SV Einheit Bernburg

Salzlandliga – 2017/18

hinten v. l.:
Benjamin Kuhn, Stefan Thol, Ibrahima Camara, Tobias Mund, Nils Nietschmann
mitte v. l.:
Lothar Kral (Sportl. Leiter), Leroy Kupka, Rene Bergschmidt (BT), Markus Klaes, Daniel Böhm, David Munck, Ricardo Kupka, Björn Bettinger, Roland Busch, Toralf Munke (Co – TR), Jonas Souschek, Norbert Lehmann (TR), Thomas Souschek (Vereinsvorsitzender)
vorne v. l.:
Youssouf Ademola Nassirou, Robert Bahn, Marcel Lehmann, Karsten Smandek, Mathias Wiedensee, Marco Schule
Es fehlen:
    

Alexander Rettinger, Karl Kniesche, Michael Spach, Philipp Striesewski,

Eric Käding, Robin Schöppe


 Kader u. Zielstellung


News u. Spielberichte


Sommerpause

Vom 11.06. bis 09.07.2018 befindet sich die Mannschaft in der Sommerpause. Am 10.07.2018 beginnt das Salzlandligateam mit der Vorbereitung auf die Saison 2018/19.

16.Sparkassen-Cup 2018 – Einheit bestreitet das Eröffnungsspiel

Unmittelbar nach  der Sommerpause beginnt der 16.Sparkassen – Cup 2018. In der Ausscheidungsrunde trifft unsere Mannschaft auf die Mannschaft des Lokalrivalen TV Askania Bernburg und erwischte damit das Hammerlos der am 19.06.2018 erfolgten Auslosung in Staßfurt.
Termin: Freitag, 13.07.2018  Anstoß: 18:30 Uhr  Spielort: Einheit – Sportplatz
SV Einheit Berbnurg – TV Askania Bernburg
(Alle Spiele der Ausscheidungsrunde)
(Ansetzungen terminisiert – Stand: 26.06.2018)
(Ansetzungen Mini – Sparkassen-Cup 2018 der E-Junioren)



Mach der Ausscheidungsrunde des Sparkassen-Cups steht auf dem Einheitsportplatz das nächste Event an:
Der 1.FC Lok Leipzig (Regionalliga) weilt wieder in unserer Region zum Trainingslager tritt in dem Rahmen wieder zu einem Testspiel auf dem Einheit-Sportplatz an. Diesmal trifft er aber nicht auf die Vereinsmannschaft des SV Einheit sondern auf eine Auswahl des Alkreises Bernburg trotzdem auch mit Einheitspielern.

Termin: Mittwoch, 18.07.2018  Anstoß: 18:30
KAW Altkreis bernburg – 1.FC Lok Leipzig


Vorbereitung auf die Saison 2018/19

Termin Anstoß Spielpaarung Ergebnis
Fr,   13.07. 18:30 Uhr SV Einheit Bernburg TV Askania Bernburg
Sa, 14.07. 18:00 Uhr Saisonabschluss – und Saisoneröffnungsfeier
Mi, 18.07. 18:30 Uhr KAW + SV Einheit 1.FC Lok Leipzig
Fr,   20.07. 18:00 Uhr Sparkassen-Cup oder Training
So,  22.07. 14.00 Uhr FSV Löberitz SV Einheit Bernburg
Fr,    27.07. 18:00 Uhr Sparkassen-Cup oder Training
So,  29.07. 14:00 Uhr SV Einheit Bernburg 1.FC Magdeburg II.
Fr,   03.08. 18:30 Uhr FC Hettstedt SV Einheit Bernburg
So, 05.08. 14:00 Uhr TSV Preußlitz SV Einheit Bernburg
Sa, 11.08. 14:00 Uhr SV Einheit Bernburg SV Einheit Bernburg II. o. P.
So, 19.08. 14:00 Uhr 1.Punktspiel Salzlandliga

Sonntag, 10.06.2018  20.ST Salzlandliga – (letzter Spieltag)
SSV Eintracht Winningen – SV Einheit Bernburg 5:2 (0:0) (Statistik)

Bis zur Pause war es ein recht müder Kick, zwischen den Strafräumen und fast beschäftigungslosen Keepern. Nach der Pause legte der Gastgeber aber zu. Vor allem über lange Bälle wurde die schwache Gästeabwehr in viele Verlegenheiten gebracht. Mit dem 17jährigen Chris Tom Linow hatte die Platzelf zudem einen cleveren Vollstrecker und sah nach einer Stunde schon wie der Sieger aus, weil die Gäste auch zu viele Probleme mit sich selbst hatten. Jedoch ging dann doch ein Ruck durch die Einheit-Reihen und per Doppelschlag, binnen sechs Minuten, war die Elf
wieder im Match. Aber erneut kapitale Abwehrfehler und zu viele Freiräume für den schnellen Linow, brachten den Gastgeber dann wohl verdient den Sieg.
Kein schöner  Schlusspunkt des SV Einheit unter eine durchwachsene Salzlandligasaison, der schwächsten seit dem Wiederaufstieg 2012 – einfach entäuschend und emotionslos dieses letzte Punktspiel. Der Gastgeber hat zu dieser Begegnung alles gesagt, deshalb wird auch auf einen ausführlichen Spielbericht verzichtet.


03.06.2018 30.ST Salzlandliga:
Egelner SV Germania – SV Einheit Bernburg 4:3 (2:0) (Statistik)

Die Gäste aus Bernburg bestimmten über weite Strecken mit ihrer spieltechnisch guten Spielanlage das Spielgeschehen. Der Gastgeber sah sich meist mit Abwehrtätigkeit beschäftigt. Doch diese klappte bis in die Schlussphase recht gut. So hielt sich die Einheit-Torgefahr lange in Grenzen. Dazu sah der ESV-Konterfußball recht gut aus und war nie ohne Torgefährlichkeit. Nach den drei Janott-Kopfballtoren sah die Platzelf schon wie der Sieger aus, baute aber in der Schlussphase körperlich stark ab und mit dem Anschlusstor (80.) kam noch eine tolle Spannung auf. Beide Teams trafen nochmals, wobei Egeln erneut vorlegte und so den Dreier sichern konnte.


27.05.2018 29.ST Salzlandliga:
SV Einheit Bernburg – SV Rot-Weiß Großrosenburg 2:2 (1:0) (Statistik)

Einheit nutzt Chancenplus nicht und so geht das Remis gegen effektive Gäste in Ordnung
Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und eine Spielfläche, die sich von der langen Schlechtwetterphase erholt zeigt, sorgten für gute Bedingungen beim letzten Heimspiel des SV Einheit in dieser Saison.
Beide Kontrahenten, übrigens sind sie Tabellennachbarn – auch noch nach diesem Spieltag, wollten dass ihre Serien halten – Einheit war vor dem Spieltag 8 Spiele in Folge ungeschlagen und Großrosenburg hatte eine Serie von zuletzt vier ungeschlagenen Spielen aufzuweisen. Vorweg, das 2:2 sagt es schon, beide Teams konnte ihre Serie ausbauen.
Beide Teams starteten forsch und ohne große Abtastphase in die Begegnung. So zeigten die Großrosenburger schnell, wie sie zum Erfolg kommen wollten – mit langen Bällen auf die sehr schnellen und Zweikampfstarken Spitzen. Einheit versuchte schnell seine spielerische Linie zu finden und erarbeitete sich so nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten leichte Vorteile, wobei Torchancen noch ausblieben und die beiden Abwehrreihen alles im Griff hatten.
Ein erster Schussversuch von Tobias Mund in der 17.Spielminute verfehlte das Rosenburger Tor klar. Dann eine starke Einzelleistung von Ricardo Kupka, der mit einem tollen Linksschuss aus der Distanz zum Abschluss kam und den Gästetorwart Tom Thaele zu einer starken Parade zwang. Die Gastgeber waren jetzt richtig drin im Spiel und kamen so zu einigen Möglichkeiten. Aber auch die Gäste schafften es einmal, jedoch nur fast bis zum zählbaren Erfolg, denn Markus Klaes musste in der 29.Spielminute auf der Torlinie klären.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff (43.) dann ein schöner Angriff der Platzherren. Eingeleitet von Klaes über Philipp Striesewski kam der Ball zu Alexander Rettinger, der sich vehement und willensstark an der Grundlinie durchsetzte und den Ball nach innen auf den bereitstehenden Routinier Michael Spach passte, der nur noch zum 1:0 den Fuß hinhalten brauchte. Mit dieser inzwischen hochverdienten Führung, denn die Gäste, hatten in dieser Zeit wenig entgegenzusetzen ging es in die Pause.
Nach Wiederanpfiff sollte es ein anderes Spiel werden. Den ersten Akzent setzten die Gäste (47.) mit einem Grundliniendurchbruch und einer scharfen Eingabe, die zum Glück für die Saalestädter keinen Abnehmer fand. In der 49.Spielminute war dann Rettinger links durch, zögerte aber mit seinem Abschluss zu lange, sodass Gäste diese Situation bereinigen konnte. Auch in der 60.Spielminute war es „Retti“, der sich im 16ner durchgetankt hatte, aber etwas glücklos an diesem Tag keinen Druck hinter den Ball bekam und so konnte Christian Sander die Kugel noch auf der Linie klären. Einheit hatte das Spiel nun wieder im Griff, nur ein wahrscheinlich vorentscheidender zweiter Treffer fehlte. In der 64.Spielminute ein Flügellauf von Karl Kniesche, der auf Rettinger passt, doch der hat wieder kein Glück, dafür der Rosenburger Torwart umso mehr. Im Gegenzug profitierte Rosenburgs Maximilian Mikoleit von einem Abspielfehler im Bernburger Mittelfeld und zog, seine Gegenspieler stehen lassend, auf und davon. Auch von Einheittorwart Eric Käding ließ er sich nicht mehr aufhalten und erzielte den überraschenden und frenetisch umjubelten Ausgleich. Eine leichte Schockwirkung im Gastgeberteam war in den nächsten Minuten nicht zu übersehen. Als kurz nach dem Ausgleich erneut ein Fehler im Mittelfeld passierte, war es diesmal Mannschaftskapitän Sascha Bergholz, der die Situation eiskalt nutzte und zum 1:2 (71.) einnetzte. Der bisherige Spielverlauf war nun völlig auf den Kopf gestellt.
Und es wäre für die Gastgeber fast noch schlimmer gekommen. Erst hatte Karl Kniesche, der immer wieder mit seiner Schnelligkeit an den ketten zerrte, seinen glücklichen Meister in Thaele gefunden, der mit der Fußspitze gerade noch verhindern konnte, dass der Ball zum 2:2 die Torlinie überquert. Daraus entstand ein erneuter Konter der Gäste über die ihre linke Angriffsseite in Person von Mikoleit, der seine fulminanten 25 Meter Schuss unter das Gebälk zimmerte.
Das Spiel ging nun hin und her, euphorische Rotweiße gegen Bernburger, die sich gegen eine drohende Niederlage mit viel Einsatz und großer Laufbereitschaft wehrten. Schließlich sollte ja die Serie halten. Nun, in den Schlussminuten wieder mit etwas Oberwasser, sollten sie auch noch belohnt werden. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld, nach Foul an Jonas Souschek, zirkelte Spach in den Gästestrafraum, wo er noch abgewehrt werden konnte. Aber der zweite Ball landete bei Kupka der fünf Meter vor der Strafraumlinie wartete. Kurz entschlossen zog er ab, den Ball voll erwischt, landete dieser Sonntagsschuss im Dreiangel der Gäste – geschafft, der Ausgleich (87.) und die Krönung einer besonders starken Leistung des Bernburger Mittelfeldspielers an diesem Sonntag.
Jetzt hoffte man noch auf den Lucky Punch, doch Schiedsrichter Maximilian Peter Müller, setzte mit seinem Pfiff der abwechslungsreichen und gutklassigen Salzlandligapartie ein zu frühes Ende, denn auf Grund zweier Trinkpausen im Spiel und von zwei längeren Verletzungspausen wäre genügend Rechtfertigung für eine Nachspielzeit da gewesen.
Nichts destotrotz war das Unentschieden am Ende ok und beide Mannschaften konnten ihre ungeschlagen Serien halten. Für die letzten beiden Saisonspiele, Einheit muss noch zweimal auswärts ran, wünschen wir beiden Teams viel Erfolg!


20.05.2018 28.Spieltag Salzlandliga:
SV Blau – Weiß Pretzien – SV Einheit Bernburg  1:1 (0:0) (Statistik)

Einheitnotelf erkämpft mit großer Moral einen Punkt
Herrliches Pfingstwetter und ein knochentrockener Rasenplatz waren Begleitumstände an diesem Pfingstsonntag, die es den Akteuren, eh schon durch die vielen Spiele in den letzten drei Wochen arg strapaziert, nicht leicht machen.
Trotzdem entwickelte sich schnell ein flottes Spiel und schon in der 2.Spielminute ergab sich so etwas, wie ein Möglichkeit für die Gastgeber, doch die Eingabe von links war zu schwach, um die Einheitabwehr vor Probleme zu stellen.
Einheit versuchte es vor allem über Konterfußball und mit dem in der Spitze lauernden Alexander Rettinger zum Erfolg zu kommen, der der Mannschaft für eine Stunde zur Verfügung stand, bevor er wieder auf Arbeit musste. Dieser Schachzug schien aufzugehen. So hatte der sehr agile und formstarke Einheitstürmer in der 6.Spielminute eine erste Chance, erwischte bei seinem Abschluss den Ball aber nicht voll. Auch eine Minute später, als er von Robert Bahn an der rechten Auslinie auf die Reise geschickt wurde, hatte der Stürmer eine tolle Szene. Unwiderstehlich setzte er sich an der Grundlinie durch, ließ drei Gegner stehen und hatte noch den Überblick Stefan Thol an der Fünfmeterlinie präzise zu bedienen. Schade, denn auch „Tholi“ erwischte die Kugel nicht voll, sodass sein Abschluss eine sichere Beute von Pretziens Schlussmann Nicky Lahne wurde. In der Folge, bis zur 25.Spielminute, waren es immer wieder die Einheitspieler, die vor allem über „Retti“ Nadelstiche setzten. Die größte Chance für ihn ergab sich in jener 25.Spielminute, als er frei durch war, aber Lahne auch gut mitspielte und den Torschuss entschärfte. Die Blauweißen konnten in dieser Phase wenig Akzente setzen, weil die gut stehende und von den Routiniers Benjamin Kuhn und „Matze“ Wiedensee gut organisierte Einheitdefensive meist Herr der Lage war.
Doch in der 31.Spielminute ergab sich für Fabian Herrler die Möglichkeit allein Richtung Tor zu marschieren, als sich „Matze“ mal verschätzte. Bei Herrlers Abschluss zeigte sich aber auch Einheittorwart Marcel Lehmann auf dem Posten und hielt stark. So ging es mit einem torlosen 0:0 in die Pause.
Nach Wiederanpfiff kamen die Gastgeber zunächst stärker aus der Kabine und Einheit tat sich schwer seine gute Ordnung der ersten Hälfte wiederherzustellen. So erzeugten die Blauweißen nun einigen Druck Richtung Gästetor und schnell stellte sich für sie auch der Erfolg ein. Denn bei einem etwas verunglückten Abwehrversuch landete der Ball beim freistehenden Herrler, der es gedankenschnell mit einem Fallrückzieher versuchte und Glück hatte, das der Einheittorwart den Ball etwas spät sah, zwar noch mit den Fingern dran war, aber das Ding war drin – 1:0.
Non wogte die Begegnung auf und ab, denn die Gäste wollten unbedingt etwas Zählbares von der Elbe mitnehmen. In der 55.Spielminute konnte Rettinger über links gehen, seine Eingabe fand aber leider keinen Adressaten, sodass Pretzien klären konnte. Im Gegenzug war es Christian Buchholz, der „Moppel“ Lehman prüfte und in ihm seinen Meister fand. Danach verflachte das Spiel etwas und verschiedene Spieler schienen auch mit ihren Kräften am Ende.
Nach 65 Minuten musste dann Rettinger aus genannten Gründen ausgewechselt werden und für ihn kam Ricardo Kupka, der erst während des Spiels, nach seiner Schicht im Bernburger Sodawerk, angereist war. Und der war sofort drin in der Partie. Exakt in der gleichen Rolle wie „Retti“ erzeugte er mit seinem Einsatzwillen einigen Druck auf seine Gegenspieler. So kam noch einmal frischer Wind in die Einheitreihen. Immer wieder angetrieben von ihrem Trainer Norbert Lehmann merkte man ihnen förmlich an, dass sie unbedingt wenigstens noch den Ausgleich wollten und es wurden die letzten Kräfte mobilisiert.
Einheit erarbeitete sich jetzt eine Phase mit mehreren Eckstößen. In der 82.Spielminute versuchte es „Kupi“  mit einem technisch anspruchsvollen  Seitfallzieher, doch der strich am linken Dreiangel vorbei. In der 83.Spielminute gab es dann aus dem linken Halbfeld Freistoß für die Gäste, nachdem Jonas Souschek mehr als unsanft von den Füßen geholt wurde. Kupka lief an und zirkelte den Ball auf den langen Pfosten, wo der aufgerückte Benjamin Kuhn zur Stelle war und das Spielobjekt über die Linie drückte – zweifelsohne der verdiente Ausgleich.
Nun wollte Einheit dieses Ergebnis halten und Pretzien kam nochmal auf. Letztlich ließen beide Abwehrreihen aber nichts mehr zu, sodass wohl nach dem Schlusspfiff von Ralf Wondratschek beide Seiten mit dem erreichten Remis zufrieden waren.
An dieser Stelle wollen wir aber auch einmal die Gelegenheit nutzen, um allen Spielern und das waren nicht viele, zu danken für ihren Einsatz an diesem Pfingstwochenende. Mit Robert Bahn, Leroy Kupka und Jonas Souschek absolvierten gleich drei Spieler drei Spiele nacheinander, sie spielten am Samstag auch noch in der Zweiten. Aber auch den Arbeitern Alexander Rettinger und Ricardo Kupka ist zu danken, genauso wie Mathias Wiedensee, der mit seiner hochschwangeren Frau angereist ist, bei der der Nachwuchs jede Minute das Licht dieser Welt erblicken kann oder einem Marcel Lehmann, der am Pfingstwochenende umgezogen ist und trotzdem zur Verfügung stand und auch einem Eric Maier, der zu unverhofften Ehren kam und für Sonntag dem Team der Ersten angehören durfte bzw. vor allem seine Bereitschaft zu helfen erklärte, auch wenn er letztlich keine Einsatzzeit bekam. Ein Danke aber auch an die Spieler die jetzt nicht namentlich erwähnt wurden und an die verletzten Spieler, die ihre Mannschaft an diesem Pfingstsonntag begleiteten, sowie an die „Edelfans“, die immer da sind!
Das alles sind keine Selbstverständlichkeiten, zeugt aber von hohem Mannschaftsgeist und toller Kameradschaft im Team und drumherum und deshalb noch einmal an alle – Danke, Danke, Danke!!!


18.05.2018 18.ST Salzlandliga – Nachholespiel
SV Einheit Bernburg – SV Wolmirsleben 3:0 (1:0) (Statistik)


13.05.2018 27.ST Salzlandliga:
SV Einheit Bernburg – SV Wacker 90 Felgeleben 2:2 (1:0)

Ein Remis, das sich für die Einheitspieler wie eine Niederlage anfühlen muss.
Am Sonntagnachmittag war der aktuelle Spitzenreiter der Salzlandliga an der „Töpferwiese“ zu Gast. Leider bekam diese Begegnung bei herrlichem Wetter mit gerademal 80 zahlenden Zuschauern nicht den Zuspruch, den sie verdient hätte. Immerhin, die Gäste waren angetreten, den gerade erkämpften Platz an der Sonne zu erhalten, während es das Anstreben des gastgebenden SV Einheit schon war, die Randschönebecker wieder vom Thron zu stoßen.
Und in den Reihen der Platzherren, die sowieso schon durch viele Verletzungen im Saisonverlauf arg gebeutelt sind, stellten sich zunächst weitere verletzungsbedingte Absagen mit Mathias Wiedensee, unmittelbar vor dem Spiel, und Robin Schöppe noch am Sonntagmorgen ein – keine allzu guten Voraussetzungen, ein solches Spiel anzugehen und das Vorhaben umzusetzen.
Was letztlich die aufgebotenen Spieler boten verdient größte Wertschätzung. Denn sie gingen die Begegnung mutig und mit großem kämpferischem Engagement an. So ließen sie den stärksten Angriff der Liga eigentlich nie ins Spielen kommen. Und den Gästen nur, es mit Distanzschüssen zu versuchen, die aber wenig Gefahr für das Einheittor brachten. Die Saalestädter, die die Räume gut verengten, kamen so immer wieder zu Balleroberungen und konnten gefährliche Konter starten. Bereits in der 5.Spielminute ergab sich für Alexander Rettinger eine erste Möglichkeit, die er aber noch ungenutzt ließ. In der 9.Spielminute aber kam der zuletzt im Spiel des SV Einheit arg vermisste Goalgetter wieder freistehend vor Gästekeeper Niklas Voss zum Abschluss. Jetzt behielt er Übersicht und Ruhe und schob den Ball sicher ins untere Eck zur 1:0 Führung. Dieser Treffer war natürlich ein zusätzlicher Motivationsschub für die Einheitspieler.
Kurz darauf eine weitere Hiobsbotschaft für die Bernburger – Mannschaftskapitän und Mittelfeldmotor Marco Schule musste jetzt schon verletzt das Spielfeld verlassen. Für Ihn kam nun Peter Henze und Trainer Norbert Lehmann musste Umstellungen vornehmen. Dadurch kam die Wackerelf etwas auf, aber ihre gefährlichen Angreifer Jannis Augustin und Chris Müsing konnten ihre Offensivqualitäten bestenfalls nur andeuten. Zu gut war das Defensivverhalten der Gastgeber. So blieb es Nico Kietzmann vorbehalten, es immer wieder mit Distanzschüssen zu versuchen. Aber wirklich gefährlich wurde nur einer seiner Freistöße in der 28.Spielminute, den Einheittorwart Marcel Lehmann mit einer starken Parade über die Querlatte lenkte. Die folgende Viertelstunde vor der Pause bot keine nennenswerten Aktionen mehr, sieht man mal davon ab, dass sich Peter Henze kurz nach seiner Einwechslung auch noch verletzte und zur Pause wieder ausgetauscht werden musste.
Trotz alledem kam Einheit auch in zweite Halbzeit etwas besser, zumindest in den ersten 10 Minuten. Dann übernahm Wacker erstmal die Spielregie und setzte sich zwischen der 53. und 58.Spielminute in der Einheithälfte fest und provozierte den einen oder anderen Freistoß und Eckball zu viel, sodass man jetzt auf Einheitseite das Bangen um die Führung losging. Und kaum auf der Tribüne ausgesprochen, war es soweit, 56.Spielminute – Eckball von links – Augustin ist zur Stelle, das groß umjubelte 1:1. Die Gäste sahen sich nun erstmal in ihren Bemühungen belohnt und animierten sich nun zum Weitermachen. Würde das Spiel jetzt zu Gunsten des Spitzenreiters kippen. Nein (!), Einheit hielt voll gegen und hatte in der 60.Spielminute erneut durch Rettinger, der in den folgenden Minuten zu großer Form auflief und von zwei Verteidigern nicht aufzuhalten war, die 2:1 Führung auf dem Fuß. Am aus seinem Tor herausstürzenden Voß vorbei landete der Ball leider nur am Pfosten. Allein diese Aktion war das Eintrittsgeld wert.
Das Spiel wogte nun auf und ab. Doch zunächst fehlten die Torraumszenen und wenn, dann hatten sie die Bernburger. Und in der 73.Spielminute sollten sie auch wieder jubeln können. Nach herrlicher Vorarbeit von Benjamin Kuhn, dem überragenden Spieler auf dem Platz, schickte dieser, mit einem sehr gut temperierten Pass in die Tiefe, Rettinger auf die Reise und der ließ sich jetzt die Chance zum 2:1 nicht entgehen. Bei dem trockenen Schuss ins lange Eck hatte der Wackerkeeper keine Abwehrchance. In der 75.Spielminute war dann auch mal wieder für das Einheittor beim Kopfball von Hannes Bröse Gefahr im Verzug. Doch der brachte nicht den nötigen Druck hinter den Ball.
Dann kam die 80.Spielminute, wieder wurde Rettinger aus dem Mittelfeld steil Richtung Tor geschickt und so wie der Stürmer drauf war, sollte das die Spielentscheidung werden? Leider versprang ihm diesmal der Ball und so wurde daraus nichts. Nun versuchten die Gäste in der Schlussphase noch einmal alles und stemmten sich gegen die Niederlage. Würden die Einheitspieler dem Druck standhalten? Gegen Benny Königs Kopfball aufs kurze Eck in der 87.Spielminute reagierte Lehmann großartig.
Aber man musste nun schon um den knappen Vorsprung zittern. Und tatsächlich, die 90.Spielminute war angebrochen, da wurde Ricardo Kupka kurz vor der Torlinie von Augustin in einen Zweikampf verwickelt, wobei er sich sicher die Unterstützung seines Torwarts gewünscht hätte. So führte seine Abwehraktion aber zu Strafstoß. War es einer? Der eine sagt so, ein anderer so. Der insgesamt gut leitende Schiedsrichter aus Wilsleben gab ihn jedenfalls und diese Entscheidung kann man ihm nicht vorwerfen. Ärgerlich für Einheit, war man doch fast im Ziel. Müsing lief an 2:2  – Schlusspfiff. Ein Unentschieden, dass sich für die Gastgeber, wie eine Niederlage anfühlen muss – verständlich daher der Ärger einiger Spieler. Felgeleben dagegen hat die Tabellenführung verteidigt und kann mit dem Punktgewinn sehr zufrieden sein.
(Statistik)


12.05.2018 21. ST Salzlandliga – Nachholespiel
SV Einheit Bernburg – TSG Calbe II. 3:0 (2:0)

Souveräner Heimsieg – Calbe ohne Chance
In einem recht schwachen Salzlandligaspiel dominierte der gastgebende SV Einheit die Landesligareserve aus Calbe am Freitagabend über die ganzen 90 Minuten nach Belieben. Allerdings, spielerischen Glanz konnten auch die Bernburger nur selten versprühen.
So war in den ersten 20 Minuten eigentlich Gefahr nur bei Standards im Verzug. Doch die, fast immer von Tobias Mund, getretenen Freistöße blieben an diesem Abend meist in der Gästeabwehr hängen. Aber das Bemühen der Gastgeber war schon zu sehen und in der 20.Spielminute hatten sie dann auch ihre erste Tormöglichkeit, jedoch zeigte sich Benjamin Kuhn in dieser Szene, freistehend, noch zu unentschlossen. Besser machte er es eine gute Minute später, als nach einer Flanke von Mund per Kopf zu Stelle war und Robert Belajew im Calbenser Tor keine Chance ließ – das schon jetzt verdiente 1:0.
Und weiter ging es mit dem Einbahnstraßenfußball. Was man allerdings bei den Gastgebern vermisste, war ein gepflegtes Passspiel. Stattdessen wurden die Bälle, statt sie erstmal zu kontrollieren, zu oft einfach nur geschlagen. Das hemmte natürlich einen gefälligen Spielfluss. Trotzdem, die drückende Überlegenheit der Saalestädter blieb vorhanden und ihre Spielweise reichte aus, um den Gegner jederzeit in Schach zu halten. So war es nur eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor fallen sollte. Eine Viertelstunde nach dem 1:0 war es dann soweit. Belajew konnte eine Flanke von Mund nicht festhalten, sodass Stefan Thol zum Torschuss abstauben konnte – erst parierte der  Torwart noch, aber im Nachfassen konnte Thol den Ball doch zum 2:0 über die Linie drücken. Das war dann auch der Pausenstand.
Nach der Pause plätscherte das Spiel so dahin. Höhepunkte blieben Mangelwahre. Einheit bemühte sich wenigstens, aber ohne wirklich Druck aufs gegnerische Tor auszuüben, von den schwachen Gästen, die über das gesamte Spiel ohne Tormöglichkeit blieben, war weiter fast gar nichts, mal abgesehen von einigen Ruppigkeiten, zu sehen.
In der 55.Spielminute hatte dann der erstmals nach längerer Verletzungspause wieder mitspielende Robin Schöppe sein beste Szene. Gegen zwei Gegenspieler setzte er im Strafraum geschickt seinen Körper ein und hatte auch noch die Übersicht mit präzisem Rückpass Karl Kniesche zu bedienen, dessen fulminanter  Torschuss aber knapp am Tor vorbei pfiff. Diese Aktion war durchaus ein Tor wert, war aber zumindest das Signal dazu, dass die Gastgeber noch einmal im Tempo anzogen und nun doch zu dem einen oder anderen schönen Spielzug fanden. Dennoch, die großen Tormöglichkeiten blieben den Gastgebern weiter verwehrt. Bis zur 86.Spielminute, da war es wieder Schöppe, der sich im Strafraum gut durchsetzte und erneut den in der Mitte einlaufenden Kniesche bediente. Und dieses Mal belohnte dieser sich auch mal für seine guten Leistungen in den letzten Wochen mit dem 3:0 – prima Karl, aber auch Robin! Bei diesem Spielstand blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff des sehr amtierenden Schiedsrichtergespanns um Torsten Meiners aus Hecklingen.
Am Ende war es ein hochverdienter Erfolg des Gastgebers. Hatten die Bernburger fünf Tage zuvor in Staßfurt beim mageren 1:1 zahllose Chancen noch ausgelassen, war es dieses Mal eine sehr effektive und konsequente Chancenverwertung, die auch Hoffnung für den Sonntag macht, wenn der frischgebackene neue Spitzenreiter aus Felgeleben unsere Mannschaft an der „Töpferwiese“ fordert.
(Statistik)


06.05.2018 26.ST Salzlandliga (Nachholespiel)
SV 09 Staßfurt – SV Einheit Bernburg 1:1 (0:0)

SV Einheit vermisst schmerzlich einen Vollstrecker
Am Sonntagnachmittag war bei herrlichem frühsommerlichen Wetter der SV Einheit bei der Landesligareserve des SV 09 Staßfurt zu Gast. Gerademal 20 Zuschauer, fast ausschließlich unentwegte aus Bernburg, wollten diese Begegnung sehen und natürlich auch einen Sieg. Und den wollte die Gastmannschaft natürlich auch. Deshalb war die kurze Abtastphase beider Teams nach 10 Minuten und jeweils einer halben Torchance auf beiden Seiten beendet.
Von da an spielten nur noch die Bernburger, die sich über die verbleibenden 35 Minuten der ersten Halbzeit in der Staßfurter Hälfte festsetzten. Und es wurden zahlreiche Torchancen herausgearbeitet. Immer wieder zeichnete sich dabei auch der sehr laufstarke und einsatzfreudige Karl Kniesche aus. So auch in der 19.Spielminute, als er noch gutem Nachsetzen, wobei er anschließend im Strafraum gefoult wurde, einen Elfer herausholte. Den schwach geschossenen Strafstoß versiebte Ricardo Kupka kläglich bzw. Staßfurts Schlussmann S. Limpächer, übrigens ein Feldspieler, hatte kein Problem ihn zu parieren. Eine Minute später war dann Kupka im Pech, als er sich nach einer Flanke von Marco Schule auf den langen Pfosten und der Kopfballablage von Benjamin Kuhn freistehend an einem Seitfallzieher versuchte, welcher leider übers Gebälk ging. Die nächste Chance hatte Kniesche, dessen Außenristschuss am Innenpfosten hängenblieb und letztlich in den Armen von Limpächer landete. So ging es mit Dauerfeuer bis zur Pause weiter. Immer wieder Chancen, immer wieder fehlte auch das Glück, aber auch immer wieder Unvermögen und dann waren da ja auch noch die unkonventionell aussehenden Paraden das Staßfurter Torwarts, egal, wie es manchmal aussah – er war immer zur Stelle und mit Abstand bester Mann der Gastgeber. Auch unmittelbar vor dem Pausenpfiff zeigte der Keeper noch einmal eine Glanzparade, um Schules Distanzschuss aus dem langen Eck zu kratzen.
Die zweite Halbzeit begann ähnlich. Die Saalestädter setzten sich in der Staßfurter Hälfte fest, aber jetzt fehlten zunächst die druckvollen Momente aufs Tor der Gastgeber, die sich nun voll aufs Kontern verlegten. Und sie hatten Glück in der 55.Spielminute – nach Balleroberung den Ball einfach mal lang in die Spitze gespielt, wo gleich zwei Staßfurter lauerten, allerdings aus Sicht der Bernburger in stark abseitsverdächtiger Position, und Andy Klemmer schließlich diesen Ballgewinn nutzte und auf dem Weg zum Tor sich nicht mehr stoppen ließ, auch nicht vom Bernburger Torwart Eric Käding. Der Spielverlauf war völlig auf den Kopf gestellt.
Umso wütender drückten nun wieder die Bernburger, aber man wusste nicht wirklich, welcher Einheitspieler an diesem Tag eventuell eine der vielen Torchancen nutzen könnte. Den Staßfurtern boten sich jetzt jedenfalls zwei drei Gelegenheiten mit guten Freiräumen zum Kontern. Eine davon hätten sie in der 70.Spielminute fast genutzt, doch Käding reagierte großartig und der Nachschuss verfehlte das leere Einheittor. Aber die Bernburger ließen sich davon nicht beeindrucken und arbeiteten mit viel Einsatzwillen und großer Laufbereitschaft an der Resultatsverbesserung. Jedoch das erlösende Tor wollte einfach nicht gelingen, auch nicht bei einer Doppelchance in der 75.Spielminute durch Michael Spach und Kuhn. Zwei Minuten später noch einmal Kuhn, dessen Kopfball nach einem Eckstoß knapp am Tor vorbei ging. Und auch in der 85.Spielminute wollte der Ausgleich nach einem krassen Torwartfehler nicht gelingen, als der Ball erst an der Latte landete und beim zweiten Ball steht der Torwart wieder richtig und zu dicht vor Kuhn, der es so nicht schaffte an ihm vorbei zu kommen. Doch in der 89. Minuten wurden die Gäste doch noch belohnt, denn Kuhn stand nach einer Ecke bei seinem Kopfball wieder richtig und dieses Mal war Limpächer chancenlos – das hochverdiente 1:1.
Die verbleibenden Minuten, einschließlich Nachspielzeit, setzten die Saalestädter alles daran, doch noch den Siegtreffer zu erzielen, welcher ihnen aber leider verwehrt blieb. So blieb es bei einem Unentschieden, das sich für die Gastmannschaft, der man weder Einsatzwillen, noch Moral absprechen kann,  wie eine Niederlage anfühlen muss.
Aber beim Fußball geht’s nun mal um Tore und um diese zu erzielen, müssen die Bernburger endlich ihre Ladehemmungen beenden.
(Statistik)


28.04.2018 25.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV Lok Aschersleben 3:1 (1:0)

Rettingers verliehen beim standesgemäßen Heimsieg der Partie etwas Glanz
Bei herrlichem Frühlingswetter fanden sich nur wenige Zuschauer auf dem Einheitplatz ein, um diese Duell des Fünften gegen den Tabellenletzten der Salzlandliga zu sehen – lag vielleicht auch daran, dass der Spieltag auf Grund der vielen Nachholespiele geteilt wurde und so mancher Fan den ungewohnten Samstag nicht auf dem Schirm hatte und vielleicht vor hatte Sonntag zum Fußball zu gehen. Das kann er natürlich an diesem Wochenende auch und er wird dann vielleicht Beobachter des Spieles unserer Zweiten gegen Beesenlaublingen sein.
Am gestrigen Samstag jedenfalls boten beide Mannschaften einen recht müden Kick, vor allem in der ersten Halbzeit. Einen ordentlichen Spielfluss brachten beide Kontrahenten nicht zustande. Aber zwei Lichtblicke gab es zumindest auf Gastgeberseite schon, denn der wochenlang verletzte „El Capitano“ Marco Schule stand erstmals wieder auf dem Platz und mit Alexander Rettinger war endlich auch wieder der zuletzt vermisste Stürmer zur Stelle. Trotzdem blieben in der ersten Hälfte Höhepunkte mehr als rar. Nur Marco Schule wurde in der 9.Spielminute mit einem 22m Freistoß gefährlich, der knapp übers Gebälk zischte. Auf der Gegenseite schafften die ansonsten harmlosen Gäste ähnliches in der 14.Spielminute mit einem Distanzschuss. Sonst beschränkten sie sich auf Verengung der Räume, was ihnen zeitweise gut gelang, und auf gelegentliche Konter, die aber frühzeitig abgefangen wurden.
So war die Einheitelf zwar feldüberlegen, schaffte es jedoch auch nicht wirklich gefährlich vors Aschersleber Tor zu kommen. In der 30.Spielminute gelang aber doch mal ein Spielzug auf der linken Seite über mehrere Stationen, die Ricardo Kupka frei vor Lokkeeper S. Stumpe abschließen konnte, aber der Winkel war schon zu spitz geworden, um erfolgreich zu sein. Viel mehr nennenswerte Aktionen hatte Hälfte eins nicht zu bieten, außer dass die Gastgeber nur allzu oft  in die Abseitsfalle der Gäste tappten.
Aber dann passierte es doch noch. Wieder ein Freistoß, ausgeführt von Schule aus linker Position in den Strafraum, erreicht den aufgerückten Benjamin Kuhn, welcher mit einem Kopfballwischer ins lange Eck verlängert – das erlösende 1:0 kurz vor dem Pausenpfiff.
Die zweite Hälfte begann nicht nur mit einem druckvolleren SV Einheit, sondern auch mit den Minuten des Alexander Rettinger, der innerhalb drei Minuten gleich zwei sensationelle Tore erzielte. Erst schaffte er es, eine Eingabe von Karl Kniesche per Hacke ins Tor (46.) zu verlängern und drei Minuten später schickte ihn der durchaus an diesem Tag auffällig agierende Philipp Striesewski links auf die Reise. Vorm Torwart angekommen, setzte er zum Zielschießen an – traf erst den langen Pfosten und im Nachschuss dasselbe Aluminium noch einmal, aber diesmal innen – 3:0. So hätte es weiter gehen können, denn die schnellen Kniesche und Rettinger kamen immer wieder gefährlich und mit Tempo in die Aschersleber Hälfte. Ein weiterer Erfolg blieb den Platzherren aber versagt.
Die Lokelf bemühte sich, wollte Ergebniskosmetik, war aber zu harmlos. Doch in den Schlussminuten nutzte sie doch noch einige jetzt aufgekommene Unordnung im Abwehrgefüge der Bernburger und kamen mit einer schönen Aktion von Hamed Azizi in der Nachspielzeit zum 3:1 Anschlusstreffer, welcher auch gleichzeitig den Endstand bedeutete.
(Statistik)


22.04.2018 24.ST Salzlandliga
TSG Unseburg/Tarthun – SV Einheit Bernburg 1:1 (0:1)

Sich selbst um die Früchte der Arbeit gebracht
Nur 52 Zuschauer wollten bei herrlichem Frühsommerwetter und guten Platzverhältnissen dieses Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Tabellennachbarn  sehen. Kein Wunder, beide Teams haben derzeitig so ihre personellen Probleme, die dauerhaft nicht so zu kompensieren sind, um Salzlandligafußball anzubieten, der dem Spitzenniveau dieser Liga und auch den eigenen Ansprüchen entsprechen würde.
Trotzdem und das war zumindest eine gute Stunde lang deutlich zu spüren, sprach die Körpersprache während des Spiels bis dahin klar für die Männer von Einheittrainer Norbert Lehmann. Die spielerische Klasse fehlte ihnen zwar genauso, wie den Gastgebern, aber im Engagement hatten sie klare Vorteile. So kontrollierten die Einheitspieler das Spiel, ließen der Unseburger Offensive überhaupt keine Möglichkeiten zur Entfaltung, fanden spielerisch aber selbst auch nicht den entscheidenden Zug zum Tor. Aber die zielstrebigere Art des SVE sollte doch noch belohnt werden. In der 33.Spielminute zog der gut aufgelegte Ricardo Kupka aus dem Mittelfeld, ab durch die Mitt, auf und davon, wobei er seine Gegenspieler auf dem Weg bestenfalls zu Statisten degradierte und auch dem Unseburger Torwart Christoph Ulrich mit seinem Flachschuss ins rechte untere Eck keine Abwehrchance ließ –  das 0:1 und das auch sehr verdient. Auch in der Folge bis zur Pause blieben die Bernburger das gefährlichere Team, weil sie es immer wieder schafften die Lücken rechtzeitig zu schließen und so Unseburger Angriffe abzufangen und im Gegenzug Konter zu fahren. So ging es mit der verdienten Bernburger Führung in die Pause.
Die zweite Spielhälfte begann, wie die erste aufhörte hatte. Schnell hatte Einheit wieder die Spielkontrolle und in der 50.Spielminute durch Michael Spach, nach Freistoß von Tobias Mund, eine Kopfballchance. Er bekam aber nicht den nötigen Druck hinter den Ball. Die TSG war auch um mehr Offensivdrang bemüht – lediglich ohne Erfolg.
Einheit selbst verlegte sich nun aufs Kontern und die sahen vielversprechender aus, als jeder Unseburger Angriff. Man verpasste es aber, sie konsequent zu Ende zu spielen, sonst wäre für die Saalestädter noch das ein oder andere Tor mehr drin gewesen.
Ab dem dritten Drittel der Spielzeit gewann diese ohnehin schon niveauarme Begegnung an Hektik. Viele Nicklichkeiten prägten nun das Spiel, viele kleine Fouls, Schiedsrichterentscheidungen mit denen man nicht zufrieden war und folgende verbale Attacken. Leute, so geht man nicht miteinander um – kein Problem, wenn man mal eine Emotion oder auch Reaktion zeigt – aber dann hat man sich mal einen Satz gesagt und gut und nicht, dass sich das Ganze soweit hochschaukelt, dass das bisschen Fußballspielen was die Zuschauer zu sehen bekamen, auch noch flöten geht.
Die Folge, zunächst verdientes Gelb-Rot für Pierre Stahn (78./Unseburg) wegen wiederholten Foulspielens. Und dann kommen die Gastgeber in  Unterzahl auch noch zu einem schmeichelhaften Ausgleich, weil nach einem Freistoß von links, in den Rücken der Einheitabwehr, Oliver Hackel frei und goldrichtig stand und kurz vor der Torlinie nur noch den Fuß zum 1:1 (80.) hinhalten brauchte.
Da war sie dahin, die gute Vorarbeit der Bernburger, alles über den Haufen geworfen. Einen Sieg, den man sich verdient gehabt hätte, noch aus der Hand gegeben und in der 84.Spielminute auch noch eine Ampelkarte wegen unablässigen Meckerns von Mund  kassiert – ein “Bärendienst” für sein schon arg gebeuteltes Team und letztlich enttäuschte Einheitanhänger. Schade und sorry, Fußball könnte so viel Spaß machen, doch …
Trotzdem wurde den Fans noch einmal was geboten, denn Benjamin Kuhn, der seine Abwehr hervorragend organisiert hatte, zog in der 90.Spielminute noch einmal technisch sauber ab, doch sein „fallendes Blatt“ aus der Distanz senkte sich leider knapp hinter dem Quergebälk.
Am Ende blieb es beim Remis, das niemanden weiter bringt und die Hoffnung, dass am nächsten Samstag, wenn man Lok Aschersleben an der „Töpferwiese“ empfängt, wieder besserer Fußball angeboten wird.
(Statistik)


08.04.2018 22.ST Salzlandliga
VfB 21 Neugattersleben – SV Einheit Bernburg 1:1 (1:0)

Gerechtes Remis im Spitzenspiel
Die prima Kulisse von 145 zahlenden Zuschauern war bei herrlichem Frühlingswetter in Neugattersleben neugierig auf dieses mit einiger Spannung erwartete Derby. Um es vorwegzunehmen, nur diese beiden Komponenten entsprachen dem Rahmen der als Spitzenspiel angekündigten Begegnung.
Trotzdem kann man beiden Kontrahenten das Bemühen nicht absprechen, auch wenn sie an diesem Tag den Fans nur selten gelungene Spielzüge über mehrere Stationen anbieten konnten. Zu oft wurden die Bälle einfach nur geschlagen und die Ballkontrolle, um in Ruhe ein Spiel aufzubauen vernachlässigt. Vielleicht fehlten dazu auch die entsprechenden Spieler auf dem Platz, der zwar vorher gewalzt wurde, die Spieler aber oftmals trotzdem vor Probleme stellte. So spielte sich das Geschehen meistens zwischen den Strafräumen ab und für die Torleute gab es wenig Arbeit, denn Torchancen blieben über die gesamten 90 Minuten Mangelware.
Die Gastgeber  erwischten dennoch den besseren Start und waren in den in den ersten 10 Minuten am Drücker. Erst danach konnten die Gäste aus der Kreisstadt, die eine Weile brauchten, um Ihre Positionen zu finden, an Sicherheit gewinnen und ihrerseits in die gegnerische Hälfte eindringen und ab und zu für den Hauch von Gefahr sorgen. Die gefährlichste Aktion gelang ihnen nach einem von Tobias Mund getretenen Freistoß fast von der Mittellinie in den VfB Strafraum. Hier fand er Benjamin Kuhn, der das Tor mittels Direktabnahme nur denkbar knapp verfehlte. Einheit  hatte nun inzwischen Gleichwertigkeit erzielt und es hatte sich ein offenes Spiel entwickelt, von dem die Bernburger etwas mehr hatten, Torgefahr aber war so gut wie nicht vorhanden. Zu sicher beherrschten die Abwehrreihen die gegnerischen Angreifer.  So wurde echte Torgefahr auch nur nach Standards erzeugt. So auch in der 28.Spielminute, als nach einem Neugatterslebener Freistoß und folgendem noch abgefälschtem Torschuss der Ball am kurzen Pfosten des diesmal wieder vom jungen Eric Käding gehüteten Einheittores vorbei zischte. Das war‘s dann wieder für eine Weile. Genau genommen bis in die 39.Spielminute. Da hatte sich Stefan Rostalski im linken Halbfeld den Ball zum Freistoß zurecht gelegt. Sein diagonal in den Rücken der Abwehr auf den langen Pfosten gezogener Ball, landete doch für alle etwas überraschend, wenn das auch nichts neues ist bei solchen Bällen, im langen Eck zum umjubelten 1:0 der Gastgeber. Dabei lieb es bis zum Pausenpfiff.
Nach der Pause passierte zunächst so gut wie nichts, um nicht zu sagen noch weniger als davor. Neugattersleben hatte in den ersten Minuten wieder etwas mehr vom Spiel. Doch auch die Einheitelf fand, auch dank einer entscheidenden Umstellung ins Mannschaftsgefüge, zurück und es war ihr der unbedingte Willen anzusehen, dass sie an diesem Tag auf jeden Fall aus ihrem Gastspiel etwas mitnehmen wollte. Der kämpferische Einsatz war immer da und sicher ging der ein oder andere Spieler an seine Grenzen, weil verletzungsbedingte Pausen und andere Gründe ihn vom notwendigen Training abhielten.
Und so sollten sich die Saalestädter auch irgendwann noch belohnen. Jedoch, es mussten wieder Freistoßsituationen herhalten. Der stark aufspielende Routinier Michael Spach war da jetzt für verantwortlich. 60.Spielminute, ähnliche Position, wie Rostalskis Freistoß zum 1:0 – Spach schlägt den Ball lang in den Strafraum und Karl Kniesche, am langen Pfosten lauernd drückt ihn über die Linie – 1:1 (?) – nein der Linienrichter entschied auf Abseits – also weiter beim alten Spielstand. Doch die Bernburger drückten nun, wollten es unbedingt, das Tor. 70.Spielminute, wieder legt sich Spach den Ball zurecht, fast die gleich Position wie beim Abseitstor. Wieder schlägt er den Ball Richtung langen Pfosten – eine etwas unübersichtliche Ansammlung von Spielern im Strafraum des VfB, wo das Spielobjekt schließlich bei Stefan Thol landet und der die Ruhe hat, selbiges im Neugattersleber Tor zu versenken – 1:1 Ausgleich und verdient. Beide Mannschaften wollten nun den Sieg und das Spiel nahm etwas  an Verbissenheit zu.
Statt spielerisch eine Schippe drauf zu legen, gaben die Spieler nun oftmals ihren Emotionen freien Lauf und legten sich des Öfteren mit dem Schiedsrichter an, mal verständlich mal weniger. Aber zu zwei Großchancen reichte es den beiden Teams noch. In der 87.Spielminute musste Kniesche für seinen schon geschlagenen Torwart auf der Linie klären und mit dem  Schlusspfiff hatte Jonas Souschek noch die Möglichkeit eine scharfe halbhohe Eingabe von rechts per Volleyschuss ins Tor zu jagen. Hier hätte aber schon eine ganze Menge passen müssen, denn diesen Ball optimal zu treffen, muss man schon ein ganz feiner Techniker sein – also kein Vorwurf, auch wenn es den „Lucky Punch“ bedeutet hätte.
Unmittelbar danach war Schluss, fast auf die Sekunde pfiff Schiedsrichter Michael Andrae die Partie ab. Am Ende war es eine gerechte Punkteteilung in einem Spiel, das kaum etwas von der Güteklasse bot, die der eine oder andere Fan vielleicht erhofft hatte zu sehen. Mehr war einfach nicht drin, auch wenn jedes Team kurz vor Schuss noch die Chance hatte.
(Statistik)


02.04.2018 Salzlandpokal – Viertelfinale
SV Einheit Bernburg – TSG Unseburg/Tarthun 3:4 n.E. (0:0 / 0:0 n.V.)

Einheit scheidet unglücklich nach Entscheidungsschießen aus
(Spielbericht)
(Statistik)
(Übersicht Viertelfinale Salzlandpokal

 


11.03.2018 19.ST Salzlandliga
FSV Drohndorf/Mehringen – SV Einheit Bernburg 1:0 (0:0)
(Bildergalerie: Quelle FuPa-Net Salzlandliga)

Erneut eine unnötige  Niederlage für Einheit
Etwa 100 Zuschauer wollten dieses Spitzenspiel Dritter gegen Zweiter der Salzlandliga sehen. Angenehmes frühlingshaftes Wetter und ein für diese Jahreszeit weicher aber normaler Rasenplatz waren die äußeren Bedingungen für diese Begegnung.
Das Niveau des Spieles hielt sich in Grenzen. So spielte sich in der ersten Hälfte das Meiste zwischen den Toren ab. Flüssige Spielzüge waren selten zu sehen. Trotzdem boten  vor allem die Gäste von der Saale einige nennenswerte Aktionen. Dem optischen Übergewicht, welches den FSV Spielern aber keine nennenswerten Szenen vorm Einheittor bescherte, setzten die Bernburger wenigstens drei Aktionen entgegen, bei denen sie an einem eventuellen Torerfolg schnupperten.
13. Spielminute, starker Steilpass von Routentier und Winterneuzugang Michael Spach, raus auf den links startenden Alexander Rettinger, der sich bis in den Strafraum durchsetzte, sein Abschluss aber misslang.
28. Spielminute, Robin Schöppe, Gastspieler aus einer Thüringer Kreisoberliga, ebenfalls im Winter zu den Bernburgern gestoßen und auf der Mittelstürmerposition eingesetzt, setzt sich mit dem Ball am Fuß gegen zwei Abwehrspieler durch und kommt zum Abschluss. Doch seinen Flachschuss von der 16 Meter Linie pariert Drohndorfs bester Spieler an diesem Tag, Torwart Raik Bachor, gedankenschnell.
Und noch einmal in der 1.Halbzeit durfte sich Bachor auszeichnen, indem er Rettingers kapitalen 25 Meter Freistoß in der 38. Spielminute aus dem unteren Eck kratzte.
Das waren dann auch die Höhepunkte der ersten Spielhälfte – nicht viel – aber immerhin lebte das Spiel von der Spannung und vom Kampf. Zeugnis dessen sind nicht zuletzt die insgesamt 10 Gelben Karten, die der insgesamt  die Partie gut leitende Maximilian Peter Müller verteilte. Waren sie immer nötig? Naja, zumindest auf Bernburger Seite handelten sich der eine oder andere Spieler unnötig den gelben Karton ein.
Nach der Pause erhoffte man sich von beiden Teams eine spielerische Steigerung. Die blieb auf beiden Seiten jedoch aus, viel zu viel wurde mit langen Bällen agiert und das erleichterte den Abwehrreihen die Arbeit.
Doch der Gastgeber kam jetzt druckvoller aus der Kabine und hatte zumindest die erste Viertelstunde nach der Pause auf der Habenseite. Auch wenn die Bernburger, nach einem Konter mit dem guten Abschluss von Spach (48.), wieder das erste Achtungszeichen setzten, konnte der FSV sich jetzt doch die eine oder andere Chance erarbeiten.
51. Spielminute, nach einer Großchance hält der dritte Bernburger Neuzugang Eric Käding mit gutem Reflex aus Nahdistanz, beim Nachschuss aber war Robert Ebers völlig frei, doch seinen Direktschuss konnte Markus Klaes glücklich und nah am Eigentor zur Ecke klären – nochmal gut gegangen. Jedoch vier Minuten später war es dann soweit. Ein Ball segelt in den Einheitstrafraum – Käding kann  den Ball nicht fangen, auch weil dabei leicht  behindert. Vielleicht hätte er unter Bedrängnis besser fausten sollen.  Jedenfalls, der von den Bernburgern erwartete und erhoffte Freistoßpfiff blieb aus und der Ball landete erneut bei Ebers, der mit dem Rücken zum Tor, aber die Situation sehr schnell erfassend, das Spielobjekt per Fallrückzieher ins Tor zum umjubelten 1:0 beförderte.
Die Schockphase des noch Tabellenzweiten  war nur von kurzer Dauer. Man versuchte sofort eine Trotzreaktion zu zeigen und sah sich in der 60. Spielminute fast belohnt, als Stefan Thols Distanzschuss an den Pfosten krachte. Es entwickelte sich für die nächsten Minuten nun ein offener Schlagabtausch, aber die Abwehrreihen behielten alles im Griff und gab es Abschlüsse, dann verfehlten sie das Tor meist oder waren für die Torhüter ungefährlich. Nur in der 67. Spielminute stockte den Bernburgern noch einmal der Atem, als eine Flanke von rechts von Klaes‘ Brust prallte und am eigenen Pfosten landete – Glück, dass es nun nicht 2:0 stand.
Aber ab der 70. Spielminute wurden die Gäste zunehmend stärker und drangen mehr und mit großem läuferischem Aufwand auf den Ausgleich. Der FSV verwaltete sein Ergebnis nur noch und schien nun auch kräftemäßig deutlich nachzulassen. Aber man hatte ja seinen Torwart und einen ganz stark aufspielenden Libero. Diesen beiden Spielern im Besonderen war es zu danken, dass der FSV Drohndorf/Mehringen die Null hielt, keine nennenswerten Chancen mehr zuließ und letztendlich als glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger eines Spieles vom Platz ging, das eigentlich keinen verdient hatte.
Damit lösen die Drondorfer die Bernburger als ersten Verfolger des Spitzenreiters ab.
(Statistik)
(Kurzberichte – “Volksstimme)


18.02.2018 16.ST Salzlandliga
SV Eiheit Bernburg – SV Rathmannsdorf 1:2 (1:2) (Statistik)
Kurzberichte – Volksstimme

Dieses Spiel wurde auf Grund der schlechten Platzverhältnisse auf dem Einheitplatz in die Sparkassen-Arena des TV Askania Bernburg verlegt


Vorbereitungsspiele Winter 2018

Letzter Test gegen den SV Eintracht Peißen
Nach dem ausgefallenen Pokalviertelfinale am Samstag stand dem SV Einheit für das Testspiel gegen die Peißener am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz des TV Askania nur noch eine Rumpfelf zur Verfügung. In diesem fairen Spiel setzte sich der Zweite der Salzlandliga am Ende standesgemäß mit 4:1 durch. Der überragende Spieler auf dem Platz war Robin Schöppe vom SV 1924 Münchenbernsdorf (KOL – Team in Thüringen), der ab diesem Monat ein Zweitspielrecht für den SV Einheit besitzt. Bereits in der 3.Spielminute brachte er mit einem 20m Schuss, den SV Einheit in Führung und bereitete das 2:0 durch Alexander Rettinger auf sehenswerte Weise und uneigennützig vor. Mannschaftskapitän Marco Schule, der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder dabei war, zeigte nicht nur durch seine beiden Tore zum 3:0 und zum 4:1 Endstand, dass er sich wieder auf einem guten Weg befindet. Weitere Tore für Einheit waren möglich, doch in der Chancenverwertung liegen hier noch große Reserven. Für die Eintracht erzielte Sebastian Täuchert den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zu 3:1.

Sa, 20.01.18 Anstoß: 14.00 Uhr: 1. FC Magdeburg II. – SV Einheit Bernburg 2:0 (1:0)
Sa, 27.01.18 Anstoß: 12:30 Uhr: SV Einheit Bernburg – SV Einheit Bernburg II. 3:0
So, 28.01.18 Anstoß: 13:00 Uhr: SV Einheit Bernburg – SV Plötzkau 1:1 (1:0) (Statistik)
So, 04.02.18 Anstoß: 13:00 Uhr SV Einheit Bernburg I. – FC Hettstedt I.  0:2 (0:1) (Statistik)
Sa, 10.02.18 Anstoß: 13:00 Uhr SV Einheit Bernburg – TSG Unseburg/Tarthun (Einheitplatz PVF abg.)
So, 11.02.18 Anstoß: 13:00 Uhr: SV Eintracht PeißenSV Einheit Bernburg (Askania – Kunstrasen)

Am Sonntag, dem 18.02.2018 beginnt dann die Rückrunde der Salzlandliga.

Keulen für die Rückrunde
   
N. Lehmann u. die Youngster – Neuzugang V. Luthe, Karl Kniesche, J. Souschek, N. Nietschmann
  
Unsere Torleute: Marcel “Moppel” Lehmann, Robert Beck, Neuzugang Eric Käding

Neuzugänge in der Winterpause

Die 1.Mannschaft meldet mit Eric Käding (22) einen weiteren atraktiven Neuzugang. Neben den Spielern Philipp Striesewski, der von Schwarz-Gelb Bernburg kam, sowie Michael Spach (Askania) und Vincent Luthe (ebenfalls zuletz Schwarz-Gelb), die zu ihren Wurzeln zurückkehrten, hat dies nun auch Käding getan, der in seiner frühen Jugend beim SV Einheit mit dem Fußball begann und über die Stationen TV Askania, Hallescher FC und SV Kleinpaschleben jetzt wieder zurück ist und in seinem neuen alten Verein nicht nur eine Alternative im Tor sein wird.


Hallenturniere Winter 2017 / 18

02.01.2018 XXXIV. Neujahrsturnier der SG Neuborna 62
Beginn: 18:00 Uhr  Anreise: 17:15 Uhr  Ende ca. 22:00 Uhr
Spielort: Sporthalle “Eichenweg” Bernburg
Programmheft-1  Ergebnisse   Kurzbericht


22.12.2017 Stanley – Cup des TV Askania Bernburg
Beginn: 18:00 Uhr  Anreise: 17:15 Uhr  Ende ca. 22:00 Uhr
Spielort: Sporthalle “Eichenweg” Bernburg
(Kurzbericht)


06.01.2017 Traditionelles Vereinsinternes Hallenturnier
Beginn: 09:30 Uhr  Anreise: 09:00 Uhr  Ende: ca. 13:00 Uhr
Spielort: Sporthalle “Töpferwiese” (mehr)

Nach dieser Veranstaltung legt die 1.Mannschaft des SVE eine kleine Winterpause ein und beginnt am 17.01.2018 mit der Vorbereitung auf die Rückrunde der Salzlandliga


Salzlandliga – Nachholespiele am 16.12.2017
(Kurzberichte – “Volksstimme”)


09.12.2017 15.ST Salzlandliga:
SV Einheit Bernburg – Egelner SV Germania 1:2 (1:1)

Effektive Gäste holen überraschend drei Punkte bei ideenlosem Tabellenzweiten
Von langer Hand war dieses letzte Punktspiel, welches auch gleichzeitig für Einheit der Hinrundenabschluss der Salzlandliga war, vorbereitet worden. Denn am selben Tag war die Vereinsweihnachtsfeier angesetzt. Ein Spiel am Sonntag wäre deswegen wenig sinnvoll gewesen. So beantragten die Vereinsverantwortlichen bereits vor der Saison, den Spieltag von Sonntag auf Samstag zu verlegen. Als der Gegner, Egelner SV Germania, bekannt war holte man sich auch dessen Einverständnis ein und letztlich auch das des Spielausschusses des KFV. Nun lag es also nur noch daran, ob der Platz auch bespielbar sein würde. Der wurde dann nach mehrtätiger Beobachtung am Samstagmorgen für spielfähig erklärt und alle waren froh, denn der SV Einheit wollte den Schwung der letzten Spiele mitnehmen und unbedingt spielen.
Also konnte Schiedsrichter Eckhard Skorsetz aus Biere die Begegnung pünktlich anpfeifen. Nach einer kurzen Abtastphase, in der die Gäste aus Egeln durchaus auch andeuteten, dass sie nicht unbedingt nur als Punktlieferant an die Saale gekommen sind, hatte sich der Gastgeber aber langsam eine Dominanz erarbeitet und setzte sich für die nächsten 25 bis 30 Minuten in der gegnerischen Hälfte fest. Der Germania blieb nur die Möglichkeit einiger weniger sporadischer Konter, die meist schon kurz hinter der Mittellinie abgefangen wurden. So war in der 10.Spielminute Benjamin Kuhn im Strafraum plötzlich ganz frei, erhielt auch den Ball, traf diesen aber nicht voll und es war leicht für Egelns Torwart Daniel Mohr den Ball aufzunehmen. Dann, in der 21.Spielminute, war es Alexander Rettinger der links unwiderstehlich auf und davon ging, zwei Gästespieler stehen ließ und den Ball von der Grundlinie nach innen brachte. Hieraus resultierte das Handspiel eines Verteidigers mit der sofortigen Entscheidung des Schiedsrichters auf Strafstoß. Gar nicht mal sooo platziert aber scharf genug ließ Tobias Mund Mohr, der sogar die Ecke ahnte, keine Chance. Die Führung war geschafft und das Spiel schien nun in den erhofften Bahnen zu verlaufen. Weitere Möglichkeiten, ein weiteres Tor zu erzielen, blieben nun nicht aus. Die beste davon hatte Rettinger, der im rechten Strafraum abzog, aber das lang Eck knapp verfehlte.
Aber es machte sich inzwischen im Bernburger Mittelfeld auch Bruder Leichtsinn breit und der Ball wurde ein paarmal vertendelt, obwohl man doch weiß, dass solche Aktionen bei den vorherrschenden Bodenverhältnissen eigentlich Gift sind. Da sollte man besser unkompliziert spielen, weil immer mal was schief laufen kann. So auch in der 39.Spielminute, wieder so eine „blöde“ Aktion und Patrick Jagnow spritzte in einen unnötigen Fehlpass von Roland Busch und es war passiert. Jagnow hatte freie Bahn und schob am aus seinem Tor kommenden Einheitkeeper Marcel Lehmann zum überraschenden Ausgleich ein. Der bisherige Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt – 1:1.
So ging es auch in die Pause, aus der die Gäste gestärkt herauskamen und die ersten Akzente setzten und was für welche. Zunächst ein Schrägschuss von Jens Brauer, der das Einheittor knapp verfehlte, dann die Führung. Die Germanen hatten sich am Einheitstrafraum festgesetzt und nutzten die Passivität der Gastgeber zur 2:1 Führung (54.), die wiederum Jagnow erzielte, der ungedeckt, in einen Ball der durch den Strafraum pfiff, nur noch den Fuß halten brauchte.
Jetzt wurden sich die Bernburger langsam dieser prekären Lage bewusst und steigerten wieder ihre Intensität. Dabei erarbeitete man sich auch Chancen, aber insgesamt blieb die Egelner Abwehr, die Führung im Rücken, Herr der Lage. Denn viele Offensivaktionen der Einheitspieler wirkten oft zu ideenlos und wenig zielführend. Man hatte sogar Phasen, wo man sich am Egelner Strafraum regelrecht festbiss, aber die gelungenen Abschlüsse blieben aus.
Das führte natürlich auch zu Freiräumen für Konterfußball. So musste Lehmann in der 81.Spielminute gegen den durchgebrochenen Steven Bohne retten. Das wäre die Spielentscheidung gewesen. So aber blieben die Saalestädter im Spiel, versuchten alles, hatten jedoch auch Pech bei Distanzschüssen von Rettinger, wo der Gästetorwart glänzend reagierte oder auch von „Matze“ Wiedensee, dessen Volleyschuss nach wunderbare Ballan – und mitnahme knapp über die Latte strich.
Wenig später war Schluss. Einheit musste, trotzdem der Gastgeber sich sehr bemühte die zweite Saisonniederlage einstecken und hätte rein gefühlsmäßig wohl an diesem Tag auch kein weiteres Tor aus dem Spiel heraus erzielt. Die sehr gut eingestellte und effektive Germania, drei Torschüsse zwei Tore, durfte sich dagegen über einen doch etwas überraschenden Auswärtssieg freuen.
Für die Gastgeber war es unter dem Strich trotzdem eine recht erfolgreiche Hinrunde und man überwintert auf dem 2.Tabellenplatz, auch wenn der Abstand auf Tabellenführer Neugattersleben wieder auf vier Punkte angewachsen ist.

(Statistik)
(Kurzbrichte “Volksstimme”)


03.12.2017 14.ST Salzlandliga:
SV Rot-Weiß Groß Rosenburg – SV Einheit Bernburg 1:4 (1:2)

Nils Nietschmann – so sah das Einspielen vor der Partie aus 🙂

Einheit entscheidet Spitzenspiel in Groß Rosenburg klar für sich!
Pünktlich zum 1.Advent zeigte sich das Wetter in unseren Breiten mit dem ersten Schneefall, der er auch über das gesamte Spiel, zum Leidwesen der Akteure, ohne Pause anhielt. Und dieser forderte den Aktiven kräftemäßig alles ab, war es doch nicht etwa Pulverschnee, bei dem das Fußballspielen unter Umständen sogar Spaß machen kann, sondern es war sehr nasser patschiger Schnee, der vernünftiges Fußballspielen unmöglich machte und so den Bedingungen  eines Spitzenspiels unwürdig war.
Sei es drum, es wurde entschieden zu spielen und beide Mannschaften mussten es annehmen. So mussten sich die Spieler beider Teams natürlich erstmal auf die ungewohnten Verhältnisse einstellen. Dies gelang den Schützlingen von Einheittrainer Norbert Lehmann wesentlich besser als den Gastgebern, wenngleich diese bereits nach zwei gespielten Minuten ihre erste gefährliche Situation im Einheitstrafraum hatten. Diese konnte die Gästeabwehr gerade noch so bereinigen und es sollte für lange Zeit die letzte erwähnenswerte Aktion des Tabellendritten gewesen sein. Denn die Bernburger schienen sich schnell auf den Schneeboden eingestellt zu haben und setzten ihren Akzente. Natürlich, wer kann es ihnen verübeln, unterlief den Spielern hüben wie drüben so manches Missgeschick bei der Ballkontrolle und beim gut gemeinten Passspiel, welches das ein oder andere Mal buchstäblich im Schnee stecken blieb, sodass Glück aber auch Pech oftmals eng beieinander lagen. Trotzdem, der Tabellenzweite aus Bernburg fand schnell zu geordneten Spielzügen und setzte sich weitestgehend in der Rosenburger Hälfte fest, während die Konterversuche der Gastgeber zumeist schon in der Mitte der Bernburger Spielhälfte von ihrer aufmerksamen Abwehr um Libero und Allrounder Benjamin Kuhn, der den verletzten Tobias Mund auf dieser Position vorzüglich vertrat, abgefangen wurden. Und nach zehn gespielten Minuten setzten auch die Bernburger ihr erstes Ausrufezeichen. Ein Angriff über links, eingeleitet mit einem langen Pass vom stark formverbesserten Youngster Nils Nietschmann, erreichte Ricardo Kupka, der in die Tiefe durchgestartet war. Dieser setzte sich im Strafraum durch und passte von der Grundlinie nach innen, wo der mitgelaufene Alexander Rettinger die Kugel knapp verpasste. Damit wurde eine sehr starke Bernburger Phase eingeleitet, wobei allerdings oftmals die Genauigkeit beim letzten Pass fehlte, die schwierige Spielfläche ihr Übriges dazu beitrug und so die Rosenburger Abwehr letztlich diese Angriffe unterbinden konnte. Doch Einheit blieb am Drücker und hatte in der 30.Spielminute, erneut durch Rettinger, der frei durch war, wieder eine Großchance. Doch der verzog seinen Schuss leicht, sodass dieser ganz knapp am Pfosten vorbei zischte. Ein Trefffer für die Saalestädter wäre zu diesem Zeitpunkt schon verdient gewesen. Stattdessen konnten im Gegenzug auch die Gastgeber einmal einen Angriff zum Abschluss bringen und wie! Der quirlige und technisch sehr gewandte Matthias Jahnke setzte sich im rechten Strafraum durch, konnte Richtung langen Pfosten passen und erwischte dabei eine nicht gut positionierte Einheitabwehr, die den Ball bis zu Steven Jedlitschka passieren ließ, der dann keine Mühe hatte das Spielobjekt über die Linie zu bugsieren. Ein 1:0 eigentlich aus dem Nichts, aber so ist das halt beim Fußball, wer die eigenen Chancen nicht nutzt…. Doch das sollte sich ändern, denn die Saalestädter wirkten keinesfalls geschockt und spornten sich gegenseitig an. Aber bevor Einheit seine Bemühungen wieder forcieren konnte, war Groß Rosenburg noch einmal mit einer gefährlichen Aktion vorm Einheittor, die aber verpuffte. Mehr Konzentration und ein 2.0 wäre auch möglich gewesen. Aber wer will hier bei diesen Bedingungen wem einen Vorwurf machen?
So kamen nun wieder die Bernburger, die den Druck hochhielten, mit gutem Anlaufen, hohem läuferischen und kämpferischen Einsatz immer wieder Überzahl in Ballnähe schafften, welche damit zu Balleroberungen führte. Dabei spielten die Saalestädter um ihren überragenden Kapitän Marco Schule jetzt ihre ganze Routine aus und zeigten sich als Meister im Umkehrspiel. Diese Art und Weise des Herangehens gefiel natürlich auch den wenigen mitgereisten Einheitfans.
Als der Unparteiische Mike Feller in der 41.Spielminute dann zu Recht auf Handstrafstoß für Bernburg entschied, ließ sich Kupka diese Chance nicht entgehen und verwandelte den Elfer sicher zum Ausgleich. Und Einheit setzte nach. Immer wieder Gefahr im Rosenburger Strafraum, die oftmals nur auf Kosten eines Eckstoßes bereinigt werden konnte. So auch zwei Minuten nach dem Ausgleich, wieder Ecke, die abgewehrt ihren Weg zu Schule am rechten Strafraumeck als Abnehmer fand, der den zweiten Ball scharf durch den Rosenburger Strafraum jagte. Hier stand lang am Fünfmeterraum, der aufgerückte Linksverteidiger Stefan Thol, der mit herrlichem Flugkopfball diese Flanke zum 1:2 verarbeitete. Das Spiel war nun, natürlich zu einem sehr wichtigen psychologischen Zeitpunkt, nicht etwa auf den Kopf gestellt, sondern dem bisherigen Spielverlauf entsprechend in die richtigen Bahnen gelenkt. Das soll keine Wertminderung des Gastgeberteams sein, welches sich nie aufgab und kämpferisch auch alles bot. Aber die besseren Mittel und die größere Cleverness hatten an diesem Tag die Gäste zu bieten.
Und das ging auch nach dem Pausentee so weiter. Schnell fanden die Bernburger zurück ins Spiel, eroberten mit den schon angesprochenen Mitteln den Ball und ließen so gar nicht erst das für die Gastgeber so wichtige Aufbäumen zu.
Dabei ließ man sich auch nicht von einer Härte beeindrucken, bei der man schon ab und zu um die Gesundheit der Spieler bangen musste. Dafür stellvertretend sei nur mal Max Fränkel genannt, der mit seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit seine Gegenspieler vor arge Probleme stellte und öfter als ihm lieb war mit dem Schneepatsch Bekanntschaft schließen musste. Dann kam die 49.Spielminute, die Minute des Alexander Rettinger. Nach zuvor ausgelassenen Möglichkeiten wurde er diesmal von Schule per Steilpass in den freien Raum hervorragend bedient und zögerte nicht, schloss mit der Picke ab und das Leder tauchte im Dreiangel zum 1:3 ein. Natürlich war das ein Sonntagsschuss und da ist immer auch etwas Glück im Spiel, aber dieses Tor war  auch der Lohn für seine ständige Einsatzbereitschaft und große Willensstärke. Eine Vorentscheidung (?) – wohl noch nicht wirklich. Denn die Gastgeber versuchten alles, erzielten auch eine optische Überlegenheit, die aber nicht zwingend wirkte, denn sehr abgeklärt konnten die Einheitspieler immer wieder Gefahr von ihrem Tor nur fernhalten, sodass ihr Torwart Marcel Lehmann nie ernsthaft gefordert wurde. Ihre gefährlichste Aktion hatten die Großrosenburger als Tobias Gruß aus 16 Metern zum Abschluss kam, sein Schuss aber zur Ecke abgefälscht wurde, die nichts einbrachte. Aber die Gastgeber waren jetzt präsent – Freistoß 62.Spielminute am Tor vorbei, 65.Flanke von links, Abschluss Michael Meyer – vorbei. Es war jetzt auch die Zeit angebrochen, wo einige Spieler dem intensiv und rasant geführten Spiel, aber auch ihrem Tempo und dem schweren Boden Tribut zollen mussten. Und das auf beiden Seiten, sodass oftmals die Konzentration fehlte und nicht mehr jeder Weg gegangen wurde. Die Saalestädter, die in der Defensive die Räume geschickt verengten und dadurch die meisten Angriffe leicht abfangen konnten, hatten nun mehrfach die Freiräume zum Kontern. Und diese nutzten sie weidlich, sowohl über ihre rechte, als auch über ihre linke Angriffsseite. Einen dieser Konter schloss Rettinger noch einmal zum endgültigen K.O. der Gastgeber ab. Aus einem eher unberechtigten Freistoß für die Gastgeber entwickelte sich dieser, eingeleitet noch einmal mit einem Steilpass von Schule auf den Schützen, der noch einen Verteidiger stehen ließ und eiskalt zum 1:4 abschloss.
Wenig später war Schluss. Ein Spitzenspiel Zweiter gegen Erster, welches vom Kampf bestimmt wurde, bei welchem aber vor allem die Gäste aus der Kreisstadt auch versuchten, spielerische Akzente zu setzen und mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung sich diesen Dreier verdienten.
Und ganz zum Schluss noch ein Kompliment an alle Spieler beider Mannschaften und auch an das Schiedsrichterkollektiv, welches unter diesen Bedingungen kein leichtes Amtieren hatte, aber ein Spiel, das vielleicht hätte nicht stattfinden sollen, im Rahmen der Fairness hielt – den Bernburgern indes, denen wie auch den Gastgebern einige Stammspieler fehlten, konnte es im Nachhinein egal sein. Dreier mitgenommen – Serie hält.
Klasse Männer!
(Statistik)
(Kurzberichte – “Volksstimme”)


18.11.2017 13.ST Salzlandliga
SV Einheit Berburg – SV Blau-Weiß Pretzien 3:1 (2:1)

Verdienter Heimsieg nach mäßiger Partie
Bei typischem aber wenigstens trockenem Novemberwetter sahen die wenigen Zuschauer ein Salzlandligaspiel eher der schwächeren Art – kein Vergleich zur Partie eine Woche zuvor in Felgeleben.
Den etwas besseren Start erwischten die Gäste aus Pretzien, die vor allem ihren Zehner Christian Diekmann im Angriffszentrum suchten und so ihre Gefährlichkeit in  der Offensive immer wieder andeuteten. Dickmann war es dann auch, der bereits in der 9.Spielminute durch einen Fehler im Abwehrzentrum, Tobias Mund hatte den Ball unglücklich mit dem Kopf verlängert und Torwart Marcel Lehmann kam zu spät, in Ballbesitz kam und kein Problem hatte den Ball zur Führung für seine Mannschaft ins leere Tor zu schieben.
Nun waren auch die Gastgeber wach und erzielten bereits zwei Minuten später durch Max Fränkel den Ausgleich.
Dem war eine Flanke von links mit anschließendem Kopfball von Benjamin Kuhn vorausgegangen, den Gästetorwart R. Deichmann nach vorn abwehrte und Fränkel so abstauben konnte. Nun gewann der SVE so langsam die Oberhand und setzte sich in der Pretziener Hälfte fest. Ihre beste Phase hatten die Gastgeber jetzt zwischen der 15. und 20.Spielminute, wo sie erheblichen Druck aufs Gästetor ausübten und letztlich, nach einem Foul im Strafraum an Ricardo Kupka, einen Strafstoß erzwangen, den Tobias Mund mit etwas Glück, der Torwart war noch dran, zum 2.1 verwandelte.
Einen weiteren sehenswerten Angriff fuhren die Gastgeber in der 23.Spielminute – Traumpass Marco Schule in die Tiefe auf den im richtigen Moment gestarteten Kuhn, Flanke von rechts Richtung Alexander Rettinger, der macht alles richtig, nimmt Maß, hat aber Pech und trifft  nur den Pfosten – Vorentscheidung vertan. In der Folge verflachte das Spiel zusehends, wobei Einheit das überlegene Team blieb und die Gäste nur zu sporadischen Kontern kamen. So blieben weitere Höhepunkt bis zur Pause aus. Da war den Zuschauern nur in Form von einem Becher Glühwein eine Erwärmung sicher.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte, nur die Nicklichkeiten auf dem Platz nahmen zu, was sich letztlich auch in der Vergabe von gelben Karten durch Schiedsrichter Mike Feller aus Magdeburg niederschlug.
Erst nach einer Stunde sahen die Fans eine verheißungsvolle Aktion der Gastgeber. Nach schönem Zusammenspiel zwischen Rettinger und Youngster Nils Nietschmann, wobei sich letzterer mit seinem Dribbling bis in den Strafraum durchsetzte, leider aber am aus seinem Kasten stürzenden Deichmann scheiterte. Doch das  beruhigende 3:1 sollte noch fallen. 66.Spielminute – gutes Anlaufen von Kuhn mit Balleroberung, der bedient Rettinger präzise, sodass er allein Richtung Strafraum gehen kann, wobei er dieses Mal keine Mühe hat, am herauskommenden Torwart vorbei ins leere Tor zeinzunetzen.
Die Pretziener versuchten gegenzuhalten und waren stets um eine Resultatsverbesserung bemüht. Dabei hätten sie sichallerdings mehr aber auf ihr fußballerisches Vermögen besinnen sollen, statt viele Fouls zu provozieren, um schließlich auch noch eine Ampelkarte zu kassieren. Nur einmal noch, in der 85.Spielminute, kam Mathias Reichel nach unnötigem Ballverlust von Robert Bahn gefährlich zum Abschluss. Einheit dagegen boten sich in der Schlussviertelstunde gute Räume zum Kontern, aber auch hier kam nichts Zählbares mehr raus.
Am Ende waren alle froh über den Schlusspfiff, des in diesem Spiel mit seinen Entscheidungen nicht immer ganz glücklich agierenden Schiedsrichters.
Unter dem Strich steht ein verdienter Heimsieg für den SV Einheit Bernburg, der sich aber für das Pokalviertelfinale am kommenden Samstag gegen die TSG Unseburg/Tartun wieder erheblich steigern muss, will man nach langer Zeit wieder einmal ein Pokalhalbfinale erreichen.
(Statistik)
(Kurzberichte – “Volksstimme“)


12.11.2017 12.ST Salzlandliga
SV Wacker 90 Felgeleben – SV Einheit Bernburg 1:1 (0:0)

Gerechte Punkteteilung in einem Klasse Fußballspiel
Vorweg, die 80 Zuschauer sollten ihr Kommen zum sehr gut präparierten Felgelebener Sportplatz an diesem Sonntagnachmittag nicht bereuen. Denn was sie zu sehen bekamen, war eine rassiges, temposcharfes und taktisch hochklassiges Salzlandligaspiel mit vielen spannenden Torrauszenen und einer Menge Emotionen, kurzweilig und im Ausgang mit einem gerechten Ergebnis.
Nach einer kurzen Abtastphase hatte Felgelebens Mannschaftskapitän Tom Simon die erste nennenswerte Offensivaktion. Doch bei seinem Torschuss (11.) bekam er nicht den nötigen Druck hinter den Ball, sodass dieser kein Problem für Einheits Torwart Marcel Lehmann darstellte. Auf der anderen Seite kam nach einer Flanke von Karl Kniesche Alexander Rettinger am Fünfmeterraum zum Kopfball, der zur Ecke geklärt werden konnte, nach der noch einmal Stefan Thol per Kopfball, aber auch ohne Erfolg zur Stelle war. Danach passierte für einige Minuten nicht viel, außer dass das Spiel mit viel Tempo und Einsatz auf und ab wogte, die beiden Abwehrreihen aber stets Herr der Lage waren. Erst in der 25.Spielminute eine gefährliche Offensivaktion – Einheitkapitän Marco Schule zirkelte einen Eckball auf den Kopf von Benjamin Kuhn, der heute wieder hinter den Spitzen agierte und mit seinem Kopfball Wackers Besten an diesem Tag, Torwart Niclas Voß, zu einem tollen Reflex auf der Linie zwang – eine Glanzparade und das sollte nicht die letzte in diesem Spiel gewesen sein.
Dann waren es wieder die Felgelebener, die immer wieder über ihre Aktivposten, Kitzmann, König oder Kubos ihre schnellen Spitzen Chris Müsing und Jannis Augustin bedienten. Noch aber hatten diese bei ihren Abschlüssen wenig Glück. Richtig gefährlich für das Einheittor wurde es erst in der 42.Spielminute, als Augustin an der Strafraumgrenze einen Freistoß mit dem Kopf auf Christian Kubos verlängerte und dieser plötzlich vor dem leeren Tor zum Abschluss kam, doch Markus Klaes konnte gedankenschnell vor der Linie klären. So ging es mit dem torlosen Remis in die Pause.
Gut eingestellt von ihren Trainern, auf Einheitseite waren das am Sonntag Marcel Wiedensee mitToralf Munke, die Norbert Lehmann vertraten, der sich einem Krankenhausaufenthalt unterziehen muss, kamen beide Teams aus der Kabine. Dabei waren die Gastgeber zunächst das etwas aktivere Team, das wieder die erste Aktion Richtung Tor hatte. Torjäger Müsing verfehlte mit seinem Kopfball (48.), nach Flanke von Augustin Lehmanns Kasten nur knapp. Dann war es Müsing selbst, der aus 16 Metern abzog und zum Glück für den machtlosen Einheittorwart nur den Pfosten traf. Aber auch die Gäste setzten immer wieder ihre Nadelstiche und hatten in der 59.Spielminute eine erste zwingende Situation nach dem Seitenwechsel. Nach Freistoß von Schule, reagierte Voß zunächst mit zwei Reflexen, ehe Tobias Mund noch einmal eine Abschlusschance hatte, aber in dieser Szene etwas zu unentschlossen wirkte. Doch Einheit war nun wieder richtig im Spiel und konnte das Geschehen ausgeglichen gestalten. Rettinger machte nun mit einigen zielstrebigen Aktionen (61./63.) auf sich aufmerksam. In der Folge kam auch Kniesche noch zum Abschluss, aber immer wieder war auch Voß da.
Sehr oft über den schnellen Augustin, der allerdings bei Klaes bis auf wenige Momente gut aufgehoben war, zerrten aber auch die Gastgeber an den Ketten und provozierten so manchen Freistoß. Auch in der 72.Spielminute – Foulspiel – Freistoß Kitzmann, der zieht aus ca. 23 Metern direkt aufs Tor, direkt auf Lehmann in der Mitte des Tores – Lattenunterkannte – sicher des Keepers Fehler, der den Ball wohl unterschätzte und nicht versuchte ihn über die Latte zu lenken – Tor, 1:0. Doch die Einheitspieler zeigten Moral, steckten den Rückschlag weg. Sie kamen jetzt und übten zunehmend Druck aufs Wackertor aus. Dabei sahen die Zuschauer rasante Flügelläufe von den Spielern beider Mannschaften, denn die Gastgeber versuchten sich nun im Konterspiel. Verbissene Zweikämpfe, die hart aber stets im Rahmen des Erlaubten blieben, waren da nicht zu vermeiden. Inzwischen hatte Einheit auf den Rückstand reagiert und mit Youngster Robert Bahn, der für Nils Nietschmann kam, einen frischen Stürmer gebracht. Wie sich bald erweisen sollte, ein gutes Händchen des Trainerduos. Eine Viertelstunde vor Abpfiff hatten die Bernburger schon den Torschrei auf den Lippen, denn der erneut aufgerückte Innenverteidiger Mund nahm eine Schule-Ecke artistisch volley. Doch da war ja noch ein Gastgebertorwart in Glanzform, der die Kugel über die Latte lenkte. Eigentlich war ein Treffer der Saalestädter nun schon verdient. Und es sollte auch noch passieren. Wieder ein Angriff über die rechte Seite, Eingabe von Kniesche auf Bahn und der verlängert den Ball ins lange Eck – Voß musste sich endlich geschlagen geben, 1:1. Sofort nach Wiederanpfiff war sogar die Führung für die Saalestädter möglich. Nach erneutem Eckball (89.) kam Kniesche im Strafraum zum Abschluss, wurde aber im letzten Moment geblockt.
Aber auch die Gastgeber waren mit dem Remis noch nicht zufrieden und bekamen noch ihre Chance. Müsing zog einen direkten Freistoß direkt auf Lehmann und der zeigte wieder eine kleine, aber ungewohnte Unsicherheit, ließ den Ball beim Fangen von der Brust prallen, wodurch sich gleich drei Nachschussmöglichkeiten für die Gastgeber ergaben. Doch jetzt bewies Lehmann seine unbestrittene Klasse. Am Boden liegen warf er sich gleich dreimal in die Schüsse der Wackerspieler und hielt so den verdienten Punkt für seine Mannschaft fest.
Dann ertönte der Schlusspfiff  durch Torsten Meiners, der dieses umkämpfte Spiel mit seinen Assistenten insgesamt gut leitete. Und alle konnten zufrieden nach Hause gehen, sah man doch an diesem Tag ein Fußballspiel der Salzlandliga mit höchstem Unterhaltungswert und einem gerechten Ausgang.
(Statistik)
(Kurzberichte – “Volksstimme”)


05.11.2017 11.ST Salzlandliga
SV Einheit Bernburg – SV 09 Staßfurt II. 2:1 (1:0)

Hoch verdienter Sieg war zum Schluss noch in Gefahr
Auf schmierigen Geläuf, das pünktlich zum Anpfiff durch einsetzenden und über das gesamte Spiel immer stärker werdenden Regen tiefer und tiefer wurde, entwickelte sich ein insgesamt niveauarmes Spiel. Vielleicht war es auch nicht möglich, unter diesen Bedingungen besser Fußball zu spielen.
Trotzdem nahmen die Einheitspieler das Heft des Handelns sofort in die Hand und drängten die Bodestädter fast über die gesamte erste Halbzeit in ihre Hälfte zurück. Dabei war in den der ersten Viertelstunde kein Höhepunkt zu verzeichnen. Einen ersten Aufreger gab es dann in der 15. Spielminute, als Nils Nietschmann in den gegnerischen Strafraum eindrang und von den Füßen geholt wurde. Die Gastgeber forderten Strafstoß, doch der Pfiff des gut amtierenden Ralf Wondratschek blieb aus. Einheit machte aber weiter und übte Druck aus. Natürlich misslang den Spielern einiges, aber sie bemühten sich.
Einigen Spielern war auch anzumerken, dass sie eine längere Pause hatten, wie Karl Kniesche, der jetzt aus einer kleinen Auszeit wieder zurück ist, Rcardo Kupka, der verletzt war und arbeitsbedingt fehlte oder Daniel Böhm, der krankheitsbedingt und aus beruflichen Gründen ausfiel. Da kann man natürlich nicht gleich wieder bei 100% sein.
In der 27.Spielminute sollte der andauernde Einheitdruck doch Früchte tragen, denn nach Flanke von links und Alexander Rettingers Kopfball sah Wondratschek ein Handspiel im Strafraum und jetzt entschied er auf Strafstoß. Den ließ sich der Schütze vom Dienst Tobias Mund nicht entgehen und jagte die Kugel mit Volldampf durch die Mitte ins Tor – die verdiente Führung. Jetzt brach eine Spielphase an, mit Chancen fast im Minutentakt und Staßfurts Torwart Binnebössel erhielt nun genügend Möglichkeiten seine vorhandene Klasse unter Beweis zu stellen. In der 33.Spielminute musste er gegen R. Kupka, der einen hohen Ball direkt nahm, mit einem Reflex auf der Linie retten. Marco Schules Nachschuss ging dann übers Tor. Fünf Minuten später war Rettinger links durch und bleibt am Torwart hängen. Dem rutschte der Ball allerdings durch die Arme, sodass Rettinger nochmal in Ballbesitz kam, aber nur das Außennetz traf. In der 40.Spielminute landete eine maßgenaue Flanke von Nietschmann auf Kniesches Kopf, aber auch er traf nur das Außennetz. In der 45.Spielminute blieb „Retti“, der allein in den Strafraum steuerte, nochmal am starken Staßfurter Keeper hängen. Doch auch die Staßfurter bekamen in der ersten Hälfte noch ihre Torchance, doch Steffen Tugendheim brachte bei seiner Kopfballchance keinen Druck hinter den Ball.
Die zweite Spielhälfte begann dann mit einer 25 minütigen Leere. Keine zwingenden Aktionen von beiden Seiten, große Probleme beider Teams bei der Meisterung der immer schwieriger werdenden  Bodenverhältnisse, die nun von den Spielern einiges an Substanz abforderten. Staßfurt versuchte jetzt zwar auch mitzuspielen, kam auch zu mehr Spielanteilen und den Einheitspielern boten sich nun gute Kontermöglichkeiten. Einheit hätte in der Schlussviertelstunde den Sack zu machen müssen. 74., „Retti“ geht  von der Mitte aus auf und davon, passt in die Mitte des Strafraums zum mitgelaufenen und freien „Matze“ Wiedensee, der den Ball nicht richtig trifft, sodass ein Verteidiger noch vor der Torlinie klären kann. Drei Minuten später Duplizität der Ereignisse, wieder geht „Retti“, wieder Pass auf „Matze“, wieder kein Tor weil der Ball im letzten Moment zur Ecke geklärt wird. Diese tritt Mannschaftskapitän Schule und der findet den aufgerückten Benjamin Kuhn, welcher mit wuchtigem Kopfball Binnebössel kein Chance ließ – 2:0 (81.) und sowas von verdient.
Aber die Gäste gaben sich nicht auf, im Gegenteil sie versuchten in den letzten noch einmal etwas, forcierten das Tempo und kamen jetzt tatsächlich noch zu zwei guten Chancen. Eine davon nutzte Dustin Krannich nach perfektem Anspiel zu einem herrlichen Treffer ins lange Eck zum Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite hatte Nietschmann nochmal eine ähnliche Chance, verfehlte das Tor aber knapp. Dafür kamen in der Nachspielzeit noch einmal die Staßfurter. Wieder war Krannich über links durch und Marcel Lehmann musste sein ganzes Können und seine Routine in die Waagschale werfen, um den Sieg festzuhalten. Eine Klassetat, ohne die der Spielverlauf auf den Kopf gestellt worden wäre.
Am Ende war es der erhoffte und auch hoch verdiente Sieg für den SV Einheit, der eigentlich hätte höher ausfallen müssen.
Ein Kompliment beiden Mannschaften und auch dem Schiedsrichterkollektiv, die alle zusammen trotz der extrem schwierigen Verhältnisse dieses Spiel anständig und fair über die Bühne brachten.
(Statistik)
(Kurzberichte – “Volksstimme”)


27.10.2017 10.ST Salzlandliga:
SV Lok Aschersleben – SV Einheit Bernburg 0:2 (0:0)

Einheit nach Arbeitssieg erstmal an der Tabellenspitze zurück
Schwierige bis sehr ungewohnte Bedingungen fanden die Akteure und im Besonderen die Bernburger zu diesem Freitagabendspiel in Aschersleben vor. Hatte man in den letzten Wochen zu den Spielen noch angenehmes Herbstwetter mit dem Temperaturen um die 20“C, so wird man sich nun damit abfinden müssen, dass es jetzt Richtung Winter geht. Dazu kam der ungewohnte Kunstrasenplatz älterer Generation und das tiefstehende Flutlicht – alles Faktoren, für die der SVE geschlagene 45 Minuten brauchte, um sich auf diese Bedingungen einzustellen.
So gelang in der ersten Halbzeit nicht viel, weder den Gastgebern, die sich unbedingt vorgenommen hatten, die ligastärkste Abwehr zu knacken, noch den Saalestädtern, die dasselbe Ziel hatten, der Lok den Dampf aus dem Kessel zu nehmen und zumindest erstmal bis Sonntag die Tabellenführung zu übernehmen. Sei es drum, von beiden Vorhaben war in Halbzeit eins sehr wenig zu sehen und zumindest im Bernburger Lager machte sich ob ihrer Spielweise auf dem Platz, auf der Trainerbank, aber auch bei den wenigen mitgereisten Fans schon einiger Unmut breit. Es gelang  wenig, weil ungenügendes Passspiel, zu viele lange Bälle, die nicht zu erlaufen waren, ungenügende Übersicht, um nur einige Faktoren zu nennen, die den gewohnten und zuletzt gesehenen Spielfluss hemmten.
Aber auch der sehr jungen Lokelf ging es nicht besser. So neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, was die Gastgeber mit den ambitionierten Bernburgern zunächst auf Augenhöhe erscheinen ließ. Und sie setzten in der 4.Spielminute auch ein erstes Achtungszeichen mit einem erfolgversprechenden Distanzschuss von Mohamad Shami. Doch Robert Beck, der den gegen Flutlicht anfälligen Stammkeeper Marcel Lehmann vertrat, hielt sicher und das sollte auch während des gesamten Spieles bei seinen wenigen Prüfungen so bleiben. Das war eigentlich der einzige nennenswerte Höhepunkt, den Aschersleben in der ersten Halbzeit für sich verbuchten. Viel besser ging es den Einheitspielern aber auch nicht, obwohl sie mit zunehmender Spielzeit eine optische Überlegenheit erarbeiten konnten.
In der 11.Spielminute war es Alexander Rettinger, der endlich mal einen langen Ball erlaufen konnte und von der Grundlinie Richtung langen Pfosten flankte, wo Benjamin Kuhn sich zwar gut in Stellung gebracht hatte, aber keinen Druck hinter Ball bekam und das Außennetz traf. Eine Viertelstunde später war es erneut Rettinger der sich rechts durchsetzte und mit einem Schrägschuss, der knapp am langen Eck vorbei pfiff, die bis dato gefährlichste Aktion des Spieles abschloss. Danach passierte lange 20 Minuten nichts mehr, außer dem bereits angesprochenen. Nur in der 45.Spielminute gab es noch einmal eine kleine Aufregung, Rettinger war im Strafraum zu Fall gekommen und forderte vehement Strafstoß. Ob da was dran war, war aus der Entfernung bei diesen Lichtverhältnissen nicht zu erkennen. Der Schiedsrichter blieb davon unbeeindruckt und pfiff wenig später zur von allen ersehnten Halbzeitpause.
Diese sollte dazu genutzt werden, sich neu zu sortieren, um dem Spiel nach der Pause doch noch Impulse zu verleihen, um den tapfer ausharrenden Zuschauern vielleicht doch noch etwas Wärme zu vermitteln.
Und das gelang nun den Gästen aus Bernburg, die eine Umstellung vorgenommen hatten, wesentlich besser. Für Stefan Thol kam Mathias Wiedensee ins Spiel, der sofort in die Spitze ging, während Rettinger jetzt das linke Mittelfeld besetzte. Dieser Schachzug bewährte sich sofort, denn Wiedensee ging, und dafür ist er bekannt, gleich dorthin, wo es weh tut, setzte die Lokabwehr unter Druck und sorgte damit für einige Unruhe. Da zeigte es sich wieder, was es wert ist, wenn man auch auf der Bank Qualität sitzen hat und auf gewisse Spielverläufe reagieren kann. Einheit erreichte nun eine klare Dominanz und zwar nicht nur optisch, sondern auch spielerisch und es gelangen viele Ballstafetten über mehrere Stationen. Aber noch fehlte die zwingende Aktion Richtung Loktor. Die hatte man dann in 60.Spielminute. Marco Schule schickte Wiedensee, der spielte sofort weiter auf den in den Strafraum startenden Rettinger, der sich nur noch durch ein klares Foulspiel halten ließ  – Strafstoß war die logische Konsequenz und Tobias Mund verwandelte sicher zur inzwischen verdienten Gästeführung.
Nach dieser starken Anfangsviertelstunde ließen die Bernburger in ihrer Konzentration wieder nach, verloren viele leichte Bälle und produzierten wieder so manches Fehlabspiel. Das brachte den Lokspielern noch einmal frischen Dampf und sie versuchten nun noch einmal alles, um noch zum Ausgleich zu kommen. Dabei drängten sie Einheit weitestgehend in die eigene Hälfte zurück, aber letztlich fehlte es ihnen ebenfalls an der nötigen Präzision um für das von Beck gut gehütete Einheittor gefährlich zu werden. Nur einmal, in der 85.Spielminute, stockte den Bernburgern doch der Atem, als nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, der stärkste Aschersleber Rasooli an der Fünfmeterlinie zum Abschluss kam, Beck aber den Ball mit sensationellem Reflex über die Latte lenkte. Die Aufregung allerdings war umsonst, denn es war auf Abseits entschieden worden. Einheit seinerseits versuchte noch mit einigen Kontern, überwiegend über Rettinger, zum Erfolg zu kommen. Der konnte aber zu seinem Unmut auch immer wieder ausgebremst werden, was ihm letztlich eine weitere gelbe Karte in seiner Sammlung bescherte. Bei seinen endlosen Diskussionen sollte er sich doch, trotz aller und großer Leistungsbereitschaft, etwas zurücknehmen.
Doch in der Nachspielzeit belohnte sich Rettinger doch noch. Schules von der linken Seite in den Straumraum geschlagenen Freistoß verlängerte Mund per Kopf, Torwart Schagow konnte den Ball nur nach vorn abprallen lassen, wo „Retti“ am schnellsten reagierte und ohne Probleme zum 0:2 Endstand einschob.
„Ein dreckiger, ein Arbeitssieg, mehr war es an diesem Abend nicht“, so Einheittrainer Norbert Lehmann. Mehr hatte man aus Bernburger Sicht unter diesen Bedingungen auch nicht erwartet. Vielleicht hätte man sich nur gewünscht, nicht bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern zu müssen, sondern nur wegen der niedrigen Temperaturen.
(Statistik)
(Kurzberichte – “Volksstimme”)


22.10.2017 9.ST Salzlandliga:
SV Einheit Bernburg – TSG Unseburg/Tarthun 5:2 (2:2)

Einheit macht Rückstand wett und lässt den Spitzenreiter untergehen
Ohne großes Antasten fand am diesem herbstlichen Sonntagnachmittag dieses Spitzenspiel der Salzlandliga statt. Und wieder einmal in dieser Saison war mit der TSG Unseburg/Tarthun ein Spitzenreiter an der Saale zu Gast. Und dieser hatte es in sich, schließlich konnten die die Einheitspieler in den letzten sieben Pflichtspiel – Vergleichen den Platz nur einmal als Sieger verlassen. An diese magere Bilanz wollten die Lehmannschützlinge auf keinen Fall anknüpfen.
Einheit, das aus Verletzungs – bzw. beruflichen Gründen auf Tobias Mund und Ricardo Kupka verzichten musste, aber dafür Stefan Thol nach längerer Verletzungspause wieder aufbieten konnte, ergriff sofort die Initiative und hatte durch Routinier Mathias Wiedensee, der nach Eckball direkt abschloss, eine erste Tormöglichkeit. Danach waren die Gastgeber weiter überlegen, konnten aber den Gästeschlussmann Jan Moritz erst in der 20.Spielminute wieder ernsthaft prüfen, als er einen 18Meter Freistoß von Marco Schule aus dem rechten unteren Eck kratzte. Aber Einheit setzte sich nun vor dem Gästestrafraum fest und wollte endlich das Tor. Der sehr tatendurstige Wiedensee eroberte sich in der 19.Spielminute den Ball und legte auf den mitgelaufenen Max Fränkel ab und der machte etwas, was man selten von ihm sieht. Er dringt in den Strafraum ein, lässt einen Gegenspielspieler aussteigen und zieht mit scharfem Blick ab und das Geschoss schlägt unhaltbar für Moritz im langen Eck ein – 1:0 – eine Klasseaktion, aber es ahnte noch niemand, dass Fränkel der „Man oft he Match“ werden würde. Juniorenspieler Nils Nietschmann hatte zwei Minuten später sogar das 2:0 auf dem Schlappen. Doch der gute Moritz war zur Stelle.
Jetzt besann sich aber auch die TSG auf ihre Stärken und die liegen eindeutig im offensiven Bereich. Besonders Gabriel Kleider und Tobias Gronau machten der Einheitabwehr nun erheblich zu schaffen. Vor allem Kleider nutzte seine Schnelligkeitsvorteile gegenüber Markus Klaes auf der rechten Außenbahn und brachte gefährliche Eingaben vors Einheittor, wo der agile Gronau wartete oder schloss selbst ab.
Den 1:1 Ausgleich in der 25.Spielminute bereiteten aber zwei andere Spieler vor. Eine der vielen einstudierten kurzen Ecken, nach Querschläger eines Einheitspielers, Daniel Gilz legt auf den aufgerückten Martin Ruge ab und dessen Flanke von links erreicht Gronau, der keine Mühe hat einzuköpfen. Immer wieder kam nun der Spitzenreiter gefährlich auf und schuf Gefahrenmomente. Aber auch Einheit prüfte mit einem Gewaltschuss von Wiedensee an die Lattenunterkante noch einmal den Gästekeeper, der hier machtlos war und Glück hatte, dass der Ball vor der Linie aufsetzte. So waren es wieder die Gäste, die 34.Spielminute – Kleider geht rechts auf und davon, freut sich über den Begleitschutz, kann nach innen flanken und erneut ist Gronau per Kopf zur Stelle – das 1:2 und doch etwas lange Gesichter beim SVE und seinem Anhang. Wenig später musste Einheitkeeper Marcel Lehmann, indem er blitzschnell die Arme oben hatte, mit einem Reflex gegen den Abschluss des an der Fünfmeterlinie postierten Nick Pumptow retten. Kurz darauf (36.) war es wieder Kleider der die Einheitabwehr im Strafraum narrte, abzog, aber sein Schuss mit einer großartigen Abwehrleistung von Thol noch vor der Torlinie  abgewehrt werden konnte. Man musste in dieser Phase schon um die Bernburger bangen. Aber sie fingen sich wieder, David Munck übernahm nun Kleider und konnte dessen Schnelligkeitsvorteile kompensieren. Und Einheit hatte nun in den letzten Minuten vor der Pause auch noch einmal erfolgversprechende Aktionen. Zunächst prüfte Schule mit kapitalem Distanzschuss Moritz, der den Ball gerade noch vor dem Einschlag über die Latte lenken konnte. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff trat Fränkel noch einmal auf den Plan. Er setzte sich wiederholt an der rechten Grundlinie durch und sein hoher Flankenball senkte sich im langen Eck zum psychologisch enorm wichtigen 2:2 Ausgleich. Das war in jedem Fall so und nicht anders gewollt Max, da waren wir uns alle auf der Tribüne einig! 😉 .
Was wurde jetzt in der Einheitkabine besprochen? Auf alle Fälle sahen die Zuschauer jetzt eineGastgebermannschaft, die überhaupt nichts mehr anbrennen ließ. Der in ersten Halbzeit so auffällige und Unruhe stiftende Kleider wurde zur Wirkungslosigkeit degradiert und damit auch das Mittelstürmerspiel von Gronau. Damit waren die wichtigsten Waffen des Spitzenreiters entschärft. Einheit dagegen kam mit einer vehementen Druckperiode aus der Kabine, aber der Erfolg stellte sich noch nicht ein. Dafür sorgte dann der TSG Torhüter, der einen hohen Ball in den Fünfmeterraum beim Fangversuch durch die Arme gleiten ließen und dadurch Pierre Stahn den Ball ins eigene Tor zum 3:2 in der 64.Spielminute für die Gastgeber ablenkte.
Unseburg versuchte gegenzuhalten, erarbeitete sogar ein optisches Übergewicht oder war es so gewollt von Einheit (?), dass jetzt die Kontertaktik auspackte. Jedenfalls entwickelte sich nun ein Spiel, in dem die scheinbaren Feldvorteile der Gäste ohne Wirkung blieben, im Gegensatz zu den sich nun ergebenden vielen Konterchancen des SV Einheit. So konnte in der 69.Spielminute der sehr einsatzfreudige und konterstarke Alexander Rettinger vom 16ner abziehen, verfehlte das Tor aber nur knapp. Vier Minuten später war es wieder „Retti“, der auf und davon ging, Nietschmann bediente, aber auch der blieb diesmal noch an der Abwehr hängen. Es war jetzt eine Spielphase in der  sich die engmaschige Einheitabwehr durch viele Balleroberungen hervortat. Stellvertretend dafür sei hier Markus Klaes genannt, von dessen gewonnenen Zweikämpfen allein drei Tore ausgingen.
Und immer ein stetiger Unruheherd für die Gästeverteidiger blieb an diesem Tag, der vorhin für seine Tagesleistung schon gewürdigte Fränkel. Er holte zahlreiche Freistöße heraus und musste durch seine Wendig – und Schnelligkeit so manches Foul einstecken, was letztlich zur Ampelkarte (81.) für den Unseburger Stahn führte. Diese Überzahl nutzte Einheit nun. Mit tollem Einsatz holt sich der kleine Fränkel das Leder, behauptet es im Strafraum und kann auf Rettinger Maß genau flanken – Kopfball 4.2 – super gemacht von beiden und die Entscheidung. Aber noch war nicht Schluss und die Gastgeber jetzt hungrig. Zwei Minuten später geht schon wieder „Retti“, bedient erneut den jungen Nietschmann am Strafraum und jetzt nutzt dieser seine Chance konsequent und erzielt sein erstes Pflichtspieltor für die 1.Herren zum 5:2. Es sei ihm gegönnt mit der Überzeugung, dass wir noch viele Tore von ihm im Einheitdress sehen werden. Den Schlusspunkt setzte dann noch einmal Alexander Retttinger, der jetzt über rechts kommend den Ball mit der Pike ans Lattenkreuz nagelte.
Fazit: Die nur 57 zahlenden Zuschauer sahen ein echtes Spitzenspiel, an dem beide Teams ihren Anteil hatten, aber aus dem Einheit als, auch in der Höhe, wegen eines klaren Chancenplus‘, verdienter Sieger hervorging, auch wenn es nach der ersten Hälfte nicht unbedingt danach aussah.
(Statistik)
(Kurzberichte – “Volksstimme”)


07.10.2017 Salzlandpokal – Achtelfinale
SV Plötzkau 1921 – SV Einheit Bernburg 1:4 (1:2)

Einheit zieht nach spannendem Spiel verdient ins Viertelfinale ein
Mit Spannung war‘ s erwartet worden dieses Pokalspiel und es hielt das, was man sich davon versprach, zumindest aus Bernburger Sicht. Bei nasskaltem Herbstwetter, aber gut präparierten Rasen, der freilich etwas rutschig war entwickelte sich sofort ein rasantes temposcharfes Pokalspiel. Von Anbeginn ging es hoch und runter.
Ein  erstes Achtungszeichen setzte Phillip Schallhorn (4.), der aus spitzem Winkel den Außenpfosten des Einheittores traf. Im Gegenzug verpasste „Matze“ Wiedensee im Fünfmeterraum die Eingabe von Alexander Rettinger nur knapp. Fünf Minuten später war es Rettinger selbst, der Alexander Pfitzner im Tor der Plötzkauer forderte. Zwei Minuten danach, ein kleiner Stellungsfehler, vom ansonsten sehr stark aufspielenden David Munck, nutzte Steven Trägner, ließ den Einheitspieler stehen und versenkte den Ball zur umjubelten Plötzkauer Führung.
Doch die Bernburger Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Bereits drei Minuten später setzte Mannschaftskapitän Marco Schule zu einem beachtlichen Solo an, verlud die Plötzkauer Abwehr mit einer Körpertäuschung und zog vor dem linken Strafraumeck mit rechts ab – genau ins lange untere Eck – der Ausgleich. Weitere Bernburger Chancen sollten folgen und die größte davon hatte „Retti“ in der 18.Spielminute, doch er war im Pech, als er über den herauskommenden Pfitzner hinweg aber auch am leeren Tor vorbei köpfte. Doch Einheit war nun das spielbestimmende Team und sollte in der 24.Spielminute auch verdient in Führung gehen. Einen gut vorgetragenen Angriff über Nils Nietschmann, dessen  öffnenden Pass Rettinger gekonnt durchließ, wenn es Absicht war J und so den blendend aufgelegten Schule im linken Strafraum erreichte, der zum 1:2 abschloss, ging dem voraus.
Aber die Gastgeber waren noch lange nicht geschlagen. Und in der 35.Spielminute hätten sie sich, nach Schules Fehlpass an der Mittellinie, belohnen können. Doch Trägner konnte dieses Mal seine Chance nicht nutzten, brachte den Ball zwar an Lehmann vorbei aber auch am Tor. Danach war Einheit wieder nah dran am 3:1. Jedoch Schules Distanzschuss lenkte Pfitzner gerade noch über den Querbalken (38.) und Rettingers Flanke landete auf dem Aluminium (41.) ehe Schule mit dem Nachschuss das Tor verfehlte. So blieb es bis zum Pausenpfiff des insgesamt guten agierenden Schiedsrichtergespanns bei der knappen Einheitführung.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Plötzkau kam mit viel Druck aus der Kabine. Immer wieder versuchte man es mit gefährlichen Flanken von außen – doch im Deckungszentrum des SVE, wo Tobias Mund hervorragend organisierte und auch Munck immer wieder mit großen Einsatz aushalf, ließ man so gut wie nichts anbrennen. Kam Plötzkau zum Abschluss, war dann entweder Torwart Marcel Lehmann zur Stelle oder man vergab unkonzentriert.
Nach zehnminütiger Plötzkauer Drangperiode, die den Gastgebern sichtlich auch einiges an Substanz gekostet hat, kam Einheit wieder besser ins Spiel und damit auch wieder zu Möglichkeiten die Entscheidung zu erzwingen. In der 55.Spielminute eroberte „Retti“ den Ball an der Mittellinie, geht auf und davon, schießt aber übers Tor, dann verzieht der Stürmer knapp mit einem Linksschuss, nachdem er von rechts bedient wurde. Doch der agile Einheitstürmer hatte nun inzwischen gemerkt, dass er gegenüber den Plötzkauer Abwehrspielern klare Schnelligkeitsvorteile hatte und wusste diese nun auch einzusetzen. Wie auch in der 85.Spielminute, in der er sich erneut an der Mitte den Ball eroberte, durchs Mittelfeld spazierte, dabei zwei Verteidiger und auch noch den aus seinem Tor kommenden Pfitzner stehen ließ und die Kugel zur Entscheidung ins leere Tor schob. Das war das endgültige K.o. der Gastgeber. Das nutzte Rettinger, der nun wusste, wie es geht, noch zu einem weiteren Treffer. Wieder hatte er sich den Ball geangelt, diesmal auf der linken Seite, wo er nur noch den umsichtigen, aber langsamen David Krüger vor sich hatte, legte sich das Spielobjekt vor, überspurtete den Abwehrspieler und ließ dem Plötzkauer Torwart ewieder keine Abwehrchance. Dann war Schluss und die 90 Zuschauer hatten ein rassiges kurzweiliges Pokalspiel mit vielen Torraumszenen, packenden aber meist fairen Zweikämpfen gesehen, an dem beide Seiten ihren Anteil hatten und letztendlich aber der Salzlandligist als verdienter Sieger ins Pokalviertelfinale einzog.
(Statistik)
(Übersicht Achtelfinale Salzlandpokal)


Sponsoring

Stephan Börner vom Autohaus Kaisermobile übergab am “Tag der Deutschen Einheit” der 1.Herrenmannschaft des SV Einheit Bernburg einen Satz neue Regenjacken. Mit beteiligt an diesem Sponsoring haben sich auch die TDSD – Security Tafzi – Daut, sowie die Gaststätte “Bräustübl” Inh. Mike Placke. Bei allen drei Sponsoren bedanken wir uns recht herzlich!


03.10.2017 7.ST Salzlandliga:
SV Einheit Bernburg – VfB 1921 Neugattersleben 1:3 (0:2)
   
Rassige Spielszenen – Einheit gibt alles, auch Torwart Marcel Lehmann ist mit im gegnerischen Strafraum.

Kein Happy End für Einheit
Gute Bedingungen bei ruhigem Herbstwetter fanden die Akteure am „Tag der Deutschen Einheit“ auf dem Einheit – Sportplatz in Bernburg vor, der zugegeben durch den lang anhaltenden Regen in der Nacht zuvor etwas weich war und dadurch der eine oder andere Spieler auch schon mal wegrutschte.
Trotzdem zeigten schon die ersten Minuten, dass der VfB zunächst damit besser zurechtkommen sollte. Zunehmend gewannen die Gäste an Ballsicherheit, Ballkontrolle, hatten die bessere Raumaufteilung und das deutlich bessere Zweikampfverhalten.
Die Gastgeber, die an diesem Tag gleich zwei Geburtstagskinder in Ihren Reihen hatten, wobei  der gerade 18 Jahre jung gewordenen Nils Nietschmann endlich sein lang ersehntes Debut in einem Pflichtspiel der 1.Herren geben konnte, hatten sich eine Menge vorgenommen, wollten den Dreier unbedingt zuhause behalten und damit ihre Tabellenposition festigen. Aber sie begannen sehr nervös und hatten bis zur Hälfte der ersten Halbzeit überhaupt keine Spielsicherheit –  alles wirkte konzeptionslos und das notwendige Zweikampfverhalten war so gut wie nicht vorhanden.
Das alles zusammen spielte natürlich den Gästen von der Bode in die Karten. Sie bestimmten das Spiel zunehmend und hatten im Angriff mit den Spitzen Tim Pülicher und Alexander Friedrich Abnehmer, die die hereingebrachten Bälle sehr gut verarbeiteten und damit die Einheitabwehr sehr oft schlecht aussehen ließen.
Der Erfolg sollte sich dann auch bald einstellen. In der 9.Spielminute bekam die Bernburger Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, bis sich letztlich Alexander Weise um einen Verteidiger herumdrehen konnte und zum Abschluss kam. Der von Tobi Mund noch leicht abgefälschte Schuss landete im langen unteren Eck – 0:1. Schockstarre bei den Einheimischen, sowohl auf dem Platz, wie auch auf den gut besuchten Rängen. Das nutzte der VfB und versuchte sofort nachzulegen. Und immer wieder war es im Besonderen Friedrich, der einen ständigen Unruheherd darstellte. Eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann er sich für seinen Einsatz belohnen sollte. Und so ging es recht schnell – sechs Minuten nach dem ersten Treffer nutzte er den Vollschlaf in der Einheitabwehr und deren schwaches Zweikampfverhalten und war zur Stelle – 0:2. Was für ein Tohu wa bohu (?) aus Sicht des Tabellenzweiten. Und das Schlimme, nach zwanzig Minuten hätte es auch durchaus 0:3 stehen können.
Erst ab Mitte der ersten Halbzeit fingen sich die Gastgeber, fanden zu einem halbwegs geordneten Spiel und konnten zumindest optisch ein Gleichgewicht herstellen – Durchschlagskraft in der entscheidenden Zone war dennoch überhaupt nicht vorhanden. Wenn sich wer Chancen erarbeiten konnte, waren es weiterhin die Neugattersleber, die jetzt aus dem Konter kamen, weil die Bernburgen ständig mit von ihren Offensivspielern geforderten langen Bällen operierten, statt mal dem Ballführenden entgegenzukommen, prallen lassen, wieder freilaufen und so auch mal in Überzahlsituationen zu kommen. So waren die entsprechenden Ballverluste vorprogrammiert und die Abwehr des VfB hatte leichtes Spiel. Zum Glück blieb es bis zur Pause bei diesem verdienten 0:2 für die Gäste.
Diese schienen die Gastgeber dazu genutzt zu haben, in sich zu gehen und ihre Leistung in den vergangenen 45 Minuten zu hinterfragen. Da muss ein Trainer eigentlich nicht so viele Worte verlieren. Das bisher geleistete war unterirdisch und konnte nur noch besser werden. Dazu mussten die vorher schon genannten Attribute her und zwar von allen, dann könnte noch was gehen.
Und die waren mit Wiederanpfiff plötzlich da – warum nicht gleich? Jetzt nahm das Gastgeberteam das Zepter des Spiels in die Hand, war besser in den Zweikämpfen und damit auch besser im Spiel. Ein Distanzschuss von Marco Schule in der 47.Spielminute pfiff zwar knapp übers VfB Tor, war aber doch das Signal zu einer nicht aussichtslosen Aufholjagd. Nach gutem Zusammenspiel zwischen Nietschmann, Benjamin Kuhn und dem eingewechselten Mathias Wiedensee kam Alexander Rettinger zum Abschluss (52.), aber jetzt konnte auch Candy Ledel im VfB Tor sein Können zeigen und parierte. Und Einheit drückte noch einige Minuten weiter, ehe die sich die Gäste wieder fanden und das Spiel etwas beruhigen konnten. Sie kamen in der 70.Minute sogar noch einmal zu einer tollen Chance, als Manuel Meiling nach Unruhe im Einheitstrafraum die Spielentscheidung auf den Schlappen bekam, doch Marcel Lehmann hielt sein Team noch im Spiel.
Nun blies der SVE zur Schlussoffensive. Jedoch ein Tor aus dem Spiel heraus schien an diesem Tag nicht gelingen zu wollen. So versuchte man es mit Distanzschüssen, die aber oft im Übermut und ohne die nötige Konzentration abgefeuert wurden und so ihr Ziel weit verfehlten. Es musste, nach einer Ecke (77.) für Einheit und folgendem Foul an Wiedensee ein Strafstoßpfiff herhalten um in die Erfolgssspur zu finden. Mund ließ sich diese Chance nicht nehmen und ballerte den Ball mit vollem Risiko zum 1:2 in die Maschen. Jetzt waren alle elektrisiert, Spieler, wie auch Fans und das Spiel nahm an Fahrt auf und auch die Nickligkeiten auf dem Platz. Hektik kam auf und schon gab es den nächsten Strafstoßpfiff (79.) zu Gunsten der Gastgeber. Nach einem von Schule ausgeführten Freistoß, lang in den Strafraum des VfB kam es zum Luftkampf zwischen Davis Munck und einem Abwehrspieler, wobei Schiedsrichter Skorsetz erneut auf Foul und damit Strafstoß entschied. War es einer? Zumindest kann man drüber streiten, den Bernburgern jedoch gab es die Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einigem Zögern lief wieder Mund an, aber dieses Mal hielt sein Geschoss der Querbalken auf. Hätte vielleicht in dieser Situation auch mal ein anderer Einheitspieler Verantwortung übernehmen sollen? Doch Einheit versuchte nun alles und die Gäste, denen sichtlich die Kräfte zu schwinden schienen, wehrten sich mit allem was der Fußball, auch an nicht Schönem zu bieten hat, Fouls, Zeitspiel etc. – was letztlich auch noch in einer Ampelkarte für den eingewechselten Tim Krampe mündete – wer versucht das nicht. Weiter Einheit, sie wollten jetzt und kamen noch zu Hochkarätern. „Matze“ Wiedensee (90.) nach Flanke von Kuhn, traf am langen Pfosten lauernd den Ball nicht richtig, aber der Winkel für ihn war nicht nur zu spitz sondern das kurze Eck auch zu. 90. +4 Einheittorwart Lehmann taucht im Strafraum der Gäste auf, kommt zum Abschluss, sein genauso sehenswerter, wie kapitaler Torschuss wurde heldenhaft per Kopfball auf der Linie geklärt. Danach Tumult im Strafraum und nach dessen Beruhigung der Gegenzug der Gäste, den Andy Heydrich zum letztlich unbedeutenden 1:3 (90  +5) abschloss.
Fazit: Neugattersleben entführt nicht unverdient alle drei Zähler an die Bode und ist auch wieder mit im Geschäft um die Spitzenplätze. Einheit fand spät ins Spiel und ein Remis wäre dann auf Grund der Steigerung in der zweiten Spielhälfte auch nicht unverdient gewesen. So bleibt es in der Salzlandliga beim Gerangel um die Spitzenplätze weiter sehr spannend, schließlich konnten die ersten Fünf der Tabelle nach sieben Spieltagen alle schon einmal von der Tabellenspitze grüßen.
(Statistik)
   

Weitere Momentaufnahmen


01.10.2017 6.ST Salzlandliga:
TSG Calbe II. – SV Einheit Bernburg 0:2 (0:0)

Verdienter Arbeitssieg
Ruhiges sonniges Herbstwetter und ein gepflegter Rasen boten beste Bedingungen für ein gutes Salzlandligaspiel. Doch wie an diesem Sonntagnachmittag schnell sehen war, konnte mit diesen Voraussetzungen von den Akteuren auf dem Platz qualitativ eigentlich nur das Schiedsrichter – gespann um Mike Feller aus Magdeburg mithalten.
Das Spiel selbst lebte von der Spannung, ob des knappen Ergebnisse wegen. Zumindest in Hälfte eins, die schnell erzählt ist. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld weitestgehend, wobei die Einheitsppieler schon die feinere Klinge schlugen. So spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab und in Strafraumnähe hatten die Abwehrreihen ihre Gegner im Griff. Dabei versuchten es die Gastgeber hauptsächlich über Konter, während Einheit schon bemüht war, spielerische Akzente zu setzen. In der gefährlichen Zone wirkte das Einheitspiel aber ideenlos. So dauerte es bis zur 24.Spielminute ehe sich Alexander Rettinger nach gekonnter Ballan – und mitnahme im Strafraum durchsetzte und aus dadurch aber zu spitz gewordenen Winkel abzog, sodass der gute Lucas Schulz im Calbenser Tor klären konnte. Für einen möglichen Abstauber waren die Bernburger nicht schnell genug nachgerückt. Dafür hatten die Gastgeber einige Minuten später auch ihre erste Torchance. Steffen Rudnick kam nach einem Missverständnis im Bernburger Abwehrzentrum in Ballbesitz und konnte nicht mehr vor dem Eindringen in den Strafraum gestellt werden. Doch sein Abschluss verfehlte das Tor knapp. In der 38.Spielminute versuchte es Marco Schule mal mit einem platzierten Distanzschuss, doch auch hier tauchte Schulz gedankenschnell ab und verhinderte die Bernburger Führung. Aber auch die TSG konnte kurz vor der Pause noch einen vielversprechenden Konter fahren, jedoch auch hier zeigten die Gastgeber Abschlussschwäche. Also ging es gerechterweise torlos in die Pause.
In der zweiten Halbzeit kam dann Karl Kniesche, der seine Urlaubsauszeit für dieses Wochenende mal unterbrochen hatte, für Robert Bahn im Angriff. Einheit versuchte nun das Spiel mit ruhigem Spielaufbau und Passfolgen zu kontrollieren, was zunächst auch gelang. Außerdem verfehlte Kniesches Einwechslung ihre Wirkung nicht. Mit seiner Schnellig – und wendigkeit sorgte er schnell für Belebung im Angriff. Er war es dann auch, der sich in der 50.Spielminute geschickt im linken Strafraum in Szene setzte und den Ball quer auf Rettinger passte. Das musste das erlösende Tor sein – nein Pfosten, der Ball wandert wieder quer vor der Torlinie  rüber zum anderen Pfosten, wo Kniesche noch stand, doch auch sein Nachschuss wurde von der Linie geholt – was für eine Szene! Zwei Minuten später prüfte wieder Schule mit einem Freistoß vom linken Strafraumeck Schulz, der aber blieb schon wieder Sieger. Danach verflachte die Partie wieder und die Bernburger Zielstrebigkeit ging auch durch viele individuelle Fehler wieder verloren, wodurch es nun auch der Landesligareserve wieder möglich war, gefährliche Situationen im Einheitstrafraum heraufzubeschwören. Ernsthaft konnten sie Marcel Lehmann jedoch nicht prüfen oder es fehlte an Durchschlagskraft und Genauigkeit. Erst in der 70.Spielminute wieder eine gute Aktion des Spitzenreiters – Routinier Roland Busch hatte einen Freistoß auf Markus Klaes abgelegt, der mit seinem Direktschuss von der Strafraumgrenze aber auch das Gehäuse knapp verfehlte. Kurz darauf eine Flanke von Ricardo Kupka auf den langen Pfosten wo der für Rettinger gekommene Mathias Wiedensee zum Kopfball ansetzte, dieses Mal aber nicht das Glück hatte, wie noch im Spiel gegen Drohndorf/Mehringen. Aber Einheit wollte jetzt unbedingt den Sieg, das spürte man nun auch als Zuschauer. Und in der 76.Spielminute war es dann endlich soweit, denn wer sonst, wenn nicht der Einheitkapitän fasste sich erneut ein Herz und im dritten Versuch aus der Ferne schlug es diesmal im langen Eck unhaltbar für Schulz ein – 0:1 aus Sicht der Gastgeber.
Diese versuchten sofort zu antworten, doch der Kopfball von Tino Kollof, nach Ecke in der 78.Spielminute, ging weit am Tor vorbei. In der 80.Spielminute prüfte Schule Calbes Torwart noch einmal mit einem Freistoß. Dann waren die Gastgeber, die sich nie aufgaben, wieder dran und setzten sich nun in der Einheithälfte etwas fest. Chancen konnten sie sich jedoch nicht mehr erarbeiten. Dafür ging Kniesche in der 83.Spielminute auf Steilpass von Schule noch einmal auf und davon, zugegeben leicht abseitsverdächtig, und überwand Schulz eiskalt zum 2:0 und damit zur Entscheidung in diesem Spiel.
Unter dem Strich steht ein verdienter Arbeitssieg für den SV Einheit bei einem Gegner, bei dem man in der Vergangenheit oft nichts mitnehmen konnte. Trotzdem bleibt festzustellen, dass sich das gesamte Team am Dienstag im Derby an der „Töpferwiese“ gegen den VfB Neugattersleben wieder erheblich steigern muss, will es die Punkte zuhause behalten.
(Statistik)


24.09.2017 5.ST Salzlandliga:
SV Einheit  Bernburg – SSV Eintracht Winningen 2:0 (2:0)

Tabellenführung nach Sieg im Spitzenspiel
Diese äußeren Bedingungen, die am Sonntag vorherrschten, nämlich ruhiges Herbstwetter, ganz leichter Nieselregen, nicht zu warm und eine gut präparierte Spielfläche, lieben viel Fußballer – scheinbar auch die Akteure beider Mannschaften im vermeintlichen Spitzenspiel gestern Nachmittag.
Dabei erwischten die Einheitkicker den besseren Start, denn sie legten ohne große Abtastphase sofort los wie die Feuerwehr. Und ehe ihre Fans so richtig auf der Tribüne des Einheitplatzes ihren Platz gefunden hatten, wurden sie schon zum Torjubel aufgefordert. Alexander Rettinger brachte mit seinem Pass den jungen Robert Bahn, der wieder einmal in der Startelf ran durfte, hervorragend in Position und dieser bedankte sich für das Vertrauen seines Trainers mit dem umjubelten frühen Führungstor (2.). Weitere Möglichkeiten folgten auf dem Fuß und fast hätte Bahn, nur zwei Minuten später, seinen nächsten Treffer erzielt, doch dieses Mal war der stark haltende M. Knape im Tor des Tabellennachbarn zur Stelle. Aber der Tabellendritte machte deutlich, dass die drei Punkte unbedingt an der Saale bleiben sollten, auch wenn der Trainer im Vorfeld dieser Partie wieder einige unerwartete Aufstellungsprobleme kompensieren musste. Vorweg, das gelang im vortrefflich, indem er mit den jungen Leroy Kupka und Jonas Souschek zwei Spielern aus dem erweiterten Kader auf der Bank, das Vertrauen schenkte, welches sie später rechtfertigen sollten, sowie mit Routinier Marcel Wiedensee einen eigentlich schon zurückgetretenen Spieler reaktivierte, dessen bloße Anwesenheit schon für Sicherheit im Team sorgte.
In der 9.Spielminute hatte Rettinger die ganz große Chance, per Kopfball, nach Freistoß aus dem linken Halbfeld, auf 2:0 zu erhöhen. Eigentlich stimmte bei dieser Aktion alles, Präzision und Timing, aber leider segelte der Ball knapp am Tor vorbei. Aber auch der Tabellenvierte hatte seinem Anteil an einem guten Fußballspiel und zeigte, dass seine Stärken vor allem im offensiven Bereich liegen. Dort hat man ja vor allem mit Jens Bilsing einen, der immer für ein oder mehrere Tore gut ist. Um seine Gefährlichkeit wussten natürlich die Gastgeber und diese stellten mit dem kampfstarken David Munk eine Sonderbewachung ab. Was dabei heraus kam, waren rasante Duelle zwischen beiden, wobei sich der Torjäger der Gäste natürlich über 90 Minuten nicht völlig abmelden lässt. So gelang es ihm, obwohl Munk seine Aufgabe sehr gut erledigte, sich das ein oder andere Mal frei zu stehlen und gefährlich vor Marcel Lehmann im Einheittor aufzutauchen. Wie in der 20.Spielminute, als er mit einem Schuss vom linken Strafraumeck Lehmann forderte. Diese Schüsse aus der Distanz waren auf dem feuchten Rasen überhaupt ein Rezept der Gäste zum Erfolg zu kommen und sorgten immer wieder für Gefahr.
Dass die Einheitspieler das aber auch können, zeigte Benjamin Kuhn in der 22.Spielminute, doch sein fulminanter Schuss verfehlte das Tor knapp. Trotzdem, die Gäste waren ab der 20.Spielminute besser im Spiel, weil nun die Gastgeber etwas zu passiv agierten und der SSV so die Herrschaft im Mittelfeld erlangen konnte. Jetzt gab es einige gefährliche Szenen im Einheitstrafraum. Aber das soll natürlich nicht heißen, dass Einheit das Spiel völlig aus der Hand gab. Vielleicht musste man nur dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen und etwas verschnaufen. Oftmals waren es Kleinigkeiten, die den Spielfluss etwas hemmten, wie zu schnelle Ballverluste nach zu überhasteten Aktionen oder auch Zweikämpfe mit den nicht gerade zimperlichen Gästen. Aber in der 25.Spielminute doch mal wieder eine gelungene Aktion – nach Einwurf setzte sich Bahn auf der rechten Seite hervorragend durch, drang in den Winninger Strafraum ein und passte genau auf den mitgelaufenen Rettinger, der sein ganzes Tempo mitnehmend in seinen Abschluss legte und damit Knape keine Abwehrchance ließ – das 2:0, in dieser Phase des Spiels ein klein wenig überraschend, aber auf Grund der Chancen in den ersten Minuten verdient.
Jedoch Winningen ließ nicht nach und kam zu Möglichkeiten. So wieder nach Wiederanpfiff mit einem Fernschuss von Normen Schmidt, der noch abgefälscht dem Einheitkeeper einen Fußreflex abverlangte oder in der 29.Spielminute, als Christian Schäfer eine ungewollte Kopfballverlängerung des sonst stark aufspielenden Björn Bettinger aufnahm und sich in diesem Fall zu leicht gegen den jungen Daniel Böhm an Grundlinie durchsetzen konnte. Seine Flanke erreichte Bilsing, doch der köpfte am leeren Tor vorbei. Die letzte Viertelstunde vor der Pause spielte sich dann weitestgehend im Mittelfeld ab, wie schon gesagt, mit immer wieder Ballverluste auf beiden Seiten, sicher auch dem nassen Rasen geschuldet und so hatten die Torleute nicht mehr viel zu tun oder die Abwehrreihen hatten alles im Griff.  Phiipp Schütze auf Winninger Seite zeigte ein zwei Mal seine gute Schusstechnik bei Fernschüssen, aber diese brachten auch nicht den gewünschten Erfolg.
Die erste Viertelstunde nach der Halbzeitpause gehörte der Eintracht, deren Aktionen nicht ungefährlich waren. Doch Bilsing rieb sich in den schon angesprochenen Zweikämpfen mit Munk auf und blieb an diesem Tag glücklos. Und Schütze schloss diese Spielphase nach einer Flanke von Tobias Krause mit einer tollen Direktabnahme ab, verfehlte aber zum Glück das Einheittor knapp. Aber diese tolle Aktion kann man  auch als Weckruf für die Einheit werten, die nun wieder wacher wirkte und in der 65.Spielminuten durch Rettinger, der nun regelrecht vor Ehrgeiz sprühte, mit einem super Linksschuss den Gästeschlussmann zur Glanzparade zwang. Auch in der 70.Minute war es „Retti“, der einen genauen Pass von Bahn erlief, aber am Torwart und schließlich am leeren Tor vorbei, die Kugel ans Außennetz setzte oder in der 79.Spielminute als Max Fränkel flankte, Rettinger köpfte und Knape das Spielobjekt mit einer super Reaktion über die Querlatte lenkte. Die Schlussphase dieses abwechslungsreichen Spieles war nun angebrochen. Winingen spielte zwar noch weiter mit aber der Zug zum Einheittor fehlte längst. Stattdessen boten die Gäste den Einheitspielern Räume zum Kontern und das nahmen diese auch gern an, waren dabei aber nicht konsequent genug. Die letzte Möglichkeit im Spiel hatte jedoch mit Dominik Pahl noch einmal ein Winninger, der nach Ecke aber auch nochmal übers Tor köpfte.
Danach pfiff der gut leitende Schiedsrichter Ralf Wondratschek diese unterhaltsame Begegnung ab, die sehr umkämpft, aber nie unfair war, den Zuschauern viele Torraumszenen bot und am Ende mit dem SV Einheit, der sich nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung nun an der Tabellenspitze wiederfindet, ein verdienten Sieger fand.
Glückwunsch Männer und weiter so!!!!
(Statistik)


16.09.2017 4.ST Salzlandliga:
SV Einheit Bernburg – FSV Drohndorf/Mehringen 3:1 (2:0)
   
Einheit besiegt mit bester Saisonleistung den Spitzenreiter!

Das Wetter passte, die Stimmung auch, nicht nur für das Herbstfest des SV Einheit Bernburg, sondern auch für das Punktspiel der 1.Herrenmannschaft gegen den Spitzenreiter der Salzlandliga, den FSV Drohndorf/Mehringen,
Das Einheitteam hatte sich für dieses Spiel eine Menge vorgenommen. In jeden Fall sollten die drei Punkte an der Saale bleiben und mit zum Gelingen des Festes beitragen.
Doch die ersten Minuten dieses Spieles sahen nicht danach aus, denn der Gastgeber agierte nervös und zeigte in der Abwehr einige Unsicherheiten. Das erklärt die leichte Dominanz des Gästeteams in der Startphase mit zwei Möglichkeiten eventuell ein Tor zu erzielen. Jedoch klappte dies aus Bernburger Sicht zum Glück nicht. Im Gegenteil, eine Umstellung im rechten defensiven Bereich, Daniel Böhm und David Munk tauschten die Positionen, erwies sich als sehr geschickte Maßnahme von Trainer Norbert Lehmann und verfehlte seine Wirkung nicht. Fortan standen die Gastgeber in der Abwehr gut und Einheit gewann zunehmend an spielerischer Sicherheit. Das Team zeigte nun einige gelungene Spielzüge und die Führung sollte in naher Zukunft liegen. Aber auch die Bernburger ließen zwei gute Tormöglichkeiten liegen, wobei der Ball einmal schon auf der Torlinie lag oder war er gar drüber? Sei es drum, das Spiel lief weiter.
Also musste erst einmal eine Einzelleistung von Ricardo Kupka her. Er spielte in der 28.Spielminute auf der linken Seite einen Verteidiger aus und schob den Ball ins lange Eck zur 1:0 Führung. Vom Spitzenreiter, der an diesem Tag große Abwehrschwächen offenbarte, war schon seit geraumer Zeit nichts mehr zu sehen und so belohnte sich verdientermaßen der SVE. Als sechs Minuten später auch noch ein FSV – Innenverteidiger patzte, in dem er über den Ball trat, spekulierte Alexander Rettinger goldrichtig, erlief das Spielobjekt und brachte es, Torwart Raik Bachor keine Chance lassend, zum 2:0 in dessen Kiste unter. In der 38.Spielminute sahen die zahlreichen Zuschauer dann mal wieder ein Lebenszeichen des FSV. Tim Kilian hatte mit einem Distanzschuss Marcel Lehmann, der nach überstandener Verletzungspause wieder das Einheittor hütete, zur Parade gezwungen.
In der Halbzeitpause hatten sich die Gastgeber vorgenommen so weiter zu machen. Das gelang auch erst einmal und der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Wieder einmal hatte sich der SVE in der Drohndorfer Hälfte festgesetzt. In der Folge gab der gute Schiedsrichter Maximilian Peter Müller Eckstoß, den Marco Schule herein brachte. Nach missglücktem Klärungsversuch der Gäste reagierte Benjamin Kuhn schnell und drückte den Ball zum umjubelten 3:0 über die Linie – die Spielentscheidung.
Einheit ließ es nun etwas ruhiger angehen und nach einer guten Stunde konnte sich der FSV so größere Spielanteile erarbeiten. In der 63,Spielminute sah man dann auch mal wieder so etwas wie eine Torchance für den FSV, doch der Schuss wurde leicht verzogen. Aber Einheit musste jetzt aufpassen. Ein Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt wäre Gift gewesen, auch weil es die Bernburger nicht schafften, die sich nun bietenden Freiräume besser zu nutzen und die Konterchancen  konsequenter auszuspielen. Und die waren da, so etwa in der 64.Spielminute, als sich Rettinger mit viel Willen an der Grundlinie des Strafraums durchtankte, letztlich aber der Torwart mit einem guten Reflex ein weiteres Tor verhinderte oder in der 70., als „Retti“ über rechts auf und davon ging, in den Strafraum eindrang und den freien Kuhn vorbildlich bediente, welcher den Ball aber nicht voll erwischte und deshalb leicht verzog oder noch einmal „Retti“ der nach einem präzise von Schule auf seinen Kopf gezirkelten Freistoß (72.) knapp am leeren Tor vorbeisetzte. Das Ergebnis hätte also längst höher zu Gunsten der Gastgeber stehen können.
Die Gäste ihrerseits kamen in der 82.Spielminute noch einmal durch den eingewechselten Robert Ehlert zu einer Großchance und die war wohl 100%ig, doch er semmelte das Leder übers Tor. Dennoch sollte ihnen noch etwas Ergebniskosmetik gelingen und zwar per Foulstrafstoß, den Kilian sicher zum 3:1 Endstand verwandelte.
Ein Kompliment an die Gastgeber, die nach nervösen Beginn zu ihrem bisher besten Saisonspiel fanden und einen hoch verdienten Sieg über den Spitzenreiter einfahren konnten, der durchaus auch hätte höher ausfallen können.
Weiter so Männer!
(Statistik)


10.09.2017 3.ST Salzlandliga
SV Wolmirsleben – SV Einheit Bernburg 1:1 (1:1)

Leistungsgerechtes Unentschieden in  Wolmirsleben
Herrliche Voraussetzungen  für ein gutes Fußballspiel waren den Akteuren auf dem grünen Rasen an diesem Sonntagnachmittag geboten. Was die wenigen Zuschauer aber zu sehen bekamen, war aber eher schmale Fußballkost.
Trotzdem waren aber beide Mannschaften bemüht um gutes Spiel. Und so ackerten beide Teams ohne jedes Abtasten nach vorn. Dabei war schon in den ersten Minuten klar zu erkennen, dass hier und heute ein sportlicher Erfolg nur über bedingungslosen Kampf um jeden Zentimeter Rasen möglich sein wird. Und bei dieser Art Fußball zu spielen zeigten sich bei den Gastgebern, die sehr robust und intensiv in die Zweikämpfe gingen, doch leichte Vorteile, obwohl man den Saalestädtern bescheinigen muss, dass sie durchaus auch die Zweikämpfe annahmen und gegenhielten, aber ihre spielerischen Möglichkeiten darunter nicht nur litten, sondern fast überhaupt nicht zum Tragen kamen. So gab es Angriffsaktionen über mehrere Stationen auf beiden Seiten fast überhaupt nicht zu sehen. Erkämpfte Bälle wurden meist sofort lang geschlagen und fanden nur in seltenen Fällen einen dankbaren Abnehmer. In der 11.Spielminute war es einmal Ricardo Kupka, der sich rechts durchsetzen konnte und seine Eingabe von der Grundlinie Benjamin Kuhn knapp verpasste. Das war aber auch schon die einzige nennenswerte Aktion auf Seiten der Einheitkicker. Vielleicht ist dann noch das schöne Zusammenspiel über sage und schreibe sieben Stationen bis zum Strafraum der Gastgeber zu nennen, welches dort aber sein jähes Ende fand.
Die Gastgeber ihrerseits hatten aber auch nichts Besseres zu bieten. Sie versuchten es vornehmlich mit Distanzschüssen, die aber Lehmannvertreter Robert Beck im Einheittor auch nicht vor Probleme stellten. So ging es mit einem torlosen Unentschieden und der Hoffnung auf ansehnlichere zweite 45 Minuten in die Halbzeitpause.
Diese Zuversicht war nach Wiederanpfiff schnell dahin, doch die Grünweißen schienen nun noch etwas zielstrebiger. In der 49.Spielminute hatten die Bernburger in einer einzigen Spielszene, in der zunächst Beck einen Schuss von außen parieren konnte und dann bei Nachschüssen der Ball noch zweimal auf der Linie gerettet wurde bis in Beck unter sich begrub, Riesenglück. Die Gastgeberführung war hier mehr als fällig. Dann ein Wolmirsleber Freistoß (72.) fast von der Mittellinie, den Beck leicht unterschätzte, wobei der Torwart die Kugel gerade noch über die Querlatte lenken konnte. Von Einheit kam in dieser Zeit offensiv, als Folge von ungenauem Passspiel, wenn es überhaupt mal da war, eigentlich nichts. Daran änderten auch die Einwechslungen von Mathias Wiedensee und Max Fränkel zunächst kaum etwas. Vielmehr sollte man als Mitspieler wissen, dass man Fränkels Schnellig – und Wendigkeit nutzen und ihn anspielen könnte, wenn er rechts im freien Raum lauert, statt so unmotiviert, wie unplatziert auf das Tor zu schießen.
Einmal gab es dann aber doch diese erhoffte Aktion. Ein von Tobias Mund ausgeführter Freistoß wurde mal nicht lang Richtung gegnerischen Strafraum, wo ein sehr umsichtiger letzter Mann der Gastgeber agierte, geschlagen, sondern quer zu Daniel Böhm auf die rechte Seite gespielt, welcher den Ball sofort auf den für den verletzten Stefan Thol eingewechselten David Munk an der Linie weiter spielte und der wiederum Fränkel bediente. Jetzt konnte letzterer die eben angesprochene Schnelligkeit unter Beweis stellen. Er setzte sich bis zur Grundlinie durch und flankte scharf vors Tor, wo an der kurzen Ecke Alexander Rettinger zur Stelle war und mit großem Einsatz den Ball über die Linie bugsierte. 0:1 (85.Spielminute), sollte Einheit jetzt, wie in den Jahren zuvor auch, doch wieder einen Dreier mit nachhause nehmen? Nein, es kam anders und zwar schon eine Minute später. Freistoß für Wolmirsleben vor der linken Seite des Strafraums hoch hereingeschlagen, schlechtes Bernburger Defensivverhalten insgesamt –  keine Zuordnung in der entscheidenden Zone, ein sonst guter Einheittorwart, der aber jetzt auch nicht ganz auf der Höhe war – der Ball irrt im Fünfmeterraum rum, die Spieler auch und der Wolmirsleber Tobias Maier staubt ab – 1:1. Dieses Remis mobilisierte noch einmal beide Seiten und für Einheit ergab sich durch einen schönen Linksschuss von Kupka nochmal die Möglichkeit zur Führung, doch der aufmerksame Mirko Schramm im SVW – Tor parierte zur Ecke, die nichts einbrachte.
Dann war Schluss unter ein Spiel das für Fußballfeinschmecker wenig zu bieten hatte, aber dafür Kampf ohne Ende, welcher schließlich zu einem insgesamt leistungsgerechten Unentschieden führte
(Statistik)


03.09.2017 Salzlandpokal 1.Hauptrunde
SV Einheit Bernburg – SV 09 Staßfurt II. 3:1 (0:1)

Einheit zieht nach sehr guter zweiter Hälfte ins Achtelfinale ein
Nachdem der SV Einheit Bernburg bereits im August eines von vier Spielen in einer Ausscheidungsrunde für diesen Pokalwettbewerb bestreiten musste und sich gegen den SV Blau-Weiß Pretzien durchsetzte, stand an diesem Wochenende die erste Hauptrunde an.
Bei herrlichem Spätsommerwetter und sehr guten Platzverhältnissen hatten die Männer von Trainer Norbert Lehmann die Landesligareserve des SV 09 Staßfurt zu Gast.
Es entwickelte sich schnell ein ansehnliches Fußballspiel, wobei die Bodestädter in den ersten Minuten den Ton angaben. So deuteten sie mehrfach ihre Gefährlichkeit im Angriff durch schnellen technischen Fußball an, ohne sich aber wirklich Torchancen zu erspielen. Da war dann die an diesem Tag doch nicht ganz fehlerlose Einheitabwehr zur Stelle, um Gefahr vom von ihrem Ersatztorhüter Robert Beck gut gehüteten Kasten fernzuhalten.
Mit zunehmender Spielzeit kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel und erlangten nach einer Viertelstunde auch die Kontrolle über die Begegnung. So hatten sie durch Benjamin Kuhn eine erste Tormöglichkeit (12.), wobei er aber am Staßfurter Keeper Philipp Beier scheiterte. Nach 15 Minuten war es Björn Bettinger, der nach Freistoß von Marco Schule mit seinem Kopfball das lange Eck knapp verfehlte. Die nächste Chance in der 18.Spielminute, dieses Mal für den äußerst agilen Alexander Rettinger, der durch tollen Laufweg gut angespielt plötzlich frei vorm Gästetorwart stand, aber nur das Außennetz traf, unterstreicht die nun erarbeitete Überlegenheit. Staßfurt versuchte es dagegen mit Kontern, die durchaus gefällig, aber meist vor dem Einheitstrafraum ihr jähes Ende fanden. In der 30.Spielminute konnten die Gäste aber doch einmal ihren Torjäger Andy Klemmer in aussichtsreiche Position bringen, doch Markus Klaes passte auf und konnte im letzten Moment zur Ecke klären. Dann waren wieder die Bernburger dran und hatten durch den jungen Robert Bahn die nächste Möglichkeit zur Führung. Der zog nach geschickter Balleroberung (34.) an der Strafraumgrenze sofort ab und zwang mit platziertem Flachschuss Beier zu einer tollen Parade. Auch Rettinger hatte drei Minuten vor der Pause noch eine prima Szene, aber sein Linksschuss strich am langen Winkel des Gästetores vorbei. Als alle, Akteure, wie Zuschauer, schon auf Pause eingestellt waren, dann ein dicker Patzer vom Einheitlibero, der Klemmer in Ballbesitz brachte. Dieser steuerte allein auf Beck zu und ließ ihm nicht die Spur einer Chance – 0:1 – genauso überraschend, wie dem Spielverlauf nach unverdient. Aber so ist Fußball.
In der Halbzeitpause von ihrem Trainer scheinbar wach gerüttelt sahen die Fans nach Wiederanpfiff eine andere Einheitelf. Jetzt spürte man das unbedingte Wollen, das Spiel noch zu drehen. Besonders Rettinger, der seine Mitspieler mit seinem Einsatzwillen und seiner Laufbereitschaft mitriss, war jetzt die antreibende Persönlichkeit auf dem Platz. Eine Drangphase, sofort nach der Pause, ließ den Gästen wenig Raum zum Luftholen. Aber der Ausgleichstreffer wollte nicht fallen, weder nach einer Phase mit mehreren Ecken nacheinander, noch nach Torchancen für Rettinger und Routinier Roland Busch. So dauerte es bis zur 68.Spielminute, als Rettinger, nach mehreren Schussversuchen seiner Einheitelf, abstaubte und mit seinem Schuss aus elf Metern denn Bann brach – endlich der verdiente Ausgleich – ein Produkt von Wut und Wollen gleichermaßen.
Das Spiel hatte inzwischen an einigen Härten und Nicklichkeiten zugenommen, ohne dass aber gewisse Grenzen überschritten wurden, sodass der Einheittrainer jedoch mit Auswechslungen folgerichtig reagierte. Bahn musste Routenier Mathias Wiedensee weichen und Stefan Thol kam für Mund. Hier zeigte sich, auch wenn der SVE nicht in Bestbesetzung antreten konnte, dass auch auf der Bank noch einige Qualität vorhanden ist. Thol organisierte und dirigierte seine Abwehr gut und Wiedensee setzte im offensiven Bereich mit seiner Einsatzbereitschaft Akzente. Von den Gästen war zu dieser Zeit nicht mehr viel zu sehen und Einheit drängte auf die Führung. In der 76.Spielminute war es dann endlich soweit. Der erneut auf der rechten Seite stark aufspielende Daniel Böhm brachte eine weite Flanke von der Auslinie in den Strafraum – Beier verschätzte sich bei diesem sicher geglaubten Ball und Wiedensee antizipierte hervorragend, denn nicht jeder Spieler nutzt seine plötzliche Kopfballgelegenheit so gekonnt wie er – 2:1 – ein wunderschönes Tor für die Gastgeber.
Aber noch gaben sich die Staßfurter nicht geschlagen und versuchten mit ihren Mitteln alles. Das hätte Einheit zu weiteren Treffern nutzen könnnen, etwa erneut durch „Matze“ Wiedensee, der nach „Retti“ Befreiungsschlag (83.) von Schule hervorragend angespielt wurde oder durch Rettinger selbst, der in der 85.Spielminute Strafstoßreif – der Pfiff blieb aus – keine Berührung J – weggestoßen wurde und noch einmal durch Kuhn (90.), der am Torwart scheiterte. Staßfurt war inzwischen platt, aber noch war nicht Schluss. Ein ähnlicher Fehler, wie vor dem 0:1, passierte in der Nachspielzeit in den Staßfurtern, wodurch der aufmerksame Rettinger in Ballbesitz kam und von der Mittelllinie allein auf Beier zusteuernd mit Entschlossenheit diesem keine Abwehrmöglichkeit ließ.
Dieses 3:1 war nicht nur ein, auf Grund einer 2.Halbzeit von großem Willen geprägten Spieles der Einheitspieler, hoch verdienter Pokalsieg, sondern auch für einen Alexander Rettinger das „I“ –Tüpfelchen“ auf eine tolle Leistung. Entsprechend sein Torjubel – Highlight und Schlusspunkt zugleich. Weiter so, Männer!
(Statistik)
(Alle Spiele 1.Hauptrunde Salzlandpokal)


20.08.2017 1.ST Salzlandliga: Saisonauftakt mit Sieg beim Angstgegner
SV Rathmannsdorf – SV Einheit Bernburg 1:5 (1:2)

Sehr gute äußere Bedingungen und Platzverhältnisse bildeten einen guten Rahmen zum Saisonauftakt in der Salzlandliga. Die Bernburger, ohne ihren Trainer Norbert Lehmann angereist, der beim Sicherheitsspiel der Oberliga in Bernburg seiner dortigen Aufgabe nachkam, hatten sich für dieses Spiel viel vorgenommen. Nachdem man in den letzten Jahren in Rathmannsdorf selten einen Blumentopf gewinnen konnte, wollte man den Bock endlich umstoßen und am Köcksbusch einen Sieg einfahren.
So brauchte diese Begegnung auch keine große Abtastphase. Und bereits in der 2.Spielminute erzielte Benjamin Kuhn das 0:1. Die Freude darüber währte aber nur kurz, denn direkt nach Wiederanpfiff führte ein Abstimmungsfehler in der Gästeabwehr zum Strafstoß für die Gastgeber. Routinier Enrico Menzel, der ansonsten eher durch Provokationen auf sich aufmerksam machte, auf die der gute Schiedsrichter Dustin Neumann aber nicht hereinfiel, war gefoult worden.  Rathmannsdorfs bester Spieler an diesem Tag, Mannschaftskapitän und Torwart Stefan Krüger lief an und verzog zum Glück für die Saalestädter, die nun endgültig wach waren.
Über ihre schnellen Offensivspieler Karl Kniesche, Benjamin Kuhn und den stark formverbesserten Alexander Rettinger brachten sie die Gastgeberabwehr immer wieder in Schwierigkeiten. Doch Krüger im Tor der Gastgeber zeigte sich auf der Höhe. Jedoch beim Strafstoß in der 11.Spielminute, nach einem an Rettinger verschuldeten Foul, war er machtlos, denn Tobias Mund hämmerte das Ding, zweifelsohne etwas glücklich, unhaltbar zum 0:2 unter den Querbalken. Für Einheit boten sich in der Folge weitere Möglichkeiten, während die Gastgeber eher mit Standards ab und zu für Gefahr sorgten, Einheitkeeper Marcel Lehmann aber kaum ernsthaft prüften. Trotzdem, ein weiteres Missverständnis in der Gästeabwehr brachte Menzel in Position, der diesen Fehler nutzte und den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Lehmann mit einem Heber zum doch etwas überraschenden Anschlusstreffer für die inzwischen dezimierten Rathmannsdorfer in der 41.Spielminute überwand. Sebastian Wolff musste bereits in der 34.Spielminute mit der Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel das Feld verlassen. Sollte es nun noch einmal spannend werden und es sich rächen, dass die Bernburger einige gute Tormöglichkeiten ausließen? Erstmal ging es in die Pause.
Gut von Co-Trainer Marcel Wiedensee auf die zweite Spielhälfte eingestellt, nahmen die Bernburger schnell das Heft des Handelns in die Hand. Jetzt lief der Ball phasenweise sehr gut und über die Außen Kniesche und Rettinger, gut bedient aus dem Mittelfeld, setzte man den SV Rathmannsdorf, dessen Angriffsbemühungen eher sporadischer Natur blieben, gehörig unter Druck. Aber beim letzten Pass fehlte oft noch die Präzision oder Krüger war zur Stelle. Nach einem Eckball in der 65.Spielminute nagelte der beste Spieler auf dem Platz, Karl Kniesche seinen Kopfball ans Lattenkreuz. Schade, ein eventueller Treffer wäre ihm sowas von gegönnt gewesen. Aber zumindest sollte das nun endgültig der Auftakt zur Torjagd sein. Denn nach einer punktgenauen Eingabe vom rechts durchgebrochenen Ricardo Kupka hatte Kuhn kein Problem auf 1:3 zu erhöhen. Die Weichen waren nun wohl endgültig auf Sieg gestellt.
Bereits zwei Minuten später hatte Marco Schule, nach toller Vorarbeit von Kniesche den nächsten Treffer auf dem Schlappen, traf aber den Ball leider nicht. Aber die Gäste spürten nun, dass beim SVR sichtlich die Kräfte nachließen und zeigten sich weiter torhungrig. In der 75.Spielminute legte Schule von der rechten Strafraumgrenze einen Freistoß zurück auf den vor der 16m Linie lauernden Kupka, der diese Vorlage direkt nahm und im langen Eck versenkte. 1:4 – ein Tor für die Galerie.
Wiedensee  bewies nun auch noch Wechselgeschick und brachte mit Roland Busch (67.) und  Matthias Wiedensee (84.) zwei Routeniers ins Spiel, um dem Einheitspiel weitere Ruhe zu verleihen, sowie das junge Talent Robert Bahn, dem es in der 89.Minute dann auch noch vergönnt war, wieder nach schöner Vorarbeit von Kniesche, das 1:5 zu erzielen und damit den Schlusspunkt dieser Partie zu setzen.
Rundum war es, nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung, ein prima und überzeugender Saisonauftakt für die Lehmannschützlinge. Weiter so Männer, das macht Lust auf mehr.
(Statistik)


13.08.2017 Ausscheidungsrunde Salzlandpokal: Einheit verdient eine Runde weiter
SV Einheit Bernburg – SV Blau-Weiß Pretzien 1:0 (1:0)

Nur vier Begegnungen fanden am Sonntag im Rahmen der Ausscheidungsrunde um den Salzlandpokal statt. Dabei empfing zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison, den Sparkassen-Cup ausgenommen, der SV Einheit den Ligarivalen Blau-Weiß Pretzien.
Bei angenehmen Spätsommerwetter entwickelte sich zwischen beiden Teams ein recht müder und niveauarmer Kick.
Beide Kontrahenten scheinen zu diesem frühen Saisonzeitpunkt noch nach ihrer Form zu suchen. Trotzdem dominierten die Gastgeber zunächst die Begegnung und so gingen sie bereits in der 7.Spielminute durch Benjamin Kuhn in Führung. Pretziens Torwart Nicky Lahne hat hier aber auch eine kleine Aktie mit dran. Nach einer Viertelstunde kam auch der Gast besser ins Spiel und zeigte, dass seine Stärken vor allem im Angriff liegen. Mehrfach gelang es den Blauweißen die Einheitabwehr mit geschickten Anspielen auszuhebeln, zu wirklichen Torchancen reichte das aber letztlich nicht. Nur einmal wurde Einheittorwart Marcel Lehmann, der zur Halbzeit verletzt ausscheiden musste, geprüft. Die Gastgeber hatten dagegen die Möglichkeiten, den Sack frühzeitig zuzumachen.
So scheiterten Alexander Rettinger 35.Spielminute und erneut Kuhn (40.), der es mit einem Heber versuchte, am Pretziener Schlussmann, der hier und auch noch bei späteren Chancen des SV Einheit seinen Fehler mehr als wettmachte. Auch in der 45.Spielminute bestand noch einmal die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch der junge Robert Bahn hatte nach schönem Zusammenspiel mit Rettinger auch nicht die Nerven, den Ball an Lahne vorbei zu bringen.
Die zweite Spielhälfte begann gleich wieder mit einer Superchance durch Kuhn, der von Marco Schule hervorragend bedient wurde. Aber wieder war der Pretziener Keeper zur Stelle. Einheit zog sich in der Folge bis zur Mittellinie zurück und versuchte den Ball auf diese Art möglichst von Mathias Wiedensees Tor fernzuhalten und sich aufs Kontern zu verlegen. Das gelang recht gut, nur die Konter hätten besser ausgespielt werden müssen.
Pretzien dagegen konnte mit seiner nun vorhanden optischen Überlegenheit dagegen wenig anfangen und büßte von den gefährlichen Angriffsaktionen der ersten Halbzeit einiges ein. So hatte der Ersatzkeeper der Gastgeber doch ein leichtes Amtieren. Da es aber die Einheitspieler verpassten, aus den erarbeiteten guten Tormöglichkeiten das zweite Tor nachzulegen, lebte das Spiel bis zum Schlusspfiff von der Spannung. Im Gegenteil, in den Schlussminuten kam noch große Hektik auf, mit einigen gelben Karten und auch noch einer roten für Pretziens Mannschaftskapitän Marco Reichel dessen Nachtreten entsprechend geahndet wurde. Diese Phase hatte schließlich eine fünfminütige Nachspielzeit zur Folge, ehe der gute Schiedsrichter Torsten Meiners die Partie beendete.
Auf Grund der klaren Chancenvorteile ging Einheit als verdienter Sieger aus dem Pokalspiel hervor, wird sich im ersten Punktspiel kommenden Sonntag in Rathmannsdorf aber erheblich steigern müssen.
(Statistik)
Spiele der Ausscheidungsrunde
Es fanden nur vier Spiele statt, alle anderen Mannschaften haben ein Freilos.


Testspiele Sommer 2017  Alle Testspiele – Sommer 2017

23.07.2017 Anstoß: 14:00 Uhr
SV Einheit Bernburg – SV Grün-Weiß Wimmelburg 3:1 (1:1)

Nach einer Kräfte zehrenden Woche mit dem spannenden Sparkassen-Cup Achtelfinale am Freitagabend stand für unsere 1.Herren am Sonntag noch ein Testspiel gegen den Kreisoberligisten aus dem Mansfelder Land an. Für die Ergänzungsspieler des SV Einheit, die Gastgeber traten ohne viele Stammspieler an, war es die Möglichkeit mal über 90 Minuten zu gehen und dem Trainer wichtige Erkenntnisse zu liefern.
Immerhin konnten sie dieses Spiel mit 3:1 für sich entscheiden, wobei die erste Hälfte noch sehr ausgeglichen verlief. Die Führung der Gastgeber durch Alexander Rettinger (17.), hier stand ein krasser Fehler des Gästekeepers Pate, konnten Gäste mit einem sehenswerten Tor durch Edgar Samalius (25.) schnell ausgleichen. Auch in der Folge blieben sie druckvoll und zwangen Robert Beck zu mehreren guten Paraden.
Die 2.Hälfte, in der sogar Stammkeeper Marcel Lehmann als Sturmtank aufgeboten wurde, war dann eine klare Sache für die Einheitspieler, bedingt auch durch viele Wechsel, die die Gäste nun vornahmen. Einheit war mit zunehmender Spielzeit  spielbestimmend und konnte durch Robert Bahn zwei weitere Treffer erzielen.


21.07.2017 15.Sparkassen-Cup / Achtelfinale – Aus für Einheit nach Entscheidungsschießen
SV Einheit Bernburg – FSV Drohndorf/Mehringen 3:4 n.E. (0:0)

Nur einer der Favoriten strauchelte am Freitagabend im Achtelfinale und zwar traf es Landesligist Förderstedt in Baalberge. Zu schön wäre es gewesen, hätten unsere Einheitfußballer am Sonntagnachmittag im Viertelfinale die 08er zum immer interssanten Derby empfangen können.
Leider wurde daraus nichts. In einem ausgeglichenen Achtelfinale unterlagen die Bernburger unglücklich im Entscheidungsschießen. Voraus gegangen war ein torloses und leistungsgerechtes Remis nach regulärer Spielzeit zwischen beiden Ligakonkurrenten. Beide Mannschaften hatten zwei drei gute Einschußmöglichkeiten, wobei mehrfach für die Torhüter auch Pfosten oder Latte retteten. Hatten sich die Gastgeber in Hälfte eins ein leichte optische Überlegenheit erarbeiten können, waren es in der 2.Halbzeit die Gäste, die etwas mehr vom Spiel hatten. Rundherum war es eine sehr ausgeglichenen Begegnung mit einem glücklichen Sieger. (Statistik)
Gespielt wird am Sonntag auf dem Einheitplatz aber trotzdem. Hier empfängt der SVE den Kreisoberligisten Grün-Weiß Wimmelburg zu einem weiteren Testspiel.
(Das Achtelfinale im Überblick)
(Spielplan-Sparkassen-Cup 2017)


15.07.2017 15.Sparkassen-Cup – Ausscheidungsrunde
MTV Welsleben 1887 – SV Einheit Bernburg 1:2 (0:2)

Nicht besonders gut standen die Vorzeichen bei der Mannschaft von Einheittrainer Norbert Lehmann. Die vielen Ausfälle aus verschiedenen Gründen (Bettinger, Camara, Fränkel, Klaes, L. u. R. Kupka, Rettinger, Souschek, Thol) bereiteten im einiges Kopfzerbrechen. Dennoch konnte er ein schlagkräftiges Team, darunter drei der vier Neuzänge, aufbieten. Vor allem mannschaftliche Geschlossenheit und hohe Einsatzbereitschaft zeichneten die Mannschaft an diesem Tag aus. Das reichte letztlich, um den ambitionierten Kreisligisten im Zaum zu halten. Die Anfangsphase gehörte klar den Bernburgern und sie belohnten sich durch ein herrliches Tor vom jungen Robert Bahn mit einer schnellen Führung, während die Offensive der Gastgeber um Routinier Jens Basener bei der gut organisierten Einheitabwehr bestens aufgehoben war. Als Benjamin Kuhn mit einer Platzwunde aus diesen Verband noch vor der Pause auscheiden und ins Krankenhaus gebracht werden musste (gute Besserung!), fürchtete man um diese Sicherheit. Doch die Mannschaft meisterte diese Situation mit Bravour und ließ über das gesamte Spiel nicht viel zu. Das lag auch mit daran, ohne die Leistung aller anderen Spieler schmälern zu wollen, an den neuen, die sich hervorragend in dieses Gebilde einfügten. So gelang Robert Bahn noch kurz vor dem Pausenpfiff ein weiterer sehenswerter Treffer zum 0:2. Nach der Pause versuchten die Gastgeber alles, aber toll kämpfende Einheiter hielten dem Druck stand und hätten beim besseren Ausspielen der Konter schon vorzeitig den Sack zumachen können. Das gelang leider nicht und man musste nach dem Anschlusstreffer kurz vor Schluss noch einmal zittern. Am Ende stand aber er ein verdienter Erfolg – Kompliment an alle Spieler.
Nun wartet am Freitagabend im Achtelfinale mit dem FSV Drohndorf/Mehringen sicher ein anderes Kaliber und ein Liga-Konkurrent und damit eine noch schwierigere Aufgabe, die allerdings, zumal an der heimischen “Töpferwiese”, nicht unösbar ist.
(Statistik)
Alle Ergebnisse – Ausscheidungsrunde


11.07.2017  SV Einheit Bernburg – 1.FC Lokomotive Leipzig 0:7 (0:3)
Gemeinsames Gruppenfoto vor dem Spiel

Eine prima Veranstaltung ist am gestrigen Abend an der “Töpferwiese ” erfolgreich zu Ende gegangen. 313 zahlende Zuschauer, die sich dieses Event nicht entgehen lassen wollten, übertrafen die Erwartungen der Veranstalter vom SV Einheit. Sportlich sahen die Zuschauer zwar Einbahnstrassenfussball, aber die Gastgeber wehrten sich so gut es ging und hielten ihre taktische Richtlinie bis zum Schluss durch. Eine starke Torwartleistung von Marcel Lehmann sorgte auch mit dafür, das es bis zur Pause nur 0:3 zu Gunsten des Regionaligisten aus Leipzig stand. Übrigens war auch ein zwischenzeitlicher Ausgleich durch Marco Schule möglich. Nach dem Seitenwechsel ging es so weiter und am Ende stand natürlich ein hoch verdienter 0:7 Erfolg für die Gäste. Aber immerhin konnten die Lehmann – Schützlinge das Vorjahresresultat (0:15) mehr als halbieren und dafür ein großes Kompliment an unsere Männer.
Kurbericht RBW-Fernsehen

Unsere Auflaufkinder


Samstag, 08.07.2017
14:00 1.Herren FC Hettstedt (A – VS) 1:1 (1:1)

Die 1.Mannschaft hat nach schlauchenden ersten drei Trainingstagen auch ihr erstes Testspiel hinter sich gebracht – am Ende stand für eine völlig veränderte Einheitelf mit vielen guten Ansätzen und Erkenntnissen gegen einen ambitionierten Partner aus der Harzliga ein gerechtes Remis.


30.06.2017 Beginn der Vorbereitung auf das Spieljahr 2017/18
Am 30.06.2017 startet die 1.Herrenmannschaft des SV Einheit Bernburg mit der Vorbereitung auf das neue Spieljahr in der Salzlandliga.
Aktuell werden 4 Neuzugänge das Team verstärken, aber auch 3 Spieler den Verein verlassen.
Alle Testspiele des SVE

Neuzugänge
Nils Nietschmann (eigener Nachwuchs A- Jun.), Karl Kniesche (TV Askania Bernburg), Daniel Böhm (kehrt vom BSC Biendorf zurück), Youssouf Ademola Nassirou (SV Germania Gernrode), Roland Busch (AH des SVE)

Abgänge:
Martin Stille (SV 08 Baalberge), Karl Thiele (1.FSV Nienburg), Matthias Kürschner (BSC Biendorf), Philip Mehrhoz (2.Mannschaft)