosten, der Nachschuss verfehlte den Kasten. Danach waren wiedermal die Gäste dran, aber erneut Keye schoss, wie schon bei seiner ersten Möglichkeit, drüber. Dann war wieder Einheit im Vorwärtsgang, im Strafraumzentrum der Gäste hatte sich Westphal gut freigestohlen und bekam auch den Pass (74.), doch sein erstes Tor für die Männer verhinderte der wachsame SVR – Keeper durch gutes Herauslaufen. Auf der anderen Seite kam Sebastian Wolff zum Abschluss, zielte im Fallen aber vorbei. Das Spiel hatte inzwischen an Nicklichkeiten zugenommen, dabei traf der Schiedsrichter oftmals eigenartige Entscheidungen auf beiden Seiten. Auffällig Körperkontakt der Gastgeber wurde allzu oft  abgepfiffen, während er ihn bei den Gästen durchgehen ließ. Die Summe sorgte letztlich für einige Unruhe.
Aber wieder zum Fußball, denn inzwischen waren bei den Bernburgen mit dem 17jährigen Mario Schwarz und Routinier Michael Spach frische Offensivkräfte auf dem Feld und diese belebten das Einheitspiel auch nochmal. Beide versuchten es in der 82.Spielminute aus der Distanz und beide fanden in Jansen ihren Meister. Kurz darauf steckte der ebenfalls eingewechselte Björn Bettinger herrlich auf den in Stellung gelaufenen Schöppe durch, sein Abschluss strich am langen Pfosten vorbei. In der 87.Spielminute versuchte es der „Gästekapitän“ Keven Tollkühn, dessen Verhalten an diesem Spieltag übrigens eines Mannschaftskapitäns nicht würdig war, nochmal mit einem Distanzschuss für Rathmannsdorf zum Erfolg zu kommen. Doch auch im Tor des SV Einheit stand mit Eric Käding ein Torwart, der sich freute, mal was halten zu dürfen.
In der 90.Spielminute ging Schöppe noch einmal auf und davon und wurde im Strafraum von Wolff, der sich damit die Ampelkarte verdiente, von den Füßen geholt. Diesmal übernahm der gefoulte Spieler selbst die Verantwortung und versenkte den Ball unhaltbar im langen Eck zum 3:0 Endstand. Hat der SVE jetzt einen neuen Elfmeterschützen? Auf alle Fälle krönte er damit seine starke Leistung, vor allem in Hälfte zwei.
Am Ende war es endlich wieder ein Sieg für den SV Einheit nach zu langer Durststrecke, aber ein hoch verdienter der hätte noch höher ausfallen müssen. Vielleicht war es auch der erhoffte Befreiungsschlag und da spielt es keine Rolle gegen welchen Gegner. Am nächsten Spieltag geht’s nach Unseburg, da müssen die Chancen effektiver noch genutzt werden. Dann ist der Anschluss ans Mittelfeld möglich. Weiter so Männer!!!


11.11.2018 10.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Plötzkau 1921 0:1 (0:1) (Statistik)

SV Plötzkau heißt der verdiente Sieger in diesem Altkreisderby
Ja, was soll man über ein solches Spiel aus Einheitsicht berichten. Beginnen wir mit dem Positiven. Sehr ruhiges für die Jahreszeit sehr angenehmes Novemberwetter, ein top hergerichtetes Spielfeld und die zumindest gefühlte Kulisse von ca. 200 Zuschauern, auch wenn vom Gastgeber nur 137 angegeben wurden, bilden einen würdigen Rahmen für ein prima Fußballspiel.
Vorweg, das prima Fußballspiel war Wunschdenken der vielen Fans, auch der Neutralen, denn dieses konnten beide Mannschaften nicht erfüllen. Dennoch kann man aus Plötzkauer Sicht wenigstens mit dem verdienten Dreier zufrieden sein. Die Bernburger hatten sich ganz sicher dagegen ausgerechnet, dass ihre Spieler dem aufstrebenden Gegner mehr Paroli bieten können. Doch wie sollte das gehen? Wieder hat eine komplette Elf, darunter mindestens 7 bis 9 potentielle Stammspieler, alle hauptsächlich aus Verletzungsgründen,  das Spiel von draußen ansehen müssen. So kommt man derzeit beim SV Einheit nicht umhin, dass sogar angeschlagene Spieler auflaufen müssen und  man auf seine talentierten 17jährigen zurückzugreifen muss und auch das ist nicht immer einfach ist.
Wenn man jetzt diese prekäre Situation mal beschrieben hat, soll das auf keinen Fall die Leistung des Aufsteigers aus Plötzkau schmälern.
Von Beginn an bestimmten die Gäste an der „Töpferwiese“ das Spielgeschehen und übten großen Druck auf das Einheittor aus. Sofort beindruckten die Plötzkau mit Zweikampfstärke, geistiger Frische und guter Raumaufteilung. Die Einheitspieler bekamen nur wenig Zugriff auf ihre Gegenspieler. Das sollte sich schnell für die Gastmannschaft, die ob der großen Überlegenheit  spielerisch nicht glänzte, bezahlt machen. So wurden viele Freistöße im Bernburger Halbfeld oder am Strafraum provoziert. In der 4.Spielminute nach einem Plötzkauer Eckball musste Einheitkeeper Eric Käding einen Kopfball aus dem linken Eck kratzen. Allerdings war im Nachsetzen Paul Hoppe zur Stelle und Käding jetzt machtlos – das 0:1.
Danach hielt die Plötzkauer Überlegenheit an und die Heimelf kam lediglich zu sporadischen Konterversuchen, die meist frühzeitig abgefangen wurden. Die Plötzkauer Spielzüge blieben nach den schnellen Balleroberungen oft auch nur Stückwerk oder wurden von den Bernburgern zu oft auf Kosten von Freistößen unterbunden. Die gab es zu Hauf und wurden meist von Pascal Fechtner, fast immer Gefahr heraufbeschwören, in den Einheitstrafraum geschlagen. Dadurch ergaben sich für die Gäste auch gute Torgelegenheiten, die jetzt nicht alle aufgezählt werden sollen. Die größten waren in dieser Phase vielleicht eine Direktabnahme nach Philipp Röders Freistoß in der 25.Spielminute oder Röders Abschluss in der 30.Spielminute, den Käding aus dem unteren Eck fischte und zur Ecke klärte, die dann nichts einbrachte.
Endlich, nach 35.Spielminuten tauchten auch die Gastgeber mal im Strafraum des SVP auf und hatten nach Eckball und anschließender Kopfballstafette eine Gelegenheit, die zu einem Direktschuss führte, welcher das Tor aber verfehlte. Die letzte Möglichkeit der ersten Hälfte war dann wieder den Gästen vorbehalten. Nach einem Eckball (38.) stand Markus Kleas auf der Linie des Einheittores goldrichtig und konnten den Kopfball von Chris A. Schröder am Einschlag hindern.
Mit viel Redebedarf, vor allem auf Gastgeberseite ging es in die Halbzeitpause. Wenn auch im Moment die, aus sehr erklärbaren Gründen, fehlenden spielerischen Mittel fehlen, so würde man sich doch von den auflaufenden Einheitspielern eine andere Körpersprache und ein verbessertes Zweikampfverhalten für die zweite Spielhälfte wünschen. Doch die ersten Minuten gehörten wieder klar den Gästen mit zwei top Torchancen. Einheit kam, Plötzkau kontert und nutzt dabei die Schnelligkeit seiner Angreifer. Steven Trägner mit Pass auf Hoppe – für Einheit rettet der Pfosten (48.), bei einem weiteren Konter in der 51. Spielminute landet der Ball am Gebälk.
Doch Einheit kam nach und nach etwas besser in die Begegnung, zumindest konnte man sich nach einer Stunde eine Ausgeglichenheit im Feldspiel erarbeiten. Und in 65.Spielminute hatten die Gastgeber, nach einer Flanke von Denny Müller, die den bis dato blassen Alexander Rettinger erreichte auch ihre erste klare Torchance, doch sein Kopfball ging über die Querlatte. Im Gegenzug waren es wieder die Plötzkauer, die mit einem 13 Meter Schuss das Tor knapp verfehlten. Doch es blieb nun bei einer optischen Überlegenheit der Bernburger, denen man jetzt anmerkte, dass sie wollten. Allein die Mittel fehlten. Trotzdem, sie sollten sich fast belohnen. 74.Spielminute – Eckball Ricardo Kupka – platzierter Kopfball des eingewechselten Karl Kniesche. Die Einheitfans hatten längst den Torschrei auf den Lippen, doch ein Plötzkauer Verteidiger konnte gerade noch auf  der Linie klären – schade, aus Bernburger Sicht. Der Spielverlauf wäre zwar, vor allem chancenmäßig auf den Kopf gestellt gewesen, aber so ist das ja manchmal im Fußball. Das eine Team hat es nicht geschafft, den Sack zuzumachen, dem anderen Team genügt dann oft eine Torchance um erfolgreich vom Platz zu gehen. Das mussten die Einheitspieler in den vorangegangenen beiden Punktspielen leidvoll erfahren. Aber stehst Du oben, hast du das Glück, das du nicht hast, wenn du unten in der Tabelle stehst.
Am Ende haben die vielen Zuschauer spielerisch eher ein enttäuschendes Fußballspiel gesehen, das auf Grund des knappen Ergebnisses bis zum Schluss von der Spannung lebte, aber im SV Plötzkau einen verdienten Sieger. Aus Einheitsicht kann und muss man hoffen, dass das Lazarett sich bald etwas lichtet und ein klein wenig das Glück, dass man in solchen Situationen auch benötigt, schon im nächsten Spiel zurückkehrt.


04.11.2018 9.ST Salzlandliga
SV 09 Staßfurt II. – SV Einheit Bernburg 1:1 (1:1) (Statistik)

Hier war viel mehr drin, stattdessen hält die Torflaute an
Eigentlich hatten sich die Einheitmänner ihren ersten Sieg seit Wochen vorgenommen und man wollte unbedingt an die sehenswerte Vorstellung beim Spiel gegen Winningen  vor einer Woche anknüpfen.
Das gelang den Spielern von Norbert Lehmann und Mathias Müller leider nur bedingt. Moral, Einsatzwillen und Laufbereitschaft stimmten aber bei jedem einzelnen Akteur.
In der ersten Viertelstunde sah es so aus, dass man auch das spielerische Niveau der Vorwoche durchaus wieder erreichen kann. Denn Die Gäste aus Bernburg legten auf dem neu verlegten Kunstrasen des Staßfurter Stadions los wie die Feuerwehr, mit jeder Menge Druck auf das gegnerische Tor. So landete schon in der 2.Spielminute der Ball am Pfosten des Staßfurter Gehäuses, noch abgelenkt von einem Spieler der Heimmannschaft. Und die Anfangsphase geriet zum Einbahnstraßenfußball Richtung Gastgebertor.
In der 11.Spielminute startete Alexander Rettinger auf dem rechten Flügel unwiderstehlich durch und seine präzise Flanke auf den langen Pfosten nahm der vor Ehrgeiz sprühende Ricardo Kupka direkt und drückte den Ball über die Linie – 0:1 und jetzt schon verdient.
Aber Staßfurt deutet auch immer wieder Gefahr an, bleibt jedoch gegen die noch aufmerksame Bernburger Abwehr wirkungslos. Dann war es zunächst Kupka (21.), der gemäß der Vorgabe Abschlüsse zu suchen es auch mal mit der Pike versuchte, das Tor aber knapp verfehlte. Fünf Minuten später wurde ein Schuss von Karl Kniesche von der Linie geholt und kurz danach verzog der sehr eifrige Kniesche hauchdünn. Auch hier war eine Ergebniserhöhung möglich.
Aber in der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Platzherren eine optische Ausgeglichenheit und hatten phasenweise sogar mehr vom Spiel. So kamen sie auch zu mehreren Abschlussgelegenheiten – lagen mit ihren Torschüssen aber fast immer weit vom Torerfolg entfernt. In der 43.Spielminute aber bekam ein Staßfurter Spieler an der 16Meter Linie den Ball unfreiwillig von der Einheitabwehr aufgelegt – die erste richtige Chance der 09ner, die zum Glück noch vergeben wurde. Doch sie holten jetzt zwei drei Eckbälle heraus und da waren sie mit ihren wuchtigen Spielern immer gefährlich.
Und in der 45.Spielminute wurde dieses Zwischenhoch der Einheimischen auch noch belohnt. Es gab noch einmal Eckball, aus Einheitsicht wohl nicht berechtigt – jemand wollte diese Szene gar noch mit dem Handy gefilmt habe – nützte aber nichts. Die an diesem Tag nicht immer richtig liegenden Unparteiischen blieben bei ihrer Entscheidung. Der Eckstoß wurde ausgeführt, Stephan Trautsch, umringt von drei Einheitspielern, kam trotzdem zum Kopfball und was für einen…Er setzte ihn unhaltbar für Eric Käding an den langen Innenpfosten, von wo er die Linie zum Ausgleich überquerte. Einfach nur ärgerlich aus Einheitsicht, so kurz vor der Pause.
Hälfte zwei begann, wie die erste – 50.Spielminute, gelungener Angriff Einheit – Ecke – Kopfballverlängerung Rettinger auf den starken Matthias Wiedensee – wieder Kopfball zum langen Pfosten, wo Rettinger vorm leeren Tor steht, den Ball aber nicht trifft. Aber der Druck war nun wieder da und die Gastgeber, bei denen mit zunehmender Spielzeit sichtlich die Kräfte schwanden, wurden bis auf ganz seltene Momente in ihrer Hälfte festgenagelt. Die Chancen für die Gäste häuften sich nun, aber keiner der Bernburger Spieler schaffte es, sich und damit seine Mannschaft mit der neuerlichen Führung und zu belohnen. Von den Gastgebern kam eigentlich in der 2.Halbzeit nichts mehr, sieht man einmal von vielen Nicklichkeiten und provozierten Fouls ab. Hier hätte man sich mehr Konsequenz vom Schiedsrichtergespann gewünscht. Letztlich musste Einheit sogar aufpassen, dass das Unenetschieden nicht auch noch in Gefahr geriet, denn als in der 90.Minute ein Staßfurter auf und davon ging, konnte „Matze“ Wiedensee die Situation nur noch auf Kosten eines Foulspiels und einer natürlich berechtigten gelben Karte bereinigen.
So blieb es bei einem Unentschieden, mit dem die Landesligareserve sicher besser leben kann, als das Gästeteam.


28.10.2018 8.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SSV Eintracht Winningen 1:1 (1:0) (Statistik)
  

 
Das verdiente 1:0 ist gefallen (links) . Der sehr, sehr glückliche Ausgleich (rechts)

Reaktion gezeigt und hoffentlich in die Spur zurück gefunden
Durch die anhaltende Negativserie des SV Einheit in der Salzlandliga, vier Spiele in Folge verloren, allerdings auch gegen drei Mannschaften aus der Spitzengruppe, sahen sich die Verantwortlichen beim SV Einheit, sowohl Trainer, als auch der Vorstand zum Redebedarf mit der Mannschaft gezwungen. Doch wann sollte das geschehen? Zum Training (?) – ungünstig, weil man dort nur einen Teil der Mannschaft erreicht. Vor einem Spiel (?), die meisten Spieler sind da, auch nicht unbedingt ratsam. Nach dem Spiel (?), wenn Emotionen hochkochen (?) noch schwieriger!
Also doch vorm Spiel, welches am Ende zeigte, dass es die richtige Wahl vom Trainer und dem Sportlichen Leiter war. Die jeweiligen Ansprachen hatten augenscheinlich ihre Wirkung nicht verfehlt. Bei kühlem, aber ruhigem Herbstwetter stand plötzlich ein Einheitteam auf dem Platz, das trotz der vielen Verletzten seine beste Saisonleistung abrief.
Nach einer kurzen Abtastphase nahmen die Platzherren sofort das Heft des Handelns in die Hand. Auffällig, das stark verbesserte Zweikampfverhalten und die Laufbereitschaft eines jeden Spielers, wo jeder Einzelne sich nicht zu schade war, seinen Mitspieler zu unterstützen. Das führte dazu, dass sich die ambitionierten Gäste aus Winningen in der ersten Hälfte nie entfalten konnten und bis hin zur völligen Wirkungslosigkeit abgemeldet waren.
Einheit dagegen, konnte immer wieder schon früh den Ball erobern und war sehr abschlussfreudig. Das hat man seit vielen Wochen in dieser Form von der Mannschaft nicht gesehen.
Ein erstes Achtungszeichen setzte Ricardo Kupka, der in der 6.Spielminute mit seinem kapitalen Distanzschuss das Winninger Tor knapp verfehlte. In der nächsten Situationen setzte sich Alexander Rettinger auf der rechten Seite gegen zwei Abwehrspieler durch, passte von der Grundlinie scharf nach innen, wo Mannschaftskapitän Marco Schule bereit stand, den Ball aber übers Tor (16.) jagte. Drei Minuten später versuchte es Rettinger mit einem Linksschuss von der Strafraumgrenze. Auch der ging drüber.
Aber, es war nicht zu übersehen und man spürte, dass unbedingte Wollen der Spieler, welches zu vielen beherzten Aktionen führte, womit man die Aktionen des SSV immer wieder schon im Keim erstickte. Und irgendwann musste sich diese Spielweise einfach bezahlt machen. Doch es sollte noch bis zur 43.Spielminute dauern, ehe man die Belohnung für diesen Aufwand einstreichen konnte. Robin Schöppe, der im Verlauf des Spiels mit seinem Einsatz und seinen Dribblings immer wieder an den Ketten zerrte, hatte jetzt das Glück, gewinnt im Strafraum gleich zwei Zweikämpfe, hat den Ball wieder auf dem Fuß und schließt aus spitzem Winkel zum hochverdienten 1:0 ins lange Eck ab. Damit ging es in die Pause.
Außer der Anmahnung nicht nachzulassen und so weiterzumachen und konzentriert bleiben, wird in der Einheitkabine nicht viel mehr zu sagen gewesen sein. Und so war es dann auch, das Heimteam machte sofort so weiter, wie in der ersten Hälfte und übte Druck auf das Gästeteam aus. Wieder war es ein Distanzschuss, diesmal vom jetzt großartig aufspielenden Matthias Krug, der die ambitionierten Offensivaktionen der Gastgeber eröffnete. Sein gefährlicher Aufsetzer ging knapp vorbei. Doch diese Aktion ermunterte die Gastgeber immer wieder zu Abschlüssen. In der 57.Spielminute war es wieder Schöppe, der sich im Strafraum durchsetzte und das Spielobjekt auf Kupka weiterleitete. Der zögerte etwas zulange, sodass er beim Abschluss noch entscheidend gestört werden konnte. Kurz darauf zwang der aufgerückte „Matze“ Wiedensee, der am langen Pfosten lauerte, mit seinem Kopfball Torwart Robert Schmidt zur Glanzparade.
In der 65.Spielminute war dann auch mal der SSV in der  Einheithälfte und in Form eines Freistoßes kam auch einmal ein Ball auf das Tor von Eric Käding, der bis dato absolut nichts zu tun und auch mit diesem Ball kein Problem hatte. Aber jetzt war die Zeit angebrochen, wo Winningen das Spiel etwas offener gestalten konnte. Trotzdem blieb Einheit das weitaus gefährlichere Team und erarbeitete sich weitere Torchancen. Man konterte nun. In der 68.Spielminute schickte Krug, mit präzisem Pass durch die Schnittstelle, Rettinger auf die Reise, der sich auch vom aus seinem Tor stürzenden SSV Keeper nicht aufhalten ließ. Er machte alles richtig, sein Ball verfehlte das leere Tor trotzdem knapp. In der 70.Spielminute dann ein Schule Freistoß, der Krug im Strafraum erreicht, dessen Kopfball auf der Querlatte landet. Rettinger war im Nachsetzen im Pech. Im Gegenzug verlief der Konter Eintracht eher harmlos. Dann wieder toller Einsatz von Schöppe und Kupka im Strafraum, die scharfe Grundlinieneingabe von letzterem kann erneut „Retti“ nicht verwerten – traf den Ball nicht richtig, war aber auch nicht einfach. Man kann aber nun schon von Winninger Dusel sprechen. Doch das zweite Tor, welches hochverdient gewesen wäre, blieb den Saalestädtern weiter versagt.
Dann die 75.Spielminute, Winningen kommt auch mal wieder zu einem Abschluss. Beim starken Distanzschuss von Dominik Pahl, musste der fehlerlose Einheitkeeper sein ganzes Können aufbieten, um den Ball um den Pfosten zu lenken. Kurz danach noch ein Eintracht – Abschluss, jetzt aber weit übers Tor.
Doch die Gäste blieben in der Schlussviertelstunde dran und waren bemüht, ohne dass ihnen bei ihren Angriffen großartig Gefährliches einfiel. Nun war man schon in der Nachspielzeit und ein Winninger Spieler wagte einen Verzweiflungsweitschuss – 35 Meter waren es bestimmt – und wohl eine sichere Beute von Käding, der die Flugbahn des Geschosses schon antizipiert hatte. Doch ein  Bernburger veränderte beim Klärungsversuch die Flugbahn so, dass der Ball zum völlig unverdienten Ausgleich im langen Eck einschlug – Schockstarre bei Spielern und Fans.
Unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff des ausgezeichneten Schiedsrichers Marcel Mönner aus Schönebeck, der die wohltuend faire Partie stets im Griff hatte.
Fazit: Einheit zeigte eine tolle Reaktion, spielte den Fußball, den man spielen will, technisch und taktisch ausgezeichnet, lauf – und einsatzstark. In der Abwehr fehlerlos, mit einem dominanten Mittelfeld und einer Menge herausgearbeiteten Torchancen. Es gab in diesem Team keinen Schwachpunkt, sieht man mal von der noch andauernden Abschlussschwäche ab und so konnten sich die Gäste, von deren Auftritt man an der „Töpferwiese“ viel mehr erwartet hatte, nie wirkungsvoll entfalten.
Kompliment Männer, macht weiter so und bleibt dran an dem, was wir Euch vor dieser Begegnung mit auf den Weg gegeben haben. Dann kommen auch das Glück und damit der Erfolg zurück!!! Und das wünschen sich Eure Fans, Eure Trainer, Euer Vereinsvorstand und das muss auch Euer Anspruch sein!


21.10.2018 7.ST Salzlandliga
SC Seeland – SV Einheit Bernburg 2:1 (1:1) (Statistik)

Eine weitere unnötige Niederlage
Eigentlich sind die Einheitkicker um Trainer Norbert Lehmann und seinen Co Mathias Müller mit einem guten Gefühl nach Seeland gefahren. Kadermäßig waren sie an diesem Sonntagnachmittag nicht so schlecht aufgestellt und man will ja auch nicht immer wieder rumjammern, ob der verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen fehlenden Spieler.
Ähnliche Probleme haben ja viele andere Mannschaften auch.
Wer nun aber dachte, er bekommt an diesem schönen Herbstsonntag ein tolles Fußballspiel zu sehen, der ging nach den 90 Minuten schwer enttäuscht nach Hause, vor als Bernburger, denn erneut konnte man nichts Zählbares mitnehmen.
Nach einem zehnminütigen Abtasten kamen zunächst die Gastgeber etwas stärker auf und hatten ihre erste verheißungsvolle Möglichkeit nach einem Freistoß, der diagonal in den Bernburger Strafraum geschlagen wurde. Der anschließende Kopfball verfehlte aber das Tor.
Ebenfalls nach einem Standard (14.) – Ecke Marco Schule und darauffolgende Flanke von Phillip Striewski kam Einheit das erste Mal gefährlich vors Seelandtor, doch sowohl Robin Schöppe, als auch Alexander Rettinger verpassten. Für die folgende Spielzeit war dann ein ziemlich niveauloses Mittelfeldgeplänkel angesagt, geprägt von vielen technischen Fehlern und versprungenen Bällen auf beiden Seiten, was sich auch bis zum Spielende fortsetzte.
Erst in der 22.Spielminute wieder Gefahr für’s Einheittor. Der SCS kam über rechts und Eric Arendt schloss diese Aktion ab, doch Einheitkeeper Eric Käding war zur Stelle. Beim nächsten Seelandvorstoß (23.) und Christoph Habichts Abschluss war dann auch Käding geschlagen und es stand 1:0.
Doch die Bernburger antworteten schnell. Angriff über rechts, eingeleitet von Matthias Krug, Eingabe auf Rettinger im Strafraumzentrum, der mit etwas Glück den hinter ihm lauernden Karl Kniesche bediente. Dieser hatte dann keine Mühe damit, den Ball im entblößten Tor unterzubringen – 1:1 (26.).
Jetzt hatten die Bernburger, die immer wieder über außen mit den schnellen Rettinger und Kniesche versuchten, die Schnelligkeitsnachteile der gegnerischen Außenverteidiger zu nutzen etwas mehr vom Spiel. So wäre in der 30.Spielminute die Führung möglich gewesen, als „Retti“ über rechts kommend den mitgelaufenen Schöppe mustergültig bediente, doch letzterem sprang der Ball über den Spann – eine 100%ige.
Also ging dieser bis dahin „Grottenkick“ mit einem leistungsgerechten Remis in die Pause
Die zweite Spielhälfte begann mit je einer halben Chance  für beide Seiten (47./48.). Doch augenscheinlich hatten die Saalestädter zunächst den besseren Start. In der 49.Spielminute landete Kniesches Kopfball an der Querlatte, nach Flanke von rechts. Und die Gäste kamen weiter. Nach einer Stunde setzte Mannschaftskapitän Schule zum Solo an, war durch und hätte den Ball eigentlich nur noch mit der Pieke oder wie auch immer im kurzen Eck unterbringen müssen. Bezeichnend aber für das augenblickliche mangelnde Selbstvertrauen fast der gesamten Mannschaft, versuchte er den Ball nochmal abzulegen, statt Verantwortung zu übernehmen. Damit war eine weitere 100%ige dahin. Aber man sah, die Mannschaft will und sie war dran.
Aber wenn solche Dinge nicht gelingen, kommt es, wie so oft beim Fußball, ganz anders. Bis dahin harmlose Gastgeber sollten ihr Geschenk bekommen. Torwart Käding spielt den freien Karl Thiele, der an diesem Tag bis dahin das Deckungszentrum gut kontrollierte, an. Thiele verspringt der Ball leicht, beim Versuch ihn an seinen Mitspieler weiterzuleiten und Habicht erkannte diese Situation blitzschnell, spritzte dazwischen und allein auf dem Weg zum Tor ließ er Käding keine Chance – 2:1, völlig aus dem Nichts. Ein Missgeschick aus Einheitsicht, aber von Schuldzuweisungen sollte man hier Abstand nehmen. Ein Torwart sollte in dieser Liga einen solchen Ball einfach spielen können und dürfen. Dass dem Verteidiger ein solches Malheur passiert, sollte nicht sein, aber es kommt vor. Derartiges haben wir von Mitspielern während dieses Spieles zigfach gesehen.
Jedenfalls war nun wieder ein Bruch im Bernburger Spiel. Man bemühte sich zwar bis zum Schluss um eine Resultatsverbesserung, aber Seeland ließ nun nichts mehr anbrennen und Einheit blieb in der gefährlichen Zone fortan harmlos. Viele Nicklichkeiten und natürlich noch die schon angesprochenen Stockfehler prägten nun wieder das Geschehen und ließen keinen rechten Spielfluss mehr zu. Unrühmlich und auch unnötig die Ampelkarten für Denny Müller (SVE 65.) und Tino Falke (SCS) in der Nachspielzeit.
Am Ende war es ein gebrauchter Nachmittag. Einheit konnte sich für seinen Aufwand nicht belohnen und Seeland behielt als glücklicher Sieger die Oberhand.


07.10.2018 6.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – FSV Drohndorf/Mehringen 0:3 (0:0) (Statistik)

Für Einheit war mehr drin
Pünktlich zum Spiel kam das schöne Spätsommerwetter zurück. Und der neue Spitzenreiter stellte sich an der „Töpferwiese“ vor. Trotzdem, so einfach war das nicht zu erkennen und die in diesen Wochen personell arg gebeutelten Gastgeber waren zumindest ein ebenbürtiger Gegner. Das zeigte sich in der Ausgeglichenheit dieses Spieles. Beide Teams schenkten sich nichts, nur in der Art und Weise der Spielsysteme waren schon Unterschiede festzustellen. Während es die Gastgeber versuchten, mit Passspiel aus der Abwehr heraus, um dann auch alle anderen Mannschaftsteile in ihr Spiel einzubeziehen, zum Erfolg zu kommen, agierte der Tabellenführer mit meist langen Bällen das Mittelfeld überbrückend auf seine robusten Spitzen Carlo Bochning und Robert Ebers.
Von Erfolg waren zunächst beide Varianten nicht gekrönt. So spielte sich das Spielgeschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab und spätestens vor der 16Meter Linie waren die Abwehrreihen Herr der Lage.
Nach 17 Minuten einer von zahlreichen Freistößen für die Gäste, aus dem linken Halbfeld, diagonal in den Einheitstrafraum gezogen, war Bochning zur Stelle und köpfte den Ball auf den Querbalken – doch etwas Glück für Einheit. Auf der anderen Seite probierte es Marco Schule mit einem Distanzschuss, verfehlte aber das Ziel. In der 36.Spielminute reagierte der Einheittorwart Eric Käding durch gutes Herauslaufen glänzend, nach starkem Zusammenspiel zwischen Bochning und Ebers, der die Aktion abschloss. Zwei Minuten später setzte sich der junge Wais S. im 1:1 gegen den letzten Mann des FSV durch, scheiterte aber am ebenfalls stark reagierenden Drohndorfer Schlussmann Raik Bachor. Das hätte eigentlich die Führung für die Gastgeber sein müssen und wer weiß, was gewesen wäre wenn….?
Auf der anderen Seite gab’s dann Aufregung nach einem Rückpass (42.), den Käding aufnahm. Aber auch die war für umsonst, denn der Freistoß brachte nichts ein. Kurz darauf prüfte Bochning noch einmal den aufmerksamen Käding und im Gegenzug bereitete Michael Spach, mit einer etwas abgerutschten Flanke von der Grundlinie, dem FSV Torwart Probleme. Letztlich ging es leistungsgerecht in die Pause.
Die zweite Hälfte begann mit einem etwas druckvolleren SV Einheit, der sich für einige Minuten ein Übergewicht erarbeitete. Allerdings blieben die Chancen aus. Nach diesem ersten Bernburger Anrennen starteten auch die Gäste wieder Angriffsaktionen und wie aus dem Nichts entschied der gute Schiedsrichter Daniel Heine berechtigt auf Strafstoß für den FSV, nach einem Foulspiel an der rechten Strafraumgrenze. Ebers nutzte diese Möglichkeit zum Führungstreffer souverän und schickte Käding in die falsche Ecke – zu diesem Zeitpunkt des Spieles durchaus etwas überraschend, dieses 0:1. Einheit versuchte zu antworten und erhöhte das Tempo, großartige Torchancen konnten die Gastgeber allerdings nicht erzwingen, sieht man einmal von Karl Kniesches abgeblockten Schussversuch ab und vom Kopfball des gleichen Spielers, der das Tor knapp verfehlte. Den Saalestädtern fehlen zur Zeit einfach die Mittel für größere Torgefahr zu sorgen, zumal dann auch noch der blass gebliebene Alexander Rettinger, der schon mit Magen – Darm Problemen ins Spiel gegangen war, ausgewechselt werden musste, .
Auf der anderen Seite eröffnete es dem Gästeteam nun immer wieder Räume zum Kontern. Aber auch der Spitzenreiter konnte diese Möglichkeiten kaum nutzen, weil die Einheitabwehr, erstmals von Matthias Krug und zwar gut organisiert, nicht viel zuließ. Allerdings provozierte man zu viele Freistöße und bei deren Ausführung lagen die Stärken des Spitzenreiters. So auch in der 80.Spielminute – Bochning führt an der rechten Seite aus – lang in den rechten Strafraum, Kai Heiko Hoff läuft ein und versenkt diesen Ball direkt und auch sehr gekonnt, sicher auch für Käding etwas überraschend, im langen Eck zum 0:2.
Zu diesem Zeitpunkt war das sicher eine Vorentscheidung in der ansonsten ausgeglichenen Partie, hätte es nicht in der 84.Spielminute einen Strafstoß, nach Foulspiel an Wais S., für die Platzherren gegeben. Matthias Krug, eigentlich als sicherer Vollstrecker bekannt, lief an und rasierte die Querlatte. Damit war auch diese Chance dahin und die gute Moral beim Gastgeber auch. Die verbleibenden Minuten wurden dann noch einmal durch Drohndorfer Konter geprägt. Erst lief Hoff allein Richtung Einheittor, verfehlten den Kasten aber knapp, dann machte der gerade eingewechselte Stefan Krüger den Sack mit dem Schlusspfif zum 0:3 zu.
Das Ergebnis spricht eigentlich eine deutliche Sprache, doch für den SV Einheit war in diesem Spiel mehr drin. Am Ende ist aber der Sieg für den FSV Drohndorf/Mehringen nicht unverdient, wenn das Ergebnis auch zu hoch ausfällt.


30.09.2018 5.ST Salzlandliga
SV Blau-Weiß Pretzien – SV Einheit Bernburg 3:2 (1:1) (Statistik)

Ein Auswärtsniederlage, so bitter, wie unnötig
Eine absolute Restelf des SV Einheit trat am Sonntagnachmittag den Weg zum bis dato Tabellenletzten Blau-Weiß Pretzien an. Auf die Aufzählung der vielen fehlenden Spieler auf  Seiten der Saalestädter, egal aus welchen Gründen, verzichtet der Verfasser dieses Berichts, der locker eine weitere Elf zusammen bekommen würde, bewusst. Schließlich ist es so, dass die Gastgeber auch so ihre personellen Probleme haben, anders ist ihre prekäre Tabellensituation wohl nicht zu erklären.
Nichts destotrotz lieferten sich bei herrlichem Spätsommerwetter, beide Teams einen beherzten Schlagabtausch. Auf ein großes Abtasten wurde dabei verzichtet. Den besseren Start legten die Platzherren hin. Die Art und Weise ihrer Zweikampfführung und des angeschlagenen Tempos zeigten ganz klar auf, dass sie es diesmal unbedingt zwingen wollten, den Platz als Sieger zu verlassen. Mit den aufgezählten Eigenschaften setzten sie die Bernburger sofort unter Druck, ließen ihnen in den ersten 20 Minuten der Begegnung nur wenig Luft zum Atmen. Dazu kam den Gastgebern entgegen, dass ihnen eine völlig neu formierte Einheitabwehr mit einem letzten Mann namens Ricardo Kupka (!) gegenüberstand, die verständlicherweise einige Zeit benötigte um sich zu finden und anfangs viele Stellungsfehler produzierte. Dies nutzten die Einheimischen weidlich aus und durch einen Abstimmungsfehler im Deckungszentrum war bereits in der 4.Spielminute Mathias Reichel plötzlich frei vor Einheittorwart Eric Käding aufgetaucht und der schob die Kugel eiskalt zum umjubelten 1:0 über die Linie. Auch in den folgenden Minuten blieben die Pretziener am Drücker und hätten locker nachlegen können. So hatte Dustin Schünemann mit seinem Heber, über Käding hinweg, Pech und verfehlte das leere Tor knapp. In der 18.Spielminute scheiterte der durchgebrochene Reichel, auf den die Einheitmänner über die gesamten 90 Minuten hinweg keinen Zugriff bekamen, am herauseilenden Einheittorwart, der geschickt den Winkel verkürzte und mit starker Fußabwehr einen weiteren Einschlag verhinderte.
Erst nach 20 Minuten kamen die Einheitspieler besser ins Spiel, nahmen jetzt auch die Zweikämpfe besser an, wenn auch die Pretziener mit ihrem vehementen Anlaufen im Vorteil blieben. Man konnte jetzt zumindest die wuchtigen Angriffe der Gastgeber eindämmen und fand selber zu einigen Gegenangriffen, wenn es denen auch freilich an Durchschlagskraft fehlte und es dadurch ein paar Mal mittels Distanzschüssen (Wais S. / Schule) erfolglos versucht wurde. Doch eine Verbesserung des Bernburger Spiels konnte man nun schon beobachten und in der 33.Spielminute sollte dies auch belohnt werden. Eine Doublette der beiden eingesetzten A – Junioren, der 17jährige Mario Schwarz hatte sich rechts an der Grundlinie durchgesetzt und konnte flanken. Am langen Pfosten war der 18jährige Wais S. zur Stelle und vollendete per Kopfball zum Ausgleich, nachdem kurz vorher Karl Kniesche, im Strafraum umringt von gleich mehreren Pretzienern, an einem Abschluss gehindert werden konnte.
Bis zur Pause war es dann ein Auf und Ab, ohne dass die Mannschaften weitere Torchancen kreieren konnten.
Zur zweiten Spielhälfte erwischten die Bernburger den besseren Auftakt und erarbeiteten sich schnell eine optische Überlegenheit, während die Aktionen der Gastgeber nun zwangsläufig aufs Kontern beschränkt waren. In der 50. Spielminute bekamen die Blauweißen den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. Nach einer Flanke von rechts stand Wais S. erneut goldrichtig und chippte den Ball zum 1:2 ins Netz. Jetzt jubelten die Gäste und hatten einige Minuten Oberwasser, Allerdings nahmen nun auch die Nicklichkeiten und auch die Härte der Zweikämpfe zu. Wie vorher schon geschildert, legten jedoch die Einheimischen in diesem Bereich des Fußballspiels den größeren Biss an den Tag. Über diese Schiene fanden sie zurück ins Spiel und zeigten wieder ihren unbedingten Siegeswillen. Bezeichnend dafür der 2:2 Ausgleichstreffer durch Domenik Walter, der auf der linken Seite alles stehen ließ, was sich ihm entgegenstellte und auch noch voller Überzeugung abschloss – ein Alleingang, der in jedem Fall vorher hätte gestoppt werden müssen. Eine Stunde war gerade vergangen. Nun war es wieder ein offener Schlagabtausch mit leichten Pretziener Vorteilen und noch einem zu leichten Pretziener Torerfolg. Eine ungehinderte Flanke von links in den Strafraum – wieder ist Reichel da, völlig frei, und kann ungehindert zur 3:2 Führung (66.) einköpfen.
Doch die Bernburger gaben sich nicht geschlagen, versuchten noch einmal alles. Wenigstens einen Punkt mitnehmen war nun die Devise. Und es ergaben sich noch einmal Möglichkeiten. Schwarz forderte mit einem tollen Distanzschuss (72.) den Pretziener Keeper zur Glanzparade. Im Gegenzug kam Walter nochmal mit Anlauf, doch diesmal zischte sein Geschoss am langen Pfosten vorbei. Wieder auf der anderen Seite angekommen, hatte der kurz vorher eingewechselte Jonas Souschek wohl nicht das Selbstvertrauen und legte aus aussichtsreicher Positionen noch einmal auf den etwas überraschten Wais (75.) ab. Das hätte er wohl besser selbst versucht, so war auch diese Chance dahin.
Aber Einheit gab nicht auf und das ehrt die Schützlinge des Trainergespanns Lehmann/Müller. In der Schlussviertelstunde erarbeiteten sie sich eine Reihe von Freistößen um den Pretziener Strafraum. Doch weder diese waren von Erfolg gekrönt, noch der 20m Schuss von Matthias Krug, den Nicky Lahne um den Pfosten lenkte.
Am Ende siegte Pretzien nicht unverdient, auch wenn wenigsten das Remis für Einheit immer möglich war. Bei den Gästen aus Bernburg wird es nun langsam höchste Zeit, dass sich der eine oder andere Spieler gesund zurück meldet.


23.09.2018 4.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Wolmirsleben 0:3 (0:1) (Statistik)

Einheit kann Ausfälle nicht kompensieren und so entführt Wolmirsleben verdient die 3 Punkte
An diesem 4.Speltag wurden die Aktiven erstmals wieder seit Monaten mit Regenwetter konfrontiert. Wie angekündigt, hatte der Herbst Einzug gehalten. So ließ er es sich auch nicht nehmen, pünktlich zum Anpfiff der Begegnung, die Akteure mit einsetzendem Regen, bis phasenweise Starkregen, welcher über die gesamten 90 Minuten anhielt zu beglücken. Diese Umstellung stellte die Spieler beider Mannschaften vor zunehmende Probleme. Denn das anfangs noch gut gepflegte Terrain sorgte zusehends für Rutschpartien der Spieler.
Allerdings wurde man den Eindruck nicht los, dass die Gäste aus Wolmirsleben die gegebenen Verhältnisse besser annahmen und folglich auch besser damit zurechtkamen.
Trotzdem hatte man im Lager der Gastgeber, die wirklich nicht von Verletzungen und vielen anderen Ausfällen vor allem spieltragender Spieler verschont bleiben, die Hoffnung, auch dieses Punktspiel gegen den SV Wolmirsleben für sich zu entscheiden. Dagegen hatten die Gäste allerdings einiges. Sie standen im Abwehrverband sehr kompakt und es war auch offensichtlich, dass sie an diesem Tag das bessere Spielsystem auf ihrer Seite hatten. Dennoch hatten die Saalestädter, die erste Großchance. Nach einem Pass von Marco Schule (10.) war zwar der WSV Torwart zur Stelle, hatte aber mit dem glitschigen Ball Probleme und so kam das Spielobjekt zum vielleicht etwas überraschten Wais, der plötzlich das leere Tor vor sich hatte, aber nur das Außennetz traf. Danach passierte lange nichts und man neutralisierte sich weitestgehend im Mittelfeld, wobei Wolimrsleben aber immer wieder seine Gefährlichkeit andeutete, vor allem über die schnellen Offensivspieler Johnny Rodriguez-Gomez und Julien Karasch. Ihre Gegenspieler hatten oft Mühe, sie an der Leine zu halten. So konnten besonders diese beiden immer wieder Nadelstiche setzen. In der 25.Spielminute tankte sich Karasch durch den Einheitstrafraum und kam zum Abschluss. Aber der an diesem Tag fehlerlose Einheittorwart Eric Käding hatte aufgepasst und konnte durch gutes Herauslaufen und  Winkelverkürzen die Situation per Fußabwehr bereinigen. Knapp 10 Minuten später aber war auch Käding machtlos, als Rodriguez-Gomez eine Unstimmigkeit der Einheitabwehr nutzte und nahezu ungehindert auf das Einheittor zustürmen konnte und auch die Nerven hatte, am Torwart vorbei, zum umjubelten 0:1 einzuschieben. Eine wahrlich Kalte Dusche für die Gastgeber.
Einheit versuchte nun, diesen Patzer schnell zu korrigieren und bekam auch noch vor der Pause die Möglichkeit dazu. Aber nach schöner Vorarbeit von Karl Kniesche versiebte Alexander Rettinger, am rechten Fünfmeterraumeck lauernd, diese 100%ige Torchance glücklos. Dann war Pause.
Nach Wiederanpfiff bekam man zumindest den Eindruck vermittelt, dass die Einheitspieler die Kabine mit neuer Motivation verlassen haben. Zwei Chancen, gleich in den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte, zeugen davon. Einheit schien nun zur Aufholjagd zu blasen. Die Gastgeber erzielten nun eine deutliche optische Überlegenheit, aber weitere Chancen zum Torerfolg blieben aus, weil der WSV stets den Kopf oben behielt und kompakt und sicher die gefährliche Zone verteidigte. Geschickt verwaltete man den Vorsprung und beschränkte sich auf sporadische Konter.
Einheit dagegen wirkte für sein Vorhaben zu ideenlos, stellte dann etwas um, indem man den hinten starken Abwehrorganisator „Matze“ Wiedersee zur Unterstützung der Offensive beorderte. Aber dieser Versuch schlug leider fehl, weil Wiedensee kurz darauf verletzt ausscheiden musste. Trotzdem, die Bernburger waren Willens und versuchten es weiter, allein die probaten Mittel fehlten und so entwickelte man einfach keine Durchschlagskraft bei seinen Aktionen.
Dadurch wurden in der Schlussphase die Wolmirsleber Konter wieder zielstrebiger und gefährlicher. Nach einer Einheitecke in der 81.Spielminute, die nichts einbrachte, ging Karasch auf und davon, überlief die Bernburger Abwehr und markierte das vorentscheidende 0:2. Als kurz darauf  der eingewechselte Jonas Souschek zu einem Solo durchs Mittelfeld ansetzte und den ebenfalls eingewechselten Peter Henze im Strafraum bediente, kam  für einen kurzen Moment noch einmal etwas Hoffnung auf, doch auch hier zeigte sich die WSV-Abwehr im Bilde und konnte den Schussversuch im entscheidenden Moment stören.
Ein weiterer Konter zum 0:3  durch Fabian Hinze (89.) rundete die gute Leistung der Wolmirsleber Mannschaft ab.
Die Gäste, die wohl noch nie gegen den SV Einheit gewinnen konnten, verließen dieses Mal als verdienter Sieger den Platz. Das müssen die Berburger, die ihre vielen Ausfälle dieses Mal nicht kompensieren konnten – auf die Vielzahl von Namen wird hier einfach mal verzichtet –  an diesem Tag neidlos anerkennen.


15.09.2018 3.ST Salzlandliga
VfB 1921 Neugattersleben – SV Einheit Bernburg 0:4 (0:1) (Statistik)

Auswärtsdreier für Einheit dank geschlossener Mannschaftsleistung
An einem schönen Spätsommernachmittag trafen in Neugattersleben unsere Einheitmannschaft und die Mannschaft aus Neugattersleben aufeinander.
Trotz der letzten Ergebnisse beim Aufeinandertreffen beider Kontrahenten, der SV Einheit konnte die letzten Spiele gegen Neugattersleben nicht gewinnen, erhoffte man sich heute etwas Zählbares mitzunehmen – und dass am Ende sogar 3 Punkte herausspringen, erfreute die SVE Trainer um so mehr.
Mit Beginn des Spiels setzte Einheit sofort die ausgegebene Spieltaktik gut um und in der 3. Minute des Spiels, mit der ersten Chance durch Mathias Krug, konnte das 1:0 erzielt werden. Nach einem schönen Solo, über die linke Seite in den Strafraum dribbelnd, umkurvte er 3 Spieler und traf dann aus knapp 11 Metern. Neugattersleben wurde kaum Platz zum Spielaufbau gelassen und so versuchte man es dann immer wieder mit langen Bällen auf Alexander Friedrich oder Manuel Meiling, um das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Zählbares kam aber in der ersten Hälfte so nichts heraus. Einheit selber hatte mehrere Chancen aus der Distanz auf das Tor von Neugattersleben, um die Führung zu erhöhen, aber entweder wurde das Tor verfehlt oder Neugatterslebens Schlussmann Philipp Schulze war zur Stelle. Der Pausenstand von 1:0 für den SVE war nicht unverdient, hätte aber bei besserer Chancenverwertung gerne auch ein Tor höher ausfallen können!
Zur zweiten Hälfte stellte Neugattersleben auf zwei Angreifer um und mit Tim Püllicher und Torsten Brinkmann kamen neue und frische Kräfte ins Spiel. Diese Umstellung zeigte auch Wirkung, denn man konnte nun Einheit in deren eigener Spielhälfte festnageln und übte hohen Druck aus. Die Gäste verstanden es in dieser Phase des Spiels nicht, sich richtig zu befreien. Immer wieder wurde der Ball zu hastig hinten heraus geschlagen und ein geordneter Spielaufbau verpasst. So landeten die Bälle immer wieder bei den Gastgebern. Glück war auch dabei, als ein Ball nur an den Pfosten des Einheittores klatschte und auch Eric Käding die eine oder andere Aktion zeigen musste, um den Ausgleich zu verhindern.
Ab der 60. Minute konnten die Bernburger endlich auch wieder Nadelstiche in Richtung Neugatterslebener Tor setzen. Die Konter wurden aber meist viel zu hastig und ungenau gespielt. Also war dann ein Standard der „Dosenöffner“. Nach einem Freistoß aus dem rechten Mittelfeld, getreten durch Denny Müller auf den langen Pfosten, stieg Matthias Wiedensee hoch um den Ball einzuköpfen – sein Gegenspieler Torsten Wendland aber kam ihm zuvor und köpfte dann den Ball zum 2:0 für Einheit ins eigene Tor. Danach schien dann der Wiederstand ders Gastegebers gebrochen. Der junge Wais Salehzada konnte nach einem weiteren Konter in der 75. Minute sogar auf 3:0 erhöhen, sein erstes Tor für die Mannschaft von Einheit, Glückwunsch! Das i-Tüpfelchen setze dann in der Nachspielzeit Ricardo „Kuppi“ Kupka, als er aus knapp 20 Metern den Ball mit dem linken Fuss ins lange linke Eck schoss. Keine Chance für Torwart Philipp Schulze, der sich wirklich lang machte und streckte, aber den Einschlag zum 4:0 nicht verhindern konnte – Traumtor und „Tor des Monats“!
Danach war Schluss und 3 Punkte auswärts eingefahren. Glückwunsch dazu an die Mannschaft welche sich den Erfolg an diesem Nachmittag gemeinschaftlich erarbeitete!

08.09.2018 Achtelfinale – SalzlandpokalDer BSC hat das bessere Ende für sich

BSC Biendorf – SV Einheit Bernburg 6:5 (1:1 n.V. / 1:1 / 0:1) (Statistik)

Einheit trauert vergebenen Torchancen nach und so zieht der BSC in die nächste Runde ein
Mit einiger Spannung wurde dieses Derby zwischen dem gastgebenden Kreisligisten BSC Biendorf und dem Salzlandligisten SV Einheit Bernburg erwartet.Herrliches Spätsommerwetter, aber ein von der anhaltenden Trockenheit schwer gezeichneter Biendorfer Sportplatz, sowie gute 100 Zuschauer bildeten an diesem späten samstagnachmittag die Rahmenbedingungen für diese Match.
Wenn auch vielleicht spielerisch nicht hochklassig, entwickelte sich die Partie schnell zu einem rasanten Pokalfight. Trotzdem beherrschten die Gäste aus der Kreistadt, die noch kurzfristig Absagen zweier wichtiger Spieler aus ihrer ersten Elf verkraften mussten, das Spielgeschehen in Hälfe eins eindeutig und erarbeiteten sich einige sehr gute Tormöglichkeiten. In der 20.Spielminute traf dann Mannschaftskapitän Marco Schule aus der Distanz mit einem Außenristschuss ins lange untere Eck, unhaltbar für Steffen Brocke im Biendorfer Tor zum 0:1. Einige Biendorfer Spieler reagierten darauf recht wütend und wollten jetzt  mit Macht den Ausgleich erzwingen. Allen voran war besonders brisant das Duell zwischen dem schnellen und sehr drangvollen Biendorfer Stürmer Felix Tauchen und dem Bernburger Karl Kniesche. Beide schenkten sich nichts und sollen als symptomatisch für das gesamte Spiel gelten. Auch Ex-Einheiter und BSC – Kaptän Christoph Vatthauer zeigte sich überaus motiviert und kreuzgefährlich.
Doch den Einheitspielern gelang es weiter, die Gastgeber von ihrem Tor fern zu halten und hätten ihrerseits eigentlich noch vor der Pause nachlegen müssen. Das gelang  ihnen leider nicht – das alte Lied eben – stattdessen hätte Biendorf fast noch bei einem Konter, Tauchen wurde steil geschickt, den Ausgleich erzielen können. Doch der über das gesamt Spiel souveräne Einheittorwart Eric Käding reagierte glänzend. Damit ging es mit dieser knappen Gästeführung in die Pause.
Nach der Pause wurde die Begnung von beiden Teams noch intensiver geführt. Viel Tempo, jede menge Langholz und verbissene Zweikämpfe prägten das Spielgeschehen, welches dennoch immer im Rahmen des Erlaubten blieb. Der BSC drängte und hatte nun die eine oder ander Möglichkeit, genauso, wie die Gäste. Nach einem Freistoß von links war es dann soweit, völlig allein gelassen am Fünfmeterraum, und das ist bei diesem Spieler mehr als sträflich, stand Vatthauer, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und sicher, Käding keine Abwehrchance lassend, zum umjubelten Ausgleich einköpfte.
Der BSC wollte nun mehr, versuchte vehement zu drücken, aber die Saalestädter, die den Kopf oben behielten, erhielten dadurch Räume zum Kontern, die beste Torchancen besonders in der Schlussviertelstunde einbrachten. Bei den Chancen blieb es – Sack nicht zugemacht – Verlängerung.
Hier das selbe Bild, man schenkte sich nichts, aber zu einem weiteren Treffer reichte es bei keinem der beiden Kontrahenten. Also blieb das Elfmeterschießen, um eine Entscheidung zu erzwingen. Dem sah man im Einheitlager mit gemischten Gefühlen entgegen, war man doch bei erhaltenen Strafstößen zuletzt nciht besonders erfolgreich. Diesmal war es aber anders, alke Spieler schossen gut und platziert, aber auch die Gastgeber, die einmal Glück hatten , als Käding stehen blieb und den Ball eigentlich schon fast hatte, dieser aber trotzdem noch im Tor landete. Pech dagegen für einen Einheitschützen, der nur den Pfosten traf.
Am Ende siegte der BSC glücklich, wobei Einheit die Begegnung bereits aus dem Spiel heraus hätte entscheiden müssen, da man wesentlich mehr Torchancen erarbeitete, als die Gastgeber.
Dennoch, die aufgebotenen Einheitspieler boten eine hoch engagierte Leistung, worauf sich aufbauen lässt. Dem BSC Biendorf aber gratulieren wir zum Einzug ins Viertelfinale und wünschen ihm viel Erfolg für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs.
(Alle Spiele – Salzlandpokal-AF)


Salzlandliga

01.09.2018 2.ST Salzlandliga

SV Einheit Bernburg – TSG Calbe 5:0 (3:0) (Statistik)

Souveräner Heimerfolg, der leicht hätte auch höher ausfallen können
In dem sehr einseitigen Match schlugen die Kreisstädter schon früh ein hohes Spieltempo an, so hatte die TSG -Reserve erheblich Mühe ihre Abwehrreihen zu ordnen. Es gab mit dem schnellen und gut angelegten Einheit -Angriffsspiel immer wieder viele Lücken bei den Gästen. Dies nutzte der Gastgeber, bei dem die Mittelfeldstrategen Mathias Krug und Marco Schule eine herausragende Leistung boten, dann schon früh eiskalt und die Gäste hatten in der weiteren Spielfolge mehrfach viel Glück, dass Hälfte eins nicht zum Debakel wurde. Chancen gab es mehr als genügend für die Heimelf und nach vorn ging beim Gast kaum etwas. Den insgesamt ruhigsten Job auf dem Spielfeld hatte Einheit-Keeper Eric Käding. Auch nach dem Wechsel hielt das einseitige Match an, jedoch stand nun die TSG-Abwehr etwas besser und das Einheit-Angriffsspiel war oft zu verspielt und fehlerhaft. Am Ende waren die sehr schwachen Gäste mit dem Endstand noch gut bedient.


26.08.2018 1.ST Salzlandliga:
SV Rot-Weiß Großrosenburg – SV Einheit Bernburg 4:2 (1:1) (Statistik)

Dieser erste Meisterschaftsspiel der neuen Salzlandligasaison zwischen dem gastgebenden SV Rot-Weiß Großrosenburg und dem SV Einheit Bernburg hielt, was man sich von dieser Begegnung versprochen hatte – sehr gutes Salzlandliganiveau, unzählige Torraumszenen und versprühte durchaus spielerischen Glanz. Da konnte der Schiedsrichter, den man in der jüngeren Vergangenheit schon in viel besserer Verfassung erlebte, nicht mithalten. Besonders bei den Saalestädter lief der Ball gut und sie waren eigentlich die spielerisch bessere Mannschaft, ihre Chancenverwertung allerdings bewegte sich auf dem Niveau des heutigen Unparteischen. So kann man halt keine Spiele gewinnen.
Nachfolgend eine chronologische Abfolge des Spielverlaufs, die sicherlich nicht jede Szene beinhaltet:

  • 7. Minute: Erste große Chance von Alexander Rettinger, nach guter Vorarbeit von Robin Schöppe, doch sein Schuss aus zentraler Position war zu harmlos und konnte vom Torwart aufgenommen werden.
  • 14. Minute: Nach zu kurzem Abschlag des Torwarts von Groß Rosenburg und guter, schneller Spekulation konnte Schöppe, aus zentraler Position und knapp 14 Meter vorm Tor, den Ball zum 1:0 am Torwart vorbei einschieben.
  • 17. Minute: Großchance Karl Kniesche, hätte das 2:0 sein müssen. Flanke von Philip Striewski aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, Schöppe verlängert den Ball, welcher am Torwart vorbei den rechten Pfosten streift. Knirsche vergibt im Nachschuss den sicher geglaubten Treffer.
  • 45. Minute: Weitere Großchance nach einem getretenen Freistoss von Marco Schule, der chippt den Ball links in den Strafraum, wo Benjamin Kuhn mit Kopfball aufs lange rechte Eck verlängert. Dort behindern sich Schöppe und Kniesche gegenseitig – einer hätte den Ball nur ins das leere Eck schieben müssen.
  • 45.+2 Minute: Unglückliches Gegentor nach Freistoss nahe der Eckfahne von der linken Grundlinie  – scharf und flach herein getretenen – wird ins kurze Eck abgefälscht – 1:1, Eric Käding war hier eigentlich machtlos –  Halbzeitpause

Fazit: Einheit hätte mindestens 2:0 führen müssen, dann wäre der zweite Durchgang evtl. komplett anders verlaufen. So aber wurde der Gegner stark gemacht.

  • 47. Minute: Nach Ecke für Einheit köpft Benjamin Kuhn den Ball als Aufsetzer, welcher dann knapp über das Tor geht. Auch hier 100%ige Torchance zur Führung.
  • 51. Minute: Nach Konter über die rechte Seite erzielt Groß Rosenburg durch Matthias Jahnke das 2:1!
  • 57. Minute: Strafstoß für Groß Rosenburg nachdem Philip Striewski den Ball im linken Strafraum per Grätsche zuerst zur Ecke geklärt hatte und danach den Gegenspieler noch berührte, dieser jedoch weiter lief und schon zur Ecke schreiten wollte. Auch der Linienrichter zeigte zur Eckenausführung, aber der Schiedsrichter ließ sich nicht von seiner Meinung abbringen. Ausgeführter Strafstoß wurde von Käding gehalten, aber nach vorn abgewehrt, genau vor die Füsse von Jahnke der zum 3:1 einschoss.
  • 63. Minute: 1:4, wieder war Jahnke der Torschütze. Nach langem Abschlag vom Groß Rosenburger Torhüter stupste der Ball über Philip Striewski und auch über Käding hinweg in den Strafraum. Benjamin Kuhn klärte den Ball dann vor dem leerem Tor, schoss aber Jahnke an (Hand in Höhe des Kopfes) und der Ball ging ins Tor. Die Proteste der Einheitspieler und ihrer Einheitsbank fanden wieder kein Gehör beim Schiedsrichter, er entschied auf Tor.
  • 68. Minute: 2:4 durch Schöppe, nach schöner Vorarbeit von Alexander Rettinger und Michael Spach, musste den Ball nur noch ins leere Tor einschieben.

Danach kam von Groß Rosenburg eigentlich nichts mehr. Aufregung dann noch in der 82. Minute, als Maximilian Mikoleit von Groß Rosenburg, nach wiederholtem Foulspiels, mit Gelb-Rot vom Platz musste. Kurioserweise musste der Schiedsrichter erst auf die zweite Gelbe Karte für die Nr. 7 aufmerksam gemacht werden, hatte er doch die erste gelbe Karte mit der falschen Rückennummer in der ersten Spielhälfte notiert! Die letzten Minuten drückte Einheit nun und hatte noch 3 weitere Großchancen, aber das Anschlusstor wollte nicht fallen. Aufgrund der vielen Spielunterbrechungen, aufgrund des Strafstosses, der Auswechselungen und der Ampelkarte erwartete man nun eine üppige Nachspielzeit, mindestens 5 Minuten wären angemessen gewesen. Aber auch hier war der Schiedsrichter wieder anderer Meinung und zeigte 3 Minuten an.

Einheit – Fazit: Letztendlich kann und muss man sich natürlich über die Schiedsrichterleistung ärgern, aber aufgrund der vielen ungenutzten Chancen muss man sich auch an die eigene Nase fassen – mindestens ein Unentschieden war hier locker drin.
Positiv muss man aber die spielerischen Ansätze über die gesamten 90 Minuten herausheben, nun noch die Chancenverwertung verbessern und dann wird man im nächsten Spiel auch als Sieger vom Platz gehen.


Vorbereitung auf die Saison 2018/19

 Spielplan Salzlandliga 2018-19
Es ist möglich, dass hier noch Änderungen vorgenommen wurden. Maßgebend ist das DFB-Net!


Die Vorbereitungsspiele der 1.Herren im Überblick

Termin Anstoß Spielpaarung Ergebnis
Fr,   13.07. 18:30 Uhr SV Einheit Bernburg TV Askania Bernburg 0:8 (0:3)
Sa, 14.07. 18:00 Uhr Saisonabschluss – und  Saisoneröffnungsfeier —-
Mi, 18.07. 18:30 Uhr KAW + SV Einheit 1.FC Lok Leipzig 0:8 (0:5)
So,  22.07. 14.00 Uhr FSV Löberitz SV Einheit Bernburg 1:5 (0:2)
So,  29.07. 14:00 Uhr SV Einheit Bernburg 1.FC Magdeburg II. 2:3 (0:2)
Fr,   03.08. 18:30 Uhr FC Hettstedt SV Einheit Bernburg 2:0 (1:0)
So, 05.08. 14:00 Uhr TSV Preußlitz SV Einheit Bernburg 4:1 (1:1)
So, 12.08. 14:30 Uhr SV Einheit Bernburg SV Förderstedt 1:0 (0:0)
WE 18./19.08. Freilos Salzlandpokal ——- —-
So, 26.08. 14:00 Uhr SV Rot-Weiß Großrosenburg SV Einheit Bernburg 1.Pkt.-Sp.

12.08.2018  5.Testspiel
SV Einheit Bernburg – SV Förderstedt 1:0 (0:0) (Statistik)

Glücklicher Gastgebersieg zum Abschluss der Vorbereitungspiele
Bei herrlichem Sommerwetter empfing der SV Einheit, in seinem letzten Testspiel vor dem Pflichtspielstart in die Saison 2018/19, den Landesklassenvertreter und Absteiger aus der Landesliga SV Förderstedt.
Für die Gastgeber, deren Probleme, diese kann man sehr leicht der anhhängenden Spielstatistik entnehmen, nicht zu übersehen sind, ging es darum, trotzdem das Testspielprogramm mit einem möglichst positiven Ergebnis abzuschließen. Um eine wirkliche Standortbestimmung des Salzlandligisten auszumachen, fehlen Woche für Woche jede Menge Spieler aus den verschiedensten Gründen. So trat auch an diesem Wochenende wieder ein völlig verändertes Team an.
Aber es gibt auch erfreuliche Dinge zu berichten. Eric Käding stand erstmals nach seinem Urlaub wieder im Kasten, bot eine prima und souveräne Leistung und konnte erstmals, seit er beim SV Einheit spielt, die Null halten. El Capitano ging erstmals, seit seiner langen Verletzungspause, wieder über 90 Minuten und Neuzugang Robin Schöppe hat endlich das Toreschießen im Einheittrikot für sich entdeckt. Und da empfielt sich mit Steven Christmann auch noch ein weiterer 17jähriger für die Außenverteidigerposition. Mit einer engagierten Leistung bot er sehr gute Abwehrarbeit.
Trotz alledem waren die Förderstedter über fast die gesamte Spielzeit das spielbestimmende Team und so spielte sich das Geschehen in beiden Halbzeiten fast ausschließlich in der Bernburger Hälfte statt. Nur selten starteten die Gastgeber Offensivaktionen, die zum Abschluss kamen. Zu viel Langholz auf den oft auf sich allein gestellten in der Spitze lauernden Alexander Rettinger machten den es der Gästeabwehr leicht, den Wirkungskreis des Angreifers fast bis zur Wirkungslosigkeit einzuschränken.
Förderstedt selbst rannte zwar an, verzeichnete auch zahlreiche Abschlüsse, die aber in den meisten Fällen an der aufmerksamen Deffensivarbeit der Einheitspieler scheiterten und damit schon vor dem Strafraum hängen blieben oder beim gut antizipierenden Käding, der die Bälle förmlich anzog – seine beste Leistung im Einheitdress. Zu zwei starken Paraden wurde er dennoch gezwungen, um sein Tor sauber zu halten.
Und so kam es, wie es in solchen Spielen nicht selten kommt. Die eine Mannschaft drängt und drängt und der Erfolg stellt sich trotzdem nicht ein. Die andere Mannschaft sieht irgendwann auch mal das andere Tor aus der Nähe und kommt zu einem Abschluss, wie in der Szene in der 72.Spielminute, als sich Schöppe im rechten Schzehner der Gäste durchtankte, den Ball schließlich doch verlor, aber mit etwas Glück sofort wieder erkämpfte und aus spitzem Winkel abzog. Das reichte, um Marco Janich, Gästekeeper und Kapitän, zu überraschen, der bei dieser Aktion keine gute Figur machte und den Schuss quasi “durch die Hosenträger” zum 1:0 ins Tor rutschen ließ. Das war dann auch das Endresultat, denn das Leben in diesem ansonsten recht langweiligen Spieles, welches nun kurzzeitig aufkam, reichte auf beiden Seiten nicht zu einem weiteren Treffer.
So war es zwar ein glücklicher Einheitsieg zum Abschluss der Vorbereitungsspiele, der aber auf Grund der einsatzstarken Leistung aller aufgebotenen Spieler auch nicht unverdient war.
In der kommenden Woche ist der SV Einheit noch spielfrei, denn im Pokal erhielt man ein Freilos und Wundenlecken ist angesagt, damit vielleicht doch noch der eine oder andere Spieler zum Punktspielstart, beim schweren Auswärtsspiel am 16.08.2018 in Großrosenburg, wieder fit wird.

05.08.2018  4.Testpiel
TSV Preußlitz – SV Einheit Bernburg 1:4 (1:1) (Statistik)

Standesgemäßer Erfolg gegen engagierten Kreisklassenvertreter
Das zweite Testspiel an diesem Wochenende absolvierte Einheit wieder mit einem auf vielen Positionen veränderten Aufgebot gegenüber dem Hettstedtspiel, wo gerademal 11 Spieler zur Verfügung standen. Am Sonntagnachmittag wurden nicht weniger als 9 “Neue” aufgeboten. Darunter einige Spieler aus der Einheitreserve, die sich dankenswerter Weise zur Verfügung stellten und ein Jugendspieler, der bravorös aus dem Tor heraus seine älteren Vorderleute dirigierte. Denny Müller, Neuzugang von Schwarz-Gelb Bernburg absolvierte sein erstes Spiel für den SV Einheit.
Es entwickelte sich schnell ein flottes Spiel, wobei sich die Kreisklassenelf des TSV keineswegs versteckte und und immer wieder mit schnellem Umkehrspiel Nadelstiche setzen konnte. Die erneut auf vielen Positionen veränderte Einheitmannschaft hatte zunächst Probleme im Pass – und Positionsspiel. So fehlte im Angriff in der erste Hälfte oft die Präzision, um die vorgetragenen Angriffe erfolgreich zuende zu spielen. Das führte oft zu Ballverlusten, die die Gastgeber zu ihren Konterspiel nutzten, wie auch in der 19.Spielminute, als Einheit den Ball unnötig im Mittelfeld verlor. Sofort ging es über die rechte Seite Richtung Grundlinie, mit anschließender Flanke auf den völlig freien Marc Quardon, dessen Kopfball, für den Einheittorwart unhaltbar, zum nicht unverdienten Führungstreffer der Gastgeber einschlug. Einheit versuchte zu antworten und immer wieder Robin Schöppe zerrte an den Ketten. Einige Male agierte er dabei aber zu überhastet. In der 40.Spielminute konnte man sich dann doch belohnen. Nach schöner Vorarbeit von Karl Kniesche und dessen genauen Querpass auf Schöppe erzielte dieser sein erstes Tor für den SVE, welches gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.
Nach der Pause kam bei den Einheitern Mittelfeldregisseur Marco Schule in Spiel, der an seinem Comeback arbeitet und mit ihm wurde das Mittelfeldspiel des Salzlandligisten auch konstruktiver und zielstrebiger. Phasenweise wurde nun gut kombiniert und das Passpiel gewann an Genauigkeit. So konnte Einheit jetzt auch seine technische Überlegenheit in die Waagschale werfen und mit besserer Raumaufteilung ließ man nur noch wenige Offensivaktionen der Gastgeber zu. Einmal noch konnte sich der Einheittorwart mit einer starken Parade auszeichnen und nach einem Missverständis in der Einheitabwehr, die auf abseits spielte, wäre für den TSV noch einmal der Ausgleich (71.) möglich gewesen. Denn die Bernburger gingen kurz vorher durch ein Tor von Björn Jethon mit 2:1 in Führung. Das übrige Geschehen spielte sich in der TSV Hälfte ab und es ergaben sich noch zahlreiche Tormöglichkeiten. So wurde in der 76.Spielminute nach Flanke von rechts ein Eigentor zum 3:1 für die Gäste erzwungen. Und in der 83.Spielminute versenkte Robin Schöppe einen Strafstoß zum 4:1 für die Saalestädter und damit zum Endstand, denn weitere Chancen blieben ungenutzt.
Am Ende war es ein verdienter und standesgemäßer Sieg für die Bernburger. Trotzdem ein Kompliment an die Preußlitzer, die lange gut mithielten und auch in der Lage waren, einige Schwächen beim Salzlandligervertreter aufzudecken.

03.08.2018 3.Testspiel
FC Hettstedt – SV Einheit Bernburg 2:0 (1:0)

Am Hettstedter “Hölzchen” unterliegen  11 Bernburger nach ansprechender Leistung
Gerademal 11 Spieler standen am Freitagabend Trainer Norbert Lehmann für diesen Test beim Kreisoberliga-Aufsteiger FC Hettstedt zur Verfügung. Dabei waren auch wieder drei 17jährige A-Junioren im Einsatz, wobei Steven Christmann sein Debut bei den Männern gab. Trotz der großen Hitze und ohne Wechselspieler bot die Mannschaft zumindest über 75 Minuten eine ansprechende Leistung. So konnte sie zumindest in der ersten Häfte das Spiel ausgeglichen gestalten und hätte, bei besserem Ausspielen von Kontermöglichkeiten die Chance gehabt, den einen oder anderen Treffer zu setzen. Den erzielten dann die Gastgeber fünf Minuten vor der Pause, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position.
Nach der Pause waren zunächst die Einheitspieler am Drücker, wobei Mario Schwarz, Tobias Westphal, aber auch Robin Schöppe, wie schon in der 1.Hälfte ihre Schnellkeit nutzten und zu Chancen kamen. Bei den Abschlüssen fehlte aber einige Male das Glück und mit zunehmenden Spielverlauf auch die Kraft. So konnten sich die Hettstedter wieder Vorteile erarbeiten und hatten dann auch wieder ihre Einschussmöglichkeiten. Aber, wie so oft im Spiel reagierte Robert Beck im Einheittor sehr gut. Erst als das Zentrum der Einheitabwehr einmal völlig entblößt war, konnte sich der sehr agile Hussein Alkabib, ein starker Stürmer, der aus Förderstedt zurückgekehrt ist und außerdem mit einem kapitalen Pfostenschuss glänzte, entscheidendend durchsetzen und den nun völlig freien Daniel Steffen bedienen, der es leicht hatte, das 2:0 zu erzielen. Eine Verletzung von Mannschaftskapitän Stefan Thol, der dann auch ausscheiden musste, war dem war dem vorausgegangen. Nun wurden die verbliebenen 10 Einheitspieler vollends in ihre Hälfte zurück gedrängt. Sie verteidigten aufopferungsvoll und hielten dank einer insgesamt sehr geschlossenen Mannschaftsleistung so das Ergebnis.
Enttäuscht braucht das Einheittrainergespann nicht sein, denn die Jungs zeigten ohne Ausnahme spielerisch einiges und gaben kämpferisch alles. Ein weiterer Test steht am Sonntag beim Kreisklassenvertreter in Preußlitz an. (Statistk)


29.07.2018 2.Testspiel – Einheit unterliegt Landesklassenteam des 1.FC Magdeburg knapp
SV Einheit Bernburg – 1.FC Magdeburg II.  2:3 (0:2)

Die Mannschaft von Einheitrainer Norbert Lehmann, der erstmals nach langer Zeit auf einen größeren Kader zurückgreifen konnte, startete schwer in das Spiel. Ehe die Abwehr und das dauerte einen Halbzeit lang sich sortieren konnte, hatten die hoch motivierten Gäste bereits das 0:1 (6.) per Kopfball erzielt. Dem 0:2 nach knapp 20 Minuten ging ein krasser individueller Fehler voraus. Und die Magdeburger hatten weitere Chancen. Erst in der Schlussviertelstunde konnten auch die Einheitspieler einige Akzente setzen. So war spätestens  nach Karl Kniesches gutem Einsatz an der Grundlinie der Anschlusstreffer fällig. Dazu hätte er den Ball aber vors Tor passen müssen, wo zwei Spieler einschussbereit lauerten.
Nach der Pause brachte das Einheittrainergespann unter anderen die beiden 17jährigen Youngstars Mario Schwarz und Tobias Westphal zum Einsatz. Und mit ihnen kam mehr Zielstrebigkeit in die Offensivaktionen der Gastgeber, wobei Westphal durch einige blitzsaubere Pässe glänzte und sowohl Schwarz, als auch Alexander Rettinger sich als dankbare Abnehmer und Vollender zeigten. Die Saalestädter, bei denen in der Schlussviertelstunde auch noch Mittelfeldregisseur Marco Schule nach langer Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz kam, hatten sich inzwischen klare Vorteile erarbeitet und zeigten sich den Elberstädtern auch konditionell überlegen. Hätte Mannschaftskapitän Stefan Thol kurz vor Spielende einen Foulstrafstoß verwandelt, hätte diese Partie auch leistungsgerecht remis geendet. (Statistik)

22.07.2018 1.Testspiel beim FSV Löberitz (Kreisliga Anhalt-Bitterfeld)
FSV Löberitz – SV Einheit Bernburg 1:5 (0:2)

Klarer Auswätssieg – Gelungener Einstand von Co-Trainer Mathias Müller
Am heutigen Sonntag absolvierten unsere Salzlandliga-Fußballer ihr erstes Testspiel beim ambitionierten Kreisligisten (Ziel Kreisoberliga) FSV Löberitz, der vom ehemaligen Oberligatrainer des TV Askania Bernburg, Benjamin Lehmeier, trainiert wird. Wie viel zu oft, konnte Einheit wiedereinmal nur eine Rumpfelf des Salzlandligakaders aufbieten und trat mit nur 11 Spielern die Reise an. Dabei halfen mit Torwart Robert Beck, Jonas Souschek, Leroy Kupka und Eric Maier auch noch nicht weniger als 4 Spieler aus der Einheitreserve aus, die schon am Vortag mit ihrer Mannschaft ein Testspiel bestritten. Da fragt man sich doch, wo sind die  Spieler des Salzlandligakaders? Gut es gibt Verletzungen, es gibt Urlaub, es hat auch mal jemand ‘was vor, aber dennoch ist das jetzt im Moment alles ein Bischen dünn und sollte intern mal besprochen werden.
Nichts destotrotz, Co-Trainer Mathias Müller und sein Unterstützer an diesem Tag, Marcel Wiedensee, die Norbert Lehmann (Kurzurlaub) vertraten, hatten ihre Mannschaft gut eingestellt. So übernahm ihr Team schnell die Spielregie und erarbeitete sich Torchancen. Alexander Rettinger war es dann, der seine Mannschaft nach einer halben Stunde in Führung brachte. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Neuzugang Mathias Krug auf 0:2.
Nach der Pause wurde teilweise gut kombiniert, aber es war jetzt auch ein Festival von vergebenen Torchancen zu sehen, sodass der Löberitzer Torwart zur Berühmtheit aufsteigen konnte. Nach einer weiteren Kombination Krug, Robin Schöppe zu Souschek → 0:3. Nach einer Stunde kamen die Gastgeber zum Anschlusstreffer, der letztlich zum Ehrentreffer wurde. Denn in der Schussphase konnten noch einmal Rettinger und Karl Kniesche zum 1:5 Endstand erhöhen.
Glückwunsch an den Co-Trainer und seinen Helfer, die das Beste aus dem vorhandenen Spielkader machten und auch den Spielern zu einer engagierten Leistung, sowie ein besonderer Dank an die Spieler der 2.Mannschaft für ihren zweiten Einsatz an diesem Wochenende. (Statistik)


1.FC Lok Leipzig war zum 3.Mal in Folge auf dem Einheitplatz zu Gast

(Kurzbericht vom Spiel)    (Tolle Fotos vom Spiel – Quelle: Der Stadtfotofraf – Facebook)


16.Sparkassen-Cup 2018 – Einheit bestreitet das Eröffnungsspiel
Termin: 13.07.2018 Anstoß: 18:30 Uhr

SV Einheit Berbnurg – TV Askania Bernburg 0:8 (0:3)

40 Minuten hielt die ersatzgeschwächte Einheitelf gegen den haushohen Faforiten aus der Oberliga gegen, verteidigte gut und machte die Räume für die Askanen eng. So gelang dem TVA zunächste wenig und verheißungsvolle Torszenen konnte er nicht entwickeln. Erst ein Doppelschlag 38. u. 40. Minute zum 0:2 löste den Knoten, so kam der Oberligist mit dem Pausenpfiff noch zum 0:3.
Nach dem Wechsel sollte das Spiel für die Platzherren zur Kraftfrage werden, aber dennoch brauchten die Gäste noch bis zur 60.Spielminute um den nächsten Treffer zu kreieren. Zwei weitere Doppelschläge 68./70. und 89./90. sorgten dann für den standesgemäßen Endstand, wobei man den Einheitspielern jederzeit Einsatzwillen und hohe Einsatzbereitschaft im Rahmen ihrer derzeitigen Möglichkeiten bescheinigen kann.
(Alle Spiele der Ausscheidungsrunde)
(Ansetzungen terminisiert – Stand: 26.06.2018)
(Ansetzungen Mini – Sparkassen-Cup 2018 der E-Junioren)