SV Einheit Bernburg

Salzlandliga – 2018/19

Porträtfotos v. links:
Steven Christmann, Tobias Westphal, Marco Schule, Nils Nietschmann, Michael Spach
Hintere Reihe v. links:
Mathias Krug, Karl Kniesche, Ricardo Kupka, Stefan Thol, Denny Müller, Björn Bettinger, Mario Schwarz, Jonas Souschek
Mittelreihe  v. links:
Norbert Lehmann (TR), Mathias Müller (Co-TR), Daniel Böhm, Nico Spach, Robin Schöppe, Vincent Luthe, Benjamin Kuhn, Peter Henze, Leroy Kupka, Markus Klaes, Lothar Kral (Sportlicher Leiter), Matthias Wiedensee, Thomas Souschek (Präsident)
Sitzend v. links
Alexander Rettinger, Eric Käding, Robert Beck, Phillip Striewski


 Kader u. Zielstellung

Spielplan u. Tabelle 2018/19

Über die abgelaufene Saison 2017/18 kann man sich ausführlich im Archiv informieren
Endauswertung SLL 2017-18


News u. Spielberichte


11.11.2018 10.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Plötzkau 1921 0:1 (0:1)

SV Plötzkau heißt der verdiente Sieger in diesem Altkreisderby
Ja, was soll man über ein solches Spiel aus Einheitsicht berichten. Beginnen wir mit dem Positiven. Sehr ruhiges für die Jahreszeit sehr angenehmes Novemberwetter, ein top hergerichtetes Spielfeld und die zumindest gefühlte Kulisse von ca. 200 Zuschauern, auch wenn vom Gastgeber nur 137 angegeben wurden, bilden einen würdigen Rahmen für ein prima Fußballspiel.
Vorweg, das prima Fußballspiel war Wunschdenken der vielen Fans, auch der Neutralen, denn dieses konnten beide Mannschaften nicht erfüllen. Dennoch kann man aus Plötzkauer Sicht wenigstens mit dem verdienten Dreier zufrieden sein. Die Bernburger hatten sich ganz sicher dagegen ausgerechnet, dass ihre Spieler dem aufstrebenden Gegner mehr Paroli bieten können. Doch wie sollte das gehen? Wieder hat eine komplette Elf, darunter mindestens 7 bis 9 potentielle Stammspieler, alle hauptsächlich aus Verletzungsgründen,  das Spiel von draußen ansehen müssen. So kommt man derzeit beim SV Einheit nicht umhin, dass sogar angeschlagene Spieler auflaufen müssen und  man auf seine talentierten 17jährigen zurückzugreifen muss und auch das ist nicht immer einfach ist.
Wenn man jetzt diese prekäre Situation mal beschrieben hat, soll das auf keinen Fall die Leistung des Aufsteigers aus Plötzkau schmälern.
Von Beginn an bestimmten die Gäste an der „Töpferwiese“ das Spielgeschehen und übten großen Druck auf das Einheittor aus. Sofort beindruckten die Plötzkau mit Zweikampfstärke, geistiger Frische und guter Raumaufteilung. Die Einheitspieler bekamen nur wenig Zugriff auf ihre Gegenspieler. Das sollte sich schnell für die Gastmannschaft, die ob der großen Überlegenheit  spielerisch nicht glänzte, bezahlt machen. So wurden viele Freistöße im Bernburger Halbfeld oder am Strafraum provoziert. In der 4.Spielminute nach einem Plötzkauer Eckball musste Einheitkeeper Eric Käding einen Kopfball aus dem linken Eck kratzen. Allerdings war im Nachsetzen Paul Hoppe zur Stelle und Käding jetzt machtlos – das 0:1.
Danach hielt die Plötzkauer Überlegenheit an und die Heimelf kam lediglich zu sporadischen Konterversuchen, die meist frühzeitig abgefangen wurden. Die Plötzkauer Spielzüge blieben nach den schnellen Balleroberungen oft auch nur Stückwerk oder wurden von den Bernburgern zu oft auf Kosten von Freistößen unterbunden. Die gab es zu Hauf und wurden meist von Pascal Fechtner, fast immer Gefahr heraufbeschwören, in den Einheitstrafraum geschlagen. Dadurch ergaben sich für die Gäste auch gute Torgelegenheiten, die jetzt nicht alle aufgezählt werden sollen. Die größten waren in dieser Phase vielleicht eine Direktabnahme nach Philipp Röders Freistoß in der 25.Spielminute oder Röders Abschluss in der 30.Spielminute, den Käding aus dem unteren Eck fischte und zur Ecke klärte, die dann nichts einbrachte.
Endlich, nach 35.Spielminuten tauchten auch die Gastgeber mal im Strafraum des SVP auf und hatten nach Eckball und anschließender Kopfballstafette eine Gelegenheit, die zu einem Direktschuss führte, welcher das Tor aber verfehlte. Die letzte Möglichkeit der ersten Hälfte war dann wieder den Gästen vorbehalten. Nach einem Eckball (38.) stand Markus Kleas auf der Linie des Einheittores goldrichtig und konnten den Kopfball von Chris A. Schröder am Einschlag hindern.
Mit viel Redebedarf, vor allem auf Gastgeberseite ging es in die Halbzeitpause. Wenn auch im Moment die, aus sehr erklärbaren Gründen, fehlenden spielerischen Mittel fehlen, so würde man sich doch von den auflaufenden Einheitspielern eine andere Körpersprache und ein verbessertes Zweikampfverhalten für die zweite Spielhälfte wünschen. Doch die ersten Minuten gehörten wieder klar den Gästen mit zwei top Torchancen. Einheit kam, Plötzkau kontert und nutzt dabei die Schnelligkeit seiner Angreifer. Steven Trägner mit Pass auf Hoppe – für Einheit rettet der Pfosten (48.), bei einem weiteren Konter in der 51. Spielminute landet der Ball am Gebälk.
Doch Einheit kam nach und nach etwas besser in die Begegnung, zumindest konnte man sich nach einer Stunde eine Ausgeglichenheit im Feldspiel erarbeiten. Und in 65.Spielminute hatten die Gastgeber, nach einer Flanke von Denny Müller, die den bis dato blassen Alexander Rettinger erreichte auch ihre erste klare Torchance, doch sein Kopfball ging über die Querlatte. Im Gegenzug waren es wieder die Plötzkauer, die mit einem 13 Meter Schuss das Tor knapp verfehlten. Doch es blieb nun bei einer optischen Überlegenheit der Bernburger, denen man jetzt anmerkte, dass sie wollten. Allein die Mittel fehlten. Trotzdem, sie sollten sich fast belohnen. 74.Spielminute – Eckball Ricardo Kupka – platzierter Kopfball des eingewechselten Karl Kniesche. Die Einheitfans hatten längst den Torschrei auf den Lippen, doch ein Plötzkauer Verteidiger konnte gerade noch auf  der Linie klären – schade, aus Bernburger Sicht. Der Spielverlauf wäre zwar, vor allem chancenmäßig auf den Kopf gestellt gewesen, aber so ist das ja manchmal im Fußball. Das eine Team hat es nicht geschafft, den Sack zuzumachen, dem anderen Team genügt dann oft eine Torchance um erfolgreich vom Platz zu gehen. Das mussten die Einheitspieler in den vorangegangenen beiden Punktspielen leidvoll erfahren. Aber stehst Du oben, hast du das Glück, das du nicht hast, wenn du unten in der Tabelle stehst.
Am Ende haben die vielen Zuschauer spielerisch eher ein enttäuschendes Fußballspiel gesehen, das auf Grund des knappen Ergebnisses bis zum Schluss von der Spannung lebte, aber im SV Plötzkau einen verdienten Sieger. Aus Einheitsicht kann und muss man hoffen, dass das Lazarett sich bald etwas lichtet und ein klein wenig das Glück, dass man in solchen Situationen auch benötigt, schon im nächsten Spiel zurückkehrt.


04.11.2018 9.ST Salzlandliga
SV 09 Staßfurt II. – SV Einheit Bernburg 1:1 (1:1) (Statistik)

Hier war viel mehr drin, stattdessen hält die Torflaute an
Eigentlich hatten sich die Einheitmänner ihren ersten Sieg seit Wochen vorgenommen und man wollte unbedingt an die sehenswerte Vorstellung beim Spiel gegen Winningen  vor einer Woche anknüpfen.
Das gelang den Spielern von Norbert Lehmann und Mathias Müller leider nur bedingt. Moral, Einsatzwillen und Laufbereitschaft stimmten aber bei jedem einzelnen Akteur.
In der ersten Viertelstunde sah es so aus, dass man auch das spielerische Niveau der Vorwoche durchaus wieder erreichen kann. Denn Die Gäste aus Bernburg legten auf dem neu verlegten Kunstrasen des Staßfurter Stadions los wie die Feuerwehr, mit jeder Menge Druck auf das gegnerische Tor. So landete schon in der 2.Spielminute der Ball am Pfosten des Staßfurter Gehäuses, noch abgelenkt von einem Spieler der Heimmannschaft. Und die Anfangsphase geriet zum Einbahnstraßenfußball Richtung Gastgebertor.
In der 11.Spielminute startete Alexander Rettinger auf dem rechten Flügel unwiderstehlich durch und seine präzise Flanke auf den langen Pfosten nahm der vor Ehrgeiz sprühende Ricardo Kupka direkt und drückte den Ball über die Linie – 0:1 und jetzt schon verdient.
Aber Staßfurt deutet auch immer wieder Gefahr an, bleibt jedoch gegen die noch aufmerksame Bernburger Abwehr wirkungslos. Dann war es zunächst Kupka (21.), der gemäß der Vorgabe Abschlüsse zu suchen es auch mal mit der Pike versuchte, das Tor aber knapp verfehlte. Fünf Minuten später wurde ein Schuss von Karl Kniesche von der Linie geholt und kurz danach verzog der sehr eifrige Kniesche hauchdünn. Auch hier war eine Ergebniserhöhung möglich.
Aber in der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Platzherren eine optische Ausgeglichenheit und hatten phasenweise sogar mehr vom Spiel. So kamen sie auch zu mehreren Abschlussgelegenheiten – lagen mit ihren Torschüssen aber fast immer weit vom Torerfolg entfernt. In der 43.Spielminute aber bekam ein Staßfurter Spieler an der 16Meter Linie den Ball unfreiwillig von der Einheitabwehr aufgelegt – die erste richtige Chance der 09ner, die zum Glück noch vergeben wurde. Doch sie holten jetzt zwei drei Eckbälle heraus und da waren sie mit ihren wuchtigen Spielern immer gefährlich.
Und in der 45.Spielminute wurde dieses Zwischenhoch der Einheimischen auch noch belohnt. Es gab noch einmal Eckball, aus Einheitsicht wohl nicht berechtigt – jemand wollte diese Szene gar noch mit dem Handy gefilmt habe – nützte aber nichts. Die an diesem Tag nicht immer richtig liegenden Unparteiischen blieben bei ihrer Entscheidung. Der Eckstoß wurde ausgeführt, Stephan Trautsch, umringt von drei Einheitspielern, kam trotzdem zum Kopfball und was für einen…Er setzte ihn unhaltbar für Eric Käding an den langen Innenpfosten, von wo er die Linie zum Ausgleich überquerte. Einfach nur ärgerlich aus Einheitsicht, so kurz vor der Pause.
Hälfte zwei begann, wie die erste – 50.Spielminute, gelungener Angriff Einheit – Ecke – Kopfballverlängerung Rettinger auf den starken Matthias Wiedensee – wieder Kopfball zum langen Pfosten, wo Rettinger vorm leeren Tor steht, den Ball aber nicht trifft. Aber der Druck war nun wieder da und die Gastgeber, bei denen mit zunehmender Spielzeit sichtlich die Kräfte schwanden, wurden bis auf ganz seltene Momente in ihrer Hälfte festgenagelt. Die Chancen für die Gäste häuften sich nun, aber keiner der Bernburger Spieler schaffte es, sich und damit seine Mannschaft mit der neuerlichen Führung und zu belohnen. Von den Gastgebern kam eigentlich in der 2.Halbzeit nichts mehr, sieht man einmal von vielen Nicklichkeiten und provozierten Fouls ab. Hier hätte man sich mehr Konsequenz vom Schiedsrichtergespann gewünscht. Letztlich musste Einheit sogar aufpassen, dass das Unenetschieden nicht auch noch in Gefahr geriet, denn als in der 90.Minute ein Staßfurter auf und davon ging, konnte „Matze“ Wiedensee die Situation nur noch auf Kosten eines Foulspiels und einer natürlich berechtigten gelben Karte bereinigen.
So blieb es bei einem Unentschieden, mit dem die Landesligareserve sicher besser leben kann, als das Gästeteam.


28.10.2018 8.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SSV Eintracht Winningen 1:1 (1:0) (Statistik)
  

 
Das verdiente 1:0 ist gefallen (links) . Der sehr, sehr glückliche Ausgleich (rechts)

Reaktion gezeigt und hoffentlich in die Spur zurück gefunden
Durch die anhaltende Negativserie des SV Einheit in der Salzlandliga, vier Spiele in Folge verloren, allerdings auch gegen drei Mannschaften aus der Spitzengruppe, sahen sich die Verantwortlichen beim SV Einheit, sowohl Trainer, als auch der Vorstand zum Redebedarf mit der Mannschaft gezwungen. Doch wann sollte das geschehen? Zum Training (?) – ungünstig, weil man dort nur einen Teil der Mannschaft erreicht. Vor einem Spiel (?), die meisten Spieler sind da, auch nicht unbedingt ratsam. Nach dem Spiel (?), wenn Emotionen hochkochen (?) noch schwieriger!
Also doch vorm Spiel, welches am Ende zeigte, dass es die richtige Wahl vom Trainer und dem Sportlichen Leiter war. Die jeweiligen Ansprachen hatten augenscheinlich ihre Wirkung nicht verfehlt. Bei kühlem, aber ruhigem Herbstwetter stand plötzlich ein Einheitteam auf dem Platz, das trotz der vielen Verletzten seine beste Saisonleistung abrief.
Nach einer kurzen Abtastphase nahmen die Platzherren sofort das Heft des Handelns in die Hand. Auffällig, das stark verbesserte Zweikampfverhalten und die Laufbereitschaft eines jeden Spielers, wo jeder Einzelne sich nicht zu schade war, seinen Mitspieler zu unterstützen. Das führte dazu, dass sich die ambitionierten Gäste aus Winningen in der ersten Hälfte nie entfalten konnten und bis hin zur völligen Wirkungslosigkeit abgemeldet waren.
Einheit dagegen, konnte immer wieder schon früh den Ball erobern und war sehr abschlussfreudig. Das hat man seit vielen Wochen in dieser Form von der Mannschaft nicht gesehen.
Ein erstes Achtungszeichen setzte Ricardo Kupka, der in der 6.Spielminute mit seinem kapitalen Distanzschuss das Winninger Tor knapp verfehlte. In der nächsten Situationen setzte sich Alexander Rettinger auf der rechten Seite gegen zwei Abwehrspieler durch, passte von der Grundlinie scharf nach innen, wo Mannschaftskapitän Marco Schule bereit stand, den Ball aber übers Tor (16.) jagte. Drei Minuten später versuchte es Rettinger mit einem Linksschuss von der Strafraumgrenze. Auch der ging drüber.
Aber, es war nicht zu übersehen und man spürte, dass unbedingte Wollen der Spieler, welches zu vielen beherzten Aktionen führte, womit man die Aktionen des SSV immer wieder schon im Keim erstickte. Und irgendwann musste sich diese Spielweise einfach bezahlt machen. Doch es sollte noch bis zur 43.Spielminute dauern, ehe man die Belohnung für diesen Aufwand einstreichen konnte. Robin Schöppe, der im Verlauf des Spiels mit seinem Einsatz und seinen Dribblings immer wieder an den Ketten zerrte, hatte jetzt das Glück, gewinnt im Strafraum gleich zwei Zweikämpfe, hat den Ball wieder auf dem Fuß und schließt aus spitzem Winkel zum hochverdienten 1:0 ins lange Eck ab. Damit ging es in die Pause.
Außer der Anmahnung nicht nachzulassen und so weiterzumachen und konzentriert bleiben, wird in der Einheitkabine nicht viel mehr zu sagen gewesen sein. Und so war es dann auch, das Heimteam machte sofort so weiter, wie in der ersten Hälfte und übte Druck auf das Gästeteam aus. Wieder war es ein Distanzschuss, diesmal vom jetzt großartig aufspielenden Matthias Krug, der die ambitionierten Offensivaktionen der Gastgeber eröffnete. Sein gefährlicher Aufsetzer ging knapp vorbei. Doch diese Aktion ermunterte die Gastgeber immer wieder zu Abschlüssen. In der 57.Spielminute war es wieder Schöppe, der sich im Strafraum durchsetzte und das Spielobjekt auf Kupka weiterleitete. Der zögerte etwas zulange, sodass er beim Abschluss noch entscheidend gestört werden konnte. Kurz darauf zwang der aufgerückte „Matze“ Wiedensee, der am langen Pfosten lauerte, mit seinem Kopfball Torwart Robert Schmidt zur Glanzparade.
In der 65.Spielminute war dann auch mal der SSV in der  Einheithälfte und in Form eines Freistoßes kam auch einmal ein Ball auf das Tor von Eric Käding, der bis dato absolut nichts zu tun und auch mit diesem Ball kein Problem hatte. Aber jetzt war die Zeit angebrochen, wo Winningen das Spiel etwas offener gestalten konnte. Trotzdem blieb Einheit das weitaus gefährlichere Team und erarbeitete sich weitere Torchancen. Man konterte nun. In der 68.Spielminute schickte Krug, mit präzisem Pass durch die Schnittstelle, Rettinger auf die Reise, der sich auch vom aus seinem Tor stürzenden SSV Keeper nicht aufhalten ließ. Er machte alles richtig, sein Ball verfehlte das leere Tor trotzdem knapp. In der 70.Spielminute dann ein Schule Freistoß, der Krug im Strafraum erreicht, dessen Kopfball auf der Querlatte landet. Rettinger war im Nachsetzen im Pech. Im Gegenzug verlief der Konter Eintracht eher harmlos. Dann wieder toller Einsatz von Schöppe und Kupka im Strafraum, die scharfe Grundlinieneingabe von letzterem kann erneut „Retti“ nicht verwerten – traf den Ball nicht richtig, war aber auch nicht einfach. Man kann aber nun schon von Winninger Dusel sprechen. Doch das zweite Tor, welches hochverdient gewesen wäre, blieb den Saalestädtern weiter versagt.
Dann die 75.Spielminute, Winningen kommt auch mal wieder zu einem Abschluss. Beim starken Distanzschuss von Dominik Pahl, musste der fehlerlose Einheitkeeper sein ganzes Können aufbieten, um den Ball um den Pfosten zu lenken. Kurz danach noch ein Eintracht – Abschluss, jetzt aber weit übers Tor.
Doch die Gäste blieben in der Schlussviertelstunde dran und waren bemüht, ohne dass ihnen bei ihren Angriffen großartig Gefährliches einfiel. Nun war man schon in der Nachspielzeit und ein Winninger Spieler wagte einen Verzweiflungsweitschuss – 35 Meter waren es bestimmt – und wohl eine sichere Beute von Käding, der die Flugbahn des Geschosses schon antizipiert hatte. Doch ein  Bernburger veränderte beim Klärungsversuch die Flugbahn so, dass der Ball zum völlig unverdienten Ausgleich im langen Eck einschlug – Schockstarre bei Spielern und Fans.
Unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff des ausgezeichneten Schiedsrichers Marcel Mönner aus Schönebeck, der die wohltuend faire Partie stets im Griff hatte.
Fazit: Einheit zeigte eine tolle Reaktion, spielte den Fußball, den man spielen will, technisch und taktisch ausgezeichnet, lauf – und einsatzstark. In der Abwehr fehlerlos, mit einem dominanten Mittelfeld und einer Menge herausgearbeiteten Torchancen. Es gab in diesem Team keinen Schwachpunkt, sieht man mal von der noch andauernden Abschlussschwäche ab und so konnten sich die Gäste, von deren Auftritt man an der „Töpferwiese“ viel mehr erwartet hatte, nie wirkungsvoll entfalten.
Kompliment Männer, macht weiter so und bleibt dran an dem, was wir Euch vor dieser Begegnung mit auf den Weg gegeben haben. Dann kommen auch das Glück und damit der Erfolg zurück!!! Und das wünschen sich Eure Fans, Eure Trainer, Euer Vereinsvorstand und das muss auch Euer Anspruch sein!


21.10.2018 7.ST Salzlandliga
SC Seeland – SV Einheit Bernburg 2:1 (1:1) (Statistik)

Eine weitere unnötige Niederlage
Eigentlich sind die Einheitkicker um Trainer Norbert Lehmann und seinen Co Mathias Müller mit einem guten Gefühl nach Seeland gefahren. Kadermäßig waren sie an diesem Sonntagnachmittag nicht so schlecht aufgestellt und man will ja auch nicht immer wieder rumjammern, ob der verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen fehlenden Spieler.
Ähnliche Probleme haben ja viele andere Mannschaften auch.
Wer nun aber dachte, er bekommt an diesem schönen Herbstsonntag ein tolles Fußballspiel zu sehen, der ging nach den 90 Minuten schwer enttäuscht nach Hause, vor als Bernburger, denn erneut konnte man nichts Zählbares mitnehmen.
Nach einem zehnminütigen Abtasten kamen zunächst die Gastgeber etwas stärker auf und hatten ihre erste verheißungsvolle Möglichkeit nach einem Freistoß, der diagonal in den Bernburger Strafraum geschlagen wurde. Der anschließende Kopfball verfehlte aber das Tor.
Ebenfalls nach einem Standard (14.) – Ecke Marco Schule und darauffolgende Flanke von Phillip Striewski kam Einheit das erste Mal gefährlich vors Seelandtor, doch sowohl Robin Schöppe, als auch Alexander Rettinger verpassten. Für die folgende Spielzeit war dann ein ziemlich niveauloses Mittelfeldgeplänkel angesagt, geprägt von vielen technischen Fehlern und versprungenen Bällen auf beiden Seiten, was sich auch bis zum Spielende fortsetzte.
Erst in der 22.Spielminute wieder Gefahr für’s Einheittor. Der SCS kam über rechts und Eric Arendt schloss diese Aktion ab, doch Einheitkeeper Eric Käding war zur Stelle. Beim nächsten Seelandvorstoß (23.) und Christoph Habichts Abschluss war dann auch Käding geschlagen und es stand 1:0.
Doch die Bernburger antworteten schnell. Angriff über rechts, eingeleitet von Matthias Krug, Eingabe auf Rettinger im Strafraumzentrum, der mit etwas Glück den hinter ihm lauernden Karl Kniesche bediente. Dieser hatte dann keine Mühe damit, den Ball im entblößten Tor unterzubringen – 1:1 (26.).
Jetzt hatten die Bernburger, die immer wieder über außen mit den schnellen Rettinger und Kniesche versuchten, die Schnelligkeitsnachteile der gegnerischen Außenverteidiger zu nutzen etwas mehr vom Spiel. So wäre in der 30.Spielminute die Führung möglich gewesen, als „Retti“ über rechts kommend den mitgelaufenen Schöppe mustergültig bediente, doch letzterem sprang der Ball über den Spann – eine 100%ige.
Also ging dieser bis dahin „Grottenkick“ mit einem leistungsgerechten Remis in die Pause
Die zweite Spielhälfte begann mit je einer halben Chance  für beide Seiten (47./48.). Doch augenscheinlich hatten die Saalestädter zunächst den besseren Start. In der 49.Spielminute landete Kniesches Kopfball an der Querlatte, nach Flanke von rechts. Und die Gäste kamen weiter. Nach einer Stunde setzte Mannschaftskapitän Schule zum Solo an, war durch und hätte den Ball eigentlich nur noch mit der Pieke oder wie auch immer im kurzen Eck unterbringen müssen. Bezeichnend aber für das augenblickliche mangelnde Selbstvertrauen fast der gesamten Mannschaft, versuchte er den Ball nochmal abzulegen, statt Verantwortung zu übernehmen. Damit war eine weitere 100%ige dahin. Aber man sah, die Mannschaft will und sie war dran.
Aber wenn solche Dinge nicht gelingen, kommt es, wie so oft beim Fußball, ganz anders. Bis dahin harmlose Gastgeber sollten ihr Geschenk bekommen. Torwart Käding spielt den freien Karl Thiele, der an diesem Tag bis dahin das Deckungszentrum gut kontrollierte, an. Thiele verspringt der Ball leicht, beim Versuch ihn an seinen Mitspieler weiterzuleiten und Habicht erkannte diese Situation blitzschnell, spritzte dazwischen und allein auf dem Weg zum Tor ließ er Käding keine Chance – 2:1, völlig aus dem Nichts. Ein Missgeschick aus Einheitsicht, aber von Schuldzuweisungen sollte man hier Abstand nehmen. Ein Torwart sollte in dieser Liga einen solchen Ball einfach spielen können und dürfen. Dass dem Verteidiger ein solches Malheur passiert, sollte nicht sein, aber es kommt vor. Derartiges haben wir von Mitspielern während dieses Spieles zigfach gesehen.
Jedenfalls war nun wieder ein Bruch im Bernburger Spiel. Man bemühte sich zwar bis zum Schluss um eine Resultatsverbesserung, aber Seeland ließ nun nichts mehr anbrennen und Einheit blieb in der gefährlichen Zone fortan harmlos. Viele Nicklichkeiten und natürlich noch die schon angesprochenen Stockfehler prägten nun wieder das Geschehen und ließen keinen rechten Spielfluss mehr zu. Unrühmlich und auch unnötig die Ampelkarten für Denny Müller (SVE 65.) und Tino Falke (SCS) in der Nachspielzeit.
Am Ende war es ein gebrauchter Nachmittag. Einheit konnte sich für seinen Aufwand nicht belohnen und Seeland behielt als glücklicher Sieger die Oberhand.


07.10.2018 6.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – FSV Drohndorf/Mehringen 0:3 (0:0) (Statistik)

Für Einheit war mehr drin
Pünktlich zum Spiel kam das schöne Spätsommerwetter zurück. Und der neue Spitzenreiter stellte sich an der „Töpferwiese“ vor. Trotzdem, so einfach war das nicht zu erkennen und die in diesen Wochen personell arg gebeutelten Gastgeber waren zumindest ein ebenbürtiger Gegner. Das zeigte sich in der Ausgeglichenheit dieses Spieles. Beide Teams schenkten sich nichts, nur in der Art und Weise der Spielsysteme waren schon Unterschiede festzustellen. Während es die Gastgeber versuchten, mit Passspiel aus der Abwehr heraus, um dann auch alle anderen Mannschaftsteile in ihr Spiel einzubeziehen, zum Erfolg zu kommen, agierte der Tabellenführer mit meist langen Bällen das Mittelfeld überbrückend auf seine robusten Spitzen Carlo Bochning und Robert Ebers.
Von Erfolg waren zunächst beide Varianten nicht gekrönt. So spielte sich das Spielgeschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab und spätestens vor der 16Meter Linie waren die Abwehrreihen Herr der Lage.
Nach 17 Minuten einer von zahlreichen Freistößen für die Gäste, aus dem linken Halbfeld, diagonal in den Einheitstrafraum gezogen, war Bochning zur Stelle und köpfte den Ball auf den Querbalken – doch etwas Glück für Einheit. Auf der anderen Seite probierte es Marco Schule mit einem Distanzschuss, verfehlte aber das Ziel. In der 36.Spielminute reagierte der Einheittorwart Eric Käding durch gutes Herauslaufen glänzend, nach starkem Zusammenspiel zwischen Bochning und Ebers, der die Aktion abschloss. Zwei Minuten später setzte sich der junge Wais S. im 1:1 gegen den letzten Mann des FSV durch, scheiterte aber am ebenfalls stark reagierenden Drohndorfer Schlussmann Raik Bachor. Das hätte eigentlich die Führung für die Gastgeber sein müssen und wer weiß, was gewesen wäre wenn….?
Auf der anderen Seite gab’s dann Aufregung nach einem Rückpass (42.), den Käding aufnahm. Aber auch die war für umsonst, denn der Freistoß brachte nichts ein. Kurz darauf prüfte Bochning noch einmal den aufmerksamen Käding und im Gegenzug bereitete Michael Spach, mit einer etwas abgerutschten Flanke von der Grundlinie, dem FSV Torwart Probleme. Letztlich ging es leistungsgerecht in die Pause.
Die zweite Hälfte begann mit einem etwas druckvolleren SV Einheit, der sich für einige Minuten ein Übergewicht erarbeitete. Allerdings blieben die Chancen aus. Nach diesem ersten Bernburger Anrennen starteten auch die Gäste wieder Angriffsaktionen und wie aus dem Nichts entschied der gute Schiedsrichter Daniel Heine berechtigt auf Strafstoß für den FSV, nach einem Foulspiel an der rechten Strafraumgrenze. Ebers nutzte diese Möglichkeit zum Führungstreffer souverän und schickte Käding in die falsche Ecke – zu diesem Zeitpunkt des Spieles durchaus etwas überraschend, dieses 0:1. Einheit versuchte zu antworten und erhöhte das Tempo, großartige Torchancen konnten die Gastgeber allerdings nicht erzwingen, sieht man einmal von Karl Kniesches abgeblockten Schussversuch ab und vom Kopfball des gleichen Spielers, der das Tor knapp verfehlte. Den Saalestädtern fehlen zur Zeit einfach die Mittel für größere Torgefahr zu sorgen, zumal dann auch noch der blass gebliebene Alexander Rettinger, der schon mit Magen – Darm Problemen ins Spiel gegangen war, ausgewechselt werden musste, .
Auf der anderen Seite eröffnete es dem Gästeteam nun immer wieder Räume zum Kontern. Aber auch der Spitzenreiter konnte diese Möglichkeiten kaum nutzen, weil die Einheitabwehr, erstmals von Matthias Krug und zwar gut organisiert, nicht viel zuließ. Allerdings provozierte man zu viele Freistöße und bei deren Ausführung lagen die Stärken des Spitzenreiters. So auch in der 80.Spielminute – Bochning führt an der rechten Seite aus – lang in den rechten Strafraum, Kai Heiko Hoff läuft ein und versenkt diesen Ball direkt und auch sehr gekonnt, sicher auch für Käding etwas überraschend, im langen Eck zum 0:2.
Zu diesem Zeitpunkt war das sicher eine Vorentscheidung in der ansonsten ausgeglichenen Partie, hätte es nicht in der 84.Spielminute einen Strafstoß, nach Foulspiel an Wais S., für die Platzherren gegeben. Matthias Krug, eigentlich als sicherer Vollstrecker bekannt, lief an und rasierte die Querlatte. Damit war auch diese Chance dahin und die gute Moral beim Gastgeber auch. Die verbleibenden Minuten wurden dann noch einmal durch Drohndorfer Konter geprägt. Erst lief Hoff allein Richtung Einheittor, verfehlten den Kasten aber knapp, dann machte der gerade eingewechselte Stefan Krüger den Sack mit dem Schlusspfif zum 0:3 zu.
Das Ergebnis spricht eigentlich eine deutliche Sprache, doch für den SV Einheit war in diesem Spiel mehr drin. Am Ende ist aber der Sieg für den FSV Drohndorf/Mehringen nicht unverdient, wenn das Ergebnis auch zu hoch ausfällt.


30.09.2018 5.ST Salzlandliga
SV Blau-Weiß Pretzien – SV Einheit Bernburg 3:2 (1:1) (Statistik)

Ein Auswärtsniederlage, so bitter, wie unnötig
Eine absolute Restelf des SV Einheit trat am Sonntagnachmittag den Weg zum bis dato Tabellenletzten Blau-Weiß Pretzien an. Auf die Aufzählung der vielen fehlenden Spieler auf  Seiten der Saalestädter, egal aus welchen Gründen, verzichtet der Verfasser dieses Berichts, der locker eine weitere Elf zusammen bekommen würde, bewusst. Schließlich ist es so, dass die Gastgeber auch so ihre personellen Probleme haben, anders ist ihre prekäre Tabellensituation wohl nicht zu erklären.
Nichts destotrotz lieferten sich bei herrlichem Spätsommerwetter, beide Teams einen beherzten Schlagabtausch. Auf ein großes Abtasten wurde dabei verzichtet. Den besseren Start legten die Platzherren hin. Die Art und Weise ihrer Zweikampfführung und des angeschlagenen Tempos zeigten ganz klar auf, dass sie es diesmal unbedingt zwingen wollten, den Platz als Sieger zu verlassen. Mit den aufgezählten Eigenschaften setzten sie die Bernburger sofort unter Druck, ließen ihnen in den ersten 20 Minuten der Begegnung nur wenig Luft zum Atmen. Dazu kam den Gastgebern entgegen, dass ihnen eine völlig neu formierte Einheitabwehr mit einem letzten Mann namens Ricardo Kupka (!) gegenüberstand, die verständlicherweise einige Zeit benötigte um sich zu finden und anfangs viele Stellungsfehler produzierte. Dies nutzten die Einheimischen weidlich aus und durch einen Abstimmungsfehler im Deckungszentrum war bereits in der 4.Spielminute Mathias Reichel plötzlich frei vor Einheittorwart Eric Käding aufgetaucht und der schob die Kugel eiskalt zum umjubelten 1:0 über die Linie. Auch in den folgenden Minuten blieben die Pretziener am Drücker und hätten locker nachlegen können. So hatte Dustin Schünemann mit seinem Heber, über Käding hinweg, Pech und verfehlte das leere Tor knapp. In der 18.Spielminute scheiterte der durchgebrochene Reichel, auf den die Einheitmänner über die gesamten 90 Minuten hinweg keinen Zugriff bekamen, am herauseilenden Einheittorwart, der geschickt den Winkel verkürzte und mit starker Fußabwehr einen weiteren Einschlag verhinderte.
Erst nach 20 Minuten kamen die Einheitspieler besser ins Spiel, nahmen jetzt auch die Zweikämpfe besser an, wenn auch die Pretziener mit ihrem vehementen Anlaufen im Vorteil blieben. Man konnte jetzt zumindest die wuchtigen Angriffe der Gastgeber eindämmen und fand selber zu einigen Gegenangriffen, wenn es denen auch freilich an Durchschlagskraft fehlte und es dadurch ein paar Mal mittels Distanzschüssen (Wais S. / Schule) erfolglos versucht wurde. Doch eine Verbesserung des Bernburger Spiels konnte man nun schon beobachten und in der 33.Spielminute sollte dies auch belohnt werden. Eine Doublette der beiden eingesetzten A – Junioren, der 17jährige Mario Schwarz hatte sich rechts an der Grundlinie durchgesetzt und konnte flanken. Am langen Pfosten war der 18jährige Wais S. zur Stelle und vollendete per Kopfball zum Ausgleich, nachdem kurz vorher Karl Kniesche, im Strafraum umringt von gleich mehreren Pretzienern, an einem Abschluss gehindert werden konnte.
Bis zur Pause war es dann ein Auf und Ab, ohne dass die Mannschaften weitere Torchancen kreieren konnten.
Zur zweiten Spielhälfte erwischten die Bernburger den besseren Auftakt und erarbeiteten sich schnell eine optische Überlegenheit, während die Aktionen der Gastgeber nun zwangsläufig aufs Kontern beschränkt waren. In der 50. Spielminute bekamen die Blauweißen den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. Nach einer Flanke von rechts stand Wais S. erneut goldrichtig und chippte den Ball zum 1:2 ins Netz. Jetzt jubelten die Gäste und hatten einige Minuten Oberwasser, Allerdings nahmen nun auch die Nicklichkeiten und auch die Härte der Zweikämpfe zu. Wie vorher schon geschildert, legten jedoch die Einheimischen in diesem Bereich des Fußballspiels den größeren Biss an den Tag. Über diese Schiene fanden sie zurück ins Spiel und zeigten wieder ihren unbedingten Siegeswillen. Bezeichnend dafür der 2:2 Ausgleichstreffer durch Domenik Walter, der auf der linken Seite alles stehen ließ, was sich ihm entgegenstellte und auch noch voller Überzeugung abschloss – ein Alleingang, der in jedem Fall vorher hätte gestoppt werden müssen. Eine Stunde war gerade vergangen. Nun war es wieder ein offener Schlagabtausch mit leichten Pretziener Vorteilen und noch einem zu leichten Pretziener Torerfolg. Eine ungehinderte Flanke von links in den Strafraum – wieder ist Reichel da, völlig frei, und kann ungehindert zur 3:2 Führung (66.) einköpfen.
Doch die Bernburger gaben sich nicht geschlagen, versuchten noch einmal alles. Wenigstens einen Punkt mitnehmen war nun die Devise. Und es ergaben sich noch einmal Möglichkeiten. Schwarz forderte mit einem tollen Distanzschuss (72.) den Pretziener Keeper zur Glanzparade. Im Gegenzug kam Walter nochmal mit Anlauf, doch diesmal zischte sein Geschoss am langen Pfosten vorbei. Wieder auf der anderen Seite angekommen, hatte der kurz vorher eingewechselte Jonas Souschek wohl nicht das Selbstvertrauen und legte aus aussichtsreicher Positionen noch einmal auf den etwas überraschten Wais (75.) ab. Das hätte er wohl besser selbst versucht, so war auch diese Chance dahin.
Aber Einheit gab nicht auf und das ehrt die Schützlinge des Trainergespanns Lehmann/Müller. In der Schlussviertelstunde erarbeiteten sie sich eine Reihe von Freistößen um den Pretziener Strafraum. Doch weder diese waren von Erfolg gekrönt, noch der 20m Schuss von Matthias Krug, den Nicky Lahne um den Pfosten lenkte.
Am Ende siegte Pretzien nicht unverdient, auch wenn wenigsten das Remis für Einheit immer möglich war. Bei den Gästen aus Bernburg wird es nun langsam höchste Zeit, dass sich der eine oder andere Spieler gesund zurück meldet.


23.09.2018 4.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Wolmirsleben 0:3 (0:1) (Statistik)

Einheit kann Ausfälle nicht kompensieren und so entführt Wolmirsleben verdient die 3 Punkte
An diesem 4.Speltag wurden die Aktiven erstmals wieder seit Monaten mit Regenwetter konfrontiert. Wie angekündigt, hatte der Herbst Einzug gehalten. So ließ er es sich auch nicht nehmen, pünktlich zum Anpfiff der Begegnung, die Akteure mit einsetzendem Regen, bis phasenweise Starkregen, welcher über die gesamten 90 Minuten anhielt zu beglücken. Diese Umstellung stellte die Spieler beider Mannschaften vor zunehmende Probleme. Denn das anfangs noch gut gepflegte Terrain sorgte zusehends für Rutschpartien der Spieler.
Allerdings wurde man den Eindruck nicht los, dass die Gäste aus Wolmirsleben die gegebenen Verhältnisse besser annahmen und folglich auch besser damit zurechtkamen.
Trotzdem hatte man im Lager der Gastgeber, die wirklich nicht von Verletzungen und vielen anderen Ausfällen vor allem spieltragender Spieler verschont bleiben, die Hoffnung, auch dieses Punktspiel gegen den SV Wolmirsleben für sich zu entscheiden. Dagegen hatten die Gäste allerdings einiges. Sie standen im Abwehrverband sehr kompakt und es war auch offensichtlich, dass sie an diesem Tag das bessere Spielsystem auf ihrer Seite hatten. Dennoch hatten die Saalestädter, die erste Großchance. Nach einem Pass von Marco Schule (10.) war zwar der WSV Torwart zur Stelle, hatte aber mit dem glitschigen Ball Probleme und so kam das Spielobjekt zum vielleicht etwas überraschten Wais, der plötzlich das leere Tor vor sich hatte, aber nur das Außennetz traf. Danach passierte lange nichts und man neutralisierte sich weitestgehend im Mittelfeld, wobei Wolimrsleben aber immer wieder seine Gefährlichkeit andeutete, vor allem über die schnellen Offensivspieler Johnny Rodriguez-Gomez und Julien Karasch. Ihre Gegenspieler hatten oft Mühe, sie an der Leine zu halten. So konnten besonders diese beiden immer wieder Nadelstiche setzen. In der 25.Spielminute tankte sich Karasch durch den Einheitstrafraum und kam zum Abschluss. Aber der an diesem Tag fehlerlose Einheittorwart Eric Käding hatte aufgepasst und konnte durch gutes Herauslaufen und  Winkelverkürzen die Situation per Fußabwehr bereinigen. Knapp 10 Minuten später aber war auch Käding machtlos, als Rodriguez-Gomez eine Unstimmigkeit der Einheitabwehr nutzte und nahezu ungehindert auf das Einheittor zustürmen konnte und auch die Nerven hatte, am Torwart vorbei, zum umjubelten 0:1 einzuschieben. Eine wahrlich Kalte Dusche für die Gastgeber.
Einheit versuchte nun, diesen Patzer schnell zu korrigieren und bekam auch noch vor der Pause die Möglichkeit dazu. Aber nach schöner Vorarbeit von Karl Kniesche versiebte Alexander Rettinger, am rechten Fünfmeterraumeck lauernd, diese 100%ige Torchance glücklos. Dann war Pause.
Nach Wiederanpfiff bekam man zumindest den Eindruck vermittelt, dass die Einheitspieler die Kabine mit neuer Motivation verlassen haben. Zwei Chancen, gleich in den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte, zeugen davon. Einheit schien nun zur Aufholjagd zu blasen. Die Gastgeber erzielten nun eine deutliche optische Überlegenheit, aber weitere Chancen zum Torerfolg blieben aus, weil der WSV stets den Kopf oben behielt und kompakt und sicher die gefährliche Zone verteidigte. Geschickt verwaltete man den Vorsprung und beschränkte sich auf sporadische Konter.
Einheit dagegen wirkte für sein Vorhaben zu ideenlos, stellte dann etwas um, indem man den hinten starken Abwehrorganisator „Matze“ Wiedersee zur Unterstützung der Offensive beorderte. Aber dieser Versuch schlug leider fehl, weil Wiedensee kurz darauf verletzt ausscheiden musste. Trotzdem, die Bernburger waren Willens und versuchten es weiter, allein die probaten Mittel fehlten und so entwickelte man einfach keine Durchschlagskraft bei seinen Aktionen.
Dadurch wurden in der Schlussphase die Wolmirsleber Konter wieder zielstrebiger und gefährlicher. Nach einer Einheitecke in der 81.Spielminute, die nichts einbrachte, ging Karasch auf und davon, überlief die Bernburger Abwehr und markierte das vorentscheidende 0:2. Als kurz darauf  der eingewechselte Jonas Souschek zu einem Solo durchs Mittelfeld ansetzte und den ebenfalls eingewechselten Peter Henze im Strafraum bediente, kam  für einen kurzen Moment noch einmal etwas Hoffnung auf, doch auch hier zeigte sich die WSV-Abwehr im Bilde und konnte den Schussversuch im entscheidenden Moment stören.
Ein weiterer Konter zum 0:3  durch Fabian Hinze (89.) rundete die gute Leistung der Wolmirsleber Mannschaft ab.
Die Gäste, die wohl noch nie gegen den SV Einheit gewinnen konnten, verließen dieses Mal als verdienter Sieger den Platz. Das müssen die Berburger, die ihre vielen Ausfälle dieses Mal nicht kompensieren konnten – auf die Vielzahl von Namen wird hier einfach mal verzichtet –  an diesem Tag neidlos anerkennen.


15.09.2018 3.ST Salzlandliga
VfB 1921 Neugattersleben – SV Einheit Bernburg 0:4 (0:1) (Statistik)

Auswärtsdreier für Einheit dank geschlossener Mannschaftsleistung
An einem schönen Spätsommernachmittag trafen in Neugattersleben unsere Einheitmannschaft und die Mannschaft aus Neugattersleben aufeinander.
Trotz der letzten Ergebnisse beim Aufeinandertreffen beider Kontrahenten, der SV Einheit konnte die letzten Spiele gegen Neugattersleben nicht gewinnen, erhoffte man sich heute etwas Zählbares mitzunehmen – und dass am Ende sogar 3 Punkte herausspringen, erfreute die SVE Trainer um so mehr.
Mit Beginn des Spiels setzte Einheit sofort die ausgegebene Spieltaktik gut um und in der 3. Minute des Spiels, mit der ersten Chance durch Mathias Krug, konnte das 1:0 erzielt werden. Nach einem schönen Solo, über die linke Seite in den Strafraum dribbelnd, umkurvte er 3 Spieler und traf dann aus knapp 11 Metern. Neugattersleben wurde kaum Platz zum Spielaufbau gelassen und so versuchte man es dann immer wieder mit langen Bällen auf Alexander Friedrich oder Manuel Meiling, um das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Zählbares kam aber in der ersten Hälfte so nichts heraus. Einheit selber hatte mehrere Chancen aus der Distanz auf das Tor von Neugattersleben, um die Führung zu erhöhen, aber entweder wurde das Tor verfehlt oder Neugatterslebens Schlussmann Philipp Schulze war zur Stelle. Der Pausenstand von 1:0 für den SVE war nicht unverdient, hätte aber bei besserer Chancenverwertung gerne auch ein Tor höher ausfallen können!
Zur zweiten Hälfte stellte Neugattersleben auf zwei Angreifer um und mit Tim Püllicher und Torsten Brinkmann kamen neue und frische Kräfte ins Spiel. Diese Umstellung zeigte auch Wirkung, denn man konnte nun Einheit in deren eigener Spielhälfte festnageln und übte hohen Druck aus. Die Gäste verstanden es in dieser Phase des Spiels nicht, sich richtig zu befreien. Immer wieder wurde der Ball zu hastig hinten heraus geschlagen und ein geordneter Spielaufbau verpasst. So landeten die Bälle immer wieder bei den Gastgebern. Glück war auch dabei, als ein Ball nur an den Pfosten des Einheittores klatschte und auch Eric Käding die eine oder andere Aktion zeigen musste, um den Ausgleich zu verhindern.
Ab der 60. Minute konnten die Bernburger endlich auch wieder Nadelstiche in Richtung Neugatterslebener Tor setzen. Die Konter wurden aber meist viel zu hastig und ungenau gespielt. Also war dann ein Standard der „Dosenöffner“. Nach einem Freistoß aus dem rechten Mittelfeld, getreten durch Denny Müller auf den langen Pfosten, stieg Matthias Wiedensee hoch um den Ball einzuköpfen – sein Gegenspieler Torsten Wendland aber kam ihm zuvor und köpfte dann den Ball zum 2:0 für Einheit ins eigene Tor. Danach schien dann der Wiederstand ders Gastegebers gebrochen. Der junge Wais Salehzada konnte nach einem weiteren Konter in der 75. Minute sogar auf 3:0 erhöhen, sein erstes Tor für die Mannschaft von Einheit, Glückwunsch! Das i-Tüpfelchen setze dann in der Nachspielzeit Ricardo „Kuppi“ Kupka, als er aus knapp 20 Metern den Ball mit dem linken Fuss ins lange linke Eck schoss. Keine Chance für Torwart Philipp Schulze, der sich wirklich lang machte und streckte, aber den Einschlag zum 4:0 nicht verhindern konnte – Traumtor und „Tor des Monats“!
Danach war Schluss und 3 Punkte auswärts eingefahren. Glückwunsch dazu an die Mannschaft welche sich den Erfolg an diesem Nachmittag gemeinschaftlich erarbeitete!

08.09.2018 Achtelfinale – SalzlandpokalDer BSC hat das bessere Ende für sich

BSC Biendorf – SV Einheit Bernburg 6:5 (1:1 n.V. / 1:1 / 0:1) (Statistik)

Einheit trauert vergebenen Torchancen nach und so zieht der BSC in die nächste Runde ein
Mit einiger Spannung wurde dieses Derby zwischen dem gastgebenden Kreisligisten BSC Biendorf und dem Salzlandligisten SV Einheit Bernburg erwartet.Herrliches Spätsommerwetter, aber ein von der anhaltenden Trockenheit schwer gezeichneter Biendorfer Sportplatz, sowie gute 100 Zuschauer bildeten an diesem späten samstagnachmittag die Rahmenbedingungen für diese Match.
Wenn auch vielleicht spielerisch nicht hochklassig, entwickelte sich die Partie schnell zu einem rasanten Pokalfight. Trotzdem beherrschten die Gäste aus der Kreistadt, die noch kurzfristig Absagen zweier wichtiger Spieler aus ihrer ersten Elf verkraften mussten, das Spielgeschehen in Hälfe eins eindeutig und erarbeiteten sich einige sehr gute Tormöglichkeiten. In der 20.Spielminute traf dann Mannschaftskapitän Marco Schule aus der Distanz mit einem Außenristschuss ins lange untere Eck, unhaltbar für Steffen Brocke im Biendorfer Tor zum 0:1. Einige Biendorfer Spieler reagierten darauf recht wütend und wollten jetzt  mit Macht den Ausgleich erzwingen. Allen voran war besonders brisant das Duell zwischen dem schnellen und sehr drangvollen Biendorfer Stürmer Felix Tauchen und dem Bernburger Karl Kniesche. Beide schenkten sich nichts und sollen als symptomatisch für das gesamte Spiel gelten. Auch Ex-Einheiter und BSC – Kaptän Christoph Vatthauer zeigte sich überaus motiviert und kreuzgefährlich.
Doch den Einheitspielern gelang es weiter, die Gastgeber von ihrem Tor fern zu halten und hätten ihrerseits eigentlich noch vor der Pause nachlegen müssen. Das gelang  ihnen leider nicht – das alte Lied eben – stattdessen hätte Biendorf fast noch bei einem Konter, Tauchen wurde steil geschickt, den Ausgleich erzielen können. Doch der über das gesamt Spiel souveräne Einheittorwart Eric Käding reagierte glänzend. Damit ging es mit dieser knappen Gästeführung in die Pause.
Nach der Pause wurde die Begnung von beiden Teams noch intensiver geführt. Viel Tempo, jede menge Langholz und verbissene Zweikämpfe prägten das Spielgeschehen, welches dennoch immer im Rahmen des Erlaubten blieb. Der BSC drängte und hatte nun die eine oder ander Möglichkeit, genauso, wie die Gäste. Nach einem Freistoß von links war es dann soweit, völlig allein gelassen am Fünfmeterraum, und das ist bei diesem Spieler mehr als sträflich, stand Vatthauer, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und sicher, Käding keine Abwehrchance lassend, zum umjubelten Ausgleich einköpfte.
Der BSC wollte nun mehr, versuchte vehement zu drücken, aber die Saalestädter, die den Kopf oben behielten, erhielten dadurch Räume zum Kontern, die beste Torchancen besonders in der Schlussviertelstunde einbrachten. Bei den Chancen blieb es – Sack nicht zugemacht – Verlängerung.
Hier das selbe Bild, man schenkte sich nichts, aber zu einem weiteren Treffer reichte es bei keinem der beiden Kontrahenten. Also blieb das Elfmeterschießen, um eine Entscheidung zu erzwingen. Dem sah man im Einheitlager mit gemischten Gefühlen entgegen, war man doch bei erhaltenen Strafstößen zuletzt nciht besonders erfolgreich. Diesmal war es aber anders, alke Spieler schossen gut und platziert, aber auch die Gastgeber, die einmal Glück hatten , als Käding stehen blieb und den Ball eigentlich schon fast hatte, dieser aber trotzdem noch im Tor landete. Pech dagegen für einen Einheitschützen, der nur den Pfosten traf.
Am Ende siegte der BSC glücklich, wobei Einheit die Begegnung bereits aus dem Spiel heraus hätte entscheiden müssen, da man wesentlich mehr Torchancen erarbeitete, als die Gastgeber.
Dennoch, die aufgebotenen Einheitspieler boten eine hoch engagierte Leistung, worauf sich aufbauen lässt. Dem BSC Biendorf aber gratulieren wir zum Einzug ins Viertelfinale und wünschen ihm viel Erfolg für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs.
(Alle Spiele – Salzlandpokal-AF)


Salzlandliga

01.09.2018 2.ST Salzlandliga

SV Einheit Bernburg – TSG Calbe 5:0 (3:0) (Statistik)

Souveräner Heimerfolg, der leicht hätte auch höher ausfallen können
In dem sehr einseitigen Match schlugen die Kreisstädter schon früh ein hohes Spieltempo an, so hatte die TSG -Reserve erheblich Mühe ihre Abwehrreihen zu ordnen. Es gab mit dem schnellen und gut angelegten Einheit -Angriffsspiel immer wieder viele Lücken bei den Gästen. Dies nutzte der Gastgeber, bei dem die Mittelfeldstrategen Mathias Krug und Marco Schule eine herausragende Leistung boten, dann schon früh eiskalt und die Gäste hatten in der weiteren Spielfolge mehrfach viel Glück, dass Hälfte eins nicht zum Debakel wurde. Chancen gab es mehr als genügend für die Heimelf und nach vorn ging beim Gast kaum etwas. Den insgesamt ruhigsten Job auf dem Spielfeld hatte Einheit-Keeper Eric Käding. Auch nach dem Wechsel hielt das einseitige Match an, jedoch stand nun die TSG-Abwehr etwas besser und das Einheit-Angriffsspiel war oft zu verspielt und fehlerhaft. Am Ende waren die sehr schwachen Gäste mit dem Endstand noch gut bedient.


26.08.2018 1.ST Salzlandliga:
SV Rot-Weiß Großrosenburg – SV Einheit Bernburg 4:2 (1:1) (Statistik)

Dieser erste Meisterschaftsspiel der neuen Salzlandligasaison zwischen dem gastgebenden SV Rot-Weiß Großrosenburg und dem SV Einheit Bernburg hielt, was man sich von dieser Begegnung versprochen hatte – sehr gutes Salzlandliganiveau, unzählige Torraumszenen und versprühte durchaus spielerischen Glanz. Da konnte der Schiedsrichter, den man in der jüngeren Vergangenheit schon in viel besserer Verfassung erlebte, nicht mithalten. Besonders bei den Saalestädter lief der Ball gut und sie waren eigentlich die spielerisch bessere Mannschaft, ihre Chancenverwertung allerdings bewegte sich auf dem Niveau des heutigen Unparteischen. So kann man halt keine Spiele gewinnen.
Nachfolgend eine chronologische Abfolge des Spielverlaufs, die sicherlich nicht jede Szene beinhaltet:

  • 7. Minute: Erste große Chance von Alexander Rettinger, nach guter Vorarbeit von Robin Schöppe, doch sein Schuss aus zentraler Position war zu harmlos und konnte vom Torwart aufgenommen werden.
  • 14. Minute: Nach zu kurzem Abschlag des Torwarts von Groß Rosenburg und guter, schneller Spekulation konnte Schöppe, aus zentraler Position und knapp 14 Meter vorm Tor, den Ball zum 1:0 am Torwart vorbei einschieben.
  • 17. Minute: Großchance Karl Kniesche, hätte das 2:0 sein müssen. Flanke von Philip Striewski aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, Schöppe verlängert den Ball, welcher am Torwart vorbei den rechten Pfosten streift. Knirsche vergibt im Nachschuss den sicher geglaubten Treffer.
  • 45. Minute: Weitere Großchance nach einem getretenen Freistoss von Marco Schule, der chippt den Ball links in den Strafraum, wo Benjamin Kuhn mit Kopfball aufs lange rechte Eck verlängert. Dort behindern sich Schöppe und Kniesche gegenseitig – einer hätte den Ball nur ins das leere Eck schieben müssen.
  • 45.+2 Minute: Unglückliches Gegentor nach Freistoss nahe der Eckfahne von der linken Grundlinie  – scharf und flach herein getretenen – wird ins kurze Eck abgefälscht – 1:1, Eric Käding war hier eigentlich machtlos –  Halbzeitpause

Fazit: Einheit hätte mindestens 2:0 führen müssen, dann wäre der zweite Durchgang evtl. komplett anders verlaufen. So aber wurde der Gegner stark gemacht.

  • 47. Minute: Nach Ecke für Einheit köpft Benjamin Kuhn den Ball als Aufsetzer, welcher dann knapp über das Tor geht. Auch hier 100%ige Torchance zur Führung.
  • 51. Minute: Nach Konter über die rechte Seite erzielt Groß Rosenburg durch Matthias Jahnke das 2:1!
  • 57. Minute: Strafstoß für Groß Rosenburg nachdem Philip Striewski den Ball im linken Strafraum per Grätsche zuerst zur Ecke geklärt hatte und danach den Gegenspieler noch berührte, dieser jedoch weiter lief und schon zur Ecke schreiten wollte. Auch der Linienrichter zeigte zur Eckenausführung, aber der Schiedsrichter ließ sich nicht von seiner Meinung abbringen. Ausgeführter Strafstoß wurde von Käding gehalten, aber nach vorn abgewehrt, genau vor die Füsse von Jahnke der zum 3:1 einschoss.
  • 63. Minute: 1:4, wieder war Jahnke der Torschütze. Nach langem Abschlag vom Groß Rosenburger Torhüter stupste der Ball über Philip Striewski und auch über Käding hinweg in den Strafraum. Benjamin Kuhn klärte den Ball dann vor dem leerem Tor, schoss aber Jahnke an (Hand in Höhe des Kopfes) und der Ball ging ins Tor. Die Proteste der Einheitspieler und ihrer Einheitsbank fanden wieder kein Gehör beim Schiedsrichter, er entschied auf Tor.
  • 68. Minute: 2:4 durch Schöppe, nach schöner Vorarbeit von Alexander Rettinger und Michael Spach, musste den Ball nur noch ins leere Tor einschieben.

Danach kam von Groß Rosenburg eigentlich nichts mehr. Aufregung dann noch in der 82. Minute, als Maximilian Mikoleit von Groß Rosenburg, nach wiederholtem Foulspiels, mit Gelb-Rot vom Platz musste. Kurioserweise musste der Schiedsrichter erst auf die zweite Gelbe Karte für die Nr. 7 aufmerksam gemacht werden, hatte er doch die erste gelbe Karte mit der falschen Rückennummer in der ersten Spielhälfte notiert! Die letzten Minuten drückte Einheit nun und hatte noch 3 weitere Großchancen, aber das Anschlusstor wollte nicht fallen. Aufgrund der vielen Spielunterbrechungen, aufgrund des Strafstosses, der Auswechselungen und der Ampelkarte erwartete man nun eine üppige Nachspielzeit, mindestens 5 Minuten wären angemessen gewesen. Aber auch hier war der Schiedsrichter wieder anderer Meinung und zeigte 3 Minuten an.

Einheit – Fazit: Letztendlich kann und muss man sich natürlich über die Schiedsrichterleistung ärgern, aber aufgrund der vielen ungenutzten Chancen muss man sich auch an die eigene Nase fassen – mindestens ein Unentschieden war hier locker drin.
Positiv muss man aber die spielerischen Ansätze über die gesamten 90 Minuten herausheben, nun noch die Chancenverwertung verbessern und dann wird man im nächsten Spiel auch als Sieger vom Platz gehen.


Vorbereitung auf die Saison 2018/19

 Spielplan Salzlandliga 2018-19
Es ist möglich, dass hier noch Änderungen vorgenommen wurden. Maßgebend ist das DFB-Net!


Die Vorbereitungsspiele der 1.Herren im Überblick

Termin Anstoß Spielpaarung Ergebnis
Fr,   13.07. 18:30 Uhr SV Einheit Bernburg TV Askania Bernburg 0:8 (0:3)
Sa, 14.07. 18:00 Uhr Saisonabschluss – und  Saisoneröffnungsfeier —-
Mi, 18.07. 18:30 Uhr KAW + SV Einheit 1.FC Lok Leipzig 0:8 (0:5)
So,  22.07. 14.00 Uhr FSV Löberitz SV Einheit Bernburg 1:5 (0:2)
So,  29.07. 14:00 Uhr SV Einheit Bernburg 1.FC Magdeburg II. 2:3 (0:2)
Fr,   03.08. 18:30 Uhr FC Hettstedt SV Einheit Bernburg 2:0 (1:0)
So, 05.08. 14:00 Uhr TSV Preußlitz SV Einheit Bernburg 4:1 (1:1)
So, 12.08. 14:30 Uhr SV Einheit Bernburg SV Förderstedt 1:0 (0:0)
WE 18./19.08. Freilos Salzlandpokal ——- —-
So, 26.08. 14:00 Uhr SV Rot-Weiß Großrosenburg SV Einheit Bernburg 1.Pkt.-Sp.

12.08.2018  5.Testspiel
SV Einheit Bernburg – SV Förderstedt 1:0 (0:0) (Statistik)

Glücklicher Gastgebersieg zum Abschluss der Vorbereitungspiele
Bei herrlichem Sommerwetter empfing der SV Einheit, in seinem letzten Testspiel vor dem Pflichtspielstart in die Saison 2018/19, den Landesklassenvertreter und Absteiger aus der Landesliga SV Förderstedt.
Für die Gastgeber, deren Probleme, diese kann man sehr leicht der anhhängenden Spielstatistik entnehmen, nicht zu übersehen sind, ging es darum, trotzdem das Testspielprogramm mit einem möglichst positiven Ergebnis abzuschließen. Um eine wirkliche Standortbestimmung des Salzlandligisten auszumachen, fehlen Woche für Woche jede Menge Spieler aus den verschiedensten Gründen. So trat auch an diesem Wochenende wieder ein völlig verändertes Team an.
Aber es gibt auch erfreuliche Dinge zu berichten. Eric Käding stand erstmals nach seinem Urlaub wieder im Kasten, bot eine prima und souveräne Leistung und konnte erstmals, seit er beim SV Einheit spielt, die Null halten. El Capitano ging erstmals, seit seiner langen Verletzungspause, wieder über 90 Minuten und Neuzugang Robin Schöppe hat endlich das Toreschießen im Einheittrikot für sich entdeckt. Und da empfielt sich mit Steven Christmann auch noch ein weiterer 17jähriger für die Außenverteidigerposition. Mit einer engagierten Leistung bot er sehr gute Abwehrarbeit.
Trotz alledem waren die Förderstedter über fast die gesamte Spielzeit das spielbestimmende Team und so spielte sich das Geschehen in beiden Halbzeiten fast ausschließlich in der Bernburger Hälfte statt. Nur selten starteten die Gastgeber Offensivaktionen, die zum Abschluss kamen. Zu viel Langholz auf den oft auf sich allein gestellten in der Spitze lauernden Alexander Rettinger machten den es der Gästeabwehr leicht, den Wirkungskreis des Angreifers fast bis zur Wirkungslosigkeit einzuschränken.
Förderstedt selbst rannte zwar an, verzeichnete auch zahlreiche Abschlüsse, die aber in den meisten Fällen an der aufmerksamen Deffensivarbeit der Einheitspieler scheiterten und damit schon vor dem Strafraum hängen blieben oder beim gut antizipierenden Käding, der die Bälle förmlich anzog – seine beste Leistung im Einheitdress. Zu zwei starken Paraden wurde er dennoch gezwungen, um sein Tor sauber zu halten.
Und so kam es, wie es in solchen Spielen nicht selten kommt. Die eine Mannschaft drängt und drängt und der Erfolg stellt sich trotzdem nicht ein. Die andere Mannschaft sieht irgendwann auch mal das andere Tor aus der Nähe und kommt zu einem Abschluss, wie in der Szene in der 72.Spielminute, als sich Schöppe im rechten Schzehner der Gäste durchtankte, den Ball schließlich doch verlor, aber mit etwas Glück sofort wieder erkämpfte und aus spitzem Winkel abzog. Das reichte, um Marco Janich, Gästekeeper und Kapitän, zu überraschen, der bei dieser Aktion keine gute Figur machte und den Schuss quasi “durch die Hosenträger” zum 1:0 ins Tor rutschen ließ. Das war dann auch das Endresultat, denn das Leben in diesem ansonsten recht langweiligen Spieles, welches nun kurzzeitig aufkam, reichte auf beiden Seiten nicht zu einem weiteren Treffer.
So war es zwar ein glücklicher Einheitsieg zum Abschluss der Vorbereitungsspiele, der aber auf Grund der einsatzstarken Leistung aller aufgebotenen Spieler auch nicht unverdient war.
In der kommenden Woche ist der SV Einheit noch spielfrei, denn im Pokal erhielt man ein Freilos und Wundenlecken ist angesagt, damit vielleicht doch noch der eine oder andere Spieler zum Punktspielstart, beim schweren Auswärtsspiel am 16.08.2018 in Großrosenburg, wieder fit wird.

05.08.2018  4.Testpiel
TSV Preußlitz – SV Einheit Bernburg 1:4 (1:1) (Statistik)

Standesgemäßer Erfolg gegen engagierten Kreisklassenvertreter
Das zweite Testspiel an diesem Wochenende absolvierte Einheit wieder mit einem auf vielen Positionen veränderten Aufgebot gegenüber dem Hettstedtspiel, wo gerademal 11 Spieler zur Verfügung standen. Am Sonntagnachmittag wurden nicht weniger als 9 “Neue” aufgeboten. Darunter einige Spieler aus der Einheitreserve, die sich dankenswerter Weise zur Verfügung stellten und ein Jugendspieler, der bravorös aus dem Tor heraus seine älteren Vorderleute dirigierte. Denny Müller, Neuzugang von Schwarz-Gelb Bernburg absolvierte sein erstes Spiel für den SV Einheit.
Es entwickelte sich schnell ein flottes Spiel, wobei sich die Kreisklassenelf des TSV keineswegs versteckte und und immer wieder mit schnellem Umkehrspiel Nadelstiche setzen konnte. Die erneut auf vielen Positionen veränderte Einheitmannschaft hatte zunächst Probleme im Pass – und Positionsspiel. So fehlte im Angriff in der erste Hälfte oft die Präzision, um die vorgetragenen Angriffe erfolgreich zuende zu spielen. Das führte oft zu Ballverlusten, die die Gastgeber zu ihren Konterspiel nutzten, wie auch in der 19.Spielminute, als Einheit den Ball unnötig im Mittelfeld verlor. Sofort ging es über die rechte Seite Richtung Grundlinie, mit anschließender Flanke auf den völlig freien Marc Quardon, dessen Kopfball, für den Einheittorwart unhaltbar, zum nicht unverdienten Führungstreffer der Gastgeber einschlug. Einheit versuchte zu antworten und immer wieder Robin Schöppe zerrte an den Ketten. Einige Male agierte er dabei aber zu überhastet. In der 40.Spielminute konnte man sich dann doch belohnen. Nach schöner Vorarbeit von Karl Kniesche und dessen genauen Querpass auf Schöppe erzielte dieser sein erstes Tor für den SVE, welches gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.
Nach der Pause kam bei den Einheitern Mittelfeldregisseur Marco Schule in Spiel, der an seinem Comeback arbeitet und mit ihm wurde das Mittelfeldspiel des Salzlandligisten auch konstruktiver und zielstrebiger. Phasenweise wurde nun gut kombiniert und das Passpiel gewann an Genauigkeit. So konnte Einheit jetzt auch seine technische Überlegenheit in die Waagschale werfen und mit besserer Raumaufteilung ließ man nur noch wenige Offensivaktionen der Gastgeber zu. Einmal noch konnte sich der Einheittorwart mit einer starken Parade auszeichnen und nach einem Missverständis in der Einheitabwehr, die auf abseits spielte, wäre für den TSV noch einmal der Ausgleich (71.) möglich gewesen. Denn die Bernburger gingen kurz vorher durch ein Tor von Björn Jethon mit 2:1 in Führung. Das übrige Geschehen spielte sich in der TSV Hälfte ab und es ergaben sich noch zahlreiche Tormöglichkeiten. So wurde in der 76.Spielminute nach Flanke von rechts ein Eigentor zum 3:1 für die Gäste erzwungen. Und in der 83.Spielminute versenkte Robin Schöppe einen Strafstoß zum 4:1 für die Saalestädter und damit zum Endstand, denn weitere Chancen blieben ungenutzt.
Am Ende war es ein verdienter und standesgemäßer Sieg für die Bernburger. Trotzdem ein Kompliment an die Preußlitzer, die lange gut mithielten und auch in der Lage waren, einige Schwächen beim Salzlandligervertreter aufzudecken.

03.08.2018 3.Testspiel
FC Hettstedt – SV Einheit Bernburg 2:0 (1:0)

Am Hettstedter “Hölzchen” unterliegen  11 Bernburger nach ansprechender Leistung
Gerademal 11 Spieler standen am Freitagabend Trainer Norbert Lehmann für diesen Test beim Kreisoberliga-Aufsteiger FC Hettstedt zur Verfügung. Dabei waren auch wieder drei 17jährige A-Junioren im Einsatz, wobei Steven Christmann sein Debut bei den Männern gab. Trotz der großen Hitze und ohne Wechselspieler bot die Mannschaft zumindest über 75 Minuten eine ansprechende Leistung. So konnte sie zumindest in der ersten Häfte das Spiel ausgeglichen gestalten und hätte, bei besserem Ausspielen von Kontermöglichkeiten die Chance gehabt, den einen oder anderen Treffer zu setzen. Den erzielten dann die Gastgeber fünf Minuten vor der Pause, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position.
Nach der Pause waren zunächst die Einheitspieler am Drücker, wobei Mario Schwarz, Tobias Westphal, aber auch Robin Schöppe, wie schon in der 1.Hälfte ihre Schnellkeit nutzten und zu Chancen kamen. Bei den Abschlüssen fehlte aber einige Male das Glück und mit zunehmenden Spielverlauf auch die Kraft. So konnten sich die Hettstedter wieder Vorteile erarbeiten und hatten dann auch wieder ihre Einschussmöglichkeiten. Aber, wie so oft im Spiel reagierte Robert Beck im Einheittor sehr gut. Erst als das Zentrum der Einheitabwehr einmal völlig entblößt war, konnte sich der sehr agile Hussein Alkabib, ein starker Stürmer, der aus Förderstedt zurückgekehrt ist und außerdem mit einem kapitalen Pfostenschuss glänzte, entscheidendend durchsetzen und den nun völlig freien Daniel Steffen bedienen, der es leicht hatte, das 2:0 zu erzielen. Eine Verletzung von Mannschaftskapitän Stefan Thol, der dann auch ausscheiden musste, war dem war dem vorausgegangen. Nun wurden die verbliebenen 10 Einheitspieler vollends in ihre Hälfte zurück gedrängt. Sie verteidigten aufopferungsvoll und hielten dank einer insgesamt sehr geschlossenen Mannschaftsleistung so das Ergebnis.
Enttäuscht braucht das Einheittrainergespann nicht sein, denn die Jungs zeigten ohne Ausnahme spielerisch einiges und gaben kämpferisch alles. Ein weiterer Test steht am Sonntag beim Kreisklassenvertreter in Preußlitz an. (Statistk)


29.07.2018 2.Testspiel – Einheit unterliegt Landesklassenteam des 1.FC Magdeburg knapp
SV Einheit Bernburg – 1.FC Magdeburg II.  2:3 (0:2)

Die Mannschaft von Einheitrainer Norbert Lehmann, der erstmals nach langer Zeit auf einen größeren Kader zurückgreifen konnte, startete schwer in das Spiel. Ehe die Abwehr und das dauerte einen Halbzeit lang sich sortieren konnte, hatten die hoch motivierten Gäste bereits das 0:1 (6.) per Kopfball erzielt. Dem 0:2 nach knapp 20 Minuten ging ein krasser individueller Fehler voraus. Und die Magdeburger hatten weitere Chancen. Erst in der Schlussviertelstunde konnten auch die Einheitspieler einige Akzente setzen. So war spätestens  nach Karl Kniesches gutem Einsatz an der Grundlinie der Anschlusstreffer fällig. Dazu hätte er den Ball aber vors Tor passen müssen, wo zwei Spieler einschussbereit lauerten.
Nach der Pause brachte das Einheittrainergespann unter anderen die beiden 17jährigen Youngstars Mario Schwarz und Tobias Westphal zum Einsatz. Und mit ihnen kam mehr Zielstrebigkeit in die Offensivaktionen der Gastgeber, wobei Westphal durch einige blitzsaubere Pässe glänzte und sowohl Schwarz, als auch Alexander Rettinger sich als dankbare Abnehmer und Vollender zeigten. Die Saalestädter, bei denen in der Schlussviertelstunde auch noch Mittelfeldregisseur Marco Schule nach langer Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz kam, hatten sich inzwischen klare Vorteile erarbeitet und zeigten sich den Elberstädtern auch konditionell überlegen. Hätte Mannschaftskapitän Stefan Thol kurz vor Spielende einen Foulstrafstoß verwandelt, hätte diese Partie auch leistungsgerecht remis geendet. (Statistik)

22.07.2018 1.Testspiel beim FSV Löberitz (Kreisliga Anhalt-Bitterfeld)
FSV Löberitz – SV Einheit Bernburg 1:5 (0:2)

Klarer Auswätssieg – Gelungener Einstand von Co-Trainer Mathias Müller
Am heutigen Sonntag absolvierten unsere Salzlandliga-Fußballer ihr erstes Testspiel beim ambitionierten Kreisligisten (Ziel Kreisoberliga) FSV Löberitz, der vom ehemaligen Oberligatrainer des TV Askania Bernburg, Benjamin Lehmeier, trainiert wird. Wie viel zu oft, konnte Einheit wiedereinmal nur eine Rumpfelf des Salzlandligakaders aufbieten und trat mit nur 11 Spielern die Reise an. Dabei halfen mit Torwart Robert Beck, Jonas Souschek, Leroy Kupka und Eric Maier auch noch nicht weniger als 4 Spieler aus der Einheitreserve aus, die schon am Vortag mit ihrer Mannschaft ein Testspiel bestritten. Da fragt man sich doch, wo sind die  Spieler des Salzlandligakaders? Gut es gibt Verletzungen, es gibt Urlaub, es hat auch mal jemand ‘was vor, aber dennoch ist das jetzt im Moment alles ein Bischen dünn und sollte intern mal besprochen werden.
Nichts destotrotz, Co-Trainer Mathias Müller und sein Unterstützer an diesem Tag, Marcel Wiedensee, die Norbert Lehmann (Kurzurlaub) vertraten, hatten ihre Mannschaft gut eingestellt. So übernahm ihr Team schnell die Spielregie und erarbeitete sich Torchancen. Alexander Rettinger war es dann, der seine Mannschaft nach einer halben Stunde in Führung brachte. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Neuzugang Mathias Krug auf 0:2.
Nach der Pause wurde teilweise gut kombiniert, aber es war jetzt auch ein Festival von vergebenen Torchancen zu sehen, sodass der Löberitzer Torwart zur Berühmtheit aufsteigen konnte. Nach einer weiteren Kombination Krug, Robin Schöppe zu Souschek → 0:3. Nach einer Stunde kamen die Gastgeber zum Anschlusstreffer, der letztlich zum Ehrentreffer wurde. Denn in der Schussphase konnten noch einmal Rettinger und Karl Kniesche zum 1:5 Endstand erhöhen.
Glückwunsch an den Co-Trainer und seinen Helfer, die das Beste aus dem vorhandenen Spielkader machten und auch den Spielern zu einer engagierten Leistung, sowie ein besonderer Dank an die Spieler der 2.Mannschaft für ihren zweiten Einsatz an diesem Wochenende. (Statistik)


1.FC Lok Leipzig war zum 3.Mal in Folge auf dem Einheitplatz zu Gast

(Kurzbericht vom Spiel)    (Tolle Fotos vom Spiel – Quelle: Der Stadtfotofraf – Facebook)


16.Sparkassen-Cup 2018 – Einheit bestreitet das Eröffnungsspiel
Termin: 13.07.2018 Anstoß: 18:30 Uhr

SV Einheit Berbnurg – TV Askania Bernburg 0:8 (0:3)

40 Minuten hielt die ersatzgeschwächte Einheitelf gegen den haushohen Faforiten aus der Oberliga gegen, verteidigte gut und machte die Räume für die Askanen eng. So gelang dem TVA zunächste wenig und verheißungsvolle Torszenen konnte er nicht entwickeln. Erst ein Doppelschlag 38. u. 40. Minute zum 0:2 löste den Knoten, so kam der Oberligist mit dem Pausenpfiff noch zum 0:3.
Nach dem Wechsel sollte das Spiel für die Platzherren zur Kraftfrage werden, aber dennoch brauchten die Gäste noch bis zur 60.Spielminute um den nächsten Treffer zu kreieren. Zwei weitere Doppelschläge 68./70. und 89./90. sorgten dann für den standesgemäßen Endstand, wobei man den Einheitspielern jederzeit Einsatzwillen und hohe Einsatzbereitschaft im Rahmen ihrer derzeitigen Möglichkeiten bescheinigen kann.
(Alle Spiele der Ausscheidungsrunde)
(Ansetzungen terminisiert – Stand: 26.06.2018)
(Ansetzungen Mini – Sparkassen-Cup 2018 der E-Junioren)