SV Einheit Bernburg II.

1.Kreisklasse Staffel 1 – 2017/18

2-herren_2016-17
hinten v.l.: Julien Zipfel, Stefan Sperlich, Andy Schmidt, Eric Mayer, Michael Apel
mitte v.l.: Hans-Dieter Bunk (TR), Thorsten Rehfeld, David Kral, René Voigt, Uwe Böhm
vorne v.l.: Christoph Henke, Marcel Merkel, Robert Beck, Robert Bahn, Henry Kinzuraschwili


 Kader u. Zielstellung


News u. Spielberichte


Testspiele

06.01.2017 Traditionelles Vereinsinternes Hallenturnier
Beginn: 09:30 Uhr  Anreise: 09:00 Uhr  Ende: ca. 13:00 Uhr
Spielort: Sporthalle “Töpferwiese” (mehr)

Fr, 02.02.18 Beginn: 18:00 Uhr CFC Germania 03 II. – Hallenturnier (Sporthalle “Hahnemannschule”)
So, 04.02.18 Anstoß: 15:00 Uhr SV Einheit Bernburg II. – FC Hettstedt II. (Askania – Kunstrasen)


09.12.2017 13.ST 1.Kreisklasse St.1:
Spg. SC Seeland II./Lok Aschersleben II. – SV Einheit Bernburg II. 2:0 (0:0)
(Statistik)


02.12.2017 12.ST 1.Kreisklasse St.1:
SV Einheit Bernburg II. – SG Wippertal 1:2 (0:2)
(Statistik)


12.11.2017 11.ST 1.Kreisklasse St.1:
SG Ilberstedt/Schackstedt – SV Einheit Bernburg II. 3:3 (1:1)

Mit Glück und Moral zum Punktgewinn
Die Vorzeichen an diesem Spieltag waren mal wieder alles andere als optimal, musste Trainer Nielsen erneut eine hohe Anzahl von Absagen kompensieren. Mit den Langzeitverletzten standen ihm in der Summe 7 Spieler nicht zur Verfügung und so gehörte er mal wieder selbst zum Kader. Nach neunmonatiger Verletzungspause gab Marc Steven Wiltner sein Comeback im Einheittrikot. Auf ungewohnter Position im Sturmzentrum war es das Ziel vom Trainer ihm erste Spielpraxis zu gewähren. Da in Halbzeit 1 jedoch fast ausschließlich Ilberstedt stürmte, konnte man ihm und der gesamten Mannschaft nur läuferischen Fleiß und Kampfgeist attestieren. Konstruktiver Spielaufbau war an diesem Tag nur selten zu sehen. Bis auf wenige Ausnahmen hatte man den Eindruck, dass die Gästespieler jedes Mal froh waren, wenn sie den Ball schnell wieder los waren. Aus einer spielerisch schwach, aber kämpferisch stark agierenden Einheitmannschaft muss man Nico Bleicher und Robert Beck hervorheben. Ersterer zeichnete sich durch großen läuferischen Einsatz und großer Zweikampfstärke aus und Keeper Beck strahlte Sicherheit aus und hielt seine Mannschaft mit einer sensationellen Parade am Leben.
Wie so oft in dieser Saison überließ man dem Gegner mit dem Anpfiff die Initiative und reagierte nur, anstatt selbst zu agieren. In den ersten Minuten war es ein niveauarmes Spiel mit wenigen Strafraumszenen und man konnte den Eindruck gewinnen, dass die Gästeabwehr am heutigen Tag stabil stehen würde. Mit zunehmender Spieldauer erwies sich dies jedoch als Trugschluss. Der Gastgeber übernahm mehr und mehr die Initiative. Einer der wenigen zielstrebigen Entlastungsangriffe führte in der 18. Minute zu einem Eckball für die Gäste. Dieser segelte in den Fünfmeterraum der Ilberstedter, Nico Bleicher setzte sich gegen seinen Bewacher durch und schloss unhaltbar für Keeper O. Wießner ab. Die viel umjubelte Führung für die Gäste sorgte aber leider nicht für viel Unruhe im Ilberstedter Team, sie schien sie im Gegenteil weiter zu motivieren, denn von nun an sah sich die Einheitreserve mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Durch kluges Verschieben des Gastgebers im Offensivbereich ging bei Einheit nun doch etwas die Zuordnung verloren. Routinier Derkach versuchte das Ilberstedter Spiel weiter anzukurbeln und Gästekapitän Engelke hatte jede Menge Arbeit um dessen Kreise einzudämmen, was er jedoch sehr gut löste. Zudem agierte Ilberstedt variabel über die Flügel, weil zu erkennen war, dass sie im Zentrum gegen das stark verteidigende Mittelfeld der Bernburger nicht zum Zuge kamen. Hervorzuheben ist hier die sehr starke rechte Angriffsseite der Gastgeber, die permanent mit 3 Spielern kam, da sich der Außenverteidiger stets in die Angriffe einschaltete und somit für ein Übergewicht auf dem Flügel sorgte. Da sich durch die genannten Abstimmungsprobleme Außenverteidiger Kupka oft ins Zentrum ziehen ließ, war die Flanke sehr offen und Jonas Souschek konnte trotz großem läuferischen Aufwand gegen die „Übermacht“ oftmals wenig ausrichten. In der 40. Minute rollte wieder so ein Angriff über rechts heran, diesmal jedoch wurde der Ball schon im Halbfeld in die Mitte gespielt. Ein genialer Pass in den Lauf von Benjamin Stephan, welcher einen Schritt schneller war als Verteidiger Julien Zipfel, dieser zog direkt ab und ließ dem Gästekeeper keine Chance. Der hochverdiente Ausgleich für den Gastgeber kurz vor der Halbzeit. Und dieser Gegentreffer schien bis über die Halbzeitpause hinaus Wirkung zu zeigen. Denn trotz mahnender, aber auch motivierender Halbzeitansprache gelang es Einheit nicht, den Angriffsdruck der Ilberstedter zu minimieren. Über die bereits genannte starke rechte Seite versuchten nun die Gastgeber den Druck weiter hochzuhalten und dies gelang zusehends besser. Nach vorn ging bei den Gästen in der Phase nach der Pause kaum etwas. In der 54. Minute wieder ein Angriff über die rechte Seite, eine mustergültige Flanke und ein wuchtiger Kopfball von Florian Schmuck brachte die fällige Führung für den Gastgeber. Der Gegentreffer hatte sich abgezeichnet, schien die Gäste aber dennoch in Schockstarre zu versetzen, denn nur knapp vier Minuten später flog der nächste Flankenball von rechts über die gesamte Einheitabwehr und am langen Pfosten brauchte Benjamin Stephan den Ball nur über die Linie zu drücken und es stand 3:1 für Ilberstedt. Resignation machte sich bei einigen Gästespielern breit und somit bedurfte es der Motivation von außen und den mahnenden Worten des Gästeliberos an einige junge Spieler, ihre Körpersprache zu ändern, um den Kampfgeist im Team am Leben zu halten. In der 61. Minute verließ Philipp Mehrholz angeschlagen den Platz und für ihn kam Andy Schmidt ins Spiel. Dies änderte erstmal nichts am Spielgeschehen. Vielmehr versuchte Ilberstedt nun die Begegnung endgültig zu entscheiden. Ein kapitaler Fernschuss zwang Robert Beck zu schon erwähnter Glanzparade und ab diesem Zeitpunkt begann Einheit sich wieder richtig zur Wehr zu setzen. Die Wende wurde dann in der 68. Minute eingeleitet. Einerseits durch den Doppelwechsel und die Umstellung im Gästeteam, andererseits durch einen Wechsel bei Ilberstedt, welcher die Gefährlichkeit ihrer rechten Angriffsseite zerstörte. Andy Schmidt übernahm nun die Außenverteidigerposition, Henry Kinzuraschwili die rechte Mittelfeldseite und Alexander Nielsen das Sturmzentrum. Julien Zipfel und Marc Wiltner verließen den Platz. Einheit bekam nun mehr Zugriff und konnte seinerseits vermehrt für Angriffssituationen sorgen. In der 75. Minute konnte Bernburg endlich mal wieder einen zielgerichteten Angriff mit Übersicht vor das Ilberstedter Tor bringen. Die Hereingabe in den Strafraum auf Alexander Nielsen sorgte für Verwirrung in der Ilberstedter Hintermannschaft, Henry Kinzuraschwili schaltete schneller als alle anderen und bugsierte den Ball zum 2:3 über die Linie. Einheit war wieder im Spiel und wollte mehr. Dies war unter anderem dadurch zu erkennen, dass man jetzt zumindest spielerisches Gleichgewicht herstellen konnte. Aber man musste in der Defensive, welche ab Mitte der 2. Halbzeit wieder besser stand, gehörig auf der Hut sein, denn der schnelle Christoph Track sorgte weiterhin für Unruhe. So ging es nun hin und her. Nach einem Foul im Mittelfeld erhielten die Gäste in der 85. Minute einen Freistoß, welchen Björn Jethon hoch in den Strafraum brachte. Abwehrspieler Tino Nitzer versuchte per Kopf zu klären, was gründlich misslang, denn der Ball senkte sich zum 3:3 ins eigene Tor. Große Freude auf Seiten der Gäste und Entsetzen beim Gastgeber, schien doch der sichere Sieg aus den Händen gegeben worden zu sein. Aber noch war das Spiel nicht vorbei. Praktisch mit dem Schlusspfiff die letzte Chance des Spiels. Ein Eckball für die Gastgeber kam in den Strafraum und der kurz zuvor eingewechselte Daniel Matthias zum Kopfball. Dieser ging jedoch knapp am Einheittor vorbei und kurz darauf war Schluss.
Am Ende ein glücklicher Punktgewinn für Einheit, aber ein sehr wichtiger. Will man jedoch nicht in unnötige Abstiegssorgen geraten, muss in Zukunft eine Steigerung in der Verteidigung, aber auch im Spielaufbau erfolgen. Das Potential ist vorhanden, nur muss es jeder einzelne Spieler auch Woche für Woche abrufen.
(Statistik)


04.11.2017 10.ST 1.Kreisklasse St.1:
SV Einheit Bernburg II. – SV Saxonia 90 Gatersleben 2:3 (1:1)
In letzter Sekunde verdienten Punkt noch aus der Hand gegeben

(Statistik)


28.10.2017 9.ST 1.Kreisklasse St.1
SG Grün-Weiß Beesenlaublingen – SV Einheit Bernburg II. 3:3 (2:1)

Beste Saisonleistung bringt verdienten Punktgewinn
Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken und dem Wissen um die momentane Schwächephase Beesenlaublingens trat die Reserve des SV Einheit zum Gastspiel, bei einem der Aufstiegsaspiranten an. Man wollte von Beginn an konzentriert gegen den zu erwartenden Angriffsdruck der Gastgeber zu Werke gehen und selbst Akzente setzen. Zu diesem Zweck stand Trainer Alexander Nielsen ein großer Kader zur Verfügung, erhielt man doch mit Ricardo Kupka,Daniel Böhm und Robert Bahn zusätzliche Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Doch schon mit dem Anpfiff torpedierte man das Unterfangen, etwas Zählbares aus Beesenlaublingen mitzunehmen, selbst. Der Anstoss wurde bis in die zentrale Abwehr zurückgespielt. Eric Meyer wollte den Ball ins Mittelfeld führen,dieser versprang ihm jedoch und schon rollte der erste Angriff auf das Gästetor. Dieser konnte zur Ecke geklärt werden.Der schnell ausgeführte Eckball flog hoch bis ans Ende des Fünfmeterraums und Kevin Röder köpfte den Ball vor Leroy Kupka ins Tor. Robert Beck im Einheittor war dabei chancenlos. Der Schock des frühen Rückstandes saß der Mannschaft wohl tief in den Knochen, denn in den folgenden Minuten ging es in der Bernburger Defensive teilweise drunter und drüber. Die Verunsicherung trug dazu bei, dass nach vorn kein konstruktiver Spielaufbau möglich war und man so dem Druck der Gastgeber erstmal nichts entgegenzusetzen hatte. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass ein Angriff über die rechte Seite, in der 13. Minute das 2:0 brachte. Das Zweikampfverhalten von Jonas Souschek war in dieser Szene etwas unglücklich und so kam der Ball erneut in den Bernburger Fünfmeterraum. Christoph Torno behielt hier die Übersicht und schob ein. Nun war zu befürchten, dass die Einheittruppe  wieder auseinanderbricht, wie schon mehrfach in dieser Saison und man eine erneute Klatsche hinnehmen muss. Aber was dann kam, hatten sich die zahlreichen enthusiastischen Fans der Gastgeber wohl ganz anders vorgestellt.
Die Bernburger Hintermannschaft fing sich zusehends und somit konnten die Mittelfeldakteure endlich auch ihr Offensivpotential zeigen. Der ballsichere Nico Bleicher im Duett mit Jonas Souschek, sowie die flinken Flügelspieler Ricardo Kupka und Marcel Merkel versuchten nun die beiden Spitzen Robert Bahn und Björn Jethon immer wieder in Szene zu setzen. Das Spielgeschehen wogte nun auf und ab, denn Beesenlaublingen wollte natürlich die frühe Entscheidung, “leider” hatten sie das Pech an diesem Tag auf einen Robert Beck zu treffen, der über sich hinauswuchs und noch in Halbzeit 1 mehrfach den dritten Gegentreffer verhinderte. Auch die Gäste erspielten sich Chancen, u. a. konnte sich R. Kupka halblinks durchsetzen. Seinen kapitalen Kracher konnte der Keeper der Gastgeber mit einem tollen Reflex entschärfen.  Die erste Halbzeit näherte sich dem Ende und der so wichtige Anschlusstreffer wollte nicht fallen, weder nach gelungenen Kombinationen, noch nach ruhenden Bällen. Dann jedoch kam die 41. Minute und ein weiterer Angriff über die starke linke Bernburger Angriffsseite. Der Ball wurde über mehrer Stationen in den Strafraum gespielt und überflog final die komplette Beesenlaublinger Hintermannschaft. Dort stand Robert Bahn mutterseelenallein und drückte den Ball über die Linie. Nun zeigten sich die Gastgeber beeindruckt, die Gäste konnten in den verbleibenden Minuten aber kein Kapital mehr daraus schlagen.
In der Halbzeit war man einhellig der Meinung, dass man hier etwas mitnehmen kann, auch weil man sich auf die Strategie des Gastgebers eingestellt hatte. Leroy Kupka verließ den Platz und für ihn kam Rene Voigt, der an diesem Tag zeigte, dass man ihn auf fast jeder Position einsetzen kann. Jedoch zeigte der Beginn der zweiten Halbzeit gewisse Parallelen zur Ersten, denn wieder war es etwas unruhig in der Bernburger Hintermannschaft und die Gastgeber kamen zu ein paar Schussmöglichkeiten, die jedoch von R. Beck zunichte gemacht wurden. In der 50. Minute musste M. Merkel, nach starker Leistung, arbeitsbedingt das Feld verlassen. Michael Apel sollte die Lücke schließen und für neue Akzente auf dem Flügel sorgen. Nach und nach fingen sich die Gäste wieder und kamen ihrerseits zu Chancen. Einheit drückte jetzt auf den Ausgleich und die Beesenlaublinger Hintermannschaft hatte in dieser Phase große Probleme, offensiv jedoch blieben sie auch weiterhin gefährlich und so musste die Gästeabwehr weiterhin konzentriert zu Werke gehen. Der Ausgleich lag aber förmlich in der Luft und in der 64. Minute war es endlich soweit. Ein Angriff über links, Jonas Souschek mit einer blitzsauberen Flanke auf den langen Pfosten und Björn Jethon mit einem überlegten Kopfball bescherten der Einheitreserve den verdienten Ausgleich. Riesenjubel auf der Bank und bei den mitgereisten Fans, sowie entgeisterte Gastgeber waren die Folge. Der Gastgeber schien in Schockstarre gefangen zu sein, denn nur eine Minute später nahm Robert Bahn Maß und sein Schuss aus über 20 Metern senkte sich über dem Torhüter ins linke obere Eck. Nun kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn die Sensation lag in der Luft. Leider stellten die Gäste in der Folgezeit das Fußballspielen komplett ein und zogen sich an ihren Strafraum zurück. Beesenlaublingen drückte auf den Ausgleich. Mit ein wenig mehr Erfahrung hätten die Gäste hier den ein oder anderen Konter fahren können, so aber war man in der Abwehr gebunden und musste ständig auf der Hut sein, denn die Offensive der Gastgeber zwang die Einheitkicker zu Schwerstarbeit am eigenen Strafraum. Nach 70 Minuten kam Alexander Henke für den gut spielenden Björn Jethon. Hier wollte der Trainer wohl die Defensive etwas stärken um den Vorsprung über die Zeit zu retten.
Das gelang aber nur bis zur 85. Minute. Ein zweifelhafter Freistoß ca. 18 Meter vor dem Tor, ermöglichte es den Gastgebern den Ausgleich zu erzielen. Den Schuss von Chris Karnstedt fälschte die Mauer unhaltbar für Robert Beck ab und somit stand es kurz vor dem Ende 3:3. Wer nun dachte, dass wäre es gewesen, sah sich getäuscht. Beesenlaublingen verstärkte den Druck nochmals und so kamen sie in der 88. Minute nochmal frei zum Schuss, Beck verhinderte mit einer sensationellen Parade jedoch den Rückstand, der wohl auch die erneute Niederlage bedeutet hätte. Aber auch Einheit sorgte nochmals für Unruhe in der Hintermannschaft des Gegners. Einen Freistoß von der rechten Seite wurde von R. Bahn verlängert und gelangte zu Alexander Henke, der zur vermeintlichen Gästeführung einköpfte. Leider sah der Schiedsrichter den Torschützen hier im Abseits und dies geht wohl auch in Ordnung. Kurz darauf war Schluss und beide Teams waren sich einig, dass die Punkteteilung am Ende gerecht war.

Die beste Saisonleistung und das Wissen einen Meisterschaftsfavoriten an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben, zeigen den Aufwärtstrend des Teams. Nun sollte man den guten Eindruck der letzten zwei Spiele in der Heimpartie gegen den Tabellendritten bestätigen. Vieles hängt jedoch davon ab, welchen Kader der Trainer dann zur Verfügung hat, sind doch immer noch einige Spieler verletzt und fast wöchentlich muss die Aufstellung wegen arbeitsbedingter Ausfälle geändert werden. Für die nächsten Aufgaben viel Erfolg!
(Statistik)


14.10.2017 7.SZ 1.Kreisklasse St.1:
SV Freckleben – SV Einheit Bernburg II. 2:5 (1:2)

Robert Bahn steuert zum ersten Saisonsieg der Zweiten drei Tore bei. Die weiteren Treffer erzielen Nils Nietschmann und Marcel Merkel.

Endlich!!!
Am 7. Spieltag der 1. Kreisklasse war es endlich soweit. Die Reserve des SV Einheit Bernburg konnte den ersten Saisonsieg feiern und somit einen großen Ballast von den Schultern werfen. Der Auftritt beim Schlusslicht Freckleben muss zwar richtig eingeordnet werden, aber die gesamte Mannschaft hat eine Reaktion auf die die Heimklatsche des vorangegangenen Spieltages gezeigt und eine kämpferisch, sowie über weite Strecken der Begegnung auch spielerisch, ansprechende Leistung gezeigt. Mit Robert Bahn und Nils Nietschmann bekam man zwei junge und sehr dynamische Spieler zur Unterstützung aus der ersten Mannschaft, was sich vor allem in der Offensive positiv auswirkte.
Von Beginn an versuchte der SV Einheit die Kontrolle über das Spiel zu erlangen und es wurde schnell deutlich, dass man an diesem Tag die spielerisch eindeutig bessere Mannschaft war. Von hinten heraus versuchten Kapitän Sebastian Engelke und Nico Bleicher das Spiel nach vorn anzukurbeln und mit dem hochtalentierten Nils Nietschmann im zentralen Mittelfeld erzeugte man deutlich mehr Druck nach vorn, als in den vorangegangenen Partien. So erspielte sich die Einheit-Reserve schon in der Anfangsphase eine gute Gelegenheit, als Nietschmann sehr druckvoll von halblinks Richtung Strafraum lief und den mitgelaufenen Sven Neumann bediente, dessen Linksschuss jedoch das Ziel verfehlte. Die Gastgeber versuchten ihrerseits mit Kurzpassspiel den Ball aus der eigenen Hälfte in Richtung Bernburger Tor zu bekommen. Dabei wurden sie jedoch schon überwiegend im Mittelfeld abgefangen und echte Gefahr für das Tor von Robert Beck kam somit erstmal nicht auf. In der 15. Minute hatten sich die Gäste wieder einmal in der Hälfte der Gastgeber festgesetzt und Robert Bahn zog aus knapp 20 Metern beherzt ab. Der Frecklebener Keeper stand dabei wohl einen Schritt zu weit vor seinem Tor, denn Bahns Schuss senkte sich hinter ihm ins Netz, zur vielumjubelten, ersten 1:0 Führung (!!!) der Saison. Nun wollte man schnell nachlegen und spielte weiter zielstrebig nach vorn. Leider musste der bis dahin gut spielende Charles Okubire verletzungsbedingt den Platz verlassen. Für ihn kam Eric Meyer. Kurz darauf gab es einen Freistoß für Freckleben. Eine hohe Eingabe aus halbrechter Position erwischte eine noch nicht geordnete Einheitabwehr. Libero Eggert war noch mit dem Stellen seiner Vorderleute beschäftigt und konnte dann nur noch zuschauen, wie sein Gegenspieler den Ball per Kopf im Einheittor unterbrachte. Aus dem Nichts der Ausgleich und in den Folgeminuten kam der Gastgeber etwas besser ins Spiel, da Einheit nach diesem unnötigen Gegentor wieder etwas verunsichert wirkte. Aber mehr als eine Schusschance aus Abseitsposition ließ die Gästeabwehr nicht zu und danach übernahm man wieder die Spielinitiative. Die Überlegenheit wurde noch deutlicher, jedoch konnte sie vorerst nicht in Zählbares verwandelt werden. Nach 33 Minuten der nächste Verletzte auf Seiten der Gäste. Der kämpferisch und läuferisch starke Sven Neumann musste den Platz verlassen und für ihn kam Philipp Mehrholz in die Partie, welcher sich nahtlos einfügte. In der 39. Minute wurde es etwas turbulent im Frecklebener Strafraum und der Gastgeber bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Der agile Bahn kam mit dem Rücken zum Tor stehend an den Ball. Mit einer schnellen Drehung und einem satten Schuss aus etwa 10 Meter überwand er den Torhüter des Gastgebers abermals und Einheit ging erneut in Führung. Bis zur Pause waren die Gäste weiter dominierend, aber ein weiterer Treffer kam erstmal nicht zustande.
In der Halbzeitpause zeigte sich Trainer Alexander Nielsen zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, forderte jedoch eine bessere Chancenverwertung. Die Gäste übernahmen auch zu Beginn der 2. Halbzeit gleich das Heft des Handelns. In der 50. Minute entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für den SV Einheit. Aus halbrechter Position zirkelte der schusstechnisch starke Mehrholz den Ball an das linke Dreieck. Schade, ein hervorragender Freistoß. Aber nur eine Minute später war es dann soweit. N. Nietschmann kam im linken Mittelfeld an den Ball und mit dynamischem Antritt ging es Richtung Strafraum. Aus 16 Metern zog er mit straffem Schuss aus halbrechter Position ab und der Frecklebener Torhüter konnte das 3:1 nicht mehr verhindern. Der Schock saß bei den Gastgebern nun wohl tief, denn in der 52. Minute spielte die Frecklebener Hintermannschaft den Ball Torjäger Bahn mustergültig in die Beine und dieser ging unaufhaltsam in den Strafraum. Sein Schuss wurde vom Keeper pariert, Bahn jedoch schaltete am schnellsten und drückte den Abpraller zur vermeintlichen Vorentscheidung über die Linie. Nun sah Trainer Nielsen die Zeit für den 3. Wechsel gekommen. Der gut aufgelegte Nico Bleicher machte Platz für Jonas Souschek. Mit dem 4:1 im Rücken agierten die Gäste nun etwas fahriger, Ballsicherheit ging verloren und von der bis dahin gezeigten Dominanz war nichts mehr zu sehen. Vielmehr ließ man den Gastgebern zunehmend mehr Raum und auch die Hintermannschaft der Bernburger wirkte jetzt etwas hektisch beim Herausspielen der Bälle. Und so kamen die Gäste mehrfach in Strafraumnähe und hatten nun doch noch ein paar Gelegenheiten. Die Größte entschärfte Robert Beck mit hervorragender Parade, als er einen Flachschuss aus dem unteren rechten Eck kratzte. Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Aber den daraus resultierenden Abstoß wollte Beck mit einem Kurzpass auf die rechte Außenbahn spielen, was derart in die Hose ging, dass der Ball direkt in den Lauf eines Gegners gelangte. Dieser bediente seine freistehenden Mitspieler, welcher mit platziertem Schuss ins linke Eck auf 2:4 verkürzte. Ja, ein kapitaler Fehler von Beck, allerdings stand der Torschütze beim Anspiel einen guten Meter im Abseits, was Schiedsrichter Joachim Schröder jedoch übersah. Nun keimte noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern auf, die doch eigentlich schon geschlagen schienen. Bernburg hielt dagegen und konnte das doch mit Defiziten behaftete Angriffsspiel des Gastgebers erfolgreich unterbinden und ließ keine weitere Großchance zu. Jedoch konnte nicht verhindert werden, dass das Bernburger Angriffsspiel jetzt nicht mehr so zielstrebig wirkte. Trotzdem kamen auch die Gäste weiterhin in Strafraumnähe und sorgten zumindest für Unruhe in der Frecklebener Hintermannschaft. Dies führte dazu, dass der Torhüter der Gastgeber bei einem Abstoß seinen Mitspieler traf. Der Ball landete vor den Füßen von Jonas Souschek und dieser ließ sich nicht lang bitten. Mit einem trockenen Schuss sorgte er nun mit dem 5:2 doch für die endgültige Entscheidung. Der Gastgeber glaubte nun nicht mehr an eine Wende und die Gäste waren anscheinend mit dem Ergebnis zufrieden, denn fortan kam auf beiden Seiten nicht mehr viel zustande. In der 70. Minute wechselte Trainer Nielsen ein letztes Mal. Für Kapitän Engelke kam Marcel Merkel. In der Schlussphase des Spiels kam es auf beiden Seiten zu kleineren Nickligkeiten, welche oftmals ein großes Geschrei hervorriefen. Fußballerisch war nun nicht mehr viel zu sehen und als nach 90 Minuten der Schlusspfiff erklang, war allen Akteuren anzusehen, wie lang ersehnt dieser erste Sieg war. Mit Blick auf die weiteren Aufgaben steigt nun die Zuversicht, dass man noch in der Hinrunde den einen oder anderen Sieg erringen kann. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden.
(Statistik)


07.10.2017 6.ST 1.Kreisklasse St.1:
SV Einheit Bernburg II. – SV Cochstedt 1930 1:9 (0:5)
(Kein Spielbericht vorhanden)
(Statistik)


24.09.2017 5.ST 1.Kreisklasse St.1:
TSV Preuslitz – SV Einheit Bernburg II. 4:2 (2:0)

Schwarze Serie hält an
Am 5. Spieltag sollte aufgrund der sichtbar verbesserten Spielweise der Einheit-Reserve endlich der erste Sieg eingefahren werden. Ein hochgestecktes Ziel, spielte man doch beim Vorjahresdritten. Das Fazit des Spiels lautet jedoch, wieder verloren, aber es war möglich aus Preußlitz etwas mitzunehmen. Dass es nicht dazu kam, lag wohl auch daran, dass man zwei Stammspieler an die erste Vertretung des SV Einheit abgeben musste, hauptsächlich jedoch, dass man sich praktisch drei Gegentore selbst einschenkte. Weitere kleine Unstimmigkeiten vor dem Anpfiff sorgten auch nicht unbedingt für Ruhe in der Mannschaft, was die 13 Akteure im Verlauf der 90 Minuten nicht davon abhielt, eine engagierte Leistung zu zeigen, auch wenn individuelle Fehler mitverantwortlich für die erneute Niederlage waren. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten, mit einem leichten optischen Übergewicht für den gastgebenden Favoriten. Einheit wollte jedoch im Gegensatz zu vorangegangenen Spielen gegen favorisierte Teams nicht nur reagieren, sondern eigene Akzente setzen. Das regnerische Wetter machte den Platz sehr weich und den Ball extrem schnell, was den flinken Preußlitzer Spitzen in die Karten spielte. Sie versuchten mit langen Bällen über die Flügel und flachen scharfen Eingaben die Einheitabwehr auszuhebeln, was anfangs auch zu klappen schien, waren die Gästeakteure in den ersten Minuten meist zweiter Sieger. Dies währte jedoch nicht allzu lange und die Einheit-Kicker starteten ihrerseits Angriffe in Richtung Preußlitzer Tor.
Hervorzuheben ist, dass Michael Apel an diesem Tag mit dem ehemaligen Teamkollegen Stefan Goldhorn Katz und Maus spielte und viele verheißungsvolle Angriffe über seine Seite ihren Anfang nahmen. So ging es dann auch in der Folgezeit hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten. So hatten die Gäste nach etwa 6-7 Minuten eine gute Gelegenheit durch Björn Jethon. Seinen Schuß aus der Drehung lenkte der Torhüter der Gastgeber aber zur Ecke. In der 10. Minute dann der erste Dämpfer. Wieder kamen die Preußlitzer über die Flügel und ein Flachschuss rutschte Robert Beck im Einheittor durch die Arme zum 1:0 für die Gastgeber. Einheit zeigte sich vom Rückstand aber nicht geschockt, man sprach sich Mut zu und versuchte wieder ins Spiel zu finden. Mit der Führung im Rücken erhöhte der Gastgeber in der Folgezeit, das Tempo. Andy Schmidt musste, angeschlagen ins Spiel gegangen, dem schnellen Spiel auf beiden Seiten Tribut zollen und das Feld verlassen. Für ihn kam Routinier David Kral ins Team, welchem Dank gebührt, dass er so kurzfristig eingesprungen ist. Dies führte zu einer Umstellung im Team. Kral übernahm die Liberoposition und Steffen Eggert rückte ins defensive Mittelfeld. Kurz darauf bekam Eggert einen Querschläger direkt vor die Füße und der Weg zum Preußlitzer Tor war relativ frei. Der in die Jahre gekommene Abwehrspezialist konnte diese Großchance jedoch nicht nutzen, auch weil er einfach nicht schnell genug war, nun leicht in Bedrängnis kam und so am Preußlitzer Keeper scheiterte. Die dickste Chance der Gäste bis dahin zum eigentlich längst verdienten Ausgleich. Denn die Gäste kämpften verbissen um jeden Ball. Die Gastgeber hatten sich dies wohl auch einfacher vorgestellt, waren aber mit ihren schnellen Angreifern ein stetiger Unruheherd in der Bernburger Hintermannschaft, die sich jedoch im Verlauf der Partie besser auf die Spielweise der Gastgeber eingestellt hatte. Trotzdem bot sich den Preußlitzern noch die ein oder andere Chance, welche der sich grandios steigernde Robert Beck aber allesamt zunichte machte. In einer Phase jedoch, in der die Gäste absolut ebenbürtig waren, fiel das 2:0. Wieder ein langer Ball auf den rechten Flügel, der die Einheitabwehr doch etwas überrumpelte. Nun sah man lange Gesichter bei den Gästen, hatte man doch Gleichwertigkeit erzielt und lag kurz vor der Halbzeit mit zwei Treffern in Rückstand. Um das Zentrum zu schließen und solche Bälle zu verhindern wechselten die starken Marcel Merkel und Nico Bleicher ihre Positionen, was der Defensive sichtlich gut tat, aber der Offensive bis zum Halbzeitpfiff nicht.
Mit Beginn der 2. Halbzeit griff aber auch offensiv diese Umstellung. Bleicher fand sich auf der linken Seite immer besser zurecht und so kamen nun vermehrt Offensivaktionen auf beiden Flügeln zustande. Der Spielaufbau von Einheit sah jetzt richtig gut aus, das alte Manko jedoch blieb die Durchschlagskraft am und im Strafraum. So waren es die Gastgeber, die sich noch ein paar Schusschancen erspielten. Diese verfehlten jedoch ihr Ziel oder wurden von Beck entschärft. In der 70. Minute verließ Sebastian Engelke nach großer, kämpferischer Leistung, ausgepowert den Platz für den unter der Woche wieder genesenen Rene Voigt. Und sofort war das Einheitspiel druckvoller und knapp 5 Minuten später schloss der eben eingewechselte Voigt einen tollen Spielzug zum umjubelten Anschlusstreffer ab. Im Kopf rüsteten sich nun wohl alle Gästekicker zur großen Aufholjagd. So auch Libero Kral, der einen abgefangenen Ball nicht einfach nach vorn schlagen, sondern das Spielgerät in den eigenen Reihen halten wollte. Der Preußlitzer Stach bedrängte Kral, eroberte den Ball und schloss nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer zum 3:1 ab. Die Gäste sprachen sich zwar wieder Mut zu, aber es war doch zu erkennen, dass sie so recht nicht mehr an die Wende glaubten. In der 82. Minute die Entscheidung. Eine Preußlitzer Ecke verlängerte Julien Zipfel per Kopf ins eigene Tor. Eine bis dahin ansprechende Leistung schien nun zu verpuffen, ließen sich kurz nach dem 1:4 doch beginnende Auflösungserscheinungen im Bernburger Team erkennen, denn Preußlitz hatte das 5. Tor auf dem Fuß. War es der Warnruf von Kapitän Steffen Eggert oder die Erkenntnis bei jedem Einzelnen, sich in den Schlussminuten nicht eine engagierte Leistung kaputt machen zu lassen, die dazu führte, dass sich die Truppe nochmal aufraffte? Denn plötzlich erwachte der Kampfgeist der Bernburger wieder und ein weiterer schöner Spielzug führte zum 2:4 durch R. Voigt. Die Gäste wollten nun noch weiter Ergebniskorrektur betreiben und kämpften, Preußlitz hielt aber dagegen und ließ nichts mehr zu. So blieb es am Ende bei 4. Niederlage im 4. Auswärtsspiel.

Spielerisch hat sich viel verbessert bei der Einheit-Reserve und da muss man in den nächsten Wochen ansetzen. Wenn die “verliehenen” und verletzten Spieler ins Team zurückkehren sollten bald erste Erfolge eingefahren werden.
(Statistik)


16.09.2017 4.ST 1.Kreisklasse St.1:
SV Einheit Bernburg – SV Traktor Westdorf 0:0

Beste Saisonleistung wird nicht belohnt
Am Tag des traditionellen Herbstfestes des SV Einheit Bernburg traf die Einheit-Reserve bei herrlichen äußeren Bedingungen auf „Lieblingsgegner“ Westdorf. Hatte man die letzten drei Aufeinandertreffen jeweils siegreich bestritten, so sollte auch im vierten Spiel ein Sieg her und somit der erste Dreier der Saison eingefahren werden. Um es vorwegzunehmen, die bisher beste Saisonleistung der Nielsen-Truppe reichte wieder nicht aus, um den Bock endlich umzustoßen.
So traditionell wie das Herbstfest, scheint es bei der 2. Vertretung des SVE zur Tradition zu werden, dem Gegner zu Beginn des Spiels die Initiative zu überlassen. Mit dem Anpfiff waren es die Gäste, die erste Impulse setzten und die Gastgeber, mal wieder auf einigen Positionen neu besetzt, versuchten sich erst einmal zu finden, was dann relativ schnell gelang. Mit Routinier Marcel Wiedensee hatte man jemanden im Team, der die nötige Ruhe in den Spielaufbau brachte. Dies wurde von Minute zu Minute sichtbarer, denn der Gastgeber übernahm immer mehr die Kontrolle und zeigte ein durchaus gefälliges Aufbauspiel. Vor dem Tor jedoch agierte man nicht zwingend genug oder gute Chancen wurden nicht genutzt. Die Gäste hatten dem bärenstarken Mittelfeld nichts entgegenzusetzen und eine sattelfeste Einheitabwehr erstickte die meisten Angriffsbemühungen der Westdorfer im Keim. Mitte der ersten Halbzeit kam A. Nielsen nach einer Wiedensee-Ecke freistehend zum Kopfball, verfehlte jedoch das Ziel.                   Nach 30 Minuten war dann für „Aushilfsstürmer“ Nielsen die Partie beendet, musste er doch mit einer Leistenverletzung das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Björn Jethon. Einheit blieb weiter spielbestimmend und nach einer feinen Einzelleistung scheiterte Jonas Souschek am herauseilenden Gästekeeper. Und wie es im Fußball so oft vorkommt, vergibt man zu viele Großchancen, ist die Gefahr groß, dass sich dies rächt. Kurz vor der Pause verletzte sich M. Wiedensee und konnte dem Spiel keine Impulse mehr geben, obwohl er noch bis zum Halbzeitpfiff durchhielt. Sofort spürte man eine leichte Verunsicherung im  gesamten Einheit-Team. Dies nutzten die Gäste und versuchten nun etwas mehr. Einmal kamen die Gäste kurz vor der Halbzeitpause an Leroy Kupka vorbei, der ansonsten eine hervorragende Leistung bot. Die darauffolgende Flanke landete direkt auf dem Kopf des Gästemittelstürmers. Sein Kopfball, welcher eine hundertprozentige Torchance darstellte, war jedoch zu unplatziert und so konnte Torhüter Robert Beck mit einer tollen Fußabwehr klären. Danach war Halbzeit und der Gastgeber wollte diese nutzen, um sich noch einmal neu zu sortieren.
Für den verletzten M. Wiedensee kam mit Anpfiff der zweiten 45 Minuten Charles Okubire, der im defensiven Mittelfeld die Offensivbemühungen der Gäste eindämmen sollte. Die Gastgeber hatten die kleinen Unsicherheiten vom Ende der ersten Halbzeit wieder abgestellt und bestimmten weiterhin das Spiel. Und sofort kam auch wieder eine Großchance heraus. Der stark aufspielende Nico Bleicher setzte sich im Strafraum durch, verzog jedoch aus aussichtsreicher Position. Der Gastgeber wollte nun das Führungstor mit aller Macht und drängte die Gäste mehr und mehr in die eigene Hälfte und man erspielte sich weitere Chancen. Die Größte hatte Michael Apel auf dem Fuß, aber leider nicht das Glück auf seiner Seite. Er setzte sich im Strafraum auf halbrechter Position hervorragend durch, sein Flachschuss ins lange Eck landete jedoch am Pfosten. Mit fortschreitender Spieldauer nahmen die Nickligkeiten auf beiden Seiten zu, was der Einheit-Reserve mehr schadete als den Gästen, war nun doch zu sehen, dass nach dem Auslassen der Großchancen der nötige Druck nicht mehr zustande kam. Stattdessen trauerte man diesen wohl zu sehr nach und die notwendige Konzentration ging verloren. So kamen die Westdorfer noch einmal über die linke Angriffsseite und eine scharfe Flanke segelte im Fünfmeterraum an Freund und Feind vorbei. So spielte sich die Schlussphase zwar meistens in der Gästehälfte ab, zwingende Chancen kamen jedoch nicht mehr zustande.                                                                       Bleibt am Ende nur noch festzustellen, dass die Einheit-Reserve ein tolles Spiel abgeliefert hat, sich für die erbrachte Leistung aber wieder nicht belohnen konnte. Mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit, kann man jedoch zuversichtlich in die kommenden Wochen blicken und schon beim nächsten Punktspiel in Preußlitz für eine kleine Überraschung sorgen.
(Statistik)


10.09.2017 3.ST 1.Kreisklasse St.1:
SV Eintracht Blau-Gelb Peißen II. – SV Einheit Bernburg II. 5:1 (3:1)

Niederlage fällt zu hoch aus
Ideales Fußballwetter und ein gut präparierter Platz erwarteten die Kicker der Einheit-Reserve beim haushohen Favoriten in Peißen.
Wieder einmal musste Trainer Alexander Nielsen auf einige Spieler verzichten. Trotzdem konnte er eine gute Mannschaft aufstellen, der man trotz der Niederlage eine spielerische Steigerung und  großes kämpferisches Engagement attestieren darf.
Die spielerische Ausrichtung war wieder einmal defensiv geprägt, wusste man doch um die Durchschlagskraft der Peißener Offensivabteilung. Die eigentliche Überraschung in der Aufstellung der Gäste war der Trainer auf der Mittelstürmerposition. Vom Anpfiff weg übernahm der Gastgeber die Initiative und versuchte ein schnelles Tor zu erzielen, jedoch zeigte sich die Einheitabwehr an diesem Tag von der ersten Minute an hellwach und somit verpufften die ersten Angriffe der Peißener. Die Gäste versuchten ihrerseits einige Nadelstiche zu setzen. Dabei war es A. Nielsen, der im Angriffszentrum die flachen Anspiele gut kontrollierte und versuchte seine Mitspieler auf den Flügeln in Szene zu setzen.
Die größeren Spielanteile und die bessere Spielanlage hatten jedoch die Gastgeber und somit spielte sich das Geschehen weitestgehend in der Gästehälfte ab. Die Einheitkicker kämpften verbissen, aber Mitte der ersten Halbzeit nahm der Druck der Gastgeber zu und die Chancen häuften sich. Tore erzielten die Peißener jedoch nur, weil sie schneller handelten und die Gäste in einigen Szenen nicht konsequent zum Ball gingen. So auch in der 24. Minute, als 3 Gästespieler in Ballnähe zuschauten wie Gutzeit aus 18 Metern abzog und der Ball unhaltbar für Karsten Smandek im rechten unteren Eck einschlug. Ein unnötiger Gegentreffer, aber diesmal gingen die Köpfe der Einheitspieler nicht nach unten, auch weil man bis dahin gut mitspielte und einige gefällige Spielzüge nach vorn gezeigt hatte. Die Peißener wollten nun schnell die Entscheidung herbeiführen und in der 33. Minute schien sie auch zu fallen, eine flach hereingegebene Ecke lief an Freund und Feind vorbei, bis am langen Pfosten Täubert den Ball zum 2:0 über die Linie drückte. Diesen Gegentreffer kann man ebenso gut als vermeidbar bezeichnen, reagierten die Gäste doch wieder zu schlafmützig in dieser Situation. Nun stand zu befürchten, dass die Truppe um Kapitän Engelke auseinanderfällt, sie tat es aber nicht. In einigen Szenen konnte man erkennen, dass die Abwehr der Gastgeber keinesfalls sattelfest war und Nico Bleicher tankte sich in der 38. Minute durchs Abwehrzentrum. Sein Abschluss brachte den Anschlusstreffer und die Gäste machten sich wieder gegenseitig Mut. Die Freude darüber währte aber nur kurz. Denn die offensichtlichste Schwäche der Gäste an diesem Tag waren die zweiten Bälle. So kam man auch beim dritten Gegentreffer in der 40. Minute zu spät. Wenig später war Halbzeit. In der Kabine zeigte man sich trotz des Rückstandes nicht unzufrieden mit der Leistung und sah durchaus noch die Möglichkeit hier etwas mitzunehmen.
Mit dem Wiederanpfiff sah man das gleiche Bild, wie zu Spielbeginn. Peißen drängte die Bernburger an den eigenen Strafraum zurück, große Chancen konnten sie sich jedoch erstmal nicht erspielen. In der 53. Minute musste P. Mehrholz den Platz verletzungsbedingt verlassen. Für ihn kam M. Merkel und Trainer Nielsen stellte im Mittelfeld etwas um, was dem Gästespiel nicht gut tat. Plötzlich fehlte im zentralen Mittelfeld die Zuordnung, was zwangsläufig zu mehr Druck auf die Gästeabwehr führte. Die gesamte Einheitmannschaft kämpfte an diesem Tag wirklich vorbildlich, dies zeigte dann auch Wirkung. Nico Bleicher, der bis dahin eine starke Vorstellung geliefert hatte, machte  in der 60. Minute etwas entkräftet Platz für S. Sperlich.
Der Gastgeber hatte weiterhin mehr vom Spiel und auch einige Strafraumszenen, aber erfolgreich verwerten konnten sie zunächst nichts.  In der 75. Minute musste Leroy Kupka verletzt den Platz verlassen und kurz darauf fiel das 4:1, als E. Mayers Abwehrversuch mit dem Kopf etwas missglückte, der eingewechselte Skonieczny den Ball erlief und aus halbrechter Position mit links abzog. Wieder hatte K. Smandek keine Chance. Das Spiel war nun endgültig entschieden. So konnte es jetzt nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Dies gelang bis zur 83. Minute. Auf der rechten Angriffsseite der Gastgeber lief Polzer auf und davon, weil sich Kupka-Ersatz Charles Okubire  in dieser Szene eine Verletzung zuzog. Seine flache Hereingabe auf den kurzen Pfosten erlief erneut Skonieczny und dieser drückte den Ball aus Nahdistanz über die Linie. Bis zum Schlusspfiff des gute amtierenden Schiedsrichters Eckard Krüger passierte nicht mehr viel und so musste sich eine kämpferisch starke Einheittruppe dem spielerisch überlegenen Gastgebern mit 1:5 beugen. Als Rèsumè bleibt festzuhalten, dass man mit 1-2 Toren zu hoch verloren hat, die Formkurve der Mannschaft nach oben zeigt und  nach nun 3 Auswärtsspielen in Folge die Hoffnung gestiegen ist, dass bei der Heimpremiere in dieser Saison auch der erste Dreier eingefahren werden kann.
(Statistik)


02.09.2017 Kreisklassenpokal 2.Runde
SV Plötzkau 1921 II. – SV Einheit Bernburg II. 3:1 (1:1)

In einer überlegen geführten ersten Hälfte schaffte Einheitreserve auf Grund erneut schwacher Cahncenverwertung nach dem Führungstor für die Plötzkauer nur den Ausgleich durch Jonas Souschek. In der Endphase der 2.Halbzeit mussten sie zwei weitere Plötzkauer Treffer durch  Florian Ellermann und damit das Pokalaus hinnehmen. (Spielbericht lag nicht vor.)
(Statistik)


26.08.2017: 2.ST 1.Kreisklasse St.1:
Heteborner SV – SV Einheit Bernburg II. 2:1 (1:0)

Chance auf ersten Sieg verpasst
Im Duell der großen Verlierer des 1. Spieltages musste die zweite Vertretung des SV Einheit Bernburg erneut auswärts antreten. Diesmal hieß der Gastgeber Heteborner SV. Von der gefürchteten harten bis unfairen Spielweise der Gastgeber und vom schlechten Platz hatten auch die Mannen um Kapitän Sebastian Engelke gehört. Zumindest letzteres traf auch zu. Ansonsten war es ein hart umkämpftes, letztendlich jedoch faires Spiel auf niedrigem spielerischem Niveau. Dies lag jedoch nicht nur am schlechten Geläuf. Einheit, noch immer auf der Suche nach der Form der letzten Saison, konnte abermals technische und taktische Mängel nicht beseitigen, jedoch kann man der Mannschaft zugute halten, dass sie bis zur letzten Minute gekämpft hat. Leider hat man mögliche 3 Punkte doch etwas unglücklich und ein verdientes Remis sehr fahrlässig aus der Hand gegeben.
Sofort nach Anpfiff des gut amtierenden Schiedsrichters Thomas Reer, wollten beide Mannschaften Akzente setzen, so dass es kein langes Abtasten gab. Dies gelang den Gastgebern etwas besser und so hatten diese bei gleichen Spielanteilen die besseren Chancen und deckten abermals vorhandene Abstimmungsprobleme in der Bernburger Hintermannschaft auf. Trainer Alexander Nielsen hatte auf fünf Positionen verändert und diesmal eine offensiver ausgerichtete Mannschaft aufgestellt und so konnten auch die Bernburger ein paar gute Angriffe starten. Immer dann wenn man den Ball laufen ließ, kamen die Gäste auch in die Nähe des Heteborner Tores. Leider war das in den ersten 45 Minuten zu selten.
Die Gastgeber agierten meist mit langen Bällen und wollten somit ihre schnellen Spitzen in Szene setzen, jedoch ließen die Vorderleute von Torhüter Marcel Lehmann wenig zu, auch weil dieser sie mit seiner Erfahrung gut stellte. Lediglich bei Standartsituationen wurde es mehrfach brenzlig im Bernburger Strafraum. Eine solche Standartsituation führte wieder zu einem frühen Gegentor. In der 16. Minute bekamen die Einheit-Kicker den Ball nicht aus dem Strafraum und die Gastgeber gingen mit 1:0 in Führung. Bei der Entstehung des Tores übersah der Schiedsrichter, nach Bernburger Ansicht, eine Abseitsstellung und somit musste man wieder einem Rückstand hinterher laufen.
Ein gut angelegter Angriff über die linke Seite aufgebaut, kam im weiteren Verlauf halbrechts auf Sven Neumann, dem der Ball jedoch in ausichtsreicher Position versprang.
Kurz darauf eine dicke Chance für den Gastgeber. Im Anschluss an eine Ecke kam der Kapitän der Gastgeber unbedrängt zum Kopfball, welcher glückicherweise nur die Lattenoberkante streifte. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste etwas Pech bei Distanzschüssen. Hochkarätige Möglichkeiten konnte man sich aber nicht mehr erspielen. In der 41. Minute musste Sven Neumann verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Rene Voigt in die Partie. Kurz darauf war Halbzeit.
Die Forderung des Trainers in der Halbzeit lautete, den Ball besser laufen zu lassen und weiter so vorbildlich zu kämpfen. Dies versuchte die Mannschaft in der 2. Hälfte umzusetzen. Phasenweise gelang es auch und Einheit war jetzt die bessere Mannschaft. Eine feine Einzelleistung von Rene Voigt erzeugte in der Anfangsphase der 2. Halbzeit eine hochkarätige Chance. Voigt überlief am rechten Flügel die gesamte Heteboner Abwehr, seine scharfe Eingabe nahm Robert Bahn direkt, verfehlte aus spitzem Winkel jedoch knapp.
In der 57. Minute der nächste Wechsel bei den Gästen. Der formverbesserte Björn Jethon kam für Philipp Mehrholz. Einheit drängte nun immer mehr auf den Ausgleich, zwingende Chancen waren aber noch Mangelware. In der 70. Minute war es dann soweit. Bei einem Getümmel im Mittelfeld bekamen die Gastgeber den Ball nicht unter Kontrolle, Pass in den freien Raum, Robert Bahn ging auf und davon und ließ dem Keeper der Gastgeber keine Chance. Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgleich hochverdient und der Gastgeber sichtlich angeschlagen. Wenige Minuten später wieder ein dicke Chance für die Bernburger. Aufregung in der Hintermannschaft des Gastgebers, sie bekamen den Ball nicht aus dem Fünfmeterraum. Kevin Dietrich kam frei zum Schuss, auf das leere Tor. Leider traf er nur den herbeistürzenden Torwart und die Chance zum möglicherweise entscheidenden Treffer war vergeben.
Einheittrainer Nielsen nahm in der 75. Minute seinen dritten Wechsel vor. Alexander Henke übernahm die Verteidigerposition von Julien Zipfel, der eine gute Leistung bot.
Der vergebenen Chance nachtrauernd, schlichen sich ein paar kleine Fehler in die Spielweise der Gäste, welche jedoch das Spiel entschieden. Ein schlechter Einwurf von Henke überrumpelte in der 78. Minute die gesamte nach vorn ausgerichtete Einheitmannschaft, falsche Zuordnung in der Abwehr, ein schöner Pass in die Spitze und ein Heteborner Stürmer erzielte nunmehr das 2:1 für die Gastgeber. Leider übersah der Schiedsrichter hier eine klare Abseitsstellung des Torschützen.
Dieser Verkettung unglücklicher Umstände war es zu verdanken, dass Einheit am Ende des Spiels wieder mit leeren Händen dastand. Denn in den verbleibenden 12 Minuten schafften es die Saalestädter nicht mehr, das Spiel zu kontrollieren und sich noch Chancen zum Ausgleich zu erarbeiten.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass es einer weiteren Steigerung in allen Mannschaftsteilen bedarf, will man endlich zählbare Erfolge aufweisen und nicht von Beginn an gegen den Abstieg kämpfen.
(Statistik)


19.08.2017: 1.ST 1.Kreisklasse St.1:
Froser SV Anhalt 07 – SV Einheit Bernburg II. 8:2 (5:0)

Saisonauftakt verpatzt- deftige Klatsche für den Aufsteiger
Am ersten Spieltag der 1. Kreisklasse wollte sich der Aufsteiger mit einer guten Leistung Selbstvertrauen für die Saison holen. Leider kam alles anders.
Trainer Alexander Nielsen wollte aus einer verstärkten Defensivformation heraus das Spiel aufbauen und gleichzeitig für Stabilität in der Abwehr sorgen. Hatte man sich vor dem Spiel noch auf Kampf und gegenseitige Unterstützung eingeschworen, war auf dem Platz davon nicht mehr viel zu sehen. Von Beginn an stellte sich die Einheit-Reserve wohl auf druckvolles Angriffsspiel der Platzherren ein. Mit der defensiven Grundhaltung wurde dies dann auch zur Realität. Von der ersten Minute an nahm der Gastgeber das Zepter in die Hand und drängte die Saalestädter an ihren eigenen Strafraum. Die ersten Angriffe waren noch nicht zwingend und so konnten die Gäste auch mal einen Konter fahren. Über den rechten Flügel gelang es
Rene Voigt eine scharfe Flanke nach innen zu bringen, fand aber keinen Abnehmer.
Ab diesem Moment spielte nur noch ein Team und das war der Gastgeber. Angriff auf Angriff rollte auf das Bernburger Tor. Die Zuordnung im defensiven Mittelfeld und zentraler Abwehr stimmte ein ums andere Mal nicht und somit wurde es immer brenzliger für Keeper Beck.
Nach 10 Minuten war es dann soweit, 1:0 für die Gastgeber. Nach 16 Minuten klingelte es erneut im Bernburger Kasten und der vorher vom Trainer geforderte Kampfgeist schien bereits gebrochen.
In der 23. Minute dann der kurioseste Moment des Spiels. Der Gästetorhüter spielte einen Abstoß ins Abwehrzentrum auf Andy Schmidt. Dieser wollte den Ball direkt zurückspielen, was derart misslang, dass der Rettungsversuch von Beck per Kopf im eigenen Tor landete. Drei Minuten nach dieser Panne musste Andy Schmidt das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. In der 36. und 45. Minute fielen dann die Treffer zum 5:0 Halbzeitstand. In der Pause versuchte der Trainer noch einmal den Kampgeist seiner Truppe zu wecken, da man befürchten musste, zweistellig vom Platz gefegt zu werden.
Zur zweiten Halbzeit kam Björn Jethon für den angeschlagenen Philipp Mehrholz. Dieser Wechsel und die Halbzeitansprache schienen Wirkung zu zeigen. Einheit raufte sich zusammen und spielte jetzt etwas mutiger nach vorn. Eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft von Frose nutzte Rene Voigt, der allein auf den Keeper des Gastgebers zusteuerte, diesen umkurvte und zum 1:5 einschob. Dabei verletzte sich der Torhüter und musste behandelt werden. Diese mehrminütige Pause bekam den Bernburgern nicht, denn kurz darauf erhöhten die Gastgeber auf 6:1.
Trotzdem spielte Einheit jetzt besser mit, wobei es schien, dass der Gastgeber einen Gang zurück geschaltet hatte. In der 65. Minute wurde das Tempo noch einmal verschärft ein schneller Angriff über links wurde mit einem platzierten Flachschuss zum 7:1 abgeschlossen.
Kurz darauf wechselte Trainer Nielsen erneut. Jonas Souschek ging vom Platz und für ihn kam Julien Zipfel ins Spiel. In der 68. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Gäste mit dem 2:7 belohnt. Eine Jethon-Ecke verwandelte Marcel Merkel per Kopf. Danach kam dann aber nichts mehr vom Einheit-Team. Den letzten Wechsel nahm Trainer Nielsen in der 75. Minute vor. Der dritte angeschlagene Spieler, Rene Voigt; verließ den Platz für Alexander Henke. Offensichtlich mit den Kräften am Ende, mussten sich die Spieler um Kapitän Sebastian Engelke weiterer Angriffe der Gastgeber erwehren. In der 83. Minute fiel dann folgerichtig der 8:2 Endstand.
Will man nicht gleich zu Beginn der Saison in den Abstiegsstrudel geraten, sind eine erhebliche Leistungssteigerung und eine erhöhte Laufbereitschaft nötig, um dies zu verhindern.
(Statistik)


12.08.2017 – 1.Runde im Kreisklassen – Pokal
SV Einheit Bernburg II. – SV Traktor Westdorf 5:3 n.E. (2:2 / 2:2 / 0:2)

Einzug in Runde 2, trotz schlechter Vorzeichen
In der ersten Runde des Kreisklassenpokals empfing die Truppe von Trainer Alexander Nielsen den SV Traktor Westdorf. Unter der Woche bestand die Hauptaufgabe des Trainers darin, eine schlagkräftige Truppe zusammen zu bekommen, da fast eine komplette Mannschaft aus verschiedensten Gründen verhindert war. Dass dies gelang, ist am Endergebnis abzulesen.
Zu Beginn des Spiels sah es jedoch alles andere als gut aus für die Einheit-Kicker. Es war klar zu erkennen, dass die Mannschaft in dieser Konstellation noch nicht zusammen gespielt hat. So war es nicht verwunderlich, dass die Westdorfer in den ersten 20 Minuten die klar bessere Mannschaft waren. So führte, eine kleine Unstimmigkeit in der Bernburger Hintermannschaft schon in der 3. Minute zum 1:0 für die Gäste. Im weiteren Spielverlauf erarbeiteten sich die Gastgeber immer mehr Spielanteile und erste Möglichkeiten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wurde es noch einmal sehr lebendig. Erst stellte der gut amtierende Schiedsrichter Sebastian Schulz einen Gästespieler, mit gelb-roter Karte, vom Platz und wenige Minuten später erzielten die Gäste glücklich, aber nicht unverdient das 2:0.
In die Fluglinie eines Befreiungsschlages von Libero Steffen Eggert geriet sein Teamkollege Leroy Kupka. Von ihm prallte der Ball dem Westdorfer Spielmacher direkt vor die Füße. Dieser hatte freie Schussbahn, traf jedoch den Ball nicht richtig und dieser senkte sich als unhaltbare Bogenlampe hinter Keeper Lehmann ins Tor. Kurz darauf war Halbzeit.
Zum Wiederanpfiff erste personelle und taktische Änderungen. Peter Henze kam mit der Aufgabe, die Kreise des Westdorfer Spielmachers einzuengen aufs Feld. Diese taktische Änderung, die Überzahl und nicht zuletzt der Kampfeswille der Gastgeber führten dazu, dass die Gäste keine nennenswerten Chancen mehr bekamen und Einheit immer mehr auf den Anschlusstreffer drängte. Die Einwechslung von Björn Jethon erwies sich da als Glücksgriff.
Bevor es jedoch soweit war, hatte der Westdorfer Spielmacher die Chance alles klar zu machen, als er allein vor Lehmann auftauchte, dieser ihn jedoch nach außen abdrängte, so dass sein Lupfer über das Tor ging. Nun setzten die Gastgeber alles auf eine Karte und sollten dafür belohnt werden, auch mit tatkräftiger Unterstützung des Gästetorhüters. Einen doch recht harmlosen Fernschuss ließ er in der 70. Minute nach vorn abprallen, Jethon war zur Stelle und markierte das 1:2. Einheit erspielte sich noch die ein oder andere Chance, aber der Ball wollte einfach nicht mehr über die Torlinie. Bis zur 90. Minute. Freistoß für den  Gastgeber aus rund 25 Metern Entfernung. Der Gästekeeper spekulierte wohl auf einen Flankenball Richtung langes Eck und machte damit die kurze Ecke extrem frei. Björn Jethon nutzte die Chance und schlenzte den Ball zum viel umjubelten Ausgleich über die Mauer.
Damit erkämpften sich die Einheitkicker verdient die Verlängerung. Hier spielte dann nur noch der Gastgeber. Die dezimierten Gäste konnten nur noch reagieren. Einheit wollte mit allen Mitteln ein Elfmeterschießen verhindern und warf nun alles nach vorn. Gelungene Angriffe über den Flügel mit gefährlichen Flanken waren das Rezept. Leider verpasste der eingewechselte Christoph Henke einmal knapp. Eine weitere Eingabe bekam Michael Apel auf den starken rechten Fuß, aber der Gästekeeper reagierte in dieser Szene großartig. Den Abpraller nagelte Jonas Souschek an den Pfosten.
Aufgrund dieser Umstände kam es dann letztendlich zum Elfmeterschießen und Marcel Lehmann avancierte mit 2 gehaltenen Elfmetern zum Matchwinner für die Gastgeber.
Allen Spielern gebührt großer Dank für die engagierte Leistung in diesem nervenaufreibenden Spiel, welches unter dem Strich verdient gewonnen wurde.
(Statistik)
Alle Spiele 1.Runde


Testspiele

05.08.2017 Anstoß: 14:00 Uhr TSV 1887 Neundorf – SV Einheit Bernburg II. 3:5 (1:3)
22.07.2017 Anstoß: 15:00 Uhr SV Einheit Bernburg II. – TSV 1887 Neundorf 4:4 (4:2)
(Statistik)
16.07.2017 Anstoß: 14:00 Uhr SV Eintracht B/G Peißen II. – SV Einheit Bernburg II. 8:0 (3:0)
(Statistik)